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Kommentare zu:
Bayerns Kultusminister traf Homo-Gegner


#52 FelixAnonym
  • 29.10.2016, 11:46h
  • HInweis: bei den Updates muss es wohl 14.10. heißen. LG
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  • Anm. d. Red.: Sogar 14.9., danke für den Hinweis. Wie schnell man doch einen Fehler durch Kopieren multiplizieren kann...
#51 Cygnus2015Profil
  • 15.09.2016, 13:37hNähe Stuttgart
  • Gerade mit der Reaktion auf die bayerischen Richtlinien und ihren Forderungen in dem 9-seitigen Papier zeigt die "Demo für alle" ihr wahres Gesicht, nämlich eindeutig, dass es ihr nicht nur - wie so öfter vorgegeben hat - um die Art geht, wie das Thema in den Schulen vermittelt wird. Sondern viel mehr zeigt sie hier deutlich, dass es ihr schon zu viel ist, überhaupt offen über Homosexualität zu reden und die grundlegenden Freiheiten der sexuellen Selbstbestimmung zu verdeutlichen.

    Da sich die "Demo für alle" mit dem Forderungspapier letztendlich selbst entlarvt, habe ich auch eine Mail an Ludwig Spaenle geschrieben, um die Forderungen der "Demo für alle" zu entzaubern.

    Hier der Link, um ihn zu kontaktieren:

    www.ludwig-spaenle.de/1_kontakt_Nehmen-Sie-mit-uns-Kontakt-a
    uf.html


    Einen Versuch ist es sicher wert, denn wenn jetzt schon vonseiten der Kritiker versucht wird, Druck gegen die neuen Richtlinien zu machen, muss Herr Spaenle zu lesen bekommen, dass es auch andere Meinungen gibt als die von Beverfoerde & Co.
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#50 TheDadProfil
  • 15.09.2016, 00:26hHannover
  • Antwort auf #43 von Dont_talk_about
  • ""@Kollege TheDad""..

    Analog zu einem anderem User sei Dir hier erneut erklärt :
    Deine anbiedernde Übergriffigkeit ist UNERWÜNSCHT !

    Wir sind KEINE "Kollegen", und werden es auch niemals sein !

    ""Ich fände es gut für die Demokratie, wenn es rot-rot-grün versuchen würde !!!
    Allerdings wird das im Bund nicht passieren,""..

    Uninteressantes "Argument", denn es ging in Deinem Kommentar nicht um den Bund, sondern um Berlin..

    ""da es dem Geschäftsmodell der Linkspartei widerspricht.""..

    Dort irrst Du, wie so viele..
    Das Angebot der Linken lag im September 2013 nur wenige Stunden nach der Bundestagswahl vor..
    Es war die SPD, gebunden an einen Parteitagsbeschluß mit der damaligen PDS, jetzt Linken Partei, auf Bundesebene keine Koalition einzugehen, die Rot/Rot/Grün verhindert hat..
    Der Beschluß ist aufgehoben, und damit der Weg für 2017 frei Koalitionsgespräche abzuhalten..

    ""Die Linkspartei ist ja gerade deshalb groß geworden, weil die SPD die Ränder nicht mehr integrieren wollte.""..

    Nicht ""wollte"" sondern "konnte", respektive kann, weil die Linke sich in den Positionen "sozialdemokratischer" verhält als die gute alte Tante SPD..

    ""Die SPD hat Leute, die offensichtlichen ökonomischen Müll erzählen, einfach links liegen lassen""..

    Dazu hätte ich gerne eine Liste auf der dann mehr Namen stehen als nur der von Oskar Lafontaine..

    ""und dann haben sich diese Leute der Linkspartei zugewendet und die SPD ihre Mehrheitsfähigkeit verloren.""..

    Die "Mehrheitsfähigkeit" liegt nicht an "Leuten", sondern an Wählerstimmen, die signifikant von einem Wahlprogramm abhängen, daß dann auch umgesetzt wird..

    ""Deshalb halte ich das Treffen für richtig, auch wenn die Leute nur Müll erzählen. In der Politik muss man aber viele einfach mitnehmen.""..

    Warum dieses Treffen falsch ist, ist hinreichend erklärt..
    Rassismus ist auch immer noch KEINE "Meinung" !
    Wieso radikalisierte Leute wie Du denken, sie würden "die Demokratie retten" indem sie ausgesprochene Demokratie-Feinde "einbinden" ist eines der großen Rätsel der heutigen Zeit des Neoliberalismus..

    ""Mit Deinen Maximalforderungen,""..

    Auch hier erkläre ich Dir erneut :
    Es gibt keine "Alternative" zu Menschenrechten, Bürgerrechten und damit zur Freiheit in einer Demokratie !

    Jeder der hier anders denkt ist ein Faschist und fordert eine Diktatur !

    ""hast Du ja selbst bei queer.de nur 50 % Zustimmung. Das sind dann hochgerechnet 20 % Zustimmung in unserer Community und 5 % in der Allgemeinbevölkerung.""..

    Kicher..
    Wäre ich Teil einer Regierung hätten Leute wie Du weder PC noch Internet..
    -LOL-
    Es gibt keine ""Allgemeinbevölkerung"" auf der einen Seite und eine LGBTTIQ*-Community auf der anderen Seite !

    Die LGBTTIQ*-Community ist TEIL der "Allgemeinbevölkerung", und genau deshalb ist die Forderung nach Gleichstellung auch keine "Maximalforderung" !

    Dieser UNSINN ist schlicht strunzdumm..
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#49 Marius
  • 14.09.2016, 23:48h
  • obs... da fehlt der Bezug...:

    Von miepmiep
    Aus Jena (Thüringen)
    Mitglied seit 23.04.2015
    Antwort zu Kommentar #31 von Dont_talk_about

    @miepmiep
    ...perfekt formuliert!
  • Antworten » | Direktlink »
#48 Marius
#47 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2016, 19:38h
  • Antwort auf #28 von Klappe halten
  • Eben. Und genau deshalb war es beim Kiss-In "To Russia with Love" (in München) auch mehr als abstoßend, als Spänle auf "pseudo-tolerant" machte, beim Kiss-In aufkreuzte und lautstark durch die Gegend krakelte: (Zitat: ) "Mich dürft ihr auch umarmen!" (Zitat Ende). Ausgerechnet DER rechte Schwulen-Hasser! Ich hab' gedacht, ich kotz gleich...
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#46 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2016, 19:32h
  • Antwort auf #23 von Dont_talk_about
  • An den "Rändern"????
    Hast Du schon mal nachgelesen, was für ein glühender Nazi der von der CSU so geliebte und beweihräucherte Franz Josef Strauß war. Die CSU und die meisten ihrer Wähler waren schon immer rechts und werden es immer bleiben. Da nützen ihr auch keine Pseudo-"Wischiwaschi"-Papiere was.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#45 Robby69Ehemaliges Profil
#44 Robby69Ehemaliges Profil
  • 14.09.2016, 19:26h
  • Spaenle trifft sich mit den religiotischen Schwulen-Hassern, Bausback hetzt gegen uns LGBTIs und will uns 175ern unsere verdammt noch mal rechtmäßige und verfassungskonforme Rehabilitierung verweigern! Hat noch jemand Zweifel an der offenen Hetze dieser Schwulen-Hasser-Partei, die immer mehr zur Zweit-AfD mutiert?! Ich glaube nicht...
    Würg!
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#43 Dont_talk_aboutProfil
  • 14.09.2016, 19:07hFrankfurt
  • @Kollege TheDad

    > Rot/Rot oder Rot/Rot/Grün ist also gedanklich
    >
    > nicht möglich ?
    >
    >Was zumindest aufzeigt in welche politische Ecke
    >
    > Du gehörst..

    Ich fände es gut für die Demokratie, wenn es rot-rot-grün versuchen würde !!!

    Allerdings wird das im Bund nicht passieren, da es dem Geschäftsmodell der Linkspartei widerspricht. Die Linkspartei ist ja gerade deshalb groß geworden, weil die SPD die Ränder nicht mehr integrieren wollte. Die SPD hat Leute, die offensichtlichen ökonomischen Müll erzählen, einfach links liegen lassen und dann haben sich diese Leute der Linkspartei zugewendet und die SPD ihre Mehrheitsfähigkeit verloren. Das gleiche droht jetzt mit der Union und der AfD. Deshalb halte ich das Treffen für richtig, auch wenn die Leute nur Müll erzählen. In der Politik muss man aber viele einfach mitnehmen.

    Mit Deinen Maximalforderungen, lieber Kollge TheDad, hast Du ja selbst bei queer.de nur 50 % Zustimmung. Das sind dann hochgerechnet 20 % Zustimmung in unserer Community und 5 % in der Allgemeinbevölkerung. Zum Regieren wäre das zu wenig
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#42 FreeyourgenderProfil
  • 14.09.2016, 16:46hBamberg
  • Das übergebene Dokument

    demofueralle.files.wordpress.com/2016/09/forderungspapier-an
    -kultusminister-dr-spaenle1.pdf


    an Kultusminister Spaenle wirft für mich
    viele Fragen auf,
    einiges beantwortet das Dokument aber auf
    jeden Fall, für mich aber nicht verwunderlich,
    die Überbringer / Verfasser des Dokumentes
    sind ohne stichhaltigen Argumente für ihr Vorhaben und ebenfalls stark ersichtlich:
    Sie differenzieren die Sachverhalte völlig falsch,
    verwenden Begriffe wie z.B. Intersexualität in einer Art, dass man davon ausgehen muss,
    dass sie nicht wissen, worüber sie schreiben.

    Es ist mühsig, zu diesem Dokument überhaupt Stellung nehmen zu wollen,
    da es für Menschen, die direkt mit den Themen LGBTTIQ zu tun haben, so ähnlich ist,
    wie einem Blinden die Farben zu erklären.

    Ich gehe daher nur im grobem auf Punkte ein,
    die mir direkt ins Auge springen,
    es ist nicht notwendig weiter ins Detail zu gehen, da wenige Punkte eine weitere Diskussion auf dieser Ebene obsolet machen,
    da sie die Überbringer als Menschen outen,
    die nicht wissen worüber sie schreiben.

    Zitat Seite 1, Römisch I, Absatz 1:
    "...I. Die Orientierung der Sexualerziehung am vorrangigen Ziel der Förderung von Ehe
    und Familie (Art. 48, Abs. 1 BayEUG) darf nicht dadurch unterlaufen werden, dass
    1. alle Formen praktizierter Sexualität
    Hetero, Homo, Bi, Trans- und Intersexualität
    vorurteilsfrei, mithin als gleichwertig dargestellt werden..."

    Bemerkung zu diesem Zitat:
    (Ob das Zitat von einem CSU Papier stammt,
    ist nicht ersichtlich, aber die Überbringer heften ihre Kritik an dieses Zitat und machen es sich damit zumindest zu eigen)
    !!! >>> Intersexualität wie auch Transsexualität ist keine praktizierte Sexualität.
    Im Prinzip könnte man nun bereits mit dem Lesen des Dokumentes aufhören <<< !!!

    Die Verfasser des Dokumentes verweisen nun auf das "Indoktrinationsverbot",
    damit wollen sie verhindern,
    dass über LGBTTIQ aufgeklärt wird.
    Zum einen soll dieses Verbot sich eher darum Bemühen, dass Lehrer nicht ihre politische Meinung in den Unterricht färben,
    LGBBTIQ ist keine Politik und, LGBBTIQ ist keine "Meinung", sondern Gegenstand der vorhandenen, angeborenen Gefühle von Menschen.
    Lehrer nun verbieten zu wollen,
    über feste Gegebenheiten der Gesellschaft zu berichten, ist genauso, als ob man ein Papier entwerfen würde, Lehrer dürften nicht mehr über Menschen mit dunkler Hautfarbe oder Menschen, die kleiner als 1.60m sind berichten.
    Beide Eigenschaften sind ebenfalls keine "Meinung", sondern sie sind gegebene Parameter die ein Mensch hat.
    Ein Indoktrinieren findet aber genau dann statt, wenn ich verhinderte, über bestimmte Menschen, die bestimmte Eigenschaften haben, zu berichten, zu lehren, aufzuklären.
    Denn dann indoktriniere ich genau das Weltbild, in dem diese Menschen nicht vorkommen sollen.

    Auf eine weitere Analyse des Dokumentes habe ich verzichtet.
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#41 goddamn liberalAnonym
  • 14.09.2016, 16:25h
  • Antwort auf #31 von Dont_talk_about
  • 'Gesinnungspolizei'?

    Wo denn?

    Gesinnungs- bzw. Sittenpolizei, die unsereinen und andere Menschen zu Tode hetzt, gibt es heute z. B. im Iran und gab es bis vor wenigen Jahrzehnten hierzulande.

    Der Vergleich folgt der allbeliebten Täter-Opfer-Umkehr.

    Niemand will die menschenfeindlichen Reaktionäre verhaften, aber es ist erlaubt zu sagen, in welcher verfassungswidrigen Auslöschungstradition sie mit ihrer Abwertung von Mitmenschen stehen.

    Die Gesinnungspolizei sind die!
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#40 LorenProfil
#39 miepmiep
  • 14.09.2016, 13:49h
  • Antwort auf #31 von Dont_talk_about
  • Diese schiefen DDR-Vergleiche haben ja auch gerade Konjunktur. Die Amiga-Platte springt, Du DDR-Experte.

    So, jetzt erkläre doch bitte mal genau, wieso es hinzunehmen sei, dass ausgerechnet Personen wie Beverfoerde, Kelle und Spieker versuchen, auf höchster Ebene politischen Einfluss geltend zu machen. Leute, deren Meinung keineswegs(!) unterdrückt wird, sondern die sich auf allen Kanälen(!) Gehör und Aufmerksamkeit verschaffen - von Online-Blogs und -Portalen, Büchern und Flyern über Magazine wie "FOCUS" oder "COMPACT" über Zeitungen wie "JUNGE FREIHEIT", "DIE WELT", "FAZ" und "BILD" über ihre Demonstrationen bis hin zu öffentlichen Vorträgen und "Kongressen". Leute, in deren Augen Homosexualität schädlich und moralisch verwerflich ist und die eine altersgerechte Sexualaufklärung im 21. Jahrhundert ernsthaft als 'Gefährdung von Kindern und Jugendlichen' durch 'Pädophile' und eine 'Homo-Lobby' anprangern. Leute, die die Gesundheitskampagnen der Bundeszentrale zu stoppen versuchen. Leute, die gegen Geistes- und Sozialwissenschaftler_innen aufhetzen und sich dafür Lügenmärchen aus den Fingern saugen müssen, weil ihnen offenkundig jedes Verständnis und fachliches Beurteilungsvermögen abgehen.
    Nur weil jemand eine "Meinung" zu irgendetwas hat, heißt das noch lange nicht, dass a. diese Meinung als gleichrangig zu anderen Meinungen, besser als diese oder gar wahrheitsfähig wäre, b. auf jeden Fall angehört und beklatscht werden müsste und c. nicht kritisiert werden darf.
    Meinungsfreiheit bedeutet nicht Narrenfreiheit für Volksverhetzer und Intriganten. Damit kannste aus streng philosophischen, abstrakten Gründen Probleme haben, in der gesellschaftlichen und strafjuristisch bewährten Alltagspraxis ist es in D aber so und zwar AUS GRÜNDEN. "Gesinnungspolizei" ist in diesem Sinne auch & vor allem der Kampfbegriff der Neonazis, der Antisemit_innen und Rassist_innen.

    Was hat es aber mit Gesinnungspolizei zu tun, wenn Positionen und die Einflussnahme von Beverfoerde und Co. KRITISIERT werden? Wer hat irgendwas "verboten?" MIMIMIMI!!!!

    Nun mal wieder ein paar der berühmten polemischen hinkenden Vergleichsbeispiele: Denkst Du auch, die Bundesregierung hätte vor dem Bau eines Holocaust-Mahnmals unbedingt mal die Meinungen von "Andersdenkenden" wie Horst Mahler, Udo Voigt oder Fred Leuchter einholen und berücksichtigen sollen? Denkst Du, die Landesregierung sollte vor dem nächsten Gewässerschutzrichtlinie unbedingt auch mal die Position der vereinigten "andersdenkenden" Giftmüll-Verklapper als wertvollen Beitrag würdigen? Denkst Du, die Bahn sollte vor der nächsten Bahnsteig-Sanierung unbedingt mal jenen "Andersdenkenden" ordentlich Gesprächszeit einräumen, die meinten, der Rollstuhl-Aufzug ist überflüssig; schließlich müssten Rollstuhlfahrer ja nicht unbedingt mit der Bahn fahren?

    Und zur Wiederholung:
    Mir gehts es auf den Keks, dass seit geraumer Zeit andauernd & schier überall versucht wird, Ungleichwertigkeitsideologien, Dreistigkeit, Respektlosigkeit und Intoleranz zum höheren Rechtsgut einer freien Demokratie zu verklären! Da könnt ihr noch soviel Orwell, Huxley, Tucholski (!) oder sogar Luxenburg (!) zitieren. Da könnt ihr noch soviel über Tabus, Gleichschaltung, Diktatur und Totalitarismus faseln.

    Es ist kein Verdienst und auch einer ernsthaften(!) Debatte alles andere als zuträglich, alles auf Teufel komm raus auszusprechen, was der eigenen Beschränktheit und Intoleranz entspringt, nur weil es ausgesprochen werden "kann", ohne dass dafür Gefängnis oder sonstige Strafen drohen!

    Heul Dich meinetwegen auch weiterhin über "Political Correctness" aus soviel wie Du willst, aber erwarte einfach nicht, HIER sonderlich ernstgenommen zu werden mit Deinen absurden Provokationen.
    Deine Selbstviktimisierungs-Opfer-Armes-Gender-Linskgrünsiff-Merkel-Diktatur-Opfer-Selbsthilfegruppen heißen PI-News und AfD und nicht queer.de!
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#38 TheDadProfil
  • 14.09.2016, 13:18hHannover
  • Antwort auf #31 von Dont_talk_about
  • ""Wenn es die Gesinnungspolizei verbietet, Leute zu empfangen, dann wird es kritisch.""..

    Äh ?
    So wie der Bayrische Ministerpräsident den Ungarischen Präsidenten Orban hofierte um seine Position zur Asylpolitik zu verdeutlichen, war es kein "Empfang"..

    Analog dazu ist es auch kein "Empfang" wenn sich ein Bildungsminister mit Leuten trifft, bloß weil eine von ihnen zufällig in der Frauenunion aktives Mitglied ist, und die andere aktives Mitglied im "Forum Deutscher Katholiken"..

    Wo hört es denn dann Deiner Meinung nach auf ein "Empfang" zu sein ?

    Wenn Diktatoren eingeladen werden um über Waffenverkäufe zu verhandeln ?
    Wenn der syrische Präsident Assad zur Leistungsschau von Krauss-Maffay eingeflogen wird ?
    Wenn der Kultusminister die AFD-Fraktion zum freundlichem Kaffeetrinken lädt ?

    Es besteht keinerlei Veranlassung einen "Forderungskatalog" persönlich zu empfangen..
    Es besteht auch keine Veranlassung dann noch diesen Leuten "zuzusichern" einen gefassten Richtlinienentwurf "vorerst nicht in Kraft zu setzen" !
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#37 TheDadProfil
  • 14.09.2016, 13:04hHannover
  • Antwort auf #23 von Dont_talk_about
  • ""Ansonsten hat der Bürger de facto keine Wahl mehr, weil mit Linke/AfD in den Parlamenten die einzige mögliche Koalition CDU mit SPD und/oder Grüne ist.""..

    Ach kuck ?

    Rot/Rot oder Rot/Rot/Grün ist also gedanklich nicht möglich ?
    Was zumindest aufzeigt in welche politische Ecke Du gehörst..
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#36 LarsAnonym
  • 14.09.2016, 13:03h
  • dass "alle Formen praktizierter Sexualität 'Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität' 'vorurteilsfrei', mithin als gleichwertig dargestellt werden und die Schüler unterschiedslos 'Toleranz und Akzeptanz' zeigen sollen".

    Was, bitteschön, ist praktizierte Sexualität? Sexualität ist eine Erfahrung, keine Praxis.

    Wenn ich rothaarig bin, kann ich mein Haar offen zeigen, es schmücken, bedecken, färben oder abrasieren, trotzdem bleibe ich stets rothaarig, egal wie sichtbar ich das mache und wie ich mich dazu verhalte. Ich kann Rothaarigkeit nicht NICHT praktizieren. Das ist mit Akzeptanz gemeint. Nur auf dieser Basis bin ich frei, mit meinem Haar so umzugehen, wie ich es nach meinen Wertmaßstäben für gut und richtig halte. Und diese Freiheit, die aus der Akzeptanz dessen, was ist, erwächst, zu erfahren, ist genau das Gegenteil von Indoktrination.

    Auf dieser Basis wäre es auch möglich, zu fragen, warum der eine so mit seinem Haar umgeht, und der andere anders, was ihm oder ihr so oder so besser steht, was er oder sie damit aussagen und kommunizieren möchte.

    Ach, man möchte manche Eltern noch einmal in die Schule schicken ...
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#35 Homonklin44Profil
  • 14.09.2016, 12:59hTauroa Point
  • Ja, traurig, dass der Kultusminister sich von den Forderungen dieser stykischen Geschwister beraten lässt, was setzt das für ein Zeichen im Fokus auf eine Gesellschaft aufgeklärter Menschen?

    Diese Forderungen zeigen mal wieder deutlich auf, wie gefährlich diese rückstandsgeile Bande von naturfeindlich gesinnten und religiotisch bis ewiggestrig imprägnierten Poltergeister*Innen ist.

    Wenn gezielt geführte Falschdarstellung und unwissenschaftliches Dreinhacken auf alles, was aus des ausgesucht verkleinerten Weltbilds nicht verstanden werden will, solchen Anklang finden,muss man sich wundern dürfen, in welchem Jahrhundert die eigentlich hängen geblieben sind.

    Es wäre ziemlich leidlich, wenn die Schüler in Bayern auch weiterhin von einem katechistisch simplifizierten Lehrwesen an ihrer Person behindert werden, nur weil sie nicht in das Heterosexualität glorifizierende Einbahn-Weltbild der Rückstandsgesellschaft passen können.

    Das inflationäre Falschdeklarieren über Gender-Themata kann man ebenso als konstruierte Desinformationstrategie bezeichnen, und die Ignoranz gegenüber der Wirklichkeit und der Spektren in der Natur mit dem Aspekt einer Förderung von Weltbildbegrenzung und bocksturer Erkenntnisverweigerung bestellt eine Form der Indoktrination.

    Forderungspapier also einstampfen!
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#34 Klappe haltenAnonym
  • 14.09.2016, 12:29h
  • Antwort auf #31 von Dont_talk_about
  • Och nööö, nicht schon wieder so ein dümmliches Getrolle von Ihnen. So schnell werden Ihre Täter nicht zu Opfern verdreht.

    Nur damit es nicht durchläuft: Es geht hier gegen das politische Präsentieren und Hofieren von Figuren mit präfaschistischer Agenda durch einen christsozialen Regierungspolitiker, nicht gegen das "Empfangen von Leuten (durch Otto Normalverbraucher)".
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#33 Michaela EffAnonym
#32 falken42
  • 14.09.2016, 11:11h
  • Antwort auf #11 von fink

  • Für viele Anhänger mag deine Argumentation zutreffen. Für diejenigen die sie steuern,halte ich sie nicht für ausreichend.
    Verdünnte gleichgeschaltete heteronormative hirnlose mögen auf diese Weise eigene Ängste verarbeiten,analog den 30er oder 50er Jahren. Solche Menschen können diese aber nicht forcieren oder steuern, sie sind leicht zu steuern. Unsere finanzerbaristrokratie, die sich ohnehin eher für die eigene genetische Überlegenheit als für Demokratie erwärmen können, kommen leicht zu führende Massen entgegen. Sie haben die Nazi-ideologie entkernt, den sozialen Teil entfernt, und für ihre Zwecke reaktiviert.
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#31 Dont_talk_aboutProfil
  • 14.09.2016, 11:10hFrankfurt
  • Antwort auf #28 von Klappe halten
  • Wenn es die Gesinnungspolizei verbietet, Leute zu empfangen, dann wird es kritisch. Geht dann in Richtung DDR, wo alle für den Weltfrieden sein mussten, wobei der Weltfrieden per se ja jetzt auch keine schlechte Sache ist. Wer ist seiner Meinung sicher ist, kann auch mit Andersdenkenden im Gespräch bleiben
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#30 falken42
  • 14.09.2016, 11:03h
  • Antwort auf #4 von Steve2

  • Toleranz bedeutet das zu ertragen was ich eklig finde. Mir ist das zu wenig.

    Frühsexualisierung ist ein Schlagwort der rechten, die glauben alle Kinder werden hetero geboren und ab 18 gibt's ein paar Ausnahmen. Was für ein Blödsinn.
    Ich weiss nicht ob wir Nichtbestehen geboren werden oder in den ersten 1bis 3Jahren uns dazu entwickeln, aber wir bräuchten dringend ein Angebot an schwülen Kinderzimmer, märchenbüchern etc.
    Es ist traurig das viele nichtheteros sich immer noch mit falschen jugendschutzargumenten verblenden lassen, nur um ja nicht als pädophil zu gelten.
    Im Umkehr schluß wäre jede Mutter die ihrer Tochter ein Prinz-prinzessinmärchen vorliest sexuell interessiert!
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#29 falken42
#28 Klappe haltenAnonym
#27 VerlegeUndFindeAnonym
#26 agneta
  • 14.09.2016, 09:36h
  • Hier hat man ein Thema gefunden, mit dem man von der "intensiven Betreuung für Jungs" durch die katholische Kirche ablenken kann. Da wir alle immer nur "empört" sind, statt mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass wir in diesem Land schon einmal verfolgt wurden, machen sich solche Leute immer "breiter". Ich würde mir mal einen Aktionstag "Rosa Winkel" wünschen.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 johannes90Anonym
#24 goddamn liberalAnonym
  • 14.09.2016, 08:32h
  • Antwort auf #23 von Dont_talk_about
  • "Wichtig ist, dass die großen Volksparteien auch Wähler an den Rändern an sich binden können."

    Für wen ist Verfassungswidrigkeit und das Herumhacken auf einer NS-Opfergruppe (dazu gehören SyrerInnen übrigens nicht) so wichtig?

    Wer hat an Menschenfeindlichkeit ein Interesse?

    Sind wir kein Volk für die Volkspartei CSU?

    Eher also Volksschädlinge?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#23 Dont_talk_aboutProfil
  • 14.09.2016, 01:45hFrankfurt
  • Wichtig ist, dass die großen Volksparteien auch Wähler an den Rändern an sich binden können.

    Ansonsten hat der Bürger de facto keine Wahl mehr, weil mit Linke/AfD in den Parlamenten die einzige mögliche Koalition CDU mit SPD und/oder Grüne ist. Für was soll man dann noch zur Wahl gehen ? Ob die CDU mit der SPD oder den Grünen koaliert, machen die Parteien unter sich aus und der Unterschied dieser beiden Koalitionen ist nur für Spezialisten wahrnehmbar
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#22 entartetEhemaliges Profil
  • 13.09.2016, 23:40h
  • Antwort auf #20 von Jadughar
  • "Da war man vor 1965 woanders in Deutschland schon weiter! Im Biologiebuch von damals (Schleswig Holstein) galt Homosexualität als Variante der Sexualität!"

    Ich habe 1976 in Siegen Abitur gemacht, vielleicht nicht gerade typisch für NRW, weil kalvinistisch geprägt, aber immerhin NRW. Weder im Biologiebuch noch im Unterricht wurde Homosexualität auch nur mit einem Wort erwähnt. Zumindest in meinem Biologieunterricht fand auch die "normale" sexuelle Aufklärung nicht statt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#21 TheDadProfil
  • 13.09.2016, 23:28hHannover
  • Antwort auf #20 von Jadughar
  • ""Da war man vor 1965 woanders in Deutschland schon weiter! Im Biologiebuch von damals (Schleswig Holstein) galt Homosexualität als Variante der Sexualität!""..

    Mutmaßung von mir..
    Vielleicht der Einfluß der Dänischen Minderheit in der Bevölkerung, respektive des SSW im Kieler Parlament ?

    Auch Frau Uhse ist ja nicht in Flensburg geboren worden, sondern wegen der Nähe zu Dänemark dort hingegangen um ihren Betrieb aufzubauen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#20 JadugharProfil
  • 13.09.2016, 22:44hHamburg
  • Antwort auf #17 von Josef91
  • Da war man vor 1965 woanders in Deutschland schon weiter! Im Biologiebuch von damals (Schleswig Holstein) galt Homosexualität als Variante der Sexualität! Es wurde aber nur erwähnt, daß die Libido bei Homosexualität auf das gleiche Geschlecht gerichtet ist. Das war schon alles, was man über Homosexualität sagte. Weitere Ausführungen über dieses Thema, wie Verfolgung, Strafbarkeit usw. kamen nicht zur Sprache, obwohl zu dieser Zeit massenhaft homosexuelle Männer gemäß §175 ins Gefängnis kamen!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 Julian 80Anonym
#18 entartetEhemaliges Profil
  • 13.09.2016, 21:14h
  • "Das an den CSU-Minister übergebene Forderungspapier (PDF) kritisiert unter anderem, dass "alle Formen praktizierter Sexualität 'Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität' 'vorurteilsfrei', mithin als gleichwertig dargestellt werden"

    Heißt ja wohl im Klartext, Homosexuelle sind minderwertig. Erinnert so an den früheren Ausdruck "unwertes Leben".

    "und wie das Thema Transsexualität aufgegriffen werden soll: "Im Sinne der Definition der WHO (psych. Erkrankung) oder im Sinne der Definition von Lobbygruppen?""

    Womit wir dann tatsächlich bei dem "unwerten Leben" aus der Nazizeit wären. Geistig Behinderte wurden ja systematisch im Euthaniesieprogramm der Nazis ermordet. Sollte ja auch nur unheilbar Kranke von ihren Qualen erlösen.

    "soll "sexuelle Orientierung" wieder gestrichen werden und eine "Geschlechtlichkeit" statt Identität gefunden werden, die sich an der "durch die Natur vorgegebene Dualität und Komplementarität der Geschlechter" orientiert."

    Passt in die in letzter Zeit immer häufiger anzutreffende Argumentation, dass Homosexualität nicht existiert und nur eine Form eines perversen Lustgewinns ist.

    Das umschreibt man dann so: "Sexuelle Identität" sei "kein wissenschaftlicher, klar definierter Begriff", heißt es in der Einleitung, er werde "vielmehr als ideologischer Begriff v.a. in der Gender- und Homosexuellen-Community verwendet."

    Es ist die freie Entscheidung eines jeden, homosexuelle Praktiken aufzugeben und zur heterosexuellen Artvermehrung beizutragen. Nicht anders als die Frage, ob ich heute lieber die weiße Unterhose anziehe oder doch lieber die rote.

    "und spricht auf einer extra eingerichteten Webseite "Bayern Genderfrei" von einer "Frühsexualisierung" und von "Übergriffen an den Kindern" durch die Schulerziehung"

    Ach ja, Schwule sind Kinderschänder. Habe ich in der Grundschule auch noch so gelernt.

    Fazit: Ursprünglich hat man nur gegen die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare argumentiert. Dann kam der Aufruf, auf homosexuelle Propaganda ganz zu verzichten. Inzwischen ist man bei der grundsätzlichen Ablehnung von Homosexuellen und deren Diffamierung als psychisch gestört. Die Bewegung wittert Morgenluft und wird, wenn sie nicht massiv gestoppt wird, demnächst auch noch radikalere Forderungen gesellschaftsfähig machen.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 Josef91Anonym
  • 13.09.2016, 21:03h

  • Wundert mich nicht.

    Ich selbst habe an meinem Münchner Gymnasium im Jahr 2011 Abitur gemacht - und in unserem Biologie-Lehrbuch, das in der Kollegstufe verwendet wurde, wurde Homosexualität nebst Pädophilie unter psychischen Krankheiten aufgeführt.
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#16 RalfAnonym
  • 13.09.2016, 20:35h
  • Dass Leute gesellschaftliche Akzeptanz und Aufklärung über die Realität als Aberglauben und unwissenschaftlich verunglimpfen, die sich selbst auf altorientalische Mythologie berufen, ist doch der Punkt, wo jede Kritik an ihnen einhaken muss.
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#15 Tommy0607Profil
  • 13.09.2016, 20:21hEtzbach
  • Irgendwie lassen DIE sich zu viel aufhetzen von "einen" bestimmten Verein . Anscheinend leben dort einigen in der Vergangenheit und nicht im 3 . Jahrtausend .
    Und dabei ist Bayern so ein schönes Land .
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#14 LinusAnonym
  • 13.09.2016, 20:08h
  • Da haben sich ja wieder mal die richtigen Leute zusammengefunden...

    Und wieder die Behauptung, Schüler sollten indoktriniert werden.

    Was indoktriniert die Schüler wohl mehr? Wenn sie alle Arten von Sexualität, die es nun mal real gibt, kennenlernen oder wenn man ihnen eine heterosexuelle Scheinwelt vorgaukelt, die mit der Realität NICHTS zu tun hat.

    Die wollen statt der Realität ihr Weltbild zum Leitbild an Schulen machen und ignorieren dafür sogar wissenschaftlich belegte Fakten.
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#13 NickAnonym
  • 13.09.2016, 19:57h

  • Interessant ist das diese nazis die who heranziehen obwohl diese homisexualität längst nicht mehr als psychische krankheit ansieht
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#12 AntihexeAnonym
#11 finkAnonym
  • 13.09.2016, 19:48h
  • Antwort auf #4 von Steve2
  • Deine Verwunderung ergibt Sinn, solange wir annehmen, dass sich diese reaktionären Aktivist*innen tatsächlich mit der Realität befassen oder sich auf sie beziehen wollen. Das ist aber gar nicht der Fall. Es geht ihnen teils um die Verarbeitung eigener Neurosen und pathologischer Projektionen, teils um die politische Instrumentalisierung von irrationalen Ängsten, die sie in der Bevölkerung vorfinden bzw. aktiv schüren, und teils um beides zugleich.

    Das eigentliche politische Ziel ist ein vollkommen anderes als das vorgegebene, nämlich die Kanalisation von Existenzängsten auf einen bewährten Sündenbock. Während je nach Region ca. 10-20 Prozent der deutschen Kinder in Armut aufwachsen, wird die Wut der Eltern nicht etwa auf dieses Faktum und entsprechende politische Handlungsmöglichkeiten gelenkt, sondern stattdessen in eine andere Richtung umgeleitet: Die eigentliche und einzige Gefahr für die Kinder seien die Homos und irgendwelche Finstermänner*innen, die nichts anderes im Sinn haben, als Kinderseelen zu verderben. Von diesem politischen Ablenkungsmanöver profitieren AfD und Regierungsparteien in ähnlicher Weise, weshalb die Zusammenarbeit eigentlich nicht so sehr verwundern kann.

    Als Lösung für die politische Misere und die Existenzängste der Gegenwart wird die Sehnsucht nach einer verklärten Vergangenheit aktiviert: Die Rückkehr zu den Werten der Fünfziger (oder wahlweise der Dreißiger) Jahre mit ihren vermeintlich heilen, d.h. streng sexistisch und heteronormativ "geordneten" Verhältnissen soll die Rettung aus der heutigen Verunsicherung bringen.

    Der ganze Schwindel funkioniert nur dann, wenn man NICHT über die Realität nachdenkt. Realitätsverleugnung, Faktenverdrehung und Lügen sind keine Begleiterscheinungen der rechtspopulistischen Strategie, sondern ihre Hauptmethoden. Ich bin selbst ziemlich ratlos, wie dem begegnet werden kann. Fakten sind natürlich immer gut, aber es stellt sich wieder einmal die bekannte Frage: Kann man Menschen mit der Vernunft von etwas abbringen, zu dem sie entgegen aller Vernunft gekommen sind?
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 13.09.2016, 19:40h
  • "Sexuelle Identität" sei "kein wissenschaftlicher, klar definierter Begriff", heißt es in der Einleitung."

    Homophobe Propaganda von Reaktionären, die man früher klerikal genannt hätte, inzwischen aber eher päpstlicher als der Papst sind.

    Eigentlich: Dunkeldeutscher Postfaschismus ohne fromme Maske.

    Denn: Sexuelle Identität ist sogar in Deutschland ein verfassungsrechtlich geschütztes Persönlichkeitsmerkmal.

    "Auch die Rechtfertigung der Ungleichbehandlung von Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern unterliegt hohen verfassungsrechtlichen Anforderungen, weil sie die sexuelle Identität betrifft." (Bundesverfassungsgericht 2013)

    Hier geht es also um verfassungswidrige gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
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#9 entartetEhemaliges Profil
  • 13.09.2016, 19:38h
  • "eine der "unverzichtbaren Forderungen" auf: "Streichen von 'vorurteilsfrei' und 'Akzeptanz'"."

    Für mich bedeutet das, Schwulen ihr Menschsein abzuerkennen. Damit kommen die Damen natürlich auch ihrem wegen der aktuellen Rechtslage nicht klar ausdrückbaren Endziel näher: Zumindest einsperren, am liebsten einen Kopf kürzer machen.

    "Das Papier stellt auch die Frage in den Raum, ob "wissenschaftlich belegte Risiken und Nebenwirkungen verschiedener Sexualpraktiken / sexueller Orientierungen" im Unterricht erwähnt werden sollten "

    Zur Forderung, sexuell übertragbare Krankheiten bei Schwulen aus dem Behandlungskatalog der Krankenkassen zu streichen, ist es dann vermutlich kein großer Schritt mehr. Sollen sie doch selbst bezahlen, was sie sich mit ihrem verantwortungslosen Verhalten zugezogen haben. Und wenn sie verrecken? Schadet das der Volksgemeinschaft?
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#8 niedergemeiertAnonym
#7 tti3_alliance
#6 NickAnonym
#5 NorisetteProfil
  • 13.09.2016, 18:36hNürnberg
  • Und wie blöd muss man sein, um genau diese CSU in München beim CSD in der Parade mitfahren zu lassen, wo WIR uns präsentieren und nicht unsere Gegner?

    So ganz nebenbei gesagt: Der CSU-Wagen wurde vom Wirt der Deutschen Eiche gezahlt, weil er das ganz toll findet, dass dann auch die CSU sich als homophil präsentieren kann.

    Nein, ist die CSU nicht. Die CSU ist hochgradig homophob und hat sich weder für all die Anfeindungen und Aktionen gegen uns entschuldigt, noch unterstützt sie die Gleichstellung von und Schwulen und den Lesben!

    Klare Sache: Wir müssen die CSU und ihre Schwesterpartei AfD meiden! Und ich habe bewusst AfD geschrieben.

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#4 Steve2Anonym
  • 13.09.2016, 18:25h
  • Zwei Dinge, die ich mich frage bzw. die mich stören:

    1) Wie kann man gegen Toleranz sein? Denn darum geht es in diesen Richtlinien schließlich.

    2) Kein Mensch redet von Frühsexualisierung. Kein Mensch möchte Grundschülern erklären, was es für Sexpraktiken gibt, sondern es geht darum, Kindern schon früh zu zeigen, es gibt auch andere Menschen. Schüler 1 hat Mama und Papa - ganz klassisch, Schüler 2 lebt vielleicht nur bei seiner/ihrer Mama, Schüler 3 hat aber zwei Mamas und Schüler 4 ist im falschen Köper geboren. Was ist daran verkehrt? Je früher so etwas angesprochen wird, umso normaler ist es.
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#3 markusbln11Anonym
  • 13.09.2016, 18:23h

  • Es wäre wirklich zu fragen, ab wann in deutschland volksverhetzung und aufstachelung zu hass gegenüber mibürgern beginnen. Ab wann jemand die freiheitliche grundordnung in frage stellt.

    Trump, putin, orban und auch diesen leuten ist die offene gesellschaft ein dorn im auge. Im lichte der anti-kommunistischen blockkonfrontation wurde der freiheitsbegriff durch diese rechtslastigen konservativen noch mitgetragen. Motto: Lieber tot als rot. Das einnal.

    Heute agieren diese extremistischen gruppen unverblümt gegen jede offene gesellschaft. Sie wollen zurück in eine zeit, die wir glaubten, in europa nach dem zweiten weltkrieg überwunden zu haben.
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#2 LetsGenderAnonym
  • 13.09.2016, 18:22h

  • Als großer Anhänger einer aufgeklärten Gesellschaft (Pro-Gender) finde ich nicht okay, dass ihr in der Bildunterschrift aufs gendern verzichtet: "Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, selbst Katholik, steht unter Druck von Neurechten und christlichen Fundamentalisten". Sorry, aber gerade bei Gaga-Kelle und Bever-Pilsener sollte ihr, liebe Queer-Redaktion, von "christlichen FundamentalistInnen" schreiben.
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#1 userer
  • 13.09.2016, 18:16h
  • Spaenle steht wohl nicht nur auf dem Foto ganz rechts, und das alles passt leider in das momentane Gesamtbild dieser Republik. Zumindest was die Regierenden angeht, die Bevölkerung war ja schon mal weiter im Denken.

    Die Frage ist, wie sich das politische Ruder wieder herumreißen lässt, um vom Sog in den völkisch-nationalen Abgrund wegzukommen. Noch gibt es eine Mehrheit links von CDU/CSU und AfD in Deutschland. Alles hängt m. E. davon ab, wie sich die SPD positioniert. Ein Blick in die Geschichte kann da durchaus pessimistisch stimmen.
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