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Kommentare zu:
AfD fragt: Wieviele Geschlechter kennt Grün-Schwarz?


#11 ForschungProfil
  • 09.09.2016, 23:44hBerlin
  • Die Gender-Studies haben ihren Ursprung in das Feminismus und sind van daher auch ideologisch bzw. Lebensanschaulich geprägt. Schlüsselbegriff in Gender-Studies ist das Sozial-Kontruktivismus. Als Scholar of Humanities mit Schwerpunkt Sozial-Geschichte, Gay-Scholar mit Schwerpunkt homosexuelle Jungen (Gay-Youth) und Scholar of Boyhood Studies, rechne ich mir nicht zu der obengenannte Schule.
    In Norwegen sind die Gender-Studies wegen ihren unwissenschaftlichkeit in 2013 abgeschafft. Sehe folgendes Bericht aus der Tagesspiegel inklusive Video:

    www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gender-debatte-tv-bericht-bi
    ologen-widersprechen-gender-theorie/8309672.html.


    Ein weiteres Beleg für die Unwissenschaftlichkeit ist das Fachartikel von Prof. Buchholz "Gender Studies - Die Niedersäschische Forschungsevaluation und ihre offene Fragen" an der Hochschule Hannover:

    www.wiwi-online.de/fachartikel.php?artikel=601
    (2014)
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#12 TheDadProfil
  • 10.09.2016, 00:31hHannover
  • Antwort auf #10 von wiking77
  • ""naja mag ja irgendwie eine berechtigte Frage sein, auf die es sicherlich eine Antwort geben könnte.""..

    Es gab eine deutliche Antwort..

    Ob eine Frage berechtigt ist, ist eine andere Frage..

    ""Er wollte unter anderem wissen, wieviel Personal sich mit Genderstudien befasse, welche Seminare genau seit 2014 angeboten worden seien und was das denn so alles koste. Obendrein fragte er, ob Grün-Schwarz biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen anerkenne und wieviele Geschlechter es nach Ansicht der Regierung gebe.""..

    Denn wenn man fragte

    "wie viel Personal an öffentlichen Hochschulen im Land Ba.-Wü. sich mit "Theologie" befasse, welche Seminare genau seit 2014 angeboten seien, ob Schwarz-Grün Unterschiede zwischen den Konfessionen und Religionen anerkennen, und wie viele Religionen und Konfessionen es nach Ansicht der Landesregierung gebe"

    erhielte man wahrscheinlich eher eine nicht so detaillierte Auskunft..
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#13 Miguel53deProfil
  • 10.09.2016, 07:04hOttawa
  • Antwort auf #10 von wiking77
  • War doch klar, dass der wiking hier seine eigene kleine Anfrage stellen musste. Dafuer schickt ihn seine Partei ja hier ins Getuemmel.

    Nun belegt der Artikel ja deutlich, wie gruendlich und ausserordentlich klug auf die dummen Fragen der AfD geantwortet wurde. Der Kommentar ist also ein intellektuelles Armutszeugnis.

    Insofern wird hier einmal mehr deutlich, was fuer ein verlorenes, kleines Haeufchen Elend doch dieser Troll77 ist.

    Alle Punkte gehen an die Ministerin.
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#14 TimonAnonym
  • 10.09.2016, 09:43h
  • Antwort auf #10 von wiking77
  • Ja, und die wissenschaftlich fundierte Antwort haben die Grünen der AfD gegeben.

    Hätte die AfD aber genauso gut selbst recherchieren können. Aber denen ging es ja gar nicht um die Info an sich, sondern die wollten nur die Regierung vorführen.

    Nur dumm, dass die Grünen halt mehr Ahnung haben und sich nicht vorführen lassen.
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#15 finkAnonym
  • 10.09.2016, 11:05h
  • Antwort auf #11 von Forschung
  • Der Mythos, Norwegen habe "die Gender Studies abgeschafft", wird insbesondere von deutschen Genderforschungskritiker*innen gern verbreitet. Er hat mit den Fakten nichts zu tun.

    Richtig ist, dass die staatliche Förderung des Nordic Gender Institute NIKK vor einigen Jahren eingestellt wurde, weil es seine Brückenfunktion zwischen Wissenschaft und Politik nicht erwartungsgemäß erfüllen konnte. Mit einer grundsätzlichen Kritik an der Genderforschung hatte diese Entscheidung nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil, der Bericht, der die Einstellung der Förderung dieses Institutes empfahl, betonte gleichzeitig die Wichtigkeit der Genderforschung an sich. Das NIKK wurde im Folgenden nicht wirklich aufgelöst, sondern lediglich eher umstrukturiert. Vor allem war dieses Institut nicht "die norwegische Genderforschung", sondern lediglich eine halbstaatliche Einrichtung mit einer Sonderfunktion. An den norwegischen Universitäten sind Gender Studies weiterhin anerkannter Teil von Forschung und Lehre; daran hat sich, entegegen der Lügengeschichten der Genderforschungskritiker*innen, nicht das Geringste geändert.

    Dieser Mythos von der angeblichen Abschaffung der Genderforschung in Norwegen (bei der gewollten Übertreibung der angeblichen Kosten dieser Forschung werden übrigens auch schon mal Kronen zu Euros) belegt ironischerweise nicht die angebliche Unwissenschaftlichkeit dieser Forschung, sondern viel eher, dass viele Genderforschungs-Kritiker*innen notfalls auch auf Lügen und Mythen zurückgreifen, um ihre Position zu stärken. Das wird einfach weitererzählt, weil es so schön ins eigene Weltbild passt.

    -
    Wer des Englischen mächtig ist und Spaß am Absurden hat, kann sich unter folgendem Link einmal anschauen, was umgekehrt unter Evolutionsbiolog*innen als "Wissenschaft" verkauft wird. Es geht da um eine immer wieder zitierte Studie mit Meerkatzen, die angeblich beweist, dass junge Affen geschlechtsspezifisches (Menschen!-)Spielzeug bevorzugen. Man benötigt nicht einmal viel Kenntnis von Wissenschaft, um zu erkennen, wie unfassbar naiv hier heterosexistische Ideologie in Pseudowissenschaft verwandelt wird.

    saltycurrent.blogspot.de/2011/02/laughable-gender-research-v
    ervet-toy.html


    Derlei offensichtlicher Humbug führt aber nicht etwa zu einer Kritik an unwissenschaftlich-sexistischen Strömungen innerhalb der Evolutionsbiologie, sondern wird von Kolleg*innen und populärwissenschaftlichen Medien begeistert weiterverbreitet.
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#16 ForschungProfil
  • 10.09.2016, 23:25hBerlin
  • Antwort auf #15 von fink
  • Mein Ansatz is die der natürliche Gegebenheiten und, um mit die Professorin für Angewandte und Anthropologische Psychologie, Susanne Cho zu sprechen, der Naturbejahende Ansatz.
    Die Professorin für Klinische Psychologie Bertha Mook von Ottawa University hat es so gesagt: "Boys can never be girls and vica versa...The sexes are complementary and this complementarity is most obvious in our physiques. The minds of boys and girls are also distinct: they think and feel differently and they relate to others in different ways". (Mook 2009, S. 109).
    Das NIKK is jetzt in Schweden angesiedelt und nicht mehr an der Universität von Oslo wie ich es gelesen habe. Der heutige Situation ist mir weiter nicht bekannt und es fehlt mit dafür auch an Zeit um mir da mit zu beschäftigen.
    Was stimmt ist das die Natur ein vielzahl an Diversitäten kennt (z.B Hetero- Homo-, Bisexualität, Transidentität, Intergender usw) welche aber nicht biologisch zu erklären sind, trotz Versuchen hierzu. Diese Versuchen sind mehr von politische und moralische dann von von Wissenschaftliche Art geprägt. (van Mechelen 2016, S. 9)
    Es gibt in der Biologie von Menschen 3 Geschlechter (Sex): Mann, Frau und Inter. Mit der momentane rechtliche Schritten von der Interbewegung zum Anerkennung Drittes Geschlecht bin ich einverstanden. In ein eigene Artikel habe ich versucht ein evolutionäre Erklärung für Intergender zu finden welches es aber nicht gibt. (van Mechelen 2016, S. 4). Dieses Thema habe ich diskutiert mit der Kanadische Biologe Eric Alcorn von Acadia Universiy. Geschlecht (Gender) is ein sozial-wissenschaftliches Begriff.
    So ein Begriffsverwirrung ist sehr ab und zu auch in der Biologie zu sehen wie bei "Juvenile" (Biologie) und "Adolescent" (Sozialwissenschaften) wie z.B. bei der Prof. für Paleolitic Zoology, R. Dale Guthrie. (Guthrie, S. 152-156).

    Vielleicht das folgendes Artikel von Prof. Hans-Peter Klein von der Uni in Frankfurt am Main ihnen auch noch was weiter helfen kann:

    www.faz.net/aktuell/politik/inland/gender-studies-genderfors
    chung-auch-in-der-biologie-13603216.html?printPagedArticle=t
    rue#pageIndex_2

    (Artikel von 30.03.2015).

    References:
    Cho, S
    Kindheit und Sexualität im Wandel der Kulturgeschichte. Eine Studie zur Bedeutung der kindlichen Sexualität unter besondere Berücksichtigung des 17. und 20. Jahrhunderts (Akademische Dissertation)
    ADAG Administration & Druck AG, Zürich 1983

    Guthrie, R. Dale
    The Nature of Paelothic Art
    University of Chicago Press, Chicago 2005

    Mechelen, A van
    Evolution, Identity, Orientations and sexual behaviour in the Evolution

    www.academia.edu/28142857/Evolution_Identity_Orientations_an
    d_sexual_behaviour_in_the_evolution


    Mook, B
    Roundtable: Was does Boyhood Studies mean?
    Journal of Boyhood Studies, Vol. 3, Nr. 2, Fall 2009. Berghahn Journals
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#17 TheDadProfil
  • 11.09.2016, 16:17hHannover
  • Antwort auf #16 von Forschung
  • ""Mein Ansatz is die der natürliche Gegebenheiten und, um mit die Professorin für Angewandte und Anthropologische Psychologie,""..

    Die Wiederholung des Blödsinns macht ihn ja nicht besser..
    Wer wie Du dem Irrglauben anhängt Gender-Studies beschäftigten sich mit der "Biologie der Geschlechter", um dann mehr Schlecht als Recht der Idee zuzustimmen, es gäbe neuerdings sogar "drei biologische Geschlechter, nämlich Männlein, Weiblein, und irgendetwas dazwischen", der täte gut daran sich erst einmal über den Begriff "Gender Studies" kundig zu machen, und dann mit den Inhalten dieser Studien zu befassen, die sich mit allem Möglichem beschäftigen, bloß nicht mit der Biologie, und der unterstellten Idee, man wolle die Realität der Biologie "außer Kraft" setzen :

    de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies

    Übrigens..
    ""Was stimmt ist das die Natur ein vielzahl an Diversitäten kennt (z.B Hetero- Homo-, Bisexualität, Transidentität, Intergender usw) welche aber nicht biologisch zu erklären sind, trotz Versuchen hierzu.""..

    Wer hierzu anmerkt selbst wissenschaftlich tätig zu sein, sollte sich der Möglichkeit bewußt sein, das eine derzeit noch nicht erfolgte Erklärung als Theorie für die Zukunft nicht gänzlich unmöglich bleibt, denn sie kann immer noch formuliert, und dann auch bewiesen werden..
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#18 userer
#19 tti3_alliance
  • 12.09.2016, 07:43h
  • Auf die Frage wieviel Geschlechter kennt gruen-schwarz...

    Gibt es vom DE Projekt ein paar Zahlen aus einigen internationalen Studien:

    ...
    1.500,
    100.000,
    soviele wie es Menschen auf der Erde gibt.


    Wenn man neu in dem Thema ist, sollte dass den Horizont, wohl vielfach erweitern. Denn die Erde ist auch heute keine Scheibe

    .

    .

    Ein paar Fragen an die MdL der afd in Baden Wuerttemberg.

    - wie steht die AfD zu Intersex Gentialverstuemmelungen?

    transallianceproject.wordpress.com/2016/07/28/frauenrechtsau
    sschuss-ruegt-frankreich/)


    - wie steht man zu der Tatsache, dass es vor der NS Zeit mehr wie 2 Geschlechter gab und das bis heute nicht bereinigt wurde?

    - wie steht man dazu, dass Menschen sich trotz Art 21 der Grundrechte Charta, in Deutschland juristisch ueber das TSG (Transsexuellengesetz) fuer psychisch krank erklaeren lassen muss, um neue Personaldokumente zu erhalten?

    + ohne abgeschlossene TSG Verfahren erhaelt man keinen Zutritt unter der korrekten ID zum Reichstagsgebaeude, was jedem Tourist ermoeglicht wird.

    + die erheblichen Kosten fuer TSG Verfahren haengen mit der Erstellung Gutachten ab, an denen nur "Sachverstaendige" verdienen

    + die medizinische Versorgung wird vorgetaeuscht (GKV Behandlungsrichtlinie) und ist in zahlreichen medizinischen wie auch geographischen Gebieten nicht gegeben.

    Es geht nicht nur um finanzielle Vorteile verschaffen, sondern um systematische Strukturen gegen die Justizbehoerden nicht vorgehen bzw vorgehen duerfen

    - wie steht die afd dazu dass es bis heute so gut wie keine NS Aufarbeitung zu Menschen der Bereiche (trans* / Transgender; transident / Transsexuel; Intersexuell; Non-Binary) gegeben hat.

    transallianceproject.wordpress.com/2016/03/11/holocaust-aufk
    laerung/


    transallianceproject.wordpress.com/2016/05/15/offenlegung-al
    ler-ns-opfer/


    transallianceproject.wordpress.com/2016/06/18/4565/

    + dieses gilt auch fuer Baden Wuerttemberg, und es ist schon irritierend dass man sich der Thematik grundsaetzlich nicht stellen moechte.
    Denn nicht nur das 'Experiment system' in Buchenwald ist bekannt, sondern auch weitere Fakten.

    Haben wir es noetig den Holocaust zu leugnen und nicht auf zu arbeiten?

    .

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
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#20 ForschungProfil

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