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Einzelkommentar zu:
Bundeskanzler Jens Spahn?


#4 habemus_plemplem
  • 30.08.2016, 13:31h

  • Ich warte noch immer auf eine Entschuldigung von Jens Spahn dafür, dass er in der Maischberger-Sendung zur Bildungsplan-Debatte beide Seiten gleichermaßen zur Mäßigung aufgerufen hatte. Fand ich damals absolut empörend.

    Als Schwuler scheint er sich offensichtlich damit zufriedenzugeben, wenn er nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden kann und nicht auf offener Straße tätlich angegriffen wird. Mir reicht das nicht und ich verachte diese Denkweise. Wie man offen schwul sein, aber keinen Wert auf 100% Gleichberechtigung legen kann, das geht mir nicht in den Kopf.

    Vielleicht hofft er, in seinen Kreisen Anerkennung zu finden, indem er sich heteronormativen gesellschaftspolitischen Vorstellungen weitestgehend fügt und unauffällig bleibt. Das fände ich ebenfalls verachtenswert.

    Oder glaubt er, er könnte seine Partei von innen heraus verändern, indem er ihr vorlebt, dass schwul und konservativ auch zusammengehen können? Da würde er sich täuschen, denn das geht nur, indem man sich mit weniger Rechten zufrieden gibt und die Privilegien von Heterosexuellen nicht infrage stellt. (Wie sagt man: "Am A... die Waldfee!")

    Ein kleines "Aber" muss ich aber anfügen: Ich verstehe nicht recht, warum es eine pauschale Unterstellung gegen Muslime sein soll, wenn im zitierten Satz die Gemeinten klar eingegrenzt werden als diejenigen, "die den Koran wortwörtlich auslegen". Es liegt mir fern, dies Muslimen pauschal zu unterstellen, aber die wortwörtliche Auslegung religiöser Schriften ist - pauschal gesagt und egal ob Koran, Bibel oder sonstwas - m.E. tatsächlich immer schädlich. Diejenigen, die das tun, können mir ehrlich gesagt gestohlen bleiben (was allerdings nicht unbedingt heißt, dass sie nicht zu Deutschland gehören, denn ganz klar zu Deutschland gehören leider auch jede Menge anderer Leute, die mir ebenfalls gestohlen bleiben könnten).
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