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Kommentare zu:
Papst: Homosexualität "kein Grund zum Jubeln"


#1 panzernashorn
  • 03.10.2016, 09:33h
  • Dann stelle ich mal klar, dass Religion aus natürlicher und wissenschaftlicher Sicht "keinen Grund zum Jubeln" darstellt. Denn, so die Realität:
    "Wahn ist Wahn."

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#2 priamos11Profil
  • 03.10.2016, 09:50hHürth
  • Religiös motivierter Schwachsinn ist kein Grund zum Jubeln! Gerade die katholische Kirche sollte mit dem Wort Sünde äußerst vorsichtig umgehen. Ihre Macht gründet sich auf Fälschung, Lüge und Betrug und im Laufe ihrer Geschichte hat sie sich auch nicht davor gescheut, Kriege anzuzetteln, Unschuldige zu verbrennen, Verbrechen zu vertuschen und es soll sogar Päpste gegeben haben, die vor Mord nicht zurückschreckten. Der alte Herr sollte immer daran denken, dass drei Finger der Hand auf einen selbst deuten, wenn man auf andere zeigt.
    Im Übrigen hat es Homosexualität immer gegeben (im Tierreich mit Sicherheit schon, bevor es überhaupt Menschen gab) und selbst, wenn die Gläubigen Schaum vorm Maul haben: Es wird sie immer geben, richtet Euch darauf ein!
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#3 SebiAnonym
  • 03.10.2016, 09:54h
  • >>> Lesben und Schwule zu integrieren, zu begleiten und "näher zu Gott" zu führen. <<<

    Ich übersetze mal:
    Lesben und Schwule müssen mit Gehirnwäsche der üblichen katholischen "Konversionstherapien" zu seelischen Krüppeln gemacht werden, die sich schön brav und schweigend von uns knechten lassen und blind unserem Willen folgen.

    Und wenn das nicht gelingt, sich das Leben nehmen - wie so viele andere, die dieser kirchlichen Gehirnwäsche unterzogen wurden.
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#4 Simon 82Anonym
#5 Svetlana LAnonym
  • 03.10.2016, 10:16h
  • "... hatte Franziskus am Freitag noch allen Ernstes einen "Weltkrieg" gegen die Hetero-Ehe beklagt (queer.de berichtete) keine 48 Stunden später und zehn Kilometer über dem Erdboden präsentierte er sich dagegen wieder als gutmütiger Onkel."

    Sind das Anzeichen von Schizophrenie? Oder ist da im Flieger immer ein Doppelgänger?
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#6 Carsten ACAnonym
  • 03.10.2016, 10:20h
  • "Sünde ist Sünde."

    Und ein Apfel ist ein Apfel.
    Ein Bleistift ist ein Bleistift.
    Und eine Teekanne ist eine Teekanne.

    Aber während letztere Ausdrücke anhand objektiver Kriterien überprüfbare Bezeichnungen für etwas sind, ist der Begriff "Sünde" nichts objektiv überprüfbares, sondern wird nur von der Kirche nach Belieben definiert und dient einzig und alleine der Ausgrenzung und Unterdrückung.

    Man erfindet einfach etwas (Sünde) und konstruiert auch gleich angeblich daraus resultierende (aber geschickterweise von niemandem überprüfbare) Folgen (Hölle, ewige Verdammnis, etc.) und benutzt dies dann, um Menschen gefügig zu machen. Die alte Technik, durch Angst und ein Gefühl von "Was ist, wenn da was wahres dran ist", Menschen zu lenken.
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#7 FredinbkkProfil
  • 03.10.2016, 10:23hBangkok
  • das würde Jesus heutzutage tun...

    ...wenn er wieder kaeme ...

    ich denke er wuerde als erstes im Vatikan "Feuer legen"
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#8 LarsAnonym
  • 03.10.2016, 10:23h
  • Homosexualität ist Homosexualität. Sie ist, wie die Heterosexualität, eine "Gabe Gottes", mit der man im Leben verantwortlich umgehen kann: Als (Ehe)-Partner, als Liebender, oder auch als SIngle oder Priester. Dann gibt es auch viele Gründe, für diese Gabe dankbar zu sein und zu "jubeln".

    Homosexuell zu sein (und zu leben), bedeutet nicht, sich "Gott" fern zu fühlen. Es bedeutet vielleicht, "Gott" oder das "Sein" auf eine andere Art zu erleben und wertzuschätzen, als sich das ein zölibatärer katholischer Theologe vorstellen kann.

    Was die Ablehnung der eigenen Sexualität bedeuten, kann wissen wir aus den Selbstmorden von queeren Jugendlichen: Eine Ablehung dessen, was man nunmal ist. Eine Ablehnung, Zurückweisung der Gabe des Lebens, so, wie es einem nun mal geschenkt wurde. Verzweiflung ist ein Ausdruck der Gottesferne. Und leider treibt die Kirche immer noch die Menschen in diese Gottesferne hinein.

    Löblich, dass der Papst homosexuelle Menschen integrieren will. (Ich nehm ihn da einfach mal beim Wort). Aber auch hier gilt gleiches, wie in anderen gesellshaftlichen Bereichen: Intergraton ist keine Einbahnstraße. Sie wird die Vorstellung von dem was Gott ist und will, verändern. Davor hat die Kirche spürbar Angst.
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#9 priamos11Profil
#10 priamos11Profil
#11 LinusAnonym
  • 03.10.2016, 10:30h
  • >>>>>>>
    Homosexualität "kein Grund zum Jubeln"
    <<<<<<

    Ich erwarte auch gar nicht, dass die Kirche "jubelt" oder sonstwas. Die Meinung einer Kinderschänder-Sekte ist mir eh egal.

    Die sollen einfach nur aufhören, sich in Politik einzumischen und ihre Anhänger gegen uns aufzuhetzen.

    Die können ja gerne ihre okkulten Riten feiern und sich auch noch die letzten Gehirnzellen abtöten. Aber die sollen uns halt in Ruhe lassen und sich mit Demokratie und Rechtsstaat abfinden.
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#12 lIghtwaveAnonym
  • 03.10.2016, 10:38h

  • Immer langsam, hängt euch doch nicht an dem letzten Satz von ihm auf. Diesen Satz musste er für "seine" Kirche sagen, damit diese das hört was sie hören möchte von ihrem Oberhaupt. Alles andere was er dazu gesagt hat ist positiv und gab es so in den letzten Jahrhunderten nicht.
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#13 RobinAnonym
  • 03.10.2016, 11:03h
  • Antwort auf #12 von lIghtwave
  • "Immer langsam, hängt euch doch nicht an dem letzten Satz von ihm auf."

    Waren denn die Sätze davor besser?

    In Georgien (von wo er gerade kommt) hat er sogar von einem "Krieg" gesprochen. Ist das harmloser als "nicht über Homosexualität jubeln", "Sünde ist Sünde" und was der sonst noch so alles blubbert?
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#14 LarsAnonym
  • 03.10.2016, 11:28h
  • Antwort auf #12 von lIghtwave
  • Politisch gesehen hast Du recht. Aber die psychologische Wirkung kann trotzdem verheerend sein. Vor allem, weil Franziskus nicht zwischen der Definition von Homosexualität als einer Veranlagung (das ist die moderne Erkenntnis) und einer Verhaltensweise (das ist die antike Sichtweise) unterscheidet.

    Franziskus pickt sich aus beiden Sichtweisen das heraus, was in seine Theologie passt. Homosexualität ist ein moderner Begriff, benennt also eine Veranlagung. Eine Veranlagung kann keine "Sünde" sein. Wenn die Begrfflichkeiten nicht klar sind, ist es besser, über Homosexualität ganz zu schweigen.
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#15 kuesschen11Profil
  • 03.10.2016, 11:56hFrankfurt
  • Ein Papst, der nach wie vor gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften zerschlagen will, der die Vielfalt der Lebensformen nicht anerkennen will, Diskriminierungen und Verletzungen ausspricht und die Anhänger seiner Religion in diesen Sog ziehen will, ist nun mal wirklich KEIN GRUND ZM JUBELN.
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#16 QueerblickAnonym
  • 03.10.2016, 12:17h
  • In den ambivalenten Aussagen des Papstes über " Homosexualität" will ich die positiven Aspekte für eine konstruktive Auseinandersetzung hernehmen. " Was würde Christus tun mit uns Schwulen?" Als überzeugter Katholik sage ich: ER sagt JA, ohne Bedingungen, zu den gleichgeschlechtlich Liebenden. Als Orientierung nehme ich die Aussage im Psalm 139: " Du hast mich wunderbar geschaffen." Ein Moraltheologe hat vor über 20 Jahren bei einem Referat in Südtirol gesagt: " Alles was außerhalb meiner Freiheit ist, für das kann ich nicht verantwortlich gemacht werden." Meine homosexuelle Veranlagung liegt außerhalb meiner Freiheit. Deshalb gilt für mich : einstehen, aufstehen, gerade stehen für meine Überzeugung innerhalb der kath. Kirche.
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#17 Roman BolligerAnonym
  • 03.10.2016, 12:40h
  • "Homosexuelle dürfen aus der Katholischen Kirche nicht ausgegrenzt werden", sagt Maledikt.

    Diese Aussage des AfD-Verbündeten aus dem Vatikan ist völlig obsolet. Jeder LGBT-Normalbürger, jede LGBT-Normalbürgerin flüchtet ganz von selbst aus diesem Verein von Spinnern, Kindsmissbrauchern und Rechtsradikalen.

    Das Weite und die Freiheit Suchen ist angesagt, nicht das Ersticken in der kirchlichen Enge.
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#18 TheDadProfil
  • 03.10.2016, 12:53hHannover
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Und wieder mal nur Unsinn, der dazu dienen soll den "Papst" als "ungefährlichen Mann" darzustellen..
    Unfaßbar..

    ""Was die Ablehnung der eigenen Sexualität bedeuten, kann wissen wir aus den Selbstmorden von queeren Jugendlichen: Eine Ablehung dessen, was man nunmal ist.""..

    In der Regel begehen Kinder und Jugendliche Suizid NICHT, weil sie selbst ihre eigene Sexuelle Identität ablehnen, wie du hier weißmachen willst, sondern weil ANDERE diese Kinder und Jugendlichen wegen ihrer Sexuellen Identität ablehnen !

    Die LGBTTIQ*-Kinder und Jugendlichen WISSEN darum, das sie nicht so sind, wie es von ihnen "erwartet" wird, und wissen darum, daß sie diese Erwartungshaltung niemals erfüllen können..
    Aus vielen Abschiedsbriefen weiß man daß die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Sexuellen Identität längst selbst "im Reinen" sind, und sich akzeptiert haben, trotz der Widerstände denen sie begegnen, und sich dann doch Umbringen, weil sie kein Ende der Drangsalierung, kein Ende der Ablehnung, kein Ende der Unterdrückung sehen !

    Dein Satz ist die perfide Täter-Opfer-Umkehr !
    Und die setzt sich dann auch noch fort..

    ""Verzweiflung ist ein Ausdruck der Gottesferne.""..

    Was für ein Schwachsinn !

    ""Und leider treibt die Kirche immer noch die Menschen in diese Gottesferne hinein.""..

    Und wenn Du es noch so oft versuchst..
    Dein Mission schlägt hier vollkommen Fehl..
    Die Behauptung Menschen würden der "Kirche" und insbesondere der RKK den Rücken kehren, weil diese sie aus dieser "hinaustreibe", ist so dämlich, daß einem dazu nichts mehr einfällt..

    ""Intergraton ist keine Einbahnstraße.""..

    Hier wie dort wird der eigentlich recht schlaue Satz gar nicht verstanden..
    Vor allem nicht von denen, die ihn nutzen um Forderungen an gesellschaftliche Gruppen heranzutragen, und dann selbst als Teil einer gesellschaftlichen Gruppe die Erfüllung dieser Forderung sofort zu verweigern..

    Wenn sich diese Forderung beispielsweise an Flüchtlinge/Asylbewerber/Zuwanderer richtet, dann richtet sie sich gleichzeitig auch an die "aufnehmende Gesellschaft"..
    Diese hat dann ALLES bereitzustellen, was zu einer Integration notwendig ist..
    Unterkunft und Verpflegung, Bildung, Ausbildung und Weiterbildung..

    Wenn man dann Leuten wie Markus Söder zuhört, die eine "Absenkung der Leistungen für Asylbewerber" fordern, weil der Staat für diese angeblich "mehr" aufwendete als für "Einheimische", dann darf man, dann muß man am Erfüllungs-Willen der Gesellschaft Integration zu ermöglichen zweifeln..

    Nur so viel..
    Die "Kosten" des Staates für die Bildung, Ausbildung, Wohnung und Verpflegung eines Kindes einer Asylbewerber-Familie und eines Kindes aus einer "Einheimischen Familie"
    decken sich Eins zu Eins..

    Und so dann auch hier..
    Wenn "Gläubige" die Forderung an die RKK richten, selbst aber keinerlei Leistungen, keinerlei Arbeit investieren um die RKK zu verändern..
    Wenn die RKK und ihr "Papst" Luftnummern absondern, die die Forderungen an die LGBTTIQ* formulieren, sich selbst aber absolut weigert, sich selbst zu verändern, angefangen mit der Sprache gegenüber den Menschen, dann wird eine Gleichstellung und Gleichberechtigung innerhalb dieser RKK bis zum St.Nimmerleinstag verschoben werden..

    Die Verweigerung der eigenen Veränderung gepaart mit der Erwartung an die Anderen, bei gleichzeitig analoger Verhaltensweise auf der Seite des Gegenüber, verhindert die Bewegung in der Sache !
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#19 TheDadProfil
  • 03.10.2016, 13:07hHannover
  • Antwort auf #14 von Lars
  • ""Politisch gesehen hast Du recht. Aber die psychologische Wirkung kann trotzdem verheerend sein.""..

    Das ist Schwachsinn !
    Politischer Schwachsinn dazu..
    Aber wie schon fast immer : ""kann""..
    Immer schön unbestimmt bleiben, sich bloß nicht festlegen auf eine nachvollziehbare Aussage..

    ""Vor allem, weil Franziskus nicht zwischen der Definition von Homosexualität als einer Veranlagung (das ist die moderne Erkenntnis) und einer Verhaltensweise (das ist die antike Sichtweise) unterscheidet.""..

    Wie auch bei Herrn Bergoglio..
    Auch Deine Sprache bedarf dringend einer "Überarbeitung" !

    Es geht im Prozess um Gleichstellung und Gleichberechtigung NICHT AUSSCHLIESSLICH um "Homosexualität" !

    Eine "antike Betrachtung" in Form einer "Verhaltensweise" ist ungefähr so notwendig, wie ein Pickel am Arsch !

    Sexuelle Identitäten sind KEINE "Verhaltensweisen" !

    Wie lange wollen wir diesen Unsinn hier noch immer wieder "diskutieren" ?
    Analog dem Zeitraum, den die RKK für die Rehabilitation eines Galileo Gelilei gebracht hat ?

    "Theologie" KANN sich nicht damit beschäftigen, was ein Menschenrecht, ein Bürgerrecht ist, und was nicht !
    DAS ist der Punkt, um den es hier am Ende geht..
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#20 userer
  • 03.10.2016, 13:43h
  • Antwort auf #14 von Lars
  • Lars: "Wenn die Begrfflichkeiten nicht klar sind, ist es besser, über Homosexualität ganz zu schweigen."

    Für klar Denkende gibt keine unklaren Begrifflichkeiten bezüglich Homosexualität.

    Allerdings haben Sie in einem recht: In der weltlichen Öffentlichkeit zu schweigen in puncto Homosexualität ist genau, was Bergoglio und die Seinen tun sollten, denn es geht sie nichts an, was Menschen außerhalb ihres Klub tun und lassen.
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#21 LorenProfil
  • 03.10.2016, 13:48hGreifswald
  • Herr Bergoglio bleibt bei diesem Thema ganz auf der Linie seines reaktionären Amtsvorgängers, wobei er dort, wo er ein entsprechendes Publikum zu wissen glaubt, auch vor offener Hetze und martialischer Sprache nicht zurückschreckt, während er sich vor möglicherweise kritischerem Publikum zurückhaltender äußert. Letztlich bleibt er aber dabei, dass Heterosexualität und Sex nur in einer unauflöslichen heterosexuellen Ehe für ihn und seine Kirche volkommen akzeptabel sind und alles andere (inklusive in nicht ehelicher Gemeinschaft vollzogener Sex) nicht. Letztlich propagiert er eine menschen-und freiheitsfeindliche religiöse Ideologie, die den Grundsätzen liberaler und offener Demokratien und dem Selbstbestimmungsrecht des Individuums in diesen Demokratien fortwährend den Kampf ansagt.
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#22 Tommy0607Profil
  • 03.10.2016, 14:20hEtzbach
  • Homosexuelle brauchen bestimmt nicht eine solchen Verein um näher zu Gott zu kommen . Dieser Verein hat wohl nen "Höhenflug" bekommen!
    Nebenbei zur Info: Jesus war Jude , von der Geburt bis zum Tode .
    Und Prophet Jesus hätte bestimmt nicht eine Diktatorische Kirche gewollt .
    Da haben Einige Herrschaften wohl einiges missverstanden !
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#23 LorenProfil
  • 03.10.2016, 14:37hGreifswald
  • Antwort auf #8 von Lars
  • Die Gründe für Suizid oder Suizidversuch bei queeren Jugendichen dürften weniger in einer Ablehnung der eigenen Sexualität zu finden sein als in einer Furcht vor Ablehnung durch als wichtig empfundene Mitmenschen (Familie, Freundeskreis), wenn diesen die (nicht heterosexuelle) sexuelle Identität bekannt werden sollte. Darauf weisen auch Studien hin, die zum Ergebnis kommen, dass die Suizidalität bei queeren Jugendlichen mit zunehmenden Alter tendenziell abnimmt. Hinweise darauf, dass mit zunehmendem Alter das, was Sie als "Gottesferne" bezeichnen, bei queeren Jugendlichen geringer wird, sind mir nicht bekannt. Ihre religiös inspirierte Suizidtheorie (Thomas von Aquin lässt grüßen) erscheint mir daher eher Ausdruck einer (Kloster)Küchenpsychologie zu sein.
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#24 ursus
  • 03.10.2016, 16:19h
  • Antwort auf #21 von Loren
  • "Letztlich propagiert er eine menschen-und freiheitsfeindliche religiöse Ideologie, die den Grundsätzen liberaler und offener Demokratien und dem Selbstbestimmungsrecht des Individuums in diesen Demokratien fortwährend den Kampf ansagt."

    danke für die klaren und wahren worte.

    frustrierend finde ich, dass der offene widerspruch der ideologie der rkk (und weiter teile des protestantismus) zu mehreren unserer wichtigsten grundwerte so dramatisch selten einmal in der öffentlichkeit formuliert wird. ich frage mich manchmal, ob wir uns überhaupt mit einigem recht als eine aufgeklärte gesellschaft bezeichnen dürfen bei diesem eingeschliffenen verschweigen des offenkundigen.

    stattdessen geht die groteske schwurbelei von den "christlich-jüdischen traditionen" viel zu oft unkommentiert durch.

    ich verzweifele da eher an der allzu großen gottesNÄHE.
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#26 Dont_talk_aboutProfil
  • 03.10.2016, 18:24hFrankfurt
  • Man kann es drehen und wenden wie man will, gelebte Homsexualität ist nun einmal nach der Bibel Sünde.

    Genauso wird auch der Dialog mit dem GEMÄSSIGTEN und LIBERALEN Islam in Deutschland ausgeben. Erstmal wird es atmosphärisch gut passen, weil man dem gleichen politischen Lager angehört und mit der AfD den gleichen Feind hat. Doch dann wird man feststellen, dass die liberalen Muslime Homosexuelle als Menschen zwar akzeptieren werden, ihr Verhalten jedoch auch kritisch sehen. Das wird dann den Hardlinern in unserer Community nicht reichen
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#27 Miguel53deProfil
  • 03.10.2016, 18:39hOttawa
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Auch wenn ich insgesamt den typischen Lars-Schmonzes nicht teile. Hier muss ich ihn dennoch verteidigen. Und Dich bitten, nicht immer so ueberstuertzt zu reagieren.

    Mit seinem Satz: "Was die Ablehnung der eigenen Sexualitaet bedeutet...", da bin ich mir ganz sicher, hat Lars gewiss nicht das gemeint, was Du gleich unterstellst und heftig angreifst.

    Er meint damit sicherlich die Ablehnung der eigenen Sexualitaet von außen. Nicht aus sich selbst heraus. (Selbst wenn das schon mal der Grund sein koennte, wuerde das meine und wohl auch Lars' Ansicht unterstreichen.)

    Du unterstellst da einfach was und erklaert dann wie es sein sollte. Aber bei Lars mit Sicherheit auch genau so gedacht war und ist.

    Hol manchmal einfach tief Luft, bevor Du "drauf haust" oder frage im Zweifel einfach erst mal freundlich nach. Auch dann, wenn "Verzweiflung ist ein Ausdruck der Gottesferne" voelliger Unfug ist. Dennoch ist das, im Gegensatz zu all dem Bloedsinn, den gewisse User hier schreiben, Teil der freien Meinungsaeusserung.
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#28 paoloAnonym
  • 03.10.2016, 19:11h
  • Ähemm....nein danke franzi,da kann mir der onkel noch so viel süssigkeiten versprechen..die distanz ist mir lieber und sicherer
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#29 paoloAnonym
  • 03.10.2016, 20:11h
  • Franziskus stellte im Flieger ebenfalls klar, dass Homosexualität aus katholischer Sicht "keinen Grund zum Jubeln" darstelle. Denn, so der Papst: "Sünde ist Sünde.

    Etwas was ich schon sehr oft hier erwähnt habe.
    Der monotheismus KANN EINFACH NICHT HOMOSEXUALITÄT ANERKENNEN,das wird nie geschehen,denn es würde seine eigene vernichtung bedeuten oder wenn man so will eine art von transformation, die die basis struktur, eines solchen glaubens einfach neutralisiert.
    Und dahinter steckt VIEL MACHT UND GELD was einfach mit der zeit verpuffen würde.
    Warum das so ist??
    Könnte man jetzt auch erklären aber erklär du mal einer borg drone, das sie individualität besitzt und das die borg königin, eigentlich eine bewusstseins sklavenhalterin ist,für viel zu viele leute ist gott heute noch lieb und gut und allmächtig und vor allen dingen irgendwo im nirgendwo existent(was natürlich schwachsinn ist)und natürlich gibt es nur einen gott(auch schwachsinn)aber so lange ewiges leben so billig verteilt wird ,nach dem motto "Mach nur das was wir sagen und dein ist das himmelreich" werden sich die leute gerne bereitwillig programmieren lassen.
    Zum glück, hat es die natur aber so eingerichtet, das auch der programmierer selbst nicht alles programmieren kann und an seine grenzen stösst.
    Hier kommt die lgbt bewegung ins spiel.
    Eine art wecker, bewusstseinsbefreier und entlarver der lügen des programmierers.
    Was ich eigentlich damit sagen will ,leute macht euch bewusst, entweder die oder wir,es wird kein friede freude eierkuchen geben.
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#30 TheDadProfil
  • 03.10.2016, 20:17hHannover
  • Antwort auf #26 von Dont_talk_about
  • ""Man kann es drehen und wenden wie man will, gelebte Homsexualität ist nun einmal nach der Bibel Sünde.""..

    Man kann es drehen und wenden wie man will :
    Die "Bibel" und der "Koran" sind KEIN RICHTMASS für das Zusammenleben in einer modernen Gesellschaft !

    Dazu gibt es die Menschenrechte !
    Die zu achten wird sich auch die RKK entweder unterwerfen, einfach untergehen oder wahlweise auch verboten werden !

    ""Das wird dann den Hardlinern in unserer Community nicht reichen""..

    Menschenrechte sind KEINE "Verhandlungsmasse" !

    Von "Hardlinern" in einer Bürgerrechtsbewegung zu sprechen die sich für Gleichstellung und Gleichberechtigung organisiert hat, zeigt nur auf, auf welcher Seite der Demarkationslinie Du zu finden bist !

    Schweig einfach Stille !
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#31 TheDadProfil
  • 03.10.2016, 20:52hHannover
  • Antwort auf #27 von Miguel53de
  • ""Er meint damit sicherlich die Ablehnung der eigenen Sexualitaet von außen.""..

    Nöö..
    Und das ist kein Lappsus in der Formulierung seinerseits, das ist Programm..
    Die Unbestimmtheit seiner Aussagen im "wenn und aber" im "sein und kann" zieht sich in Permanenz durch das rhetorisch durchaus gefällig formulierte Salbaldern seiner Ergüsse..
    Die Tatsache hier dem Pontifex Maximus Beiseite zu springen folgt in der logischen Konsequenz die Täter-Opfer-Umkehr des Suizidalen als "Sünder gegen die Kirche"..

    Analog dazu die "Idee" der "Gottferne", die er als Auslöser für Austritte konstatiert, und dem ehemals "Gläubigem" die "Sünde" des "Abfalls vom Glauben" auferlegt, ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, ob nicht die Mehrzahl der Mitglieder sich der Drangsalierung durch die "Amtskirche" entzieht, ohne dabei eine "Ferne zu Gott" zu entwickeln ?

    Die fein ziselierte Demagogie die dieser Herr "Lars" hier vorträgt, ist unerträgliches Geschwafel eines "Theologen", ist Pfaffen-Sprech der untersten Schublade, und ist ein verzweifelter Versuch der Mission in einem Forum, in dem schon ganz andere Leute vor ihm in diesem Versuch versagt haben..

    In diesem Vorwurf irre ich mich nicht..
    Ich kann solche Leute "riechen"..

    ""Nicht aus sich selbst heraus. (Selbst wenn das schon mal der Grund sein koennte, wuerde das meine und wohl auch Lars' Ansicht unterstreichen.)""..

    Das habe ich nicht grundsätzlich in Abrede gestellt..
    Nicht überall wird ein Abschiedsbrief vorgefunden, und nicht überall wird er von den Eltern hergezeigt, in der Auffassung die Schmach auch nach dem Ableben des Nachwuchses noch vertuschen zu müssen..

    ""Dennoch ist das, im Gegensatz zu all dem Bloedsinn, den gewisse User hier schreiben, Teil der freien Meinungsaeusserung.""..

    Und ?
    Das schützt ihn nicht vor Widerspruch..
    Wie alle Anderen auch nicht..

    Das "Problem" seiner Meinungsäußerungen besteht darin, jede auch nur erdenkliche Geschichte in die "spirituelle Ebene" zu verschieben, und dann Antworten in Fragen zu verpacken, die sich durchaus "Theologisch" auflösen ließen, wenn man denn "Theologisch" in einem Seminar debattierte, um eine Art "Handlungs-Anweisung" für den Umgang mit "Gläubigen" zu erhalten..

    Doch das diskutieren wir hier gar nicht..
    Wir diskutieren hier die Auswirkungen der Äußerungen des "Oberhirten" auf die Gesellschaften, und die damit verbundenen Rechtsfertigungsversuche der so genannten "Gläubigen", die sich weigern Diskriminierung als "funktionales System" der RKK zu erkennen..

    Und dabei gleichzeitig negieren das ein Mann wie Bergoglio einem Menschen in der Gesellschaft "gar nichts zu sagen" hat..
    Und damit diskutieren wir hier im Grunde genommen die Funktion des Alleinvertretungsanspruches, der jedesmal offenbar wird, wenn sich ein Pfaffe zu gesellschaftlichen Vorgängen äußert..
    Egal ob der Papst, oder ein Pfaffe in einem Video-Blogg, der sich anmaßt seinem Oberhirten zu widersprechen :

    www.queer.de/detail.php?article_id=27192

    Schön daß er das tut, und fordert..
    Hat aber mit der Auswirkung auf die Unterdrückung von LGBTTIQ* in der Gesellschaft, ausgelöst durch die RKK, nicht wirklich etwas zu tun..

    ""Hol manchmal einfach tief Luft, bevor Du "drauf haust" oder frage im Zweifel einfach erst mal freundlich nach.""..

    Hab ich lange Zeit getan..
    Dutzende Fragen gestellt, die alle "umschifft" wurden..
    Und nun antworte ich mit der gleichen "Gewalt" in der Sprache, wie sie mir entgegen gebracht wird..
    Allein schon um die Unverschämtheit aufzuzeigen, mit der hier alles in Richtung "Glauben" verschoben wird, um es dann "Theologisch" betrachten und bewerten zu können..
    Die Tatsache das wir hier Jemanden haben der permanent Plakate an "Gläserne Wände" klebt, und beinahe jeden Thread in dem er sich äußert, zu einem "Theologischem Seminar" ummünzt, ist Grund genug ihm gründlich die Leviten zu lesen..
    Jedes Mal..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#32 TheDadProfil
#33 paoloAnonym
#34 LarsAnonym
  • 03.10.2016, 21:25h
  • Antwort auf #23 von Loren
  • Wie ich aus den nachfolgenden Diskussionsbeiträgen erkennen kann, habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es war ein emotionaler Text, deshalb der schwammige Stil. Mit "Gottesferne" meine ich schlicht das, was man auch im weltlichen Kontext als "gottverlassen" oder von "Gott und der Welt verlassen" bezeichnet, so dass einem nicht einmal das Leben lieb ist. Streichen Sie einfach das Wort "Gott" und setzen Sie für X das ein, was für Sie mit "Lebensbejahung fördernd " oder "Sinn" verknüpft ist.
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#35 TheDadProfil
  • 03.10.2016, 21:39hHannover
  • Antwort auf #34 von Lars
  • Auch diese "Erklärung" macht es keinen Deut besser !

    Du konstatierst ein "Verlassen sein", als wen einem ein erfundenes Geistwesen verlassen könnte..

    Für einen aufgeklärten Menschen ist dieses "Verlassen sein" so emotional wichtig, wie der Verlust des Weihnachtsmanns, nachdem man die Wahrheit über die Figur erfahren hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 ursus
  • 03.10.2016, 22:03h
  • Antwort auf #34 von Lars
  • "Streichen Sie einfach das Wort "Gott" und setzen Sie für X das ein, was für Sie mit "Lebensbejahung fördernd " oder "Sinn" verknüpft ist."

    kannst du akzeptieren, dass es für viele menschen zwischen religiösen und nicht-religiösen begriffen (und damit perspektiven) einen qualitativen unterschied gibt, der ihnen wichtig ist - nicht nur, weil sie solche unterscheidungen für fundamental halten, wenn sprache sinn ergeben soll, sondern auch, weil es sich unangenehm anfühlt, wenn die eigene nicht-religiöse perspektive immer wieder so mirnichts-dirnichts in eine religiöse perspektive "eingemeindet" wird?

    es würde die diskussion erheblich erleichtern (und als schönen nebeneffekt belegen, dass du wirklich respektvoll mit anderen perspektiven und bedürfnissen umgehst).
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#37 LarsAnonym
  • 03.10.2016, 22:05h
  • Antwort auf #27 von Miguel53de
  • Mit "Ablehung der eigenen Sexualität" meine ich eine von außen verursachte und dann verinnerlichte Ablehnung, deren Konsequenz im schlimmsten Fall die Ablehnung der eigenen Person bzw. der eigenen Existenz sein kann.

    Genauso, wie hinter manchen schönen Worten des Papstes eine ziemlich brutale Konsequenz zu fühlen ist, lag in dem dem freundlich formulierten Text von mir eine harte und auch grundsätzliche Kritik an den Worten des Herrn Bergoglio. Wer das nicht erkennen kann, nur weil ich zuweilen - bewusst - den gleichen Sprachstil bediene, dem kann ich nicht helfen.
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#38 LarsAnonym
  • 04.10.2016, 00:25h
  • Antwort auf #36 von ursus
  • Natürlich kann ich nachvollziehen, dass Du sowohl eine religiöse Perspektive oder auch Sprache nicht schätzt. Wenn ich eine Antwort poste, bemühe ich mich um eine nüchterne Sprache.

    Bei einem eigenen Kommentar, der an niemanden direkt gerichtet ist, halte ich es bisweilen für sinnvoll und legitim, eine religiöse Perspektive oder Sprachhaltung einzunehmen, weil dies die Thematik damit unmittelbarer aufgreift, ohne zuvor Grundsatzfragen nach der Definition oder Existenz von "Gott" etc. zu erörtern. (Die für mich letzlich auch unbeantwortbar sind) Das heißt aber nicht, dass damit irgendjemand vereinnahmt werden kann oder soll. Es gibt halt Menschen die sind queer und religiös (bzw. gewohnt, religiöse oder spirituelle Bilder wertfrei zu lesen und zu interprtieren) , andere ausschließlich das eine oder andere. Mal habe ich mehr die eine, mal die andere Leserschaft im Blick.
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#39 Homonklin44Profil
  • 04.10.2016, 00:36hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von Fredinbkk
  • Genau das.

    Wenn an der Geschichte, wo er die Schacherer aus dem Tempel verjagte, nur ein Fünkchen dran ist, wäre er mit der katholischen Kirche und dem Vatikan einige Zeit beschäftigt mit Schacherern und zwielichtigen Raffzähnen.

    Da würde manch ein hoher Würdenknilch über sein Gardinenröcklein stolpern.
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#40 Homonklin44Profil
  • 04.10.2016, 00:49hTauroa Point
  • Der Obermufti-knilch kann doch sabbeln, was er will.

    Es geht mit seinem Konzept "Sünde" lediglich um die Hausordnung in seinem Glaubens-Konzern.
    Davon lasse ich mich nicht vom Jubeln über's Lebensglück abbringen, welches sich durch die Befreiung aus diesem Wahnprojekt via Kirchenaustritt und loslösung von den Introjekten tatsächlich verstärkt hat.

    Von "Gott" verlassen in der Tat. Ballast abgeworfen, wie Schmutz von den Schwingen zur Freiheit.

    Soll er doch jubeln und sich besser gegenüber denen fühlen, die er minderwertig ansieht. Auf dass ihm der Jubel dereinst im Halse stecken bleibt. Goldene Äpfel schlucken wollen aber nicht daran ersticken

    Sticks and Stones may break those bones but word will never hurt me.

    Worte eines kranken Manns, der im Tenor der Knilche singen muss.
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#41 userer
#42 userer
  • 04.10.2016, 10:22h
  • Antwort auf #38 von Lars
  • Lars: "bemühe ich mich um eine nüchterne Sprache"

    Na das ist ja mal ein echter Brüller.
    Wenn Sie Ihre Kommentare im Grunde als nüchtern deklarieren wollen, wie sieht dann wohl religionsbesoffenes Gelalle von Ihnen aus? Denn genau so lesen sich sämtliche Ihrer Kommentare, ausnahmslos:

    - eine "Gabe Gottes"
    - Gott ... wert[zu]schätzen
    - Ablehnung, Zurückweisung der Gabe des Lebens
    - Verzweiflung ist ein Ausdruck der Gottesferne
    - Intergraton ist keine Einbahnstraße
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#43 LarsAnonym
  • 04.10.2016, 10:48h
  • Antwort auf #42 von userer
  • Der Kommentar, den Sie zitieren, war nicht nüchtern formuliert, sondern bediente sich, wie gesagt, bewusst einer poetisierend-religiösen Sprache. Mir geht es dabei darum, zu zeigen, dass man kirchliche Positionen durchaus auch von innen, bzw. aus der Gedankenwelt des Gegenübers heraus kritisieren und reflektieren kann.
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#44 JadugharProfil
  • 04.10.2016, 12:06hHamburg
  • Antwort auf #26 von Dont_talk_about
  • Die Bibel ist ein absolut unlogisches Buch!
    Derjenige, der behauptet hat, daß gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr eine Sünde ist, stammt von einen äußerst widersprüchlichen, goldgierigen Massenmörder namens Moses. Es ist schon ein Übel, sich nach dieser Person zu orientieren, der für alles den Tod gefordert hat und auf der anderen Seite sagt, daß man nicht töten soll! Wenn das alles von Gott kommen soll, wie dieser extreme Widerling es immer wieder behauptet hat, so muß logischerweise Gott ein Vollidiot sein. Da es ihn aber nicht gibt, kann man davon ausgehen, daß Moses gehörig eins an der Waffel hatte!
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#45 priamos11Profil
  • 04.10.2016, 12:21hHürth
  • Antwort auf #43 von Lars
  • Lars, leider muss ich mich den Kritikern am Sprachstil Deines ersten Beitrages zu diesem Artikel anschließen. Auch ich habe den Eindruck, dass Dein Beitrag weder inhaltlich noch sprachlich zur realen Welt passt.
    Und im Zusammenhang mit der kath. Kirche halte ich eine "poetisierende" Sprache für ziemlich unangebracht. Da geht es nicht um Poesie, sondern um knallhartes Geschäft.
    Ich bin nicht der Einzige, der die kath. Kirche in erster Linie für das erfolgreichste Geschäftsmodell der Menschheitsgeschichte hält, kaschiert mit einem sehr, sehr dünnen Mäntelchen christlicher Nächstenliebe.
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#46 userer
  • 04.10.2016, 13:14h
  • Die Aussage von Bergoglio ist übrigens fast inhaltsleer, denn was ist schon ein Grund zum Jubeln?

    Interessant wird seine Aussage nur, wenn man das Statement von ihm als das betrachtet, was es wirklich ist: Ein Vehikel, um einmal mehr den religiotischen Unfug von der "Sünde" zu transportieren.

    Aufschlussreich wäre wohl seine Antwort auf die Frage, ob denn Heterosexualität ein Grund zum Jubeln sei. Vermutlich würde seine Antwort daruf wieder einmal die Grenzen der Volksverhetzung erreichen.
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#47 LorenProfil
  • 04.10.2016, 13:18hGreifswald
  • Antwort auf #43 von Lars
  • Die Suizidalität bei queeren Jugendlichen ist ein ernstes, existenzielles Problem, vor dem meine Neigung zu "poetisierend-religiösen" Beschreibungen zurücksteht. Wer selbst mal mit suizidalen Menschen zu tun hatte oder gar selbst suizidal war, wird das vielleicht nachempfinden können. Solche Situationen erfordern lebensnahe Analysen und Lösungsansätze. Der Beitrag eines Herrn Bergoglio zur Suizidalität queerer Jugendlicher (z.B. durch seine Propaganda der Ungleichwertigkeit) in Ländern, in denen der Katholizismus eine Rolle spielt, mag jenseits der konkreten Krise eines Menschen dann auch mal unter die Lupe genommen werden.
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#48 LarsAnonym
  • 04.10.2016, 14:09h
  • Antwort auf #47 von Loren
  • "Der Beitrag eines Herrn Bergoglio zur Suizidalität queerer Jugendlicher (z.B. durch seine Propaganda der Ungleichwertigkeit) ..., mag ... dann auch mal unter die Lupe genommen werden"

    Diese Ansinnen teile ich und ich frage mich, wie man aus meinem Beitrag etwas gegenteiliges herauslesen kann.
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#49 LorenProfil
  • 04.10.2016, 14:30hGreifswald
  • Antwort auf #48 von Lars
  • Ich habe bewusst nur den Absatz über die Suizidalität queerer Jugendlicher aus Ihrem #8 in den Blick genommen und mich bemüht, alles weitere als kritische Äußerung den Herrn Bergoglio betreffend zu dechiffrieren.

    Ihre Einlassung "Löblich, dass der Papst homosexuelle Menschen integrieren will. (Ich nehm ihn da einfach mal beim Wort)." könnte ich noch dahingehend kommentieren, dass ich Ihren Optimismus nicht teile, da meines Wissens Herr Bergoglio nur eine "Integration" zu seinen Bedingungen (insbesondere Verzicht auf Sex) in den Raum stellt, was ich als autoritär, menschen-und freiheitsfeindlich empfinde, aber ganz im Sinne seines Amtsvorgängers sein dürfte. Solcherart "Kastrierte" kann man dann "mit Barmherzigkeit begleiten" (Bergoglio, Juli 2013). Wer sich auf sowas einlässt, wirds wohl dann auch nötig haben.
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#50 ursus
  • 04.10.2016, 16:50h
  • Antwort auf #38 von Lars
  • "Natürlich kann ich nachvollziehen, dass Du sowohl eine religiöse Perspektive oder auch Sprache nicht schätzt."

    das ist nicht der punkt. meine kritik bezieht sich auf deine angewohnheit, religiöse und nicht-religiöse sprache und perspektiven immer wieder als nahezu beliebig austauschbar darzustellen, als bestünde zwischen beiden weltsichten höchstens ein gradueller unterschied und kein qualitativer.
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#51 LarsAnonym
  • 04.10.2016, 17:36h
  • Antwort auf #50 von ursus
  • Das hat seinen Grund. Zum einen sehe ich da tatsächliche fließende Übergänge (was wirklich keine originelle Sichtweise ist) , zum anderen möchte ich nicht die Ausgrenzungsstrategie starrer Theologen bedienen, denen die Unvereinbarkeit von Queersein und Glauben / Religiosität sehr recht wäre, weil sie dann ihre Dogmen nicht mehr hinterfragen müssten und alles, was ihr simples Menschenbild "verunreinigt", getrost outsourcen könnten. Dass man mit so einer Position zwangsläufig zwischen den Stühlen sitzt, oder zwischen politische Fronten gerät, ist klar.
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#52 ursus
  • 04.10.2016, 18:12h
  • Antwort auf #51 von Lars
  • "Zum einen sehe ich da tatsächliche fließende Übergänge (was wirklich keine originelle Sichtweise ist)"

    es gibt verschiedene intensitäten des glaubens, es gibt aber keinen "teilweisen atheismus". entweder bezieht man sich grundsätzlich auf irgendetwas jenseitiges/übersinnliches oder man tut es nicht. ob man es tut oder nicht, führt zu qualitativ anderen perspektiven auf die welt und das leben.

    zudem redest du hier gerade nicht von übergängen und zwischenstufen, sondern suggerierst austauschbarkeiten. du neigst dazu, immer wieder eine direkte übersetzungsmöglichkeit zu behaupten oder sogar einzufordern (beispiel: "streich einfach 'gott' und ersetze ihn durch irgendwas anderes"). diese übersetzungsmöglichkeit leugnet qualitative unterschiede und führt zu einem begrifflichen wischiwaschi. kein wunder, wenn es dann "missverständnisse" gibt.

    leider machst du nicht mal davor halt, uns nicht-religiösen menschen einfach auch "spiritualität" zu unterstellen. innerhalb einer kultur, die immer noch davon geprägt ist, dass religionen sich universelle deutungshoheiten anmaßen, empfinde ich das als eine zumutung. ich sehe mein bedürfnis nicht respektiert, zumindest hier einen raum vorzufinden, in dem nicht schon wieder religiöse begrifflichkeiten und perspektiven eine allgemeine gültigkeit beanspruchen.
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#53 LorenProfil
  • 04.10.2016, 18:56hGreifswald
  • Antwort auf #51 von Lars
  • Wenn es um "weltliche Dinge" wie das Zusammenleben der Menschen geht, halte ich es für weder hilfreich noch zielführend, die Sprache der Metaphysik (zu der ich auch Theologie und religiöse Terminologie zähle) zu wählen. Das mag in Gesprächen Gleichgesinnter sinnvoll (und systemstabilisierend) sein, aber ignoriert darüber hinausgehend die Vielfalt der Weltanschauungen und Meinungen. Zudem beanspruchen Religionen zumeist eine Deutungshoheit als ihr "metaphysisches Kapital", auch dann, wenn sie wenig Macht in das politische Feld einbringen können. Da kann die eine oder der andere schon gereizt reagieren, wenn dieses "Kapital" eingesetzt wird, um die eigene Existenz herabzuwürdigen und ungleiche Behandlung im politischen Feld zu propagieren.

    P.S. Für diesen Kommentar wählte ich u.a. eine Terminologie, die sich an Theorien des französischen Soziologen Bourdieu anlehnte. Kann man auch kritisch hinterfragen, versteht sich.
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#54 TheDadProfil
  • 04.10.2016, 19:33hHannover
  • Antwort auf #51 von Lars
  • ""Das hat seinen Grund. Zum einen sehe ich da tatsächliche fließende Übergänge (was wirklich keine originelle Sichtweise ist) ,""..

    Das müssen dann "Visionen" sein, von denen Helmut Schmidt einmal sagte :
    "Wer Visionen hat, muß zum Arzt gehen."..

    Oder es ist schlicht Wunschdenken, denn Menschen die ihre Grenzen nicht klar formulieren, lassen sich scheinbar leichter von einer "Glaubens-Idee" überzeugen..

    So etwas wie ""fließende Übergänge"" zwischen "Religion" und Atheismus gibt es ganz sicher nicht !

    ""zum anderen möchte ich nicht die Ausgrenzungsstrategie starrer Theologen bedienen, denen die Unvereinbarkeit von Queersein und Glauben / Religiosität sehr recht wäre,""..

    Wundervoll..
    Doch blöderweise beschäftigen sich diese "Theologen" gar nicht mit dieser ""Unvereinbarkeit von Queersein und Glaube""
    sondern mit der von ihnen formulierten
    ""Unvereinbarkeit von Glaube und Queersein""..

    Der Teufel steckt immer im Detail..
    Es ist auch nicht "der Theologe" dessen Menschenbild "verunreinigt" sei, es sind die Dogmen, die das Menschenbild der Theologen beschädigen !
    Dogmen die diese "Theologen" selbst erfinden und formulieren, und damit ein sich selbst erhaltendes System, ein Perpetuum Mobile aus Hass gegenüber Anderen und Abscheu vor sich selbst entwickeln, und aufrecht erhalten..

    Dein "Problem" ist der Mangel an Phantasie, gepaart mit einer Unfähigkeit den Blickwinkelwechsel zu vollziehen, und als "Gläubiger" einmal die Geschichte aus der Position des Nicht-Gläubigen aus zu betrachten, und dabei das ganze Brimborium der Indoktrination beiseite zu lassen..

    Du bist wie ein Ertrinkender, dessen Kopf immer wieder durch die Wasseroberfläche kommt, und sich trotzdem weigert den Kopf so weit zu heben, nur einmal Luft anstelle von Wasser "einzuatmen", um bloß nicht zu erkennen, daß Wasser das Problem ist..

    Du sitzt auch nicht "zwischen den Stühlen"..
    Du sitzt festgeschnallt im Sattel Deiner "Religion", und betreibst auf billige Weise Indoktrination, die Du als "philosophische Betrachtung" maskierst..

    Du bist die Front..
    Weil Du sie sein willst !

    Und um das gleich noch mit abzuhandeln..
    Bezugnehmend auf den Kommentar Nr.#49 von "Loren"..

    Die RKK geht ja immer gerne mal von 1,5 Milliarden "Katholiken" aus..
    Nur auf diese bezogen haben wir es dort mit wahrscheinlich mehr als einem Drittel Kindern und Jugendlichen zu tun, also 500 Millionen..
    Legen wir die analogen Zahlen zugrunde, die für LGBTTIQ* als Erwachsene herangezogen werden, kommen wir bei um die 20 % auf insgesamt 100 Millionen LGBTTIQ*-Kinder und Jugendliche Weltweit..

    Die Suizid-Rate von Kindern und Jugendlichen liegt bei ungefähr 1.000 pro Million Kinder und Jugendlicher pro Land..
    Die Suizidrate von LGBTTIQ*-Kindern und Jugendlichen liegt bei 4 - 7 Mal höher, als bei Hetero-Kindern und Jugendlichen..
    "ungünstigsterweise" kommen wir dann bei 5 Suiziden auf 4 LGBTTIQ*, also 80 Prozent der Suizide !

    Legt man dies Zugrunde, kommt man auf ungefähr 400.000 Suizide von LGBTTIQ*-Kindern und Jugendlichen weltweit pro Jahr allein unter den "Katholiken" !

    Und dafür sind der "Papst" und sein Klerus ALLEIN VERANTWORTLICH !

    Bevor hier einige an den Zahlen "mäkeln"..
    Es geht hier nicht um eine "Genauigkeit", sondern darum mal eine Dimension aufzuzeigen..

    Denn es ist immer noch kein "katholisches Problem"..

    Bei weltweit 1,5 Milliarden "Muslimen" sieht die Suizid-Statistik sicher nicht viel anders aus..

    Bei 1,5 Milliarden Chinesen und 1,2 Milliarden Indern mit je bis zu 100 Millionen LGBTTIQ* innerhalb ihrer Bevölkerungen sicher auch nicht..

    Zusammengerechnet kommt man dort leicht bei ZWEI MILLIONEN Suizide von LGBTTIQ*-Kindern und Jugendlichen weltweit an..
    Das ist mehr als die Einwohnerschaft von Hamburg..
    Jedes Jahr !
    Die einfach so aus dem Leben scheidet, weil der Hass der "Religionen" die Menschen nicht so leben läßt, wie sie leben MÜSSEN, denn die Sexuelle Identität ist nicht veränderbar !
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#55 JogoleinProfil
  • 04.10.2016, 20:21hAalen
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • Tut mir Leid, aber zur Suizdalität gehört noch ein bisschen mehr als ein Papst, der "ausgelebte" Homosexualität als Sünde bezeichnet. Hier dem Papst eine kausale Schuld zu unterstellen ist schon sehr gewagt, um es mal positiv zu formulieren.

    BTW: Sich in den anderen hineinzuversetzen ist im übrigen keine Einbahnstraße. Dass scheitert aber bei beiden Seiten, insbesondere dann, wenn sich die beiden Gegenüberstehenden in "Hass und Abscheu vor sich selbst" in nichts nachstehen.
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#56 TheDadProfil
  • 04.10.2016, 20:44hHannover
  • Antwort auf #55 von Jogolein
  • ""Hier dem Papst eine kausale Schuld zu unterstellen ist schon sehr gewagt, um es mal positiv zu formulieren.""..

    Genau das ist es :
    Kausalität !

    Die Indoktrination durch den Klerus und die Eltern..
    Der "Papst" ist letztlich verantwortlich dafür, was und wie gelehrt UND gepredigt wird !

    Analog zum organisiertem Kindesmissbrauch am Beispiel Boston :

    de.wikipedia.org/wiki/Spotlight_%28Film%29

    Der "Papst" und der Klerus, die Bischöfe und Kardinäle die die Täter decken und gewähren lassen, die sie versetzen, und immer wieder zulassen das bekannte Täter mit Kindern in Kontakt kommen, und erst dadurch ihr organisiertes Treiben fortsetzen können, besteht eine KAUSALE Verantwortung des Pontifex Maximus an der Verfolgung, Unterdrückung und Diskriminierung von LGBTTIQ* in den Gesellschaften, und damit eine KAUSALE Verantwortung für die Suizide von LGBTTIQ*-Kindern und Jugendlichen UND von LGBTTIQ*-Erwachsenen, die sich erst später, aber immer noch aus den gleichen Gründen das Leben nehmen !

    ""BTW: Sich in den anderen hineinzuversetzen ist im übrigen keine Einbahnstraße.""..

    Im Gegensatz zu Deiner Auffassung hier, kann ich das..
    Ich verfüge über genügend eigene Erfahrungen in der RKK und der EKD, und über genügend Wissen um Funktionen der Indoktrination !

    Gleichzeitig muß ich mir als ausgewiesener, ja geradezu "radikaler Atheist" nicht ständig sagen lassen, ich müsse die Dinge aus der Sicht der "Gläubigen" betrachten, ohne mir genau damit das Recht zu erwerben GLEICHES vom Gegenüber zu verlangen !

    Dieser Disput mit dem User "Lars" zieht sich schon sehr lange hin, und kommt in diversen Threads zum tragen..

    Wie auch schon andere User es beschrieben haben :
    Nicht ein einziges Mal läßt er sich dabei auf eine Diskussion OHNE seine salbaldernde Pfaffen-Sprache, und ohne den "religiösen Hintergrund" ein..
    Das von ihm behauptete "er ziele dabei mal auf die eine, mal auf die andere leserschaft ab", findet nicht statt !

    Ich kann in einem Queerem Forum auch und gerade bei solchen Äußerungen des "Papstes" erwarten die Dinge aus Queerer Sicht beleuchtet zu sehen, und nicht aus der ständig entschuldigenden Sicht des Klerikers !

    ""insbesondere dann, wenn sich die beiden Gegenüberstehenden in "Hass und Abscheu vor sich selbst" in nichts nachstehen.""..

    Ich habe gar keinen "Hass und Abscheu" VOR MIR !
    Da bringst Du etwas durcheinander..
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#57 Katholiban-WatchAnonym
  • 04.10.2016, 22:17h
  • Antwort auf #55 von Jogolein
  • "Tut mir Leid, aber zur Suizdalität gehört noch ein bisschen mehr als ein Papst, der "ausgelebte" Homosexualität als Sünde bezeichnet."

    Stimmt. Z.B. Kinder ungefragt zu taufen, sie katholisch zu erziehen und in der Erziehung von früh an einfliessen lassen, welche schlimme Strafe einen für die Sünden drohen. Dann einbleuen welche schlimme Todünde doch Homosexualität sei. Wenn das ungefragt katholisch erzogene Kind dann im Coming Out an solchen Schuldgefühlen leidet, dass es lieber sterben will, dann ist die Kausalitöt ersichtlich.
    Aber da hast du recht - dafür sorgt nicht der Papst, sondern vor allem seine Schäfchen, die die religiösen Dogmen befolgen und an die nächste Generation weitergeben.
    Und damit hat man die öfters zitierten Baukränein den Köpfen der Menschen errichtet.

    Sind die Suizide von homosexuellen Jugendlichen gerade in Italien, dem Vatikan am nächsten, ein Zufall?
    Mit Sicherheit nicht!

    www.queer.de/detail.php?article_id=19819

    www.queer.de/detail.php?article_id=17928

    www.queer.de/detail.php?article_id=3279

    "Der Schweizer Psychotherapeut Professor Dr. Udo Rauchfleisch hat scharfe Kritik an der Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität und Schwulen in den eigenen Reihen geäußert. In einem am Mittwoch erschienenen Interview mit der Schweizer Zeitung "Aufbruch" meinte er in Bezug auf Homosexuelle, die in den Strukturen der Kirche arbeiten: "Die Schuldgefühle können so massiv werden, dass Menschen bis an den Rand des Suizids getrieben werden, weil sie diese innere Zerrissenheit nicht aushalten.""
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#58 LarsAnonym
  • 05.10.2016, 00:35h
  • Antwort auf #52 von ursus
  • "ich sehe mein bedürfnis nicht respektiert, zumindest hier einen raum vorzufinden, in dem nicht schon wieder religiöse begrifflichkeiten und perspektiven eine allgemeine gültigkeit beanspruchen."

    Ich kann auf Dein verständliches Bedürfnis, nicht mit Begriffen bevormundet zu werden, nur mit einer Klarstellung reagieren: Ich beanspruche bei dem Gebrauch von religiösen Begrifflichkeiten keine allgemeine Gültigkeit. Es handelt sich um subjektive Aussagen, Bilder, Metaphern, die etwas von meiner Sichtweise, gelegentlich auch von der Sichtweise von Leuten die ich kenne, verraten. Die queere Welt sieht aus meinem Blickwinkel anders aus, fühlt sich anders an, sie ist darum nicht richtiger.

    Es tut mir leid, wenn dieser Eindruck entsanden sein sollte.

    Mein Bedürfnis ist es, dass hier Betrachtungen zur Situation queerer Menschen aus vielen Perspektiven zu finden sind.

    Zur Verbesserung der Lage von queeren Menschn mit sehr unerschiedlichen Erfarhungen und Lebenszusammenhängen braucht es meines Erachtens (!) ein Bündel von Strategien für die jeweiligen Lebensbereiche, und sogar solche , die sich scheinbar widersprechen.
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#59 ursus
  • 05.10.2016, 15:33h
  • Antwort auf #58 von Lars
  • lass uns darauf zurückkommen, wenn ich mal wieder das gefühl bekomme, dein einsatz religiöser begriffe sei eben nicht nur subjektiv, sondern hegemonial. am konkreten fall lässt sich das am besten klären, und ich bin jetzt zu faul, nach alten beiträgen zu kramen.
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#60 Homonklin44Profil
  • 05.10.2016, 17:52hTauroa Point
  • Antwort auf #37 von Lars
  • ""Mit "Ablehung der eigenen Sexualität" meine ich eine von außen verursachte und dann verinnerlichte Ablehnung, deren Konsequenz im schlimmsten Fall die Ablehnung der eigenen Person bzw. der eigenen Existenz sein kann.""

    Im Grunde ist genau das, was passiert, wenn die "Hausordnung" aus der Doktrin der RKK-Sekte auf geneigte oder schwache Gemüter unablässig eindrischt. Diese Selbstablehnung anzunehmen und zu verstärken, wird als 'folgerichtig' empfohlen, der Abweichler soll seine vorgegeben 'schlechten' Eigenschaften bekämpfen oder bannen.

    Mitschuld an LGBTIQ-Suiziden lädt sich damit der Klerus auf, der diese unheilvolle Konditionierung vertritt und weiter gibt.
    -----------------------------------------
    Die Sache mit der kirchlich kompatiblen Sprache sorgt im Forum für Verwirrung. Das Gleiche würde passieren, wenn einer oft im Jäger-Jargon oder Militär-Ausdrucksformen schriebe.
    Eine allgemeine Ausdrucksform wird von mehr Leuten verstanden. Ansonsten folgen allerlei bunte Deutungsversuche und laufend Missverständnisse.
    Und es kommt dazu, dass Dich die meisten an dieser Ausdrucksform für einen latenten Religioten nehmen. Möchtest Du so gesehen werden?
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#61 Alice
  • 06.10.2016, 23:15h
  • Viele wollen es nicht wahr haben und andere wiederum wollen oder können es nicht sehen:

    Dieser Papst ist doch toll !

    ... denn es gelingt ihm immer wieder die Tollheit in seiner Kirche lebendig werden zu lassen.

    Ein toller Darsteller, dieser Franziskus!
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#62 LarsAnonym
  • 08.10.2016, 09:02h
  • Antwort auf #60 von Homonklin44
  • "Und es kommt dazu, dass Dich die meisten an dieser Ausdrucksform für einen latenten Religioten nehmen. Möchtest Du so gesehen werden?"

    Dass man nicht so gesehen wird, wie man ist, kenne ich als queerer Mensch genügend, da rege ich mich nicht drüber auf, auch nicht auf anderen Gebieten. Ich möchte, dass nicht reflexhaft die Ausdrucksform, sondern der Inhalt berücksichtigt wird. Gegebenenfalls kann man ja nachfragen.
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