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  • 22. April 2005 5 1 Min.

Redmond US-Softwaregigant Microsoft ist ins Fadenkreuz der Homobewegung geraten. Auf die Beschwerde eines homophoben Priesters habe der Konzern seine Unterstützung für eine Gesetzesvorlage zurückgezogen, die Schwule und Lesben im US-Staat Washington vor Diskriminierung schützen sollte, berichten US-Medien. Pastor Ken Hutcherson von der Antioch Bible Church in Redmond hatte Microsoft-Verantwortlichen mit einem bundesweiten Boykottaufruf gedroht, sollten diese an ihrer Unterstützung festhalten. Nachdem das Aktivistenportal "America Blog" die Story veröffentlichte, wurden auch größere Medien darauf aufmerksam, Aktivisten forderten zum Protest bei der Firma auf. Zu spät: Am Donnerstag scheiterte die ADG-Vorlage im Washington State Senat an einer Stimme. Gegenüber der "New York Times" verteidigte sich der Konzern, man habe schon vor dem Gespräch mit dem Pastor beschlossen, in der Frage neutral zu bleiben. Zudem habe man ja selbst umfassende Antidiskriminierungsregelungen, die auch Schwule und Lesben umfassen. (nb)

-w-

#1 mrbAnonym
#2 SebiAnonym
  • 25.04.2005, 12:00h
  • Dass Microsoft zu den größten Unterstützern von Gerorge W. zählt ist ja allseits bekannt.

    Die haben einfach zu viel Macht!
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#3 SandraAnonym
  • 29.04.2005, 09:55h
  • So ein Unsinn! Ein Unternehmen hat bei einer solchen Frage durchaus neutral zu bleiben, was ja jetzt der Fall ist. Jemanden Neutralität anzulasten ist ja besonders schwachsinnig! Bei Microsoft leben und arbeiten einige Transsexuelle, Lesben und Schwule die zumindest in dieser Firma nicht diskriminiert werden. Anders als bei gewissen Pseudo OpenSource Verfechterfirmen.
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