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Einzelkommentar zu:
Papst über Verpartnerung zweier Ex-Nonnen betrübt


#1 LarsAnonym
  • 08.10.2016, 13:26h
  • Der arme Papst ist ja sooo traurig --- ach Gottchen (wie der Volksmund sagt), warum nur?

    Eines der zentralen ethischen wie religiösen Gebote ist das Gebot, nicht zu lügen, bzw. ein faslches Zeugnis abzulegen. Wären die Nonnen bei ihren Orden und ihren Gelübden geblieben, dann hätten sie sich und der Welt etwas vorgemacht. Dass sie aus einer Liebe, die nicht nur rein spiritueller Natur ist, einander in der Frauenwelt der Nonnen gefunden haben, füreinander einstehen wollen, wie man so schön sagt, in guten und schlechten Tagen, halte ich für ein glaubhaftes Zeugnis. Kein Grund zum Jubeln oder Traurigsein, sondern zum Respekt vor der Aufrichtigkeit.

    Vorgeführt zu bekommen, dass die katholische Kirche als Institution offenbar nicht in der Lage ist, homosexuellen Menschen Perspektiven zu geben, wie sie ohne Umwege, Lüge, Verstellung oder emotionale Gewalt sich selbst gegenüber ihr Leben und ihre Beziehungen gestalten, würde mich als Papst auch traurig stimmen - allerdings auch zum eher stillen, weniger emotionsgeladenen Nachdenken anregen.
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