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Kommentare zu:
Michael Adam räumt Alkoholsucht ein


#31 Miguel53deProfil
#32 sanscapote
  • 11.09.2016, 08:23h
  • Diejenigen, die auf Michael Adam mit dem Finger zeigen, sollten diesen zu sich umdrehen.

    Jeder, der kritisiert hat ist selbst in der Energie zu eben diesen Verhaltensweisen.
    Man kann es leicht mit dem Schrankschwestern- und Homohassersyndrom vergleichen.

    Die groessten Schwulenhasser sind selbst welche (im Schrank).
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#33 TheDadProfil
  • 11.09.2016, 11:17hHannover
  • Antwort auf #27 von wiking77
  • ""ein Landrat an der tschechischen Grenze in Hintertupfing ist nun wirklich nicht prädestiniert Massendemos auf die Beine zu stellen.""..

    Davon steht dort auch gar nichts..
    Wer lesen kann ist dort im Vorteil..

    Denn der Satz
    ""Nachdem er es noch nicht einmal geschafft hat, für die Eheöffnung eine Massendemo zu organisieren, will er von seinem eigenen Versagen ablenken und sich zum Moralisten aufschwingen!""
    richtet sich an "m123", der sich hier immer mal wieder daneben benimmt, indem er andere anstatt zu motivieren und damit zu mobilisieren, lieber beleidigt und ihnen Untätigkeit unterstellt..
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#34 JogoleinProfil
#35 RalfAnonym
  • 11.09.2016, 11:43h
  • Sex und Suff sind schon immer die Hauptprobleme von Bürgermeistern und Landräten. Es ist aber mehr als bedauerlich, dass jemand, der als offen Schwuler ins Amt gelangt ist, dort nichts Besseres zu tun hat, als Negativschlagzeilen in der Region zu produzieren, die stets angereichert sind um das Wissen um seine sexuelle Orientierung, so dass Sex- und Drogensucht unausgesprochen mit seinem Schwulsein gekoppelt und eben deshalb auch weit über die Region hinaus verbreitet werden. So durfte ich diese Woche in der Münchner Trambahn auf dem dortigen Nachrichtenbildschirm lesen, dass M.A. jetzt den Quartalsäufer gibt, nachdem gerade etwas Gras über seine Rolle als Popperskonsument und Bürocouchvögler gewachsen war.
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#36 JogoleinProfil
  • 11.09.2016, 11:49h Aalen
  • Antwort auf #32 von sanscapote

  • Genau und jeder der findet, dass man an man an manchen Orten - zum Beispiel als Politiker an seinem Dienstsitz - eben nicht mit Mitarbeitern vögeln sollte ist per se ein Homohasser und ne Schrankschwester?

    Fakt ist, dass so ne Aktionen noch nie gut bei den Medien angekommen sind, Bill, Monica und Hillary können ein Lied davon singen. Hinterher rumzuheulen zeugt nicht gerade von Reife.
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#37 TheDadProfil
  • 11.09.2016, 12:35hHannover
  • Antwort auf #36 von jogolein
  • ""Schon ein bisscheb häufig, das "Notbremse Ziehen".""..

    Eine Notbremse ist dazu da sie zu ziehen wenn Gefahr droht..
    Wie oft sich Menschen in Gefahr befinden, und wie oft sie dann die Notbremse ziehen müssen, ist keineswegs einer "moralischen Bewertung" zu unterziehen..

    Das Problem liegt hier nicht im Scheitern eines Menschen, sondern darin daß Gesellschaft Scheitern nicht zulassen will, trotzdem aber für dieses Scheitern diverse Einrichtungen wie Suchtkliniken unterhält, und mithin an diesem Scheitern auch prächtig verdient..
    Ohne dieses Scheitern gäbe es den Berufsstand des "Sucht-Therapeuten" nicht einmal..

    Die moralische Häme des vermeintlich Stabileren die sich hier erneut ergießt, ist so absurd wie die "Idee" das Scheitern des Herrn Adam hätte irgendetwas mit seiner Sexuellen Identität zu tun..
    Wäre das so, dann gäbe es spezielle Kliniken für Schwule Säufer..

    Trotzdem werden hier entsprechende Schlüße gezogen, zum Teil basierend auf vorsätzlichen Falschinformationen wie einem "herumvögeln mit Mitarbeitern", oder gar "Gruppensexorgien in Amtszimmern", ganz so als wenn es derlei Berichte nicht auch schon über andere Bürgermeister in anderen Orten gegeben hätte..
    Bloß diese waren ja dann nicht "auch noch" Schwul..

    Unfaßbar welche "moralische Gewalt" sich hier zusammenbraut, um die persönliche Häme über einen Menschen auszuschütten, der nichts weiter getan hat als sich politisch zu engagieren, und sich dazu vorher geoutet hat..

    Um damit eigentlich zu verhindern, was ihm nun widerfährt :
    Politisch motivierte Hetze gegen einen Schwulen Mann der in seinem Scheitern als "die schwache Schwuchtel" dargestellt wird, und der sich doch "gerade als schwuler mann" deutlich "besser" zu benehmen hätte, als all die anderen Versager in vergleichbaren Positionen..

    Dieses "das hätte jedem passieren dürfen, nur dem schwulem nicht" ist so dumm, wie es ausreicht um die Seiten von Gazetten zu füllen, die sich als "Yellow Press" ihre Leserschaft in den Wartebereichen von Frisörgeschäften und Arztpraxen zusammensuchen müssen, denn "privat" würde man solche Erzeugnisse "ja gar nicht lesen", geschweigedenn kaufen..

    Und so ist dann "Fakt" daß solche "Aktionen" gar nicht bei den Medien "ankommen", sie werden von den Medien erzeugt um die "moralische Mehrheit" der Bevölkerung zu manipulieren, und dem "ehrlichem und rechtschaffendem Wähler" aufzuzeigen, wen sie denn da in ein Amt gebracht haben..

    Diese Art der Darstellung in den Medien ist dann auch eine Offenbarung der Wahl-manipulierenden Macht der Medien..
    Darüber gilt es dann einmal nachzudenken..
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#38 Homonklin44Profil
  • 11.09.2016, 13:13hTauroa Point
  • Dass er sich sein Alkoholproblem eingesteht und darüber offen reden kann, sich behandeln lässt, ist doch anerkennenswert und aufrecht.

    Dass sie Süddeutsche seine Geschichte dafür hernimmt, um das Bild von problembehafteten Schwulen und so vielleicht auch die elende Mär über scheiternde Schwule projiziert und vor sich her treibt, ist schäbig.

    Mit wem er in welchen Dienstzimmern herum gemacht hat, ist für die Medien ja hochproduktiv, unabhängig von der sexuellen Orientierung der Personen. Aber damit halt in diesen Zeiten, in denen uns braunblauer Gestank umweht, ein extra Hebel, um Meinungen zu machen.

    Man hätte bei der Zeitung auch ausführen können, welche Anstrengung dieser Posten mitbringt, und wie man drin gefordert ist, und was das mithin für's Leben bedeutet.
    Aber das wäre sexuell nicht begaffenswert und damit wohl medial langweilig gewesen.

    Wie viele heterosexuelle Politiker nehmen Poppers? Ist das bekannt? Oder machen diedas in Bayern nicht, weil's da anständig san?
    Die machen's vermutlich nicht im Dienstzimmer, sondern im Puff. Das wird der Unterschied sein...
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#39 LGBTRightsAnonym
#40 AliceAnonym
  • 11.09.2016, 17:52h
  • Antwort auf #13 von m123
  • Ähm wenn Du aufmerksam liest, wirst Du feststellen dass die Meinungen hier sehr unterschiedlich sind.

    Er ist schwul - ja und?
    Er ist zunächst einmal ein Bürgermeister, d.h. er verdient für seinen Job entsprechend Geld und mit der Berufsbeschreibung ist auch "Stress" verbunden.
    Die (angeblichen) Sexorgien im Büro sind natürlich sehr unüberlegt gewesen, aber hey er ist erst 23 Jahre jung - und damit vielleicht zu unerfahren für einen Bürgermeisterstuhl, doch jemand muss ihn ja da hineingewählt haben.

    Die Medien und Kolleg_innen : Wäre er nicht schwul, hätten die Medien da auch nicht _so_laut_und_deutlich_ auf interne Kolporteur_innen reagiert. Ich bin mir sicher dass es zudem genügend Mitarbeiter_innen um den Bürgermeister herum gibt, die so gar nicht "verstehen" können wie man Bürgermeister und schwul sein kann (ich kenne das ziemlich ausführlich).

    Aber hui ein Skandal, ein Skandal - ein schwuler Skandal:
    Wenn ich mich recht erinnere soll es eine Zweiersexorgie gewesen sein, das entspricht nicht der Definition vor Orgie - ist aber wohl egal - und er und sein Mann hätten unter sich eine offene Beziehung ausgemacht, d.h. es ist niemand betrogen worden.
    Die Drogen, Alkohol und Poppers, sind natürlich kein gutes Vorbild, durch sein offenes Eingeständnis sollte er das aber jedem klar gemacht haben.
    Ob er süß ist oder nicht, das kann ich an einem Bilde nicht beurteilen - muss ich aber auch gar nicht :D
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