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Nyke Slawik sagte in ihrer Rede: "Wir sind die Stimme der Homolobby, wir sind der Genderwahn und nicht zuletzt sind wir die Partei mit Herz" (Bild: Grüne Jugend NRW)

  • 26. September 2016, 09:22h 18 2 Min.

Die Grünen in NRW haben die 22-jährige Nyke Slawik auf den nicht unrealistischen Listenplatz 29 gewählt.

Nyke Slawik ist die erste Transfrau auf dem Weg in ein deutsches Landesparlament. Am vergangenen Wochenende wurde die 22-Jährige auf der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Oberhausen mit der Unterstützung der Grünen Jugend NRW auf den Landeslistenplatz 29 für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt.

Slawik erhielt im zweiten Wahlgang 62,9 Prozent der abgegebenen Delegierten-Stimmen. Nach aktuellen Umfragen kann die Ökopartei mit Ausgleichsmandaten mit etwa 29 Mandaten rechnen. Die Landtagswahl findet am 14. Mai 2017 statt.

Flächendeckende LGBTI-Jugendtreffs gefordert

Nyke Slawik ist amtierende politische Landesgeschäftsführerin der Grünen Jugend NRW. Auf der Landesdelegiertenkonferenz setzte sie sich für queere Aufklärung an Schulen sowie flächendeckende Jugendtreffs für LGBTI-Jugendliche ein. Sie erklärte in ihrer Rede: "Wir sind die Stimme der Homolobby, wir sind der Genderwahn und nicht zuletzt sind wir die Partei mit Herz."

Slawik meinte, ihre Kandidatur solle auch Ansporn für Andere sein: "Ich hoffe, mit meiner Wahl anderen Trans*Menschen, Transsexuellen und Transgendern Mut zu machen. Mut, sich politisch zu beteiligen und für echte Gleichberechtigung zu kämpfen. Veränderung ist möglich."

Die geborenre Leverkusenerin zog 2012 nach Düsseldorf, um dort ein Studium der Anglistik und Medienwissenschaften zu beginnen. Sie ist seit 2009 aktives Mitglied der Grünen Jugend, seit 2013 ist sie Parteimitglied bei Bündnis 90/Die Grünen.

Die beiden bisherigen homosexuellen Grünen-Abgeordneten Arndt Klocke und Josefine Paul werden mit großer Sicherheit auch dem neuen Landtag angehören. Klocke wurde im ersten Wahlgang mit 90,6 Prozent auf Listenplatz zehn gewählt, Paul mit 62,7 Prozent im ersten Wahlgang auf Listenplatz elf. (cw/pm)

-w-

#1 Paulus47Anonym
  • 26.09.2016, 11:52h
  • Nach derzeitigen Umfragen wird Rot-Grün die Regierungsmehrheit in NRW verlieren. Die dortige Landesregierung bedarf dann eines DRITTEN Partners oder die SPD muss in die GroKo. Zur Auswahl steht dann in NRW als Dritter Partner entweder die FDP oder die Linkspartei.

    Die Linkspartei selbst ist nicht wählbar: als Nachfolgepartei der SED, die Bürgerrechtler weggesperrt hat und die Stasi zu verantworten hat, ist die Linkspartei als Wahloption für Bürgerrechtler nicht wählbar.
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#2 Claas 90Anonym
  • 26.09.2016, 11:56h
  • Im aktuellen Landtag haben die Grünen 29 Sitze. Wenn es ähnlich oder hoffentlich sogar besser ausgeht, ist sie also dabei. (Und vielleicht erlangt sie ja sogar ein Direktmandat.)

    Aber selbst wenn nicht, ist alleine schon ihre Aufstellung ein deutliches Zeichen.

    Ich hoffe, sie kommt rein.
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#3 FDP-Amnesist47Anonym
  • 26.09.2016, 12:21h
  • Antwort auf #1 von Paulus47
  • Und noch mehr Ausreden, um DIE Koalition abzulehnen, fuer die die Eheoeffnung ein Klacks waere.

    Steh doch endlich dazu, dass du am liebsten gleich die AFD haben willst.

    Da die CDU und die CSU schon auf die AFD schielen, wird es fuer Rot-Gruen Zeit, andere Optionen einzugehen.
    Und warum sollte die FDP in NRW an die Macht kommen?
    Schon vergessen, was die FDP als erstes in NRW verbrockt hat???

    www.queer.de/detail.php?article_id=3254

    NRW-FDP: Homo-Fibel unnütz
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