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Kommentare zu:
An diesen Sätzen erkennt man einen homophoben Menschen – wie Boris Palmer


#113 sanscapote
  • 17.10.2016, 22:47h
  • Am Sonntag die "Manif pour tous" nach der Marine Le-Pen auessert, sie wuerde die mariage pour tous durch eine "verbesserte" PACS ersetzen. Dann die Ultrarechten in D fuer die angeblich intakten Familien. Und Palmer mit subtilen Auesserungen, fuer die er aber keine Verantwortung uebernimmt.
    Palmer ist fuer den hiesigen Freundeskreis ein homophobes Arschloch.
    Die Schwulen in Frankreich gehen fuer unsereins in der ganzen Welt auf die Barrikaden. Leider hoert man von hier aus zu wenig ueber die Aktionen gegenueber homophoben Arschloechern, wie Boris Palmer und seine Anhaenger welche sind.
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#112 gegen GelabereAnonym
#111 LarsAnonym
#110 gegen GelabereAnonym
#109 TheDadProfil
  • 13.10.2016, 00:26hHannover
  • Antwort auf #107 von Lars
  • ""Noch ein kleiner Nachtrag - etwas off-topic - zum Nachdenken. Du magst doch Lessings Nathan? Für mich war das Stück immer ein Beispiel, wie man sich als Unterdrückter in der Gesesllchaft behauptet, sei es mit Machtmenschen (Saladin), zornigen jungen Männern (Tempelherr) oder beschränkten Ideologen (Daja), oder wie man den Druck der Mächtigen unterläüft (Klosterbruder).""..

    Assimilation ist selbst wenn sie nur vorgeblich ist, kein "unterlaufen" von Rassistischen Angriffen..

    Analoges gilt für Homophobie !
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#108 LorenProfil
  • 12.10.2016, 23:32hGreifswald
  • Antwort auf #107 von Lars
  • In einem einigermaßen überschaubaren Kommunikationsraum funktioniert so eine Strategie bisweilen (nach meiner beruflichen Erfahung mit sog. "verhaltensauffälligen" Menschen), da es einigermaßen steuerbar ist durch Verabredungen der Kommunkationsteilnehmer. Im Zeitalter von Facebook und Twitter lässt sich das leider nicht umsetzen, was gerade diejenigen zu nutzen wissen, die von Aufmerksamkeit profitieren wollen.
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#107 LarsAnonym
  • 12.10.2016, 20:50h
  • Antwort auf #78 von Miguel53de
  • Noch ein kleiner Nachtrag - etwas off-topic - zum Nachdenken. Du magst doch Lessings Nathan? Für mich war das Stück immer ein Beispiel, wie man sich als Unterdrückter in der Gesesllchaft behauptet, sei es mit Machtmenschen (Saladin), zornigen jungen Männern (Tempelherr) oder beschränkten Ideologen (Daja), oder wie man den Druck der Mächtigen unterläüft (Klosterbruder).

    Herr Palmer gehört in keine dieser Kategorien. Es kann gut sein, nachdem, was ich nicht von Herrn Schulze sondern von anderen, besonneren Kommentatoren hier lese, dass er schlicht ein Wichtigtuer ist, der die voraussehbare Empörung auf queer.de genießt und benutzt. In solchen Fällen iets es beser dem österreichischen Sprichwort zu folgen: "Nicht einmal ignorieren".
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#106 hugo1970Ehemaliges Profil
#105 hugo1970Ehemaliges Profil
#104 Trending NowAnonym
  • 12.10.2016, 18:53h
  • Palmer als oberster Kretschmann-Einpeitscher für die nächste Präsidentenwahl, mit/unter Schwarz-Grün?

    ("Agenda 2010 ff., Sozialkahlschlag, Spekulationsblasen usw. zur Reichtumsmehrung des obersten Prozents brauchen die "klassische Ehe"/Familie der Lohnsklaven als Auffangnetz (gerade auch für kommende Krisen/Crashs), damit alles weiter schön zusammenhält" oder so)

    Und noch was aus der Rubrik "Am deutschen Wesen..." -

    die "Atlantiker" von "Die Zeit" und anderen deutschen "Leitmedien" retweeteten nicht:

    twitter.com/BarackObama/status/785952655113723904
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#103 ZupfgeigenhanselAnonym
#102 LaurentEhemaliges Profil
#101 LaurentEhemaliges Profil
#100 QualwahlAnonym
#99 FarblehrerAnonym
#98 ProvinzSchreckAnonym
#97 Thomas LAnonym
  • 12.10.2016, 14:42h
  • Und der Rest der Grünen schweigt weiterhin...

    (Sogar Claudia Roth, die sonst immer zu jedem Fliegenschiss ihren Senf abgibt.)

    Es macht eine Partei absolut unglaubwürdig, wenn sie bei rechtem Gedankengut bei anderen Parteien einen auf empört macht, aber in der eigenen Partei wegsieht.
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#96 Alice
  • 12.10.2016, 14:32h
  • Antwort auf #85 von Chilli
  • Hi Chilli,
    die Beantwortung folgender Frage kann Dir helfen zu verstehen:

    Ist folgender Satz rassistisch oder nicht?

    "Wenn jemand es gut findet, dass in seinem Viertel die Mehrheit farbig ist, dann ist das für mich ok. Umgekehrt will ich nicht als rassistisch bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht farbig ist."
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#95 splattergayAnonym
#94 Sukram71Profil
#93 Ex-WählerAnonym
#92 TheDadProfil
  • 12.10.2016, 12:49hHannover
  • Antwort auf #83 von Sukram71
  • ""Aber in Zeiten, in denen es fast nur noch darum geht, der fast vollständigen gesetzlichen Gleichstellung den Namen "Ehe" und die Adoption von Kindern hinzuzufügen und in denen das Verfassungsgericht und die Mehrheit der Bevölkerung auf unserer Seite sind, muss man nicht mehr auf alles so empfindlich und lautstark reagieren, wie früher.""..

    Doch !
    Muß man..
    Denn die Homophobie macht genau das gleiche, was die Diskriminierungen machen :
    Sie versteckt sich in immer kleinere und feinere Nuancen !

    Denen gilt es mit der gleichen Kraft zu begegnen, wie allem anderem zuvor..

    Es geht nicht "nur noch" um das Adoptionsrecht und die Ehe-Öffnung..
    Die Ehe-Öffnung ist immer noch nicht "die endgültige Gleichstellung", denn sie betrifft immer noch nur einen Teil der LGBTTIQ*, nämlich diejenigen die heiraten wollen..

    Die anderen Diskriminierungen müssen ebenso beseitigt werden, und die sind so vielfältig wie die Community !

    Man denke dort nur einmal an das "Trasnsexuellengesetz" und die Zwangs-OP's für Intersexuelle Kinder, die immer noch nicht verboten sind..
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#91 LarsAnonym
  • 12.10.2016, 12:26h
  • Antwort auf #78 von Miguel53de
  • "Lars macht aus sich wehrenden Opfern die eigentlichen Angreifer. "

    Miguel, Du machst es Dir in deinem Zorn, den ich zur Kenntnis nehme, zu einfach. Wenn sich Herr Schulze angegriffen fühlt, (und er gehört sicher zu denen, auf die diese Debatte zielt) dann ist es gut dass er sich wehrt. Ich kritisiere zwei Dinge: Erstens, die Art wie er sich wehrt: (er greift nicht Aussagen an, sondern macht eine Charakterfrage daraus, die zum Ziel hat, den politischen Gegener als unmöglich darzustellen) und zweitens die Vereinn ahmung aller LGBT´s unter seine Empörungsstrategie. Das ist ein ungedeckter Scheck. Andere haben, zu Recht oder zu Unrecht, ein dickeres Fell oder verfolgen eine andere politische Strategie.

    Ich habe mir noch einmal das Video von Panti Bliss angesehen. Der Typus des/der "angry young man / woman". Ich verstehe und respektiere seine Gefühle und seine Art des politischen Kampfes, aber ich kann seine Erfarhungen nur zu einem Teil auf mein Leben übertragen, so wie er die Erfahrung der Dubliner Arbeiter in der Show auch nur zum Teil auf sein Leben übertragen kann. Die Art des politischen Kampfes wird auch von den Lebensumständen und sonstigen Identitäten, die man hat, bestimmt. Tolerierte, spannungsreiche und sich gegenseitig kritisierende und beflügelnde Vielfalt ist,auch inenrhalb der Commuity, keine Schwäche, sondern eine Stärke.

    Ich komme nochmal auf den bösen Begriff "Empörium" zurück. Ich habe ihn bewusst gewählt, weil er eine kleine Geschichte hat. Er stammt von einer satirischen muslimischen Seite, in der es um die Frage der Internetkommunikation und der Befähigung zu Selbstkritik ging. Es gibt Muslime in Deutschland, die ihre Identität aus der Erfarhung der Unterdrückung ziehen. Als muslimische Frau mit Kopftuch durch die Stadt zu gehen , ist sicher manchmal genauso ein Spießrutenlauf, wie Panti es als Schwuler beschreibt.Natürlich ist es wichitg, dass sich Muslime genauso wie queere Menschen (manchmal sind sie beides) gegen Untrdrückung und Bevormundung und Vorurteile wehren. Aber wenn die eigene Identität nur im Gefühl der Unterdrückung erlebt wird (und nicht auch aus dem Bewusstsein eines inneren Reichtums, der Idee, für die Gesellschaft eine Bereicherung zu sein) , dann ist das meines Erachtens eine ungute Entwicklung. Unterdrücktsein ist für mich eher eine Realität, der ich begegenen und die ich bekämpfen kann, aber keine Identität.
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#90 Pascal PAnonym
#89 tübingayrAnonym
  • 12.10.2016, 11:43h

  • Als einer seiner Stadtbürger kommt das nicht wirklich überraschend. Boris biedert sich schon lange dem rechten Rand an.
    Mal hetzt er gegen Flüchtlinge, dann gegen LSBTIQ+, wenn es gerade genehm ist gegen Linke und so weiter.
    Sein Ziel sind konservative Grüne, die sowohl mit CDU als auch AfD koalitionsfähig sein sollen.
    Ein weiteres Ziel: Mõglichst in die nächste Talkshow, auf ein Zeitschriftencover oder in die Schlagzeilen zu kommen.

    Beide Eigenschaften kennen wir hier vor Ort zu Genüge. Und es ist klar: das tut der Stadt nicht gut. Dem geselschaftlichen Klima nicht und auch die lokalen Themen kommen so nicht in dem Maße zur Geltung, wie das sein sollte.

    Alles in allem, ein klassischer Boris-Move. Hass erzeugt Aufmerksamkeit, die erzeugt Schlagzeilen und er Profitiert. Wer wie immer in die Röhre schaut: Die Minderheit, die es eben gerade trifft.
    #schäbig
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#88 JustusAnonym
  • 12.10.2016, 11:41h
  • Genauso schockierend wie die Äußerungen von Boris Palmer und anderen Rechtspopulisten bei den Grünen, finde ich das Schweigen der restlichen Partei dazu.

    Entweder siegt da der Korpsgeist über die Vernunft oder die teilen seine Meinung.
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#87 userer
#86 userer
  • 12.10.2016, 09:25h
  • Antwort auf #84 von Sukram71
  • Der Artikel von Micha Schulze ist sachlich und faktisch.

    Die Vielzahl der Kommentare hier ist sachlich und sachkundig.

    Deine Auslassungen hingegen sind überwiegend weder das eine noch das andere. Sie sind vielmehr ignorant, verallgemeinernd und kalkuliert perfide.
    Allzu oft sind sie leider auch eklatant unintelligent.
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#85 ChilliAnonym
#84 Sukram71Profil
  • 12.10.2016, 08:26h Bonn

  • Statt den Palmer so persönlich anzugehen wäre es 10 mal besser zu schreiben,
    dass es eine üble Diskriminierung ist, wenn man seine Ehe aus einem reinen Bauchgefühl und ohne sachlichen Grund offiziell nur "eingetrage Lebenspartnerschaft" nennen darf. Bei Bewerbungen beim Amt und überall.

    Und man könnte darauf hinweisen, dass viele homosexuelle Paare erfolgreich Kinder erziehen.

    Sachlich zu reagieren, wäre klüger.
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#83 Sukram71Profil
  • 12.10.2016, 08:01h Bonn
  • Antwort auf #80 von Miguel53de

  • Natürlich sollten und müssen wir uns für unsere Rechte einsetzen! Das ist doch klar!

    Aber in Zeiten, in denen es fast nur noch darum geht, der fast vollständigen gesetzlichen Gleichstellung den Namen "Ehe" und die Adoption von Kindern hinzuzufügen und in denen das Verfassungsgericht und die Mehrheit der Bevölkerung auf unserer Seite sind, muss man nicht mehr auf alles so empfindlich und lautstark reagieren, wie früher.

    Außerdem macht der Ton die Musik. Sonst fällt das auf uns selbst zurück und schadet mehr als es nützt.
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#82 Miguel53deProfil
#81 Miguel53deProfil
#80 Miguel53deProfil
  • 12.10.2016, 03:06hOttawa
  • Antwort auf #29 von Sukram71
  • Und die lautesten und aggressivsten waren ausgerechnet diese bloeden Tucken und Drag-Queens, die sich in dieser versifften Tuntenbar Stonewall nicht mehr von den gutmeinenden und ueberhaupt nicht homophoben Polizisten verbal und real verpruegeln lassen wollten. Ist ja ekelhaft.

    Statt mit dem freundlichen Wachtmeister von der Naechstenliebe Ecke ruhig und sachlich darueber zu diskutieren, dass man zwar wisse, dass die Attacken nicht homophob gemeint sind, sondern nur so ein kleines Missverstaendnis. Und ganz klar, einem heterosexuellen Polizisten gehen Kampf-Schwule und schrille Mann-Weiber auch zu Recht schon mal auf die Nerven und das verstehe man schliesslich auch...

    Stattdessen also gehen diese wildgewordenen Hyaenen auf die Ordnungshueter los. Schlagen so zusagen gegen das herrschende und gefuehlte Recht zurueck! Ja wo kommen wir denn da hin!

    Und wegen dieses Zurueckschlagens hat die Homophobie in den USA und weltweit erheblich zugenommen. Diese wildgewordenen Schwestern haben dafuer gesorgt, dass heute in immer mehr Laendern Gesetze gegen LGBTIQ erlassen werden. Und an vielen Orten der CSD zelebriert wird. Also der Tag, an dem die Polizei den Schwulen mal gezeigt hat, wie man sich mal "entspannt".

    Ach ne, wie jetzt? Das war anders herum? Wegen diesem kleine Haufen von Schwestern, die nicht mehr bereit wahren, in ihren Opferrollen weiter verpruegelt zu werden, ist es zu schwulen Rechten gekommen? Und in manchen Laendern sogar zur Gleichberechtigung?

    Ganz ehrlich. Manche Leute haben sie doch nicht mehr alle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#79 Miguel53deProfil
  • 12.10.2016, 02:42hOttawa
  • Antwort auf #23 von Laurent
  • Ich bin da wie Panti Pliss zornig, dass uns ein heterosexueller Homophobe vorschreiben will, was und wer nach unserer Meinung homophob ist.

    Und wie erwartet. Er kommt damit auch bei den Betroffenen durch. Zumindest bei den Kommentatoren hier, bei denen man es vorhersehen konnte oder musste.

    Was ich als besonders bedenklich dabei empfinde ist, dass dann diese Schreiber noch erklaeren, man duerfte sich darueber nicht empoeren.

    Wie weit doch Anpassung und Furcht gehen kann. "Eier in der Hose" und Rueckrat zeigen, sieht anders aus.

    Nur ein kleiner Hinweis. Noch darf man das.
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#78 Miguel53deProfil
  • 12.10.2016, 01:54hOttawa
  • Antwort auf #7 von Lars
  • Lars enlarst - oh, Verzeihung, entlarft sich. Nichts mehr von mystischer Gottessehnsucht oder religioesem Woerternebel. Nur noch pure Attacke.

    Auf diejenigen, die klare Fakten vorlegen? Beileibe nicht. Lars macht aus sich wehrenden Opfern die eigentlichen Angreifer.

    Da weiß man jetzt endlich, was man an Lars hat.

    Auch ganz besonders fuer Dich noch einmal zu Panti Bliss verlinkt. Vielleicht, nur so eine ganz kleine Hoffnung, vielleicht begreifst Du ja doch noch, was Du da eigentlich redest. Wie auch der Naechste in dieser Reihe, der unvermeidliche Markus, sprich Sukram.

    Was kann ich Euch noch sagen? Wer sich nicht selbst liebt, kann auch andere nicht lieben. Und von anderen nicht geliebt werden. Und wer sich als Schaf auf die Seite des Metzgers begiebt, findet sich als Braten auf dem Esstisch wieder. Nicht im Wohnzimmer beim gemeinsamen Fernsehen.

    m.youtube.com/watch?v=WXayhUzWnl0
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#77 Miguel53deProfil
  • 12.10.2016, 01:16hOttawa
  • Antwort auf #6 von Rosa Soli
  • Die Steilvorlage an die AfD durch Kretschmann und Palmer waere in der Tat ein Grund zur Scham fuer die Gruenen. Doch selbst wenn Palmer z.B. der empathielose Mathematiker ist, als den ihn ein Kommentator hier beschreibt und als der er sich auch darstellt - spaetestens bei der freudigen Uebernahme seiner Aussagen durch die AfD muessen doch saemtliche Alarmglocken Sturm laeuten.

    Offenbar tut es das bei Palmer zumindest nicht. Und das sagt eigentlich alles ueber ihn aus.

    Ich meine, hier ist immer noch der bemerkenswerte Auftritt von Panti Bliss die beste Gegenrede, gegen diesen verbohrten, selbsterklaerten Nicht-Homophoben Palmer.

    Man kann gar nicht oft genug zuhoeren, insbesondere am Ende, wo sie perfekt Menschen wie Palmer auseinander nimmt. Auf ihre großartige und unnachahmliche Art und Weise.

    Die von queer aufgestellten Thesen passen da zu 100%. Danke an die Redaktion.

    m.youtube.com/watch?v=WXayhUzWnl0

    Auch denjenigen Schwulen hier, die Palmer Recht geben, empfehle ich aufmerksames Zuhoeren und Nachdenken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#76 Alice
  • 12.10.2016, 00:21h
  • Ich habe einen weiteren "Schnelltest": man ersetze in den Aussagen, die man so hört, LSBTTIQ/LGBT/schwul/lesbisch/trans*/homosexuell durch "weiß" und frage sich welche Aussage gemeinhin in einer überwiegend farbigen Bevölkerung als rassistisch gewertet würde.
    Die Ersetzung ist zulässig weil sowohl sexuelle Orientierung als auch die Hautfarbe eine natürliche Variation der Menschen ist.
    (Für eine überwiegend weiße Bevölkerung, kann man auch gerne "farbig" statt "weiß" setzen ... die Wertung ob eine der Aussagen rassistisch ist oder nicht wird genauso ausfallen.)
    Beispiele:
    "Weiße Kinder sind nur 0,1% aller Kinder. Das kann man einfach mal anerkennen."
    "Wenn jemand es gut findet, dass in seinem Viertel die Mehrheit weiß ist, dann ist das für mich ok. Umgekehrt will ich nicht als rassistisch bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht weiß ist."
    "Ich sage lediglich, dass es gut so ist, dass die Mehrheit der Gesellschaft so lebt, dass sie weiter leben kann (meint im Übertragenen dann hier "farbig bleibt, also keine Mischehen"). Und das ist nicht rassistisch. Fertig."

    Daran, wie zweifelsfrei und sofort diese (neuen) Aussagen von den Meisten als rassistisch gewertet werden wohingegen viele die Originalaussagen nicht als homophob erkennen, kann man ablesen wie weit der Weg ist, den Wir (die Gesellschaften) noch zu gehen haben.
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#75 markusbln11Anonym
  • 11.10.2016, 23:26h

  • Hat der nix besseres zu tun als kommentare zu schreiben?

    Wenn nein, dann will ich auch OB werden, von meckenbeuren oder drullesbach, wenigstens.
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#74 Alice
  • 11.10.2016, 23:19h
  • So, mal sehen bin ich, die Alice, homophob?
    1) Wenn mich jemand homophob nennt, der/die weiß was er/sie sagt, dann würde mich das sehr nachdenklich machen : -1 Punkt fürs "homophob sein"
    2) Ich rede auch gerne von "Uns" und "Euch" allerdings "andersherum" -> -1 HP (meine Summe -2 Homophobiepunkte (HPs))
    3) -1HP (-3HP)
    4) -1HP (-4HP)
    5) handle meist aus Überzeugung, manchmal aus Gefühl -0.9HP (-4.9HP)
    6) Da ich zu Wir gehöre, müsste der Satz dann sein:"Heterophobe Menschen fühlen sich durch den Einsatz für hetero-Rechte vernachlässigt."
    Ja, wenn der Einsatz UNS benachteiligen würde.
    keinen Heterophobpunkt aber wohl einen Homophobminuspunkt.
    -1HP (-5.9HP)
    7) au ja sogar eine VerLSBTTIQung - so'n Quatsch
    - obwohl wenn man damit meint dass das bedeutete, dass die Gesellschaft LSBTTIQ-freundlicher wird dann ja (aber so meint der das wohl nicht) also -1HP (-6.9HP)
    8) witzig! -1HP (7.9HP) (eigentlich ist so ein Unsinn schon -2HP wert oder?)
    9) Ja DIE werden auch wirklich in ihrer "Meinungsfreiheit" eingeschränkt: Man darf ja plötzlich nicht mehr sagen was man von diesem (also UNS) verkorksten, drogensüchtigen, kinderseelenfressenden und weltenzerstörenden Abschaum so denkt. Alles wird ja von DENEN (also UNS) sofort auf die Goldwaage gelegt.
    (Manchmal müssten WIR (also WIR) mehr Differenzieren: Etwa das was der Fransiskus kürzlich gesagt hat ("Weltkrieg, Erzfeind, alles dagegen unternehmen") im Vergleich zu dem was Kretschmann sagte ("Es ist gut, dass die meisten Mann-Frau-Ehen führen wollen.") :
    Homophobie kommt in verschiedenen Färbungen vor
    www.ralfarbpalette.de/brauntone
    )
    -1HP (-8.9HP)
    10) Die Opfer? Ja das sind sie: WIR wollen die immerhin zwingen zu UNS fair zu sein. Wo gibt es denn sowas?
    -1HP (-9.9HP)
    Auswertung:
    Auf einer Skala von -10 (anti-homophob zu 100%) über 0 (ich bin ja so unentschlossen) bis +10 (homophob zu 100%) kommt Alice auf -9.9HP weil sie in 10% der Fälle aus ihrem Gefühl heraus handelt.
    "Was meinen sie dazu, liebe Alice?"
    "Ja - fühlt sich gut an!"
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#73 mythenmetzAnonym
  • 11.10.2016, 23:01h
  • Der Artikel ist Müll.
    Die Vorwürfe und Interpretationen der Zitate werden immer peinlicher.
    Das könnt ihr besser.
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#72 entartetEhemaliges Profil
  • 11.10.2016, 22:40h
  • "Eure Kinder sind aber nur 0,1% aller Kinder. Das kann man einfach mal anerkennen."

    Heißt ja wohl im Klartext: Die Würde von Minderheiten ist antastbar. Artikel 1 GG gilt nur für die Mehrheitsgesellschaft.

    "Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist."

    Könnte man auch als Aufruf zur Schaffung von homofreien Zonen verstehen.

    " Warum soll ich mich für Leute einsetzen, die mir dauernd um die Ohren hauen, ich sei homophob?"

    Klare Kampfansage: Euch mach ich fertig!

    "Die Minderheit kann nicht erwarten, dass die Mehrheit sich selbst wünscht zur Minderheit zu werden."

    Hat das je jemand behauptet? Gespinste eines kranken, von Hass zerfressenen Gehirns.

    ""Ich sage lediglich, dass es gut so ist, dass die Mehrheit der Gesellschaft so lebt, dass sie weiter leben kann. Und das ist nicht homophob. Fertig."

    Würde ich als AfD-Anhänger so verstehen: Wenn ich die Todesstrafe für Schwule fordere, habe ich die volle Unterstützung von Boris Palmer, weil er das gut findet.

    "Und die vielen Reaktionen hier bestätigen das leider perfekt. Null Selbstkritik. Nur drauf hauen."

    Da schildert einer ja wohl sein Credo!

    "Die müssen sich bei mir entschuldigen. Nicht umgekehrt."

    Schwule sind doch alle Masochisten. Sollen doch froh sein, dass ihnen mal einer so richtig die Fresse poliert.

    Danke Herr Palmer, dass sie mich darüber aufgeklärt haben, dass ich der letzte Dreck bin. Für Herrn Meuthen bin ich Siff. Wer bietet mehr?
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#71 MarktreligionAnonym
#70 paoloAnonym
#69 facebook-CheckerAnonym
  • 11.10.2016, 20:46h
  • Er hat auch die CDU, einige CDU-Politiker und die Bundesregierung unter seinen facebook-Favoriten.
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#68 hugo1970Ehemaliges Profil
#67 hugo1970Ehemaliges Profil
#66 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 11.10.2016, 20:26h
  • Antwort auf #21 von Rosa Soli
  • "...dass er am Tag nach der Wahl nicht mit der Union im Bett aufwacht und genau das Gegenteil kriegt."

    Das ist doch schon geschehen, vor allem beim BW'em Koallitionsvertrag: man meint die cdu hätte mehr zu sagen als die Grünen, dabei ist die cdu der juniorpartner.
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#65 hugo1970Ehemaliges Profil
#64 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 11.10.2016, 20:16h
  • Antwort auf #5 von stephan
  • Liebe Bündnis90/Die Grünen, Ihr solltet dringenst/schnellstens einen Parteitag abhalten, mit einem einzigen Thema: Soziale Gerechtigkeit für alle!
    Und sollchen Personen wie Palmer klar machen, das sollche queerophoben Theorien, keinen Platz haben in einer demokratischen Partei, die für Vielfalt steht und praktiziert!
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#63 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 20:16hHannover
  • Antwort auf #62 von Lars
  • ""Ich würde sagen, da haben sich halt zwei gefunden, die beide gern die emotionale Karte zücken und lieber pauschal urteilen, als gezielt auf sensible Punkte hinzuweisen.""..

    Die oben angeführten Zehn Punkte sind alles andere als eine "pauschale" Kritik !
    Daran ist auch nicht "Emotionales", was von Dir hier in diesem Zusammenhang erneut genutzt wird, um die Kritik an Homophoben Äußerungen als "eher doch weinerlich" zu diffamieren !

    Und gerne noch einmal in diesem Zusammenhang..
    Ich bezweifle das sich Herr Palmer als ein um Wählerstimmen bettelnder Politiker in der Position der "Mehrheit" oder ihres "Verteidigers" befindet..
    Zunächst gibt es derlei "Mehrheiten" nicht, und dann ist die Verteidigung der angesprochenen Positionen überhaupt nicht notwendig, denn die "klassische Familie" ist durch die Gleichstellung und Gleichberechtigung von LGBTTIQ* nicht bedroht !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #62 springen »
#62 LarsAnonym
  • 11.10.2016, 20:01h
  • Antwort auf #57 von Loren
  • Herr Kretschmann hat souverän und professionell reagiert, indem er die verletzten Gefühle wahrgenommen, Missvertändlichkeiten bedauert und die gewünschte Klarstellung nachgeliefert hat. Dass manche ihm das Bedauern abnehmen und manche nicht, kann er eh nicht beeinflussen.

    Herr Palmer reagiert eher emotional und nimmt die Konfrontation u.a. mit Micha Schulze auf. Ich würde sagen, da haben sich halt zwei gefunden, die beide gern die emotionale Karte zücken und lieber pauschal urteilen, als gezielt auf sensible Punkte hinzuweisen. Gern im Namen aller LGBT´s bzw. der" Mehrheit". Das ist unfair und starrköpfig, aber normal.

    Ich denke in solchen Fällen an einen Satz von Voltaire, der sich in solchen Fragen auskannte:

    "in einer Republik (sind) die Zänkereien der Großen und das Geschrei des gemeinen Volkes zur Freiheit notwendig"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#61 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 19:47hHannover
  • Antwort auf #58 von Sukram71
  • ""Man kann aber nicht diskutieren und aufklären, wenn man jedes bisschen Kritik gleich mit dem Totschlag-Argument Homophobie belegt""..

    Wieso nicht ?
    Weil dann offenbar wird wie häufig Homophobie in der Gesellschaft vorkommt, selbst Parteien die eigentlich als Verbündete der Gleichstellung gelten ?

    ""und sich wegen jedem falschen Wort aufführt wie ne hysterische, beleidigte Leberwurst.""..

    Nun..
    Die "beleidigte Leberwurst" spielst Du hier gerade, und bezeichnest ziemlich hysterisch Menschen die berechtigte Kritik üben als "übersensibel" !

    ""Die Rechten hetzen gegen die "Homo-Lobby" mit genau solchen Vorurteilen und ihr tut auch noch alles um die zu bestätigen.""..

    Du tätest Gut daran Dich mit dem Begriff "Lobby" zu befassen..
    Er bedeutet nämlich nichts anderes als Community..
    Eine Gemeinschaft die gemeinsam daran arbeitet ihre Position zu verändern..

    Natürlich hat "Lobby" einen leicht negativen Touch, und die Bezeichnung ist nicht ohne Grund gewählt..
    Analog zu "Schwul" sollte der Begriff daher von uns mit Stolz verwendet werden..

    ""So bekämpft man keine Homophobie, sondern man schafft welche! Herr schmeiß Hirn vom Himmel!""..

    Dein "Herr" ist übrigens einer der Erfinder der Homophobie..
    Ist er es doch, der seinen Klerus anstachelt Menschen aufgrund ihrer Sexuellen Identität zu unterdrücken und zu diskriminieren..

    So ganz nebenbei erklärst Du hier dann noch, die Homophobie würde erst durch die Arbeit gegen die Homophobie entstehen..
    Oxymorone Erklärungsmuster taugen nicht zur Verteidigung einer dummen Idee..
    Täter-Opfer-Umkehr ist ein schmutziges Geschäft von Demagogen..
    Denk mal über Deine Sätze nach..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#60 LorenProfil
  • 11.10.2016, 19:45hGreifswald
  • Antwort auf #58 von Sukram71
  • Ob derjenige, den Sie als "Herr" bezeichnen, nun Andersdenkenden ein "Hirn" wie Ihres oder überhaupt "Hirn" geben soll, wird aus Ihrem Kommentar nicht klar. Ob Sie sich mit solchen Einlassungen allerdings für Kritik am Diskussionsstil anderer qualifizieren, halte ich für diskussionswürdig.
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#59 entartetEhemaliges Profil
  • 11.10.2016, 19:38h
  • Klar, Homosexuelle haben eigentlich keine Daseinsberechtigung. Nur weil man das ausspricht, ist man doch nicht homophob. Was kann der Herr Palmer dafür, dass er ein arroganter Machtmensch und Menschenverächter ist? Er hätte einen guten KZ-Aufseher abgegeben. Ohne das geringste schlechte Gewissen.
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#58 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 19:29h Bonn
  • Antwort auf #47 von Momo

  • Diskriminierung kann man nur durch Aufklärung und Diskussion verkleinern.

    Man kann aber nicht diskutieren und aufklären, wenn man jedes bisschen Kritik gleich mit dem Totschlag-Argument Homophobie belegt und sich wegen jedem falschen Wort aufführt wie ne hysterische, beleidigte Leberwurst.

    Die Rechten hetzen gegen die "Homo-Lobby" mit genau solchen Vorurteilen und ihr tut auch noch alles um die zu bestätigen.

    So bekämpft man keine Homophobie, sondern man schafft welche! Herr schmeiß Hirn vom Himmel! - XD
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#57 LorenProfil
  • 11.10.2016, 19:06hGreifswald
  • Antwort auf #55 von Lars
  • Ausgehend von Ihrem letzten Absatz könnte man sagen, dass Herr Kretschmann das getan hat und sich via Facebook erklärt hat, während im Nachgang Herr Palmer genau das kritisiert und -wie ich den Zitaten im Artikel entnehme- noch einen draufsetzt: " Die müssen sich bei mir entschuldigen. Nicht umgekehrt."

    Und nun?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#56 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 18:44hHannover
  • Antwort auf #53 von Patroklos
  • Und jeder der lesen kann versteht, daß der Kommentar nicht an Tübingen oder Boris Palmer gerichtet ist, sondern an eine in Bayern lebende Userin..

    Nur Du wieder einmal nicht !

    Gibt es sonst noch eingeschränkte Kompetenzen, bei denen Dir geholfen werden muß ?
    Es könnte ja sein daß sich hier ein Fenster bietet Deine oftmals nervigen Kommentare einzudämmen, wenn deren Auftauchen mit solchen Fehlern kooperieren ?

    Baoh, ey..
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#55 LarsAnonym
  • 11.10.2016, 17:16h
  • Antwort auf #51 von fink
  • "Für Palmer erscheint Kritik an gruppenbezogener Menschenfeindlichkei t nur dann legitim, wenn diese ausdrücklich "böse gemeint" war."

    Es macht durchaus einen Unterschied, ob jemand aus Absicht, Fahrlässigkeit, Versehen oder Unwissenheit oder Befangenheit jemanden anderes verletzt oder ausgrenzt. Unwissenheit schützt nicht vor Kritik, doch sollte die anders ausfallen, als bei nachweislich aggressivem Verhalten. Von solchem Differnzierungsvermögen lebt die funktionierende Toleranz.

    Eine gute Schulung in solchen Fragen ist es, die eigene Mehrheitsattitüde in der Kommunikation mit anderen Minderheiten zu überprüfen, die man nicht auf dem Schirm hat und die einem von der Denkweise eher fremd sind.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#54 daVinci6667
  • 11.10.2016, 17:15h

  • WENN wir die gleichgeschlechtliche Ehe hätten, WENN wir das VOLLE Adoptionsrecht hätten, WENN wir an unseren Schulen problemlos sagen könnten wer wir sind und wie wir fühlen, WENN LGBTI-Jugendliche nicht um ein Vielfaches Suizidgefährdeter wären, WENN ALLE 175er Opfer voll rehabilitiert und entschädigt wären, WENN Fussballer und andere Profi- und Amateursportler problemlos schwul sein könnten, WENN ALLE LGBTI-Flüchtlinge gefahrlos und beruhigt in staatlichen Flüchtlingsunterkünften leben und schlafen könnten usw usf. ja dann hätte Hr Palmer vielleicht recht.

    Da dem nun mal ganz eindeutig nicht so ist, macht mich sowas richtig wütend. Er soll die Fresse halten und gefälligst dafür Sorgen, dass sich Politik und Gesellschaft verbessern in dem er die Versprechen seiner Partei uns gegenüber umsetzt.

    An die Arbeit Hr Palmer! Denken Sie bitte daran, wer sie gewählt hat, oder treten Sie zurück!!!
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#53 Patroklos
#52 Tobias StemmlerAnonym
  • 11.10.2016, 16:14h
  • Antwort auf #1 von Samuel
  • Hm Hm Hm
    uuuund wieso treibst du dich dann auf Queer de rum?????? Ich wette Typen wie du sind selbst heimlich schwul und trauen sich nicht dazu zu stehen. Nennt man auch latente Homosexualität und die wurde von HETEROSEXUELLEN PSychologen beschrieben.

    Achja und schwule sind wertlos? Mein Chef in der Firma in der ich arbeite. trägt zu Deutschland so einiges bei. Und typen wie der vollpfosten glauben weil sie auf Frauen stehen, seien sie was besseres? LOOOOOL
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#51 finkAnonym
  • 11.10.2016, 15:49h
  • Antwort auf #19 von Loren
  • "Wenn ich nun "homophob" durch "antisemitisch" oder "rassistisch" und "homosexuell" durch "jüdisch" oder "schwarz" ersetze..."

    Diesen Analogie-Test empfehle ich grundsätzlich bei derlei Diskussionen. Vielen Menschen würde er die Augen öffnen - bestenfalls, bevor sie aggressiven Unsinn in die Öffentlichkeit pusten.

    Ich hatte anlässlich des "Entspannt euch!"-Artikels ebenfalls einen Emailwechsel mit Palmer. Meiner mehrfach wiederholten Frage, ob er sich analoge öffentliche Aussagen und Argumentationslinien auch bezüglich der Themen Rassismus oder Antisemitismus erlauben würde, wich er bezeichnenderweise konsequent aus.

    Er schrieb mir u.a. folgenden Satz:

    "Ja, man kann auch der Meinung sein, es wäre besser, Frauen würden vier Kinder bekommen und zehn Jahre daheim für die Familie sorgen statt zu arbeiten. Das ist völlig out of date. Aber es macht keinen Sexisten aus."

    Diesen Satz würde ich gern einmal unter seinem Namen in der Süddeutschen veröffentlich sehen. Die Reaktionen wären sicher interessant (und der Vergleich mit den Reaktionen, die wir derzeit erleben, höchst aufschlussreich).

    Dieser Satz offenbart übrigens eines: Für Palmer erscheint Kritik an gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nur dann legitim, wenn diese ausdrücklich "böse gemeint" war. Dass wir es hier mit Problemen zu tun haben, die gerade deswegen so gefährlich sind, weil sie eben NICHT auf persönlicher Bosheit beruhen, sondern auf Abwertungs-Ideologien, die unserer Gesellschaft strukturell eingeschrieben sind, dass genau deswegen auch eine Kritik so notwendig ist, das begreift er offenbar nicht. Oder er will es nicht. Dass er für die schmerzhaften Folgen dieser Abwertungen keinerlei Empathie aufbringt, ist ohnehin offensichtlich.

    Für einen Politiker ist diese a-politische Begriffsstutzigkeit ein Armutszeugnis, die Empathielosigkeit menschlich enttäuschend - bestenfalls. Schlimmstenfalls betreibt er ganz bewusst ein Spiel, das ebendiese Abwertungsideologien verteidigt und nährt, weil er sich einen persönlichen Vorteil davon verspricht. Schwer zu entscheiden, was hier der Fall ist. Widerlich sind leider alle für mich vorstellbaren Optionen.
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#50 GreenisthenewbluAnonym
  • 11.10.2016, 15:42h
  • Herr Gauland wollte keinen Boateng als Nachbarn. Und Herr Palmer kann es gut verstehen, dass man in seinem Kiez keine Schwulen möchte - jedenfalls nicht mehrheitlich.

    Finde den Unterschied! ;-)
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#49 LorenProfil
  • 11.10.2016, 15:23hGreifswald
  • Antwort auf #40 von Lars
  • "Der Begriff 'Empörium' kritisiert nicht Inhalte, sondern den Stil einer Debatte, die sich dem Autismus nähert und keinen Raum mehr für Selbstreflexion lässt, weil das als "Zurückweichen vor dem Gegner" angesehen werden könnte. Ich gönne es mir, milde darüber zu spotten."

    Ich habe schon verstanden, dass es Ihnen da um Stilkritik geht, wundere mich allerdings, dass dieser Begriff als rhetorisches Stilmittel (Dysphemismus) von jemand in die Debatte eingeführt wird, der "seriöse Auseinandersetzung" (#7) und "Selbstreflexion" (#40) einfordert.

    Was Herrn Palmer und seine Befassung mit diesem Thema in Vergangenheit und Gegenwart angeht: Ich halte ihn für einen Politiker, der, stände die Gleichstellung auf der Tagesordnung, nicht dagegenstimmen würde, aber auch keinen Finger rühren würde, damit dieses Thema überhaupt auf die Tagesordnung kommt. Und das weniger aus Faulheit, sondern eher aus mangelndem Verständnis für die Bedürfnisse der Betroffenen wie der Grundlagen einer auf Rechtsgleichheit basierenden Gesellschaftsordnung und schwach ausgeprägter Empathie für die innere Verfasstheit derer, die nicht länger am Katzentisch seines Wohnzimmers sitzen wollen. Sein Paternalismus ( "Er [Kretschmann; d. Red.] und ich sagen, dass man wir die Minderheiten schützen wollen.") zeigt mir zudem, dass er in Fragen der gesellschaftlichen Emanzipation von Minderheiten wie ein politischer Dilettant denkt und -wenn überhaupt- handelt.
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#48 TheDadProfil
#47 MomoAnonym
  • 11.10.2016, 15:04h
  • Antwort auf #8 von Sukram71

  • Interessant! Nur weil etwas "nicht mehr verboten" ist bedeutet das automatisch, dass es keine Diskriminierung mehr gibt? Wie einfältig kann man denn sein? Solange Artikel 3 Absätze 1&3 des Grundgesetzes nicht auch uneingeschränkt für LGBTIQ gelten, solange ist das Diskriminierung und muss bekämpft werden. Und so lange ist es richtig und gut, dass es LGBTIQ "im Kampfmodus" gibt, die die verlogenen und homophoben Ansichten dieses Mannes deutlich benennen und kenntlich machen! Nur weil er ein Grüner ist, werden sie nicht besser, sondern schlimmer.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#46 Patroklos
#45 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 14:40hHannover
  • Antwort auf #40 von Lars
  • ""Homophobe, antisemitische und fremdenfeindliche Vorurteile entstehen aus unterschiedlichen Gründen und sind insofern nurin ihrer Wirkung vergleichbar, nicht in ihren Ursachen.""..

    Das ist definitiv falsch..
    Dazu wurden schon ganze Bücher geschrieben, die erklären, das Ursache und Wirkung von Homophobie, Rassismus und Antisemitismus DIE GLEICHEN sind !

    ""Homosexuelle kann man weder negativ noch positiv mit einer religiösen oder ethnischen Minderheit vergleichen.""..

    Warum tust Du es dann ?

    Der Vergleich mit einer Ethnischen Minderheit ist aber durchaus möglich, und vor allem angezeigt !
    Vor allem deshalb weil man in der Vergangenheit vor allem ethnischen Minderheiten die Heirat verboten hat..

    Vor allem das Ehe-Verbot gegen die jüdische Bevölkerung, und die damit verbundene Recht-und Erblosigkeit der Nachkommen bietet sich dafür geradezu förmlich an..

    ""Ihr Anteil ist in jeder Gesellschaft konstant.""..

    Eine Vermutung die derzeit nicht belegt ist..

    ""Variabel sind nur die Sichtbarkeit und die Lebensart.""..

    Nun..
    LGBTTIQ* sind keine "Lebensart"..
    Sichtbarkeit ist eine Frage von Gleichstellung und Gleichberechtigung..
    Je gleichgestellter LGBTTIQ* sind, desto sichtbarer können sie sein..

    ""Das Vorutriel ist also präzisiert dies, dass sich LGBT-s nicht verantwortungsvoll in eine Gesellschaft intergieren könnten.""..

    Darüber würde ich bei Gelegenheit gerne einmal eine ausführliche Diskussion führen..
    Die "des-integrative" Funktion von Diskriminierung, der gewollte Ausschluß, die Segregation von Minderheiten bedarf nämlich meiner Auffassung nach gar keiner "gesteigerten Anstrengungen" dieser Minderheiten als "Bemühungen um Integration", zumal diese Bemühungen dann als Assimilation anzusehen sind, während hier der Schwarze Peter und damit auch die Aufgabe, die Inklusion heißt, bei der Gesellschaft liegend, und ausschließlich von dieser Gesellschaft zu leisten ist..
    Kurz gesagt..
    Es ist die verdammte Pflicht der Gesellschaft eine Minderheit nicht um Aufnahme in sie betteln zu lassen !

    Analog gibt es dort auch etliche Überschneidungen zu Asylbewerbern/Zuwanderern/Flüchtlingen zu diskutieren, die diese Inklusion erfahren müssen..

    ""LGBT-Menschen sind ja in der Lage, Kinder zu zeugen, großzuziehen oder zu adoptieren,""..

    Nur mal so nebenbei..
    Adoption erzeugt keinen Nachwuchs !
    Reproduktionsmedizin schon..
    Was Deine nachfolgenden Absätze mindestens relativiert, wenn nicht obsolet macht..

    Btw..
    ""Das gleiche gilt aber auch für Herrn Schulze.""..

    Inwiefern ?
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#44 user0815Anonym
#43 Reto77
  • 11.10.2016, 14:29h
  • Antwort auf #35 von Sukram71
  • Mit der Einstellung, "man muss doch nett sein zu Palmer, sonst wird er homophob", hätte es keinen Stonewall-Aufstand gegeben, wäre Harvey Milk in seinem Fotogeschäft alt geworden, hätte sich 1971 Rosa von Praunheim nie getraut, seinen Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" zu drehen.

    Politischer Druck von der Basis muss nicht so ausgewogen und höflich sein, wie die Rede eines Bundespräsidenten. Er muss vor allem gehört werden und ist ein wichtiger Teil der Demokratie. Außerdem sind wir hier längst nicht die ersten aus dem halbwegs selben politischen Lager, die es wagen, einen Grünen anzugreifen. Man denke nur an Joschka Fischer und den Farbbeutelwurf.
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#42 user0815Anonym
#41 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 14:02hHannover
  • Antwort auf #35 von Sukram71
  • ""Palmer ist Mitglied einer Partei, die die Ehe für Alle und unsere Interessen sehr unterstützt. Er trägt das auch mit.""..

    Nöö..
    Tut er nicht..
    Boris Palmer war derjenige der die Ziele der Gleichstellung und Gleichberechtigung aus dem Parteiprogramm streichen lassen wollte !

    Artikel nicht gelesen ?

    www.queer.de/detail.php?article_id=27238

    ""Vor fünf Jahren wollte der Tübinger OB die rechtliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften noch aus dem Wahlprogramm der Grünen streichen. Dies hatte er in einem Thesenpapier damit begründet, dass die Forderung nach einem vollen Adoptionsrecht für Lesben und Schwule potentielle Wähler abschrecken könnte""..

    www.queer.de/detail.php?article_id=14338

    ""Es wird immer Leute geben, die Vorbehalte und Vorurteile gegen Homosexuelle haben.""..

    Das habe ich nirgends bestritten..
    Ich bezweifle aber daß man diese Leute unerwidert in der Öffentlichkeit sprechen lassen muß !
    Und ich bezweifle daß man mit solchen Leuten an entscheidender Position in den Parteien die Ziele wird umsetzen können..

    Die Grünen in Ba.-Wü. hatten erst am vergangenem Wochenende wieder irgendeine Partei-Delegierten-Konferenz, und genau dazu muß man sich auch als Boris Palmer immer mal wieder öffentlich in Position bringen..
    Das ist durchaus "normales politisches Geschäft", aber vor allem an solchen Positionen sind dann auch diejenigen zu identifizieren, die sich wirklich für die Ziele des Parteiprogramms einsetzen..

    Diejenigen die dann immer mal wieder antreten um die Zielsetzungen negativ zu verändern, und Ziele aus den Programmen zu streichen, sind es sicher nicht..

    ""Wenn wir jeden von denen öffentlich an den Pranger stellen und einen Shitsorm veranstalten, bis es keine Homophoben mehr gibt, dann fällt das auf uns selbst zurück.""..

    Den Satz muß man sich auf der Zunge zergehen lassen..
    Zunächst..
    Wäre es erfolgreich wirklich alle an den Pranger zu stellen, wäre keiner mehr da, der daß dann "auf uns zurückwirft"..

    Schon mal auf Deine Aussagen in den Subtexten geschaut, und reflektiert was sie wirklich aussagen ?

    Der Kampf um Gleichberechtigung und Gleichstellung "fällt" aber auch nicht "auf uns zurück", denn er geht zwar von uns aus, beschäftigt dann aber vor allem die Gegner dieser Gleichstellung und Gleichberechtigung, die verzweifelt nach "Argumenten" suchen, um die Diskriminierung aufrecht erhalten zu können..

    Das Anprangern von wirklich dummen Aussagen ist ein Teil des "Erhaltungs-Kampfes" der dazu dient die politischen Mitstreiter bei der Stange zu halten, und dafür zu sorgen daß sie nicht hinter einmal geforderte und erreichte Positionen zurückfallen..

    Boris Palmer geriert sich hier erneut als eine Art Maulwurf, der die Ziele der Gleichstellung und Gleichberechtigung zu untergraben sucht..
    Seine Äußerungen in den vergangenen Jahren sind Teils LGBTTIQ*-feindlich, dann mal Ausländer-feindlich, dann mal Frauen-feindlich..
    Das kann man nachlesen, denn es steht in der Presse..

    Genau deshalb muß er sich der gleichen Kritik aussetzen wie ein Kardinal Müller, der seinen Unsinn in die Welt setzt..

    ""Dann bestätigen wir alle negativen Vorurteile. ^^""..

    Ähem..
    Ich bestätige jedes Vorurteil, und erfülle auch jedes Klischee mit Leben..

    Gleiche Rechte für Alle
    haben NICHTS damit zu tun, das sich Vorurteile oder Klischees bestätigen würden, sondern damit, das alle Menschen vor den Gesetz GLEICH sind, und ihnen DESHALB die gleichen Rechte zustehen !

    Man nehme mal für einen kurzen Augenblick an, sämtliche LGBTTIQ* wären Trümmertunten..
    Oder hätten Drei Beine..
    Oder eine dunklere Haut..

    Welchen Grund genau gäbe es, diese Menschen nicht mit den gleichen Rechten auszustatten, wie die immer mal wieder kolportierte Mehrheit der "bleichen zweibeinigen Kerle" haben ?

    Derzeit spielst Du hier so eine Art "Advocatus Diaboli"..
    Das bringt nur nichts..
    Man macht sich nicht mit dem Gegner gemein, und es hat auch keinen wirklichen Sinn den sichtbaren Gegner zu negieren, bloß weil der zufälligerweise ein Wolf im Schafspelz ist..
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#40 LarsAnonym
  • 11.10.2016, 13:53h
  • Antwort auf #19 von Loren
  • "Interessant für mich, auf welche Seite Sie sich nicht nur diesen Artikel betreffend stellen. Interpretationen dazu erspare ich mir. Und Ihnen."

    Danke für Ihre ausführliche Antwort. Sie müssen mir nichts ersparen. Da, wo Sie mich überzeugen, bin ich auf "Ihrer Seite". Aber genauso wie Mich Schulze es eigentlich fordert, möchte ich aus dem "wir"-"ihr"-Schema ein Stück weit ausbrechen.

    "Billig ist es, Kritik als "Empörium" zu diffamieren und damit mundtot machen zu wollen."

    Der Begriff "Empörium" kritisiert nicht Inhalte, sondern den Stil einer Debatte, die sich dem Autismus nähert und keinen Raum mehr für Selbstreflexion lässt, weil das als "Zurückweichen vor dem Gegner" angesehen werden könnte. Ich gönne es mir, milde darüber zu spotten.

    "Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist."

    Mit ihrem "Unbehagen" über diesen Satz haben Sie Recht.

    Nur ist es wichtig, ihn an der richtigen Stelle zu kritisieren. Homophobe, antisemitische und fremdenfeindliche Vorurteile entstehen aus unterschiedlichen Gründen und sind insofern nurin ihrer Wirkung vergleichbar, nicht in ihren Ursachen.

    Nehmen wir an, die Mehrheit in Deutschland wäre schwarz oder jüdisch,dann würde sich an der Gesellschaft außer ein paar kulturellen Gewohnheiten nicht viel ändern. Außerdem ist diese Möglicheit nicht hypothetisch, sondern zumindest theoretisch möglich. Prozentual steigt zumindest der Anteil an schwarzen und jüdischen Mitbürgern in Deutschland und das ist gut so.

    Homosexuelle kann man weder negativ noch positiv mit einer religiösen oder ethnischen Minderheit vergleichen. Ihr Anteil ist in jeder Gesellschaft konstant. Variabel sind nur die Sichtbarkeit und die Lebensart. Die hat ein Herr Palmer nicht zu bewerten, genauso, wie er die Sichtbarkeit und Lebensweise von Juden oder Schwarzen weder zu beurteilen, noch klicheehaft zu pauschalisieren hat.

    Das Vorutriel ist also präzisiert dies, dass sich LGBT-s nicht verantwortungsvoll in eine Gesellschaft intergieren könnten. Wären sie mehrheitlich homosexuell, so meint Herr Palmer vermutlich, würde die Gesellschaft aussterben. Das wäre aber nicht der Fall. LGBT-Menschen sind ja in der Lage, Kinder zu zeugen, großzuziehen oder zu adoptieren, wenn es ihrem Bedürfnis oder der Notwendigkeit entspricht und sie tun das jetzt auch, oder nicht - genauso wie Heteros das manchmal tun und nicht tun.

    Wenn sich Herr Palmer (und das unterstelle ich ihm mal) für mehr Kinder und Familien in der Gesellschaft einsetzen möchte, dann braucht er keine Angst vor den 0,1 % LGBT--s haben. Er sollte sich aber einstzen für auf die jeweiligen Bevölkerungsgruppen zugeschnittene Programme, im Falle der LGBT-Bevölkerúng halt die Förderung von Ehegemeinschaften mit Adotpionsrecht, die passgenaue Unterstützung von Patchwork- und Regenbogenfamilien und für alle den Umbau des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting, abhängig davon, wie viele Kinder zu versorgen sind etc.

    Kurz gesagt, ich halte Herrn Palmer nicht für homopob, sondern schlicht zu faul, sich um die etwas komplexen Regelungen und Details, die Regenbogenkosntellationen, Patchworkfamilien erfordern, zu kümmern. Das gleiche gilt aber auch für Herrn Schulze.
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#39 m123Anonym
  • 11.10.2016, 13:43h
  • Was habt ihr denn alle, der Palmer ist doch ganz nett. Ok, vielleicht ist er ein bisschen homophob, aber so sind nunmal AfD-Politiker.
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#38 LorenProfil
#37 LorenProfil
  • 11.10.2016, 13:20hGreifswald
  • Antwort auf #20 von Sukram71
  • "Das grenzt ja an ne Sprachpolizei."

    Sprache ist die legitime Instrument in der politischen Auseinandersetzung in einer Demokratie. Sie kann Versöhnung stiften oder zu Ressentiments und Schlimmeren aufstacheln. Herr Palmer als Vollblutpolitiker weiß das sehr genau und nutzt Zeitungsartikel, Interviews, Facebook etc. gern um mittels seiner Sprache Positionen zu beziehen und die öffentliche wie innerparteiliche Diskussion zu beeinflussen. Es ist völlig legitim, diese Sprache darauf abzuklopfen, welche Inhalte damit transportiert werden könnten und dies zu diskutieren. Auch das gehört zur freien Meinungsäußerung, die wie alle Grundrechte verteidigt werden müssen, wobei alle, die sich kritisch äußern, selbst Gegenrede aushalten müssen.
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#36 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 13:09hHannover
  • Antwort auf #29 von Sukram71
  • ""Selbst mir geht - bei allen Verdiensten der Vergangenheit - dieser aggressive und in seiner Opferrolle gefangene Teil der Homo-Lobby auf die Nerven.""..

    Gern noch einmal, wenn es bislang nicht zu verstehen war :

    Man befindet sich nicht in einer "Opfer-Rolle"..
    Man wird in diese durch Diskriminierung gedrängt !

    Man ist so lange in einer "Opfer-Rolle" gefangen, bis man aus dieser durch Gleichstellung befreit wird !

    Wenn dir Menschen die sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen zu laut und zu "aggressiv" sind, dann hast Du die Dimension einer Bergerrechtsbewegung immer noch nicht verstanden..

    Man befreit sich nicht aus der Diskriminierung indem man leise und zurückhaltend darum bettelt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#35 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 13:05h Bonn
  • Antwort auf #30 von TheDad

  • Palmer ist Mitglied einer Partei, die die Ehe für Alle und unsere Interessen sehr unterstützt. Er trägt das auch mit. Er hat halt teils eine abweichende Meinung. Das ist nicht verboten.

    Es wird immer Leute geben, die Vorbehalte und Vorurteile gegen Homosexuelle haben.
    Wenn wir jeden von denen öffentlich an den Pranger stellen und einen Shitsorm veranstalten, bis es keine Homophoben mehr gibt, dann fällt das auf uns selbst zurück. Dann bestätigen wir alle negativen Vorurteile. ^^
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 maaartinAnonym
  • 11.10.2016, 13:04h
  • ...und raus bist du.

    drollig, wie die bawü grünen versuchen bei den menschen anzubieder, deren lieblingswort "linksgrünversifft" ist. die werden sie aber trotzdem nicht wählen. was passiert, wenn man sich von seinen stammwählern abwendet, kann man auch schön bei der spd beobachten.

    bye, bye
  • Antworten » | Direktlink »
#33 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 13:03hHannover
  • Antwort auf #27 von GeorgG
  • ""Ja, das könnte durchaus sein.
    Wer mit offenen Augen homophobe Männer betrachtet, merkt sehr schnell, dass viele von ihnen gut aussehen. Sie sind homophob, weil sie von Schwulen angemacht wurden.
    Die tolerantesten Männer sind die weniger attraktiven.""..

    Selten hat man eine blödere Ansammlung von Vorurteilen über Menschen gelesen..
    Respekt..

    Häßliche Männer sind nicht homophob, denn ihnen fehlt die Erfahrung als "Sexobjekt" ?

    Homophobe Männer mußten sich alle schon mal gegen eine Anmache zur Wehr setzen, und deshalb und sie erst homophob geworden ?

    Schwule Männer stehen ausschließlich auf "schöne Männer" ?

    Und Schwule Männer machen sich ständig an "schöne Heteros" heran ?

    Kuck an..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#32 LaurentEhemaliges Profil
#31 Musthave---Anonym
#30 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 12:51hHannover
  • Antwort auf #20 von Sukram71
  • ""Wir können nicht jedem den Kampf erklären, der sich blöd ausdrückt. Das ist absolut lächerlich und unter unserem Niveau. Das grenzt ja an ne Sprachpolizei. Das ist Wasser auf die Mühlen der Rechtspolulisten.""..

    Den Rechtspopulisten gibts Du hier gerade..

    ""Wir können nicht jedem den Kampf erklären, der sich blöd ausdrückt.""

    Übersetzung :
    Wir können nicht jedem den Kampf ansagen, der sich antisemitisch/rassistisch/homo/transphob ausdrückt..

    Können wir nicht ?

    ""Das ist absolut lächerlich und unter unserem Niveau.""

    Übersetzung :
    Ich bin mir grad zu fein mich damit wirklich auseinanderzusetzen, denn im Grunde genommen sind die Hetzer ja gar nicht gegen mich persönlich, sie meinen ja die Masse..

    ""Das grenzt ja an ne Sprachpolizei.""

    Übersetzung :
    Wir können die Sprache nicht verändern, denn sie hat ja auch eine gewisse Tradition in diesem Land..

    ""Das ist Wasser auf die Mühlen der Rechtspolulisten.""..

    Übersetzung :
    Wenn wir gegen die Rechten kämpfen, fallen wir denen auf, und machen uns zu potentiellen Opfern von deren Politik..
    Da ist es doch besser, sich erst einmal lieber still zu verhalten..

    ""Wenn Palmer etwas homophob ist, dann lasst ihn doch einfach.""..

    Übersetzung :
    Wenn Palmer ein kleiner Antisemit ist, dann lasst ihn doch einfach..
    Wenn Palmer ein kleiner Rassist ist, dann lasst ihn doch einfach..
    Wenn Palmer ein kleiner Ausländerfeind ist, dann lasst ihn doch einfach..
    Wenn Palmer ein Rechtsaußen bei den Grünen ist, dann lasst ihn doch einfach..

    ""Wir können nicht so lange kämpfen, bis auch der Letzte alle LGBTGI mag. Das geht geht doch nicht.""..

    Übersetzung :
    Ich habe grad keine Lust mich damit zu befassen, denn das wird eine lange Reise zu der ich mich nicht aufraffen kann..

    ""Das hat nur den gegenteiligen Effekt. Es ist kein Wunder, dass wir dann die Leute nerven.""..

    Übersetzung :
    Wenn wir uns gegen die Homophoben im Land zur Wehr setzen, dann werden die nur noch homophober, denn sie fühlen sich doch dann nur noch von den Perversen genervt..

    Ich kann grad gar nicht so viel fressen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#29 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 12:51h Bonn
  • Antwort auf #23 von Laurent

  • Selbst mir geht - bei allen Verdiensten der Vergangenheit - dieser aggressive und in seiner Opferrolle gefangene Teil der Homo-Lobby auf die Nerven.

    Und wenn Palmer genau das beklagt, dann haben die keine bessere Idee, als ausgerechnet DAS auch noch zu bestätigen und jeden einzelnen Satz von dem zu sezieren und öffentlich im Stile einer Sprachpolizei auseinander zu nehmen. OMFG! XD
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#28 JW GrimmAnonym
  • 11.10.2016, 12:50h

  • Der Herr ist nicht homophob, der ist einfach nur dämlich. Eier hat er auch keine.

    Das werde ich doch wohl noch sagen dürfen.

    Übrigens machen türkische oder wahlweise jüdische Kinder auch nur einen kleinen Anteil an der Bevölkerung aus. Laut Herrn Palmer wären die ja jetzt auch zum Abschuss freigegeben, oder gilt das dann doch nur für Kinder aus Regenbogenfamilien?
  • Antworten » | Direktlink »
#27 GeorgGProfil
  • 11.10.2016, 12:46hBerlin
  • Antwort auf #4 von Petrillo
  • "Könnte mir durchaus vorstellen, dass der nicht unattraktive einstige Waldorfschüler schon mal angemacht wurde."

    Ja, das könnte durchaus sein.

    Wer mit offenen Augen homophobe Männer betrachtet, merkt sehr schnell, dass viele von ihnen gut aussehen. Sie sind homophob, weil sie von Schwulen angemacht wurden.

    Die tolerantesten Männer sind die weniger attraktiven.

    (Ausnahmen bestätigen die Regel).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#26 NorisetteProfil
  • 11.10.2016, 12:40hNürnberg
  • Nicht die Täter, wie Palmer, definieren, wann was homophob ist, sondern immer und ausschließlich die Opfer, zu denen weder Palmer noch Kretschmann gehören.

    Wir haben genau das gleiche Problem beim Mobbing, wo die Mobbing-Täter meinen bestimmen zu dürfen, ob ihre Tat Mobbing ist oder nicht.

    Und auch die Vergewaltiger treffen sich da mit den Homophoben und den Mobbern, wenn sie mit ihrem unerträglichen Spruch kommen, "die hat es ja so gewollt".

    Es wird Zeit, dass die Opfer von Homophpben, von Frauenverachtern und von Mobbing an die Macht kommen und nicht umgekehrt.
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#25 PaepplerAnonym
  • 11.10.2016, 12:39h
  • Antwort auf #1 von Samuel

  • Du bist stolz, ein Epsilon Minus zu sein, denn das schwere Leben eines Alpha Plus wäre zu viel für Dich, gell?

    Wer Palmer "versteht" hat in Wirklichkeit die Auseinandersetzung nicht verstanden. Es ging nie und nimmer um Bevorzugung sondern einfach um Gleichheit. Palmer will genau diese Gleichheit aber nicht, sondern sieht genau dort bereits den Angriff.

    Und das ist in höchstem Maße widerlich.
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#24 Musthave---Anonym
  • 11.10.2016, 12:35h

  • Also er darf das Grundrecht zur Ehe absprechen, entgegen dem Ziel seiner Partei, aber man darf ihn deswegen nicht kritisieren ?
    Der Mann hatt ein Logikproblem oder er versucht mit Verwirrtaktik eine Relativierungsrethorik einzugewöhnen.
    Und wo hatt je Irgendjemand eine Anpassung von Heteros an Homos gefordert ? Und was haben Grundrechte mit Lifestyle zu tun ?!
    Er versucht ständig wie die neuen Propagandisten einen Gegensatz der garnicht existiert spalterisch zu etablieren und böswillig auszuspielen.
    Lifestyle ist und darf unterschiedlich sein und hatt nichts mit Grundrechten zu tun.
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#23 LaurentEhemaliges Profil
#22 MarcAnonym
  • 11.10.2016, 12:20h

  • Ein weiteres bedauernswertes Opfer dieses Herrn Palmer ist übrigens die deutsche Rechtschreibung. Die ist ihm offenbar ebenso gleichgültig (oder unbekannt?) wie die Anliegen jener Wähler, die die Grünen großgemacht haben...
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#21 Rosa SoliAnonym
  • 11.10.2016, 12:11h
  • Antwort auf #10 von Reto77
  • Da stimme ich Dir zu! Mich hat es auch gewundert, dass Palmer eine Suppe aufkocht, die längst gegessen war. Kretschmann hat sich unglücklich ausgedrückt, es gab einen Aufschrei, er hat eine Richtigstellung veröffentlicht, die man auch als Entschuldigung betrachten konnte. Die Sache war abgehakt. Dann kommt Palmer, kocht den ganzen Sermon wieder hoch und macht alles nur noch viel schlimmer. Klug ist das nun wahrlich nicht. Professionelle ÖA sieht jedenfalls anders aus. Was hat er erreicht? Ein großer Teil der Community, treue Wähler*innen der Grünen, fragt sich nun, ob man der Partei noch trauen kann oder sie ihren LGBT-Markenkern zu Gunsten des Rechtsrucks über Bord wirft.

    Ich fürchte, dass Herr Palmer ganz eigene Interessen vertritt und ihm dabei seine Partei egal ist. Er möchte die Grünen hübsch machen für die "Hochzeit" mit der Union. Und er will sich in einem konservativen Bundesland als geeigneter Nachfolger für MP Kretschmann andienen.

    Wer die Grünen wählt, um eine linke Politik in unserem Land zu befördern, muss aufpassen, dass er am Tag nach der Wahl nicht mit der Union im Bett aufwacht und genau das Gegenteil kriegt.
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#20 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 12:10h Bonn

  • Wir können nicht jedem den Kampf erklären, der sich blöd ausdrückt. Das ist absolut lächerlich und unter unserem Niveau. Das grenzt ja an ne Sprachpolizei. Das ist Wasser auf die Mühlen der Rechtspolulisten.

    Wenn Palmer etwas homophob ist, dann lasst ihn doch einfach. Die Grünen sind doch ansonsten auf unsere Seite und unser stärkster Verbündeter in der Politik.

    Wir können nicht so lange kämpfen, bis auch der Letzte alle LGBTGI mag. Das geht geht doch nicht. Das hat nur den gegenteiligen Effekt. Es ist kein Wunder, dass wir dann die Leute nerven.

    Alice Schwarzer nimmt ja auch keiner mehr so richtig ernst.
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#19 LorenProfil
  • 11.10.2016, 12:10hGreifswald
  • Antwort auf #7 von Lars
  • Aus meiner Sicht wird da niemand an den Pranger gestellt, sondern Herr Palmer geht von sich aus mit seinen Einlassungen an die Öffentlichkeit und hat sich dann der Kritik genauso zu stellen wie alle.

    Billig ist es, Kritik als "Empörium" zu diffamieren und damit mundtot machen zu wollen. Das ist zudem auch undemokratisch. Ich hatte mal eine regen Email-Austausch mit ihm und ganz und gar nicht den Eindruck, dass er mit Rede und Gegenrede ein Problem hat (eher im Gegenteil).

    Zudem erlaubt gerade die Verwendung von Zitaten (und der link auf die Quelle um sich selbst ein Bild machen zu können) die Wahrnehmung und Diskussion seiner teils recht steilen Thesen.

    Zum demokratischen Diskurs gehört auch die mal etwas heftigere Auseinandersetzung, gerade dann, wenn es um Grundsätzliches geht.
    Herr Palmer wird dem wohl eher zustimmen als Sie, gehört er doch selbst zu denjenigen, die auch mal austeilen.

    Auch wenn ich die einzelnen Punkte aus dem Artikel nicht alle so "streng" interpretiere wie M. Schulze, so stolpere ich doch u.a. über folgenden Satz des Herrn Palmer:
    "Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist."
    Wenn ich nun "homophob" durch "antisemitisch" oder "rassistisch" und "homosexuell" durch "jüdisch" oder "schwarz" ersetze, kommen in mir sehr ungute Gefühle hoch bei der Interpretation seiner Einlassung und ich frage mich, wie solcherart angesprochene Bürger wohl reagieren würden.
    Ich hätte jedenfalls vollstes Verständnis, würden sie es nicht beim Werfen "verbaler Wattebäuschchen" belassen.

    Schließlich: Herr Palmer wird nicht explizit als heterosexueller Mann kritisiert, sondern wegen seiner zitierten Äußerungen das Thema betreffend. Daher liegt auch keine "Heterophobie" vor, weder in der korrekten Verwendung dieses Terminus noch im Sinne einer "Heterosexuellenphobie". Ihre Einlassung diesbezüglich zeigt mir, dass Sie mit den Vorwürfen an andere schneller bei der Hand sind als mit einer selbstkritischen Prüfung ihres eigenen Diskussionsstils, der nicht "seriöser" ist als der der von Ihnen kritisierte (= "politische Auseinandersetzung auf unterster Schublade").
    Interessant für mich, auf welche Seite Sie sich nicht nur diesen Artikel betreffend stellen. Interpretationen dazu erspare ich mir. Und Ihnen.
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#18 user741852
#17 user741852
#16 priamos11Profil
  • 11.10.2016, 12:05hHürth
  • Vielen Dank für diesen 10-Punkte-Katalog! Das ist für zukünftige Diskussionen mit den entsprechenden Leuten sehr hilfreich.
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#15 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 12:02hHannover
  • Antwort auf #8 von Sukram71
  • ""Manche Schwule sind *dermaßen* im Kampfmodus und haben sich dermaßen in ihrer Opferrolle eingefunden, wie wenn Homosexualität noch verboten wäre. Das schadet uns allen.""..

    Man "findet" sich nicht "in die" Opferrolle ein..

    Mann wird in sie gedrängt !

    Durch genau solche Aussagen, und von genau solchen Leuten !

    Es gibt auch keine Möglichkeit sich aus dieser Position zu befreien, so lange es Leute wie Palmer gibt die sich öffentlich in dieser Weise äußern, und Gleichstellung als eine Art "Bonus-Programm" begreifen, über das man "mal reden könnte" wenn sich die Diskriminierten denn endlich mal "leiser" benehmen würden !

    "Schaden" richten hier vor allem Leute an, die diese Positionen unterstützen, und sich in einer vorauseilenden Bücklings-Haltung mit den Positionen nicht nur abfinden, sondern auch noch berechtigte Kritik an ihnen als "Kampfmodus" diffamieren !

    Die Community ist im "Kampfmodus"..
    Sie MUSS es sein, denn der Kampf um gleiche Rechte ist nicht einfach mal so beendet, weil ihn ein ausgewiesener Gegner der Gleichstellung für beendet erklärt !
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#14 klaus33Anonym
#13 stephan
  • 11.10.2016, 11:56h
  • Antwort auf #9 von user741852
  • Ich hoffe sehr, dass die geschichtliche Entwicklung meine Befürchtungen nicht rechtfertigen wird! Aber ich habe die Befürchtungen und sie sind keinesfalls kindisch! Hast Du die Gegenkräfte der Kirche, der Demo für alle, der rechten Hetzer, ... schon einmal live erlebt?
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#12 myysteryAnonym
  • 11.10.2016, 11:55h
  • Palmer ist jenseits von Gut und Böse.

    Vor allem ist es peinlich, wie er jetzt immer von "ihm" (Kretschmann) und sich selbst spricht. Dabei ist Kretschmann doch eher ungeschickt als homphob und zudem einsichtig, Palmer dagegen ist und bleibt einfach homophob.

    Soll er doch einfach dazu stehen.
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#11 user741852
  • 11.10.2016, 11:55h
  • Antwort auf #10 von Reto77
  • "Der Vorwurf, wir Schwulen würden uns absichtlich und aus egoistischer Vergnügungssucht der Familiengründung mit einer Frau verweigern [...]"
    Wo ist da bitte ein Verbindung zu den Aussagen von Herrn Palmer?
    Man kann schon viel ruminterpretieren, aber das ist schon eine heftige Unterstellung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#10 Reto77
  • 11.10.2016, 11:47h
  • Der Vorwurf, wir Schwulen würden uns absichtlich und aus egoistischer Vergnügungssucht der Familiengründung mit einer Frau verweigern, ist falsch aber leider der Ausgangspunkt der gesetzlich angeordneten Homophobie (Paragraph 175, russisches Homopropagandaverbot, Todesstrafe in Saudi Arabien, etc.). Herr Palmer will nicht kapieren, dass er genau diese Art Homophobie befeuert, wenn er dauernd die Geburtenstatistik zitiert

    Mit der Entschuldigung des BW-Ministerpräsidenten wäre für mich die Sache (unglücklicher Gastbeitrag in "der Zeit") erledig gewesen. Aber Herr Palmer will das Thema offenbar am Kochen halten. Was soll das? Will er einen rechtsradikalen Flügel innerhalb der grünen Partei etablieren oder einen grünen Flügel bei der AfD?

    Jetzt wäre es dringend an der Zeit, dass die Leitung der grünen Partei Herrn Palmer stoppt, denn es ist äußerst dämlich, sich mit den eigenen potentiellen Wählern zu streiten. Bei Umfragen unter LGBTI-Wählern kommen die Grünen ja überdurchschnittlich gut weg. Herr Ministerpräsident Kretschmann war klug genug, das zu erkennen, Herr Palmer offenbar nicht.
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#9 user741852
  • 11.10.2016, 11:45h
  • Antwort auf #5 von stephan
  • Man kann schon erwarten, dass ein Politiker versteht, warum man mit seinen Aussagen bei LGBT Personen aneckt. (Und er sollte entsprechende Kritik daran auch aushalten)
    Aber gleichzeitg sind diese Liste und Kommentare wie "Und da sollen LGBTIQs nicht aufgeschreckt sein und in Palmers Augen wohl lieb sagen: 'Danke, dass wir leben dürfen!" ??? " dermaßen kindisch... Da denke ich mir auch erstmal "Entspannt euch".
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#8 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 11:38h Bonn

  • Der Artikel ist der beste Beweis dafür, dass Palmer recht hat.

    Manche Schwule sind *dermaßen* im Kampfmodus und haben sich dermaßen in ihrer Opferrolle eingefunden, wie wenn Homosexualität noch verboten wäre. Das schadet uns allen.
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#7 LarsAnonym
  • 11.10.2016, 11:33h
  • Das Empörium schlägt zurück ... Was soll dieser Artikel bezwecken? Dass nun alle sagen: Pfui, seht mal alle der Herr Palmer ist ein Homophober? Den Meinunggegener auf so blligeArt an den "Pranger" zu stellen, mit dem Zweck, dass seine Aussagen nicht mehr wargenommen und disktueirt werden müssen ist politische Auseinanderstzung auf unterster Schublade und grenzt seinerseits schon an Heterophobie. Mit einer seriösen, eselbstbewussten Auseinandersetzung über Inhalte und gerne auch Kommuniktationsstile hat das nichts mehr zu tun.
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#6 Rosa SoliAnonym
  • 11.10.2016, 11:33h
  • Wie gut, dass er nur ein unbedeutender Oberbürgermeister eines unbedeutenden Kaffs mit 87.000 Einwohnern ist. In anderen Bundesländern gäbe es dafür nicht mal einen OB-Titel. Trotzdem sollte man ihn und seine Wirkung nicht unterschätzen. Für das, was Palmer seit Tagen bei FB von sich gibt, fällt mir nur ein Wort ein:

    Widerlich!

    P.S.: Die Homos von der AfD pflichten ihm (und Kretschmann) schon seit Tagen bei. Wenn ich ein Grüner wäre, dann würde ich mich schämen.
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#5 stephan
  • 11.10.2016, 11:27h
  • Ja, Boris Palmer ist auch in meinen Augen homophob, denn er ist ja noch nicht einmal in Lage, die Empörung über seine Aussagen zu begreifen. Die obigen Zitate belegen es! Palmer hat auch nicht geringste Ahnung wie homosexuelle Menschen sich heute immer noch in Deutschland fühlen, sonst spräche er nicht so anklagend vom 'Kampfmodus'! Natürlich sind viele LGBTIQs in Deutschland aufgeschreckt, denn

    - es wird ihnen die Gleichstellung und Eheöffnung noch immer vorenthalten,

    - die Rehabilitierung und Entschädigung der Verfolgungsopfer nach §175 StGB ist immer noch nicht durch und es gibt immer noch abwehrende Stimmen dagegen und die Entschädigungssumme ist - angesichts der Opferzahl und der Leiden und gebrochenen Biographien - viel zu niedrig,

    - die Union steht noch immer gegen die Gleichstellung,

    - die AfD kämpft gegen die Gleichstellung und sammelte viele Mandate trotz der menschenrechtsfeindlichen Aussagen,

    - nach den vielen Menschen, die in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten aufgenommen und halbwegs integriert wurden, die aber zum Teil auch nicht unbedingt für die Gleichstellung von LGBTIQs stehen, kommen viele Menschen nach Deutschland, für die die Anerkennung der Geschlechtergleichberechtigung und die Gleichstellung von LGBTIQs eine Herausforderung ihrer Möglichkeiten darstellt,

    - ...

    Und da sollen LGBTIQs nicht aufgeschreckt sein und in Palmers Augen wohl lieb sagen: 'Danke, dass wir leben dürfen!" ???

    Der Mann versteht wirklich nichts! Ein wirklich dummer, empathieloser Mathematiker, wie ich leider als Berufskollege sagen muss!

    Noch aber möchte ich nicht glauben, dass auch die Grünen ebenso unzuverlässig und verlogen sind, wie vormals die FDP und gerade die SPD, die in meinen Augen an uns den größten Wahlbetrug begangen hat! Jedenfalls habe ich mich noch nie so sehr um meine Wählerstimme betrogen gefühlt und ich hoffe noch auf die Grünen und darauf, dass sich Palmer und Konsorten dort nie durchsetzen werden!
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#4 Petrillo
  • 11.10.2016, 11:19h
  • Ob da auch wieder eine latente Angst der Auslöser ist (Kritiker > Elche...)?

    Könnte mir durchaus vorstellen, dass der nicht unattraktive einstige Waldorfschüler schon mal angemacht wurde. Und, da insgesamt aus konservativen Verhältnissen stammend, nicht sein kann was nicht sein darf, prügelt man dann halt auf den eigenen Schatten ein.

    Selbstsichere Heterosexuelle haben i.d.R. keine Probleme mit Homosexuellen und pienzen nicht herum, wie es Micha Schulze hier so schön skizziert hat!

    www.kultur-frankfurt.de/Handler/ImageHandler.ashx?ImageID=11
    26&MG=true
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#3 champalexAnonym
#2 LaurentEhemaliges Profil
#1 SamuelAnonym

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