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Einzelkommentar zu:
Skateboard-Star Brian Anderson outet sich als schwul


#13 Homonklin44Profil
  • 30.09.2016, 13:18hTauroa Point
  • Antwort auf #9 von ursus
  • "" er muss immer wieder klarstellen, wie unangemessen es doch ganz generell sei, mit kolleg_innen oder mit-sportler_innen über das eigene "privatleben" zu reden, als unterliege dieses einer art natürlicher geheimhaltungsplicht.""

    Was ich versuche zu sagen ist, dass es keine Pflicht gibt, irgendwem seine Orientierung mitzuteilen, und jeder das für sich entscheiden muss, ob er das will oder doch lieber nicht -vielleicht weil die Freundschaft oder auch die sportliche Laufbahn ihm wichtiger ist, als das Risiko, seine Kontakte oder auch die Laufbahn verlieren zu können.
    Vielleicht, weil die bisherige Erfahrung damit ihn dazu bewegt, das besser sein zu lassen.
    Vielleicht aus Angst um seine Integration im Verein oder unter seinen Leuten ... diese Angst ist doch nicht illegal. Die kann sehrwohl begründet sein.
    Dass man nicht jeden damit bedrängen muss, wenn man im Falle, dass man sich irgendwann verliebt, als Partner wählen würde.

    Das Privatleben verliert in dem Moment den Privatstatus, wo man es mit Außenstehenden teilt.

    Dass ich das generell für jedermensch so sehen würde, unterstellst Du halt. Was solls, ist ein gewöhnliches Verhalten vieler. Es muss jeder für sich entscheiden, man sollte Leute nicht dazu missionieren oder drängen. Gerade nicht so, indem man sie aufgrund ihrer Entscheidung niederzuschätzen beginnt, weil sie nicht die Wahl treffen, die einem selbst besser gefallen hätte.

    Das 'militant' war tatsächlich nicht positiv gemeint, sondern etwas angenervt davon. Vielleicht hätte 'missionarisch' sich besser gelesen.
    Ich weiß nicht, ob es sowas wie eine Anti-CO-Bewegung gibt, vielleicht bei den AfD-Fritzen, da liest man mal solche Färbungen.

    Vielleicht gibt es einen Raum zum Atmen für solche, die sich ganz legal weder "verstecken" noch "outen" möchten.

    Peace
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