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Kommentare zu:
Ikea-Cover-Contest in Russland: Traum von Vielfalt geplatzt


#1 PeerAnonym
  • 07.10.2016, 09:33h
  • Das war doch absehbar, dass Ikea das nicht durchziehen wird.

    Die legen sich doch nicht mit Russland an. Da ist der Geldbeutel dann doch näher als das Gewissen.

    Das war von Anfang an nur als PR-Aktion gedacht, aber nicht wirklich als Einsatz für Vielfalt.
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#2 LarsAnonym
  • 07.10.2016, 09:35h
  • Schade, dass das zum Politikum geworden ist. Das, was das Bild so schön und attraktiv gemacht hat, war die Leichtigkeit, körperliche Unbeschwerheit und zivile Normalität, die es ausstrahlte - auf Heteros wie für Homos. Der Zauber an dem Bild lag eben darin, dass es nebensächlich schienen ließ, ob und wie viel Homoerotik in einem Moment von schlichter Lebensfreude liegt.

    Sowohl der Wunsch, das Bild und als eindeutig schwul zu labeln, als auch die Paranoia, dass jemand das tun könnte, haben diese feine, subversive und heilsame Balance leider zerstört. Im Männersport finden wir auch im Westen noch solche Mechanismen, die jeden spontanen Ausdruck von Lebensfreude und Zärtlichkeit abtöten. Eine tragische Entwicklung, für alle Männer, nicht nur für LGBT´s.
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#3 Fox NewsAnonym
  • 07.10.2016, 10:04h

  • Ikea wird den beiden je 5000 EUR gegeben haben und hofft dass allea im Sande verläuft.
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#4 JuliAnonym
  • 07.10.2016, 10:05h

  • Die Homophobie der meisten Russen ist so krank! Man könnte laut loslachen, wenn es nicht so traurig wär.
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#5 LinusAnonym
  • 07.10.2016, 10:30h
  • IKEA gibt sich gerne ein homofreundliches Image um uns als Kunden zu gewinnen. Wir sind halt eine wichtiger Zielgruppe und Käuferschicht.

    Aber wenn es dann drauf ankommt, ziehen sie den Schwanz ein.

    Es ist keine Kunst, in liberalen Staaten Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz zu setzen. Aber wie ernst es einem wirklich ist, sieht man immer dort, wo so ein Zeichen eben noch Mut erfordert und vielleicht auch mal ein bisschen weniger Profit bedeutet.
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#6 Carsten ACAnonym
  • 07.10.2016, 10:35h
  • >>>>>>>>>>>>>>
    Ikea gab sich gegenüber der Presse einerseits liberal und betonte, Menschen ohne Ansicht u.a. ihrer sexuellen Orientierung zu behandeln. Andererseits sagte ein Pressesprecher, dass man das Bild entfernen werde, sollte es als Verstoß gegen das Gesetz gewertet werden, wovon man aber nicht ausgehe.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Also entweder ist Ikea unglaublich dumm und naiv. Oder sie sind extrem berechnend und abgebrüht.

    Da das ein weltweit agierender, milliardenschwerer Konzern ist, der schon mehrfach mit dubiosen Geschäftspraktiken Aufsehen erregte, glaube ich eher letzteres.
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#7 LarsAnonym
  • 07.10.2016, 12:02h
  • Antwort auf #6 von Carsten AC
  • "Also entweder ist Ikea unglaublich dumm und naiv. Oder sie sind extrem berechnend und abgebrüht."

    Konzerne dieser Größenordnung sind bei Werbekampagnen grundsätzlich berechnend. Es wäre naiv und fahrlässig, etwas anderes zu vermuten oder zu hoffen. Allerdings passt eine gewisse, mir sympathische Liberalität, Toleranz und Direktheit zum "skandinavisch-schwedischen" Image.
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#8 Na jaAnonym
#9 Sukram71Profil
  • 07.10.2016, 12:43h Bonn

  • Wenn eine große Websites ihre Leser dazu aufruft, für ein bestimmtes Cover zu stimmen, dann wird die Wahl natürlich verzerrt.

    Und der Sinn von IKEA ist natürlich in erster Linie Geld zu verdienen und gleichzeitig die Menschen mit schönen Möbeln zu versorgen.

    Es ist nicht die Aufgabe von IKEA gesellschaftliche Grundsatzfragen gegen die Mehrzahl der dortigen Bevölkerung und gegen die dortige Regierung zu klären und durchzusetzen.

    Das ist zwar doof, aber IKEA muss man natürlich auch verstehen.

    Es kann nicht im Interesse IKEAs sein, sich mit sehr mächtigen Gruppen (Regierung, Kirchen, Konservative, Gesetze, Behörden usw) in Russland anzulegen und darüber ihr Geschäft und ihre Mitarbeiter dort zu gefährden. Als schwuler IKEA-Manager hätte ich genauso gehandelt.
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#10 LarsAnonym
#11 AlbrechtAnonym
  • 07.10.2016, 18:34h
  • Putin hat auf ganzer Linie versagt. Russland ist wirtschaftlich am Ende. Deshalb muss er von seinem Versagen ablenken, indem er dem Volk einen gemeinsamen Feind präsentiert.

    Und Ikea unterstützt das (willentlich oder unbewusst) aus eigenem Profitstreben.
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#12 Sukram71Profil
  • 07.10.2016, 18:39h Bonn
  • Antwort auf #9 von Sukram71

  • Jedenfalls macht es für IKEA keinen Sinn, sich wegen eines dämlichen Cover-Wettbewerbs mit Russland anzulegen.

    Ginge es um etwas Wichtiges, also zB Proteste gegen schwule IKEA-Mitarbeiter, oder sowas, dann wäre das natürlich völlig anders.

    Aber wegen nem dämlichen Cover lohnt sich es sich nicht, als Unternehmen so einen Kulturkampf auszufechten und sich mit einem Großteil seiner dortigen Kunden anzulegen. :)
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#13 AlbrechtAnonym
#14 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 07.10.2016, 19:15h
  • Antwort auf #5 von Linus
  • Und gerade in sollchen intoleranten Umgebungen/Ländern ist es extrem wichtig Flage zu zeigen, insbesondere von großen internationalen Konzerne, die haben eigentlich nicht viel zu verlieren.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das Russland, oder andere queeropfobe Länder so weit gehen würden große internationale Konzerne vor den Kopf zu stoßen.
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#15 Sukram71Profil
  • 07.10.2016, 19:20h Bonn
  • Antwort auf #13 von Albrecht

  • Klar. Aber bloß wegen eines *Symbols* würde ich mein internationales Unternehmen auch nicht in einen Kulturkampf in und gegen Russland führen. Dazu ist der Markt zu groß und ein Unternehmen nicht da. :)

    Man muss ja nicht unbedingt immer mit dem Kopf durch die Wand und zB im Iran, in Saudi-Arabien oder in Russland Werbung mit schwulen Paaren machen. Auch wenn es doof ist. :)
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#16 SebiAnonym
#17 MiroAnonym
  • 07.10.2016, 22:14h
  • "In sozialen Netzwerken hatten LGBTI-Gruppen dazu aufgerufen, für die beiden Männer zu stimmen"

    Verständlich, dass sich die zwei nicht politisch missbrauchen lassen wollten und daraufhin ihr Bild zurückzogen.
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#18 LarsAnonym
  • 07.10.2016, 23:36h
  • Antwort auf #13 von Albrecht
  • ," sondern ein Symbol für homophobe Zensur und Unterdrückung von LGBTI."

    Es ist komplizierter. LGBT´s sehen das so (und dürfen und sollen das), aberses ist nur eine Annahme, die von Heteros nicht geteilt werden muss. Die könnten eigentlich ganz gelassen bleiben. Ob die beiden oder einer von beiden schwul ist oder nicht, ist aus dem Bild nicht ersichtlich. Die beiden mögen sich und zeigen das, so wie das Männer und Menschen zu allen Zeiten getan haben. Punkt. Insofern sind auch Heteromänner, die einen entspannten Zugang zu ihrem Körper und ihren Emotionen haben, genauso Leidtragende dieser absurden Vermeidungshaltung.
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