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Kommentare zu:
Stadt München zeichnet Szenewirt Dietmar Holzapfel aus


#1 userer
  • 15.09.2016, 14:34h
  • "Im Juli diesen Jahres sponserte der 59-Jährige [Wirt Holzapfel] den ersten CSU-Wagen beim Münchener CSD."

    Pfui!
    Der Eiche-Wirt steckt genau der CSU Geld in den Hintern, die die faschistoiden "Demo für alle"-Leute hofiert und als Freistaatsregierung empfängt.
    www.queer.de/detail.php?article_id=27030

    Der Eiche-Wirt finanziert genau die CSU, deren Freistatsjustizminister sich gegen die Rehabilitierung der nach § 175 Verurteilten starkmacht.
    www.queer.de/detail.php?article_id=27040

    Zeigt dem Sponsoren der Faschistenfreunde die Rote Karte und dreht der Deutschen Eiche durch Boykott den Geldhahn zu, damit sie keins mehr übrig hat für die CSU!
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#2 Robby69Ehemaliges Profil
#3 Robby69Ehemaliges Profil
  • 15.09.2016, 17:11h
  • Antwort auf #1 von userer
  • Du weißt schon, dass sich Dietmar Holzapfel als einer der wenigen "Szene-Urgesteine" nach wie vor - und schon seit Jahrzehnten! - massiv für uns Schwule und die Schwulen-Szene einsetzt oder?! - Und ja, er versteht sich gut mit Reiter UND Josef Schmid. Na und?!
    Du solltest Dich lieber mal über die Hintergrund von Holzapfels Engagement informieren, statt hier - vollkommen unwissend, weil Du nicht aus München (oder Umgebung) bist - derart ekelhaftes Holzapfel-Bashing zu betreiben!

    Ach ja, die Sauna der "Deutschen Eiche" ist eine der wenigen noch verbliebenen schwulen Sauna in München, Schlaumeier...
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#4 Robby69Ehemaliges Profil
  • 15.09.2016, 17:16h
  • Ups! Muss natürlich heißen: über die HINTERGRÜNDE - nicht die Hintergrund.
    Sorry...
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#5 userer
  • 15.09.2016, 20:41h
  • Antwort auf #3 von Robby69
  • Robby69: "die Sauna der "Deutschen Eiche" ist eine der wenigen noch verbliebenen schwulen Sauna in München"

    Ficken ist wichtiger als zu verhindern, dass Kelle und Consorten von der durch Holzapfel gesponserten CSU regierungsfähig gemacht werden? Traurig.
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#6 Robby69Ehemaliges Profil
  • 15.09.2016, 23:43h
  • Antwort auf #5 von userer
  • Nein, ficken ist - im Gegensatz zu Deiner Unterstellung -für mich nicht wichtiger als LGBTI-Rechte. Aber ich finde es echt unter aller Sau, wie Du über Dietmar Holzapfel herziehst. KENNST Du als Berliner die Münchner Szene und auch die betreffenden Hintergründe oder Dietmars bisheriges Engagement für uns Schwule? Nein! Er setzt sich seit Jahrzehnten für uns Schwule AKTIV ein und versucht, die Szene mit zu erhalten. . Hast Du Dich je für uns Schwule im Münchner Raum eingesetzt? Nein! Dietmar schon! Bist Du in München gegen drn 175er und gegen Schwulenhass auf die Straße gegangen? Nein! Dietmar schon! Kennst Du seine politische Überzeugung? Nein! Im Gegensatz zu mir. Du weißt ja noch nicht mal, dass er sich gegen Nazis einsetzt! Also bevor Du hier weiter so einen verdammten Scheiße über Dietmar abässt, informier Dich gefälligst mal! Von anderen erwatest Du ja auch, dass sie sich über die Fakten informieren, BEVOR sie posten. Deine Arroganz und Dein vorsätzliches Schlechtmachen von Leuten, die Du nicht mal persönlich kennst, ist echt zum Kotzen und sagt verdammt viel über Deinen Charakter aus.
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#7 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.09.2016, 08:43h
  • Antwort auf #5 von userer
  • Nachtrag zu Deiner Information:
    Dietmar sponsort nicht "nur" - wie Du hier im Forum aus welchen Gründen auch immer suggerieren willst - den betreffenden CSU-Wagen heuer, sondern steckt einen Haufen seiner eigenen Kohle in den GESAMTEN CSD München, organisiert ihn teilweise mit und arbeitet auch mal an einem der Würstchen-Stände mit. Und wenn Du den queer.de-Artikel

    www.queer.de/detail.php?article_id=26301

    auch wirklich komplett gelesen hättest, dann hättest Du u.a. auch folgende Sätze im Update am Ende des Artikels nicht übersehen können:
    (Zitat: ) "SPD und Schwusos: "Herzlich Willkommen am CSD"

    In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben die SPD und die Schwusos am Mittwochmittag auf den angekündigten CSU-Wagen auf dem Münchner CSD reagiert. "Herzlich willkommen am CSD, liebe CSU", erklärte SPD-Stadtrat Christian Vorländer: "In der Stadtpolitik schafft es die CSU nachdem man ihr es lang genug erklärt hat wichtigen LGBTI-Projekten zuzustimmen. Die großen Brocken müssen aber in Land und Bund aus dem Weg geräumt werden, und da ist die Münchner CSU nicht ohne Einfluss, den sie nutzen muss, wenn es ihr Ernst ist." (Zitat Ende)

    Wenn, dann solltest Du in Zukunft zumindest so fair sein, diese Tatsachen nicht (ob bewusst oder unbewusst sei dahin gestellt) nicht zu verschweigen, sondern den kompletten Sachverhalt darzustellen - nicht nur DEN Teil, der Dir bzgl. Deiner Argumentation/Sichtweise grade in den Kram passt. -

    Und als kleine Anmerkung zum Schluss, falls Dir diese Tatsache "entfallen" ist: Auch wenn Josef Schmid in der CSU - und damit in der für uns LGBTIs falschen, da homophoben, Partei - ist, hat er den Aufruf der Opposition an die bayerische Staatsregierung, der Eheöffnung zuzustimmen, mit unterschrieben.
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#8 userer
  • 16.09.2016, 11:36h
  • Antwort auf #6 von Robby69
  • Ja, ja, ja und ja: Ich habe lange in München gelebt.

    Es ist nun einfach mal so, dass Holzapfels Geld es der CSU ermöglicht hat, sich auf dem Münchner CSD ein Regebogenmäntelchen umzuhängen, obwohl sie gleichzeitig homophobe Fast-Nazis auf Regierungsebene umgarnt. Das nenne ich Pinkwashing mithilfe der Deutschen Eiche.
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#9 TheDadProfil
  • 16.09.2016, 14:39hHannover
  • Antwort auf #6 von Robby69
  • ""Nein, ficken ist - im Gegensatz zu Deiner Unterstellung -für mich nicht wichtiger als LGBTI-Rechte. Aber ich finde es echt unter aller Sau, wie Du über Dietmar Holzapfel herziehst.""..

    Tut er nicht..
    Bei Licht betrachtet mag es wichtig sein das Herr Holzapfel eine Kneipe, ein Hotel, eine Sauna betreibt, die als eine von wenigen verbliebenen Gastronomischen Betrieben der Szene eine Einrichtung darstellt die wichtig, und beinahe schon unverzichtbar scheint..

    Demgegenüber muß man hier aber auch anmerken :
    Herr Holzapfel kriecht der CSU in den Arsch..
    Der CSU die im Bund die Ehe-Öffnung verhindert..
    Der CSU die die Rehabilitation der §-175-Opfer verhindert..
    Der CSU die auch weiterhin gegen die Gleichstellung und Gleichberechtigung agieren wird..

    Man gibt einer solchen Partei nicht die Möglichkeit sich auf einem CSD "zu präsentieren", selbst dann nicht wenn sich auf dem Wagen dann nur Parteimitglieder zeigten, die als Mitglieder der LSU "selbst betroffen" sein sollten..

    Sein anderes Engagement ehrt ihn sicher..
    Aber das sponsern einer solchen Aktion reißt dann mit dem Arsch wieder ein, was die Hände aufgebaut haben, und das muß kritisiert werden..
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#10 Robby69Ehemaliges Profil
  • 16.09.2016, 19:06h
  • Antwort auf #9 von TheDad
  • Tut er meiner Meinung nach doch. Vor allem auch, weil er sich bzgl. der Sauna sofort aufs Ficken einschießt. Und darüber das Hotel "Deutsche Eiche" samt Lokal komplett vergisst - das gibt's nämlich auch noch "nebenbei". Aber sei's drum. - Und wenn "unserer", wie er schreibt, wirklich lange in München gelebt hat, dann muss er Dietmars Engagement auch mitbekommen haben, wenn er - "unserer" - nicht komplett die Augen zugemacht hat. Daher ist für mich noch weniger nachvollziehbar, warum er sich nur auf Dietmars "einmaliges Engagement" bzgl. des Wagen-Sponsorings einschießt. - Denn DAFÜR allein hat ihn die Stadt nicht ausgezeichnet, sondern auch wegen dem ganzen anderen Kram. -

    "Bei Licht betrachtet mag es wichtig sein das Herr Holzapfel eine Kneipe, ein Hotel, eine Sauna betreibt, die als eine von wenigen verbliebenen Gastronomischen Betrieben der Szene eine Einrichtung darstellt die wichtig, und beinahe schon unverzichtbar scheint.."

    Ja, dadurch dass ich halt die ganzen letzten Jahre schon mitbekomme, wie die Münchner Schwulen-Lokale etc. immer weniger werden, halte ich es für verdammt wichtig, dass wir - zum Beispiel nicht durch einen total überzogenen und im Fall Dietmar Holzapfel meiner Ansicht nach grundverkehrten - Boykott auch noch die letzten "Rückzugsorte" vorsätzlich selbst kaputt machen. -
    In Berlin oder einer anderen Großstadt (Frankfurt etc.) mag es möglicherweise ja noch mehr als genug "andere" Treffpunkte für Schwule geben, wenn man einer wegbricht. Da mag es ja sein, dass ein Boykott (gerechtfertigt oder nicht) nicht so viel ausmacht. - Aber in München und Umgebung ist in der Hinsicht halt nicht gerade mehr viel da (also wenn man jetzt mal von Klappen absieht, meine ich). Dafür immer mehr Heten-Lokale, die zwar immer mal wieder auf "gay-friendly" machen, in denen Du aber schief angeschaut wirst, wenn Du mal einen Typen küsst - wenn sie Dich nicht gleich rauswerfen, weil Du angeblich mit einem anderen Mann "zu lasziv" getanzt hast. Hab ich selbst schon erlebt, da fragt man sich, was soll das denn?! Für was machen die dann extra einen "gay-day", wenn ich nicht ganz normal mit einem anderen Mann tanzen darf, ohne dass sie überschnappen.

    " Demgegenüber muß man hier aber auch anmerken : Herr Holzapfel kriecht der CSU in den Arsch."
    Für manche mag es so aussehen, gebe ich zu. Trotzdem sehe ich es anders. Denn Fakt ist nun mal, dass der von mir erwähnte Josef Schmid sich schon 2015 für einen eigenen "CSU"-Wagen eingesetzt hat. - Und als sie eben dieses Jahr im Februar mitbekommen haben, dass die LSU zwar mit einem eigenen Wagen beim CSD dabei sein wollen - und die "Mutterpartei" CSU (wenn man das so nennen kann) sich aber geweigert hat, für die Kosten aufzukommen ist Holzapfel halt eingesprungen. - Es stimmt, dass diese Entscheidung Holzapfels auch in der bayerischen - und speziell der Münchner - Szene nicht unumstritten ist. - Trotzdem sollte man die Kirche beim Dorf lassen, denn Holzapfel wollte den Leuten der LSU - und damit auch indirekt Josef Schmid - nur helfen. -

    Die CSU ist und bleibt eine Schwulen-Hasser-Partei und ich bin der letzte, der eine solche Partei verteidigen würde. - Trotzdem respektiere ich Dietmars Entscheidung, den Wagen zu sponsoren und kann ihn - aus seiner Sicht durchaus nachvollziehen. -
    Und da ich Dietmar selbst kenne, weiß ich, dass er absolut kein Verständnis für Schwulen-Hasser hat. (Übrigens ist weder er noch sein Lebenspartner in der CSU.) - Wie ich schon in meinem letzten Kommentar geschrieben habe, Dietmar setzt sich seit Jahrzehnten für die Schwulen-Szene ein und daher habe ich ihn durchaus sehr schätzen gelernt. - Mögen andere darüber denken, was sie wollen, ist eben so. -

    Und was den LSU Wagen betrifft - damals, als das Sponsoring gelaufen ist, hatte die LSU ja noch nicht GEGEN die Eheöffnung usw. gestimmt, sondern immer nach außen propagiert, dass sie angeblich FÜR die Eheöffnung etc. wäre. - Das sollte man meiner Meinung nach trotzdem in dieser Hinsicht zugute halten. - Richtig, die LSU hat (wie die "Mutterpartei" CSU) bei der entscheidenden Abstimmung dagegen gestimmt. Und das kritisiere ich genauso offen wie Du. Wenn dieses "Nein" der LSU bei der Abstimmung schon vorher festgestanden wäre, glaube ich nicht, dass es überhaupt zu dem Sponsoring-Angebot gekommen wäre.
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#11 TheDadProfil
  • 16.09.2016, 22:35hHannover
  • Antwort auf #10 von Robby69
  • ""Tut er meiner Meinung nach doch. Vor allem auch, weil er sich bzgl. der Sauna sofort aufs Ficken einschießt.""..

    Wer macht das nicht ?
    Wer geht denn zum Saunieren in die Sauna der Deutschen Eiche ?
    Entspann Dich, das war kein "Vorwurf", sondern eine Tatsachenbeschreibung..

    ""Und wenn "unserer", wie er schreibt, wirklich lange in München gelebt hat, dann muss er Dietmars Engagement auch mitbekommen haben,""..

    Hat er ja vielleicht auch..
    Selbst ich, der ich schon seit 30 Jahren nicht mehr in München unterwegs war, hab schon von ihm gehört..
    Aber darum gehts immer noch nicht..
    Ebensowenig wie um sein "restliches Engagement" für die Szene..

    Es geht um die Kosten für einen Wagen auf dem CSD, dem dann der CSU/LSU zur Verfügung stand..

    Das muß und darf kritisiert werden..

    ""Und als sie eben dieses Jahr im Februar mitbekommen haben, dass die LSU zwar mit einem eigenen Wagen beim CSD dabei sein wollen - und die "Mutterpartei" CSU (wenn man das so nennen kann) sich aber geweigert hat, für die Kosten aufzukommen ist Holzapfel halt eingesprungen. - ""..

    Jepp..
    Darüber gab es hier schon einen Artikel..
    Les mal die Kommentare dort..

    Der Punkt bleibt zu klären, wieso ein Szene-Wirt die Kosten für den Wagen der Gleichstellungs-Gegner im Landtag übernimmt ?

    Das stinkt..
    Da könnte dann auch analog die Grüne Bundestags-Fraktion den Wahlkampf-Bus der Mutti sponsern..

    Und da hat Herr Holzapfel einfach falsch reagiert..
    Denn es gibt Dinge, die macht man nicht..
    Das Sponsern des Gegners gehört mehr als offensichtlich dazu..
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#12 Robby69Ehemaliges Profil
  • 17.09.2016, 18:27h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • Ich hab' an sich kein Problem damit, wenn jemand bei einer Gay-Sauna ans Ficken denkt. - Im Gegenteil, ich geh' ja auch hauptsächlich aus DEM Grund in eine Sauna. - Grins...
    Mir ging's in diesem Punkt eigentlich darum, dass die "Deutsche Eiche" sozusagen "nicht nur" Sauna ist, sondern hauptsächlich mal ein Hotel, das eben auch eine Sauna "dabei hat". - Im Hotel "Deutschen Eiche" übernachten sowohl unter dem Jahr, als natürlich erst recht zum Münchner CSD viele schwule Touristen. -
    Ich hatte es vielleicht ein bisschen missverständlich formuliert. - Sorry. -

    Richtig, die Kritik von "unserer" richtet sich vor allem gegen das Sponsoring des bewussten CSD-Wagens. Und ich kann verstehen, dass viele das kritisieren. -
    Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass Dietmar den Preis ja nicht alleine "deswegen" bekommen hat, sondern weil er in den ganzen Jahrzehnten viel für die Schwulen-Szene Münchens getan hat. -
    Ich finde es Dietmar gegenüber eben verdammt unfair, wenn alles, was er bisher erreicht hat, sozusagen komplett unter den Tisch fallen gelassen wird - wie's "unserer" meiner Meinung nach macht - und "nur noch" Dietmars Sponsoring des Wagens gesehen und immer wieder rezitiert wird. Das ist Quatsch. -

    Genauso wie es damals ja total Scheiße war, wie über Rosa von Praunheim hergezogen wurde, als er den Mumm hatte (ja, das meine ich so), Alfred Biolek & Co. zu outen. Da wurde damals auch Rosas jahrelanges Engagement für die Schwulen-Szene komplett in den Dreck gezogen und alles schlecht geredet. - Später, als Rosa sich nicht unterkriegen ließ und durchaus auch etliche Preise für seine Filme bekam, wollte dann keiner der betreffenden "Lästerliesen" mehr was von dem eigenen ätzenden Verhalten damals wissen und hat Rosa wieder belobhudelt. -
    Ich weiß, ich weiß, Dietmar Holzapfel und Rosa von Praunheim kann man nicht direkt vergleichen. Das wäre Äpfel mit Birnen vergleichen. Grins...
    Aber bei beiden wurde - bzw. bei Dietmar wird - der persönliche Einsatz für Schwulen-Rechte und die Schwulen-Szene von gewissen Leuten total in den Dreck gezogen. Aus welchen Motiven auch immer... -
    Jeder von uns trifft schließlich mal irgendwann die eine oder andere falsche Entscheidung - oder eine Entscheidung, die man selbst zwar für richtig, andere aber für "falsch" erachten. Aber das heißt doch nicht, dass alles andere deshalb auch "scheiße" oder schlecht/falsch etc. sein muss.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass "unserer" (oder jemand anderes, der Dietmar momentan "dissen" - wie's jetzt ja immer wieder genannt wird - will) so begeistert wäre, wenn er selbst mal eine falsche - oder für andere scheinbar "falsche" - Entscheidung trifft, und dann alle gleich über ihn herfallen würden. Dann würde er mit Sicherheit auch sagen: Hey, was soll der Scheiß?! Ich hab' schließlich auch das und das und das gemacht/erreicht...

    Wenn ich die nötige Kohle hätte, hätte ich persönlich der LSU keinen CSD-Wagen "spendiert", weil ich die CSU und die zugehörige LSU als Partei Scheiße finde. Aber ich kann trotzdem verstehen, warum es Dietmar gemacht hat. - Es war seine Entscheidung. Das sollten wir respektieren. - Und wie ich schon oben erwähnte, wir sollten bgzl. des Preises nicht vergessen, dass er diesen nicht für sein Sponsoring des Wagens bekommen hat, sondern für sein "gesamtes" Engagement. -
    Nur das wollte ich eigentlich mit meinem ersten Post an "unserer" sagen.
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#13 jochenProfil
  • 19.09.2016, 16:07hmünchen
  • Glückwunsch zu so vielen Jahren erfolgreichem Unternehmertum!
    Was an der "Deutschen Eiche" allerdings noch Künstlertreff sein soll, erschliesst sich mir nicht mehr so ganz... Aber das ist ja auch egal. Die Leute gehen gerne und freiwillig hin und lassen ihr Geld da.

    Sein Satz ""Meine Stadt soll weiterhin weltoffen, tolerant und bunt sein. Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung diskreditiert werden" verkommt , meiner Ansicht nach, aber immer mehr zu holen Phrase ,bzw .zum frommen Wunsch, angesichts den asozialen Preis- und Mietsteigerungen für Wohnraum in München ,in den letzten Jahren. Das oft zur Folge hat, dass Normal- und Geringverdiener aus der Stadt rausgeschmissen werden und gleichzeitig grosszügiger Wohnraum für die "Gstopften" (hohes Einkommen und Reiche) geschaffen wurde, die oft gar nicht mal oder kaum diesen Wohnraum nutzen.

    Genau solche Zustände tragen in meinen Augen oft zur viel beklagten Spaltung einer Gesellschaft und nicht selten zur politschen RAdikalisierung bei.
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#14 RalfAnonym
  • 23.09.2016, 12:39h
  • Dass Dietmar Holzapfel diesen Wagen gesponsert hat, halte ich -Stammgast des Hotels "Deutsche Eiche" bei all meinen München-Aufenthalten- für falsch. Aber klarzustellen ist: Das war kein Wagen der CSU, sondern einer bestimmten Untergliederung dieser Partei, die sich abweichend von der Landespartei für unsere Rechte einsetzt. Trotzdem CSU, deshalb meiner Ansicht nach falsch. Aber eine Förderung der Seehofer-CSU für einen heuchlerischen Auftritt -wie immer wieder gerne behauptet, auch von Leuten, die es besser wissen- war es nicht. Und was er mit seinem privaten Geld macht, ist seine Sache. Wenn er glaubt, damit Opposition innerhalb der CSU stärken zu können, bitte, warum nicht. Ich teile seine Hoffnung nicht, aber wenn er da eine Chance sieht... wie gesagt: sein Geld. Und dass er seinem Ansehen schadet, hat er zweifellos einkalkuliert. Offenbar kann er damit leben. Bürgermeister Josef Schmid, dessen Eintreten für die Rechte von Schwulen und Lesben meiner Ansicht nach echt ist, macht sich in seiner CSU damit auch nicht nur Freunde. Vielleicht kann sich am Ende ja doch etwas verbessern, wenn sich auf beiden Seiten profilierte Leute weit aus dem Fenster lehnen, auch ohne Rücksicht auf Kritik aus den jeweils eigenen Reihen.
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#15 rechtsruck-watchAnonym
  • 26.09.2016, 11:47h
  • Antwort auf #14 von Ralf
  • >>Aber eine Förderung der Seehofer-CSU für einen heuchlerischen Auftritt -wie immer wieder gerne behauptet, auch von Leuten, die es besser wissen- war es nicht.

    selbstverständlich war es eine förderung von seehofer. der csd-wagen, der vom wirt der deutschen eiche finanziert wurde, streut wählern sand in die augen, sodass sie csu wählen und damit seehofer und die anderen homohasser an der macht halten, zumal sie grad an die seite der quasi-nazis in der afd rücken. so direkt und einfach ist die sache, die holzapfel da finanziell unterstützt.

    vielleicht müssen wir gar nicht mehr lange warten, dass die deutsche eiche den csd-wagen der afd finanziert.
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