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Kommentare zu:
An diesen Sätzen erkennt man einen homophoben Menschen – wie Boris Palmer


#11 user741852
  • 11.10.2016, 11:55h
  • Antwort auf #10 von Reto77
  • "Der Vorwurf, wir Schwulen würden uns absichtlich und aus egoistischer Vergnügungssucht der Familiengründung mit einer Frau verweigern [...]"
    Wo ist da bitte ein Verbindung zu den Aussagen von Herrn Palmer?
    Man kann schon viel ruminterpretieren, aber das ist schon eine heftige Unterstellung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#12 myysteryAnonym
  • 11.10.2016, 11:55h
  • Palmer ist jenseits von Gut und Böse.

    Vor allem ist es peinlich, wie er jetzt immer von "ihm" (Kretschmann) und sich selbst spricht. Dabei ist Kretschmann doch eher ungeschickt als homphob und zudem einsichtig, Palmer dagegen ist und bleibt einfach homophob.

    Soll er doch einfach dazu stehen.
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#13 stephan
  • 11.10.2016, 11:56h
  • Antwort auf #9 von user741852
  • Ich hoffe sehr, dass die geschichtliche Entwicklung meine Befürchtungen nicht rechtfertigen wird! Aber ich habe die Befürchtungen und sie sind keinesfalls kindisch! Hast Du die Gegenkräfte der Kirche, der Demo für alle, der rechten Hetzer, ... schon einmal live erlebt?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#14 klaus33Anonym
#15 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 12:02hHannover
  • Antwort auf #8 von Sukram71
  • ""Manche Schwule sind *dermaßen* im Kampfmodus und haben sich dermaßen in ihrer Opferrolle eingefunden, wie wenn Homosexualität noch verboten wäre. Das schadet uns allen.""..

    Man "findet" sich nicht "in die" Opferrolle ein..

    Mann wird in sie gedrängt !

    Durch genau solche Aussagen, und von genau solchen Leuten !

    Es gibt auch keine Möglichkeit sich aus dieser Position zu befreien, so lange es Leute wie Palmer gibt die sich öffentlich in dieser Weise äußern, und Gleichstellung als eine Art "Bonus-Programm" begreifen, über das man "mal reden könnte" wenn sich die Diskriminierten denn endlich mal "leiser" benehmen würden !

    "Schaden" richten hier vor allem Leute an, die diese Positionen unterstützen, und sich in einer vorauseilenden Bücklings-Haltung mit den Positionen nicht nur abfinden, sondern auch noch berechtigte Kritik an ihnen als "Kampfmodus" diffamieren !

    Die Community ist im "Kampfmodus"..
    Sie MUSS es sein, denn der Kampf um gleiche Rechte ist nicht einfach mal so beendet, weil ihn ein ausgewiesener Gegner der Gleichstellung für beendet erklärt !
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#16 priamos11Profil
  • 11.10.2016, 12:05hHürth
  • Vielen Dank für diesen 10-Punkte-Katalog! Das ist für zukünftige Diskussionen mit den entsprechenden Leuten sehr hilfreich.
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#17 user741852
#18 user741852
#19 LorenProfil
  • 11.10.2016, 12:10hGreifswald
  • Antwort auf #7 von Lars
  • Aus meiner Sicht wird da niemand an den Pranger gestellt, sondern Herr Palmer geht von sich aus mit seinen Einlassungen an die Öffentlichkeit und hat sich dann der Kritik genauso zu stellen wie alle.

    Billig ist es, Kritik als "Empörium" zu diffamieren und damit mundtot machen zu wollen. Das ist zudem auch undemokratisch. Ich hatte mal eine regen Email-Austausch mit ihm und ganz und gar nicht den Eindruck, dass er mit Rede und Gegenrede ein Problem hat (eher im Gegenteil).

    Zudem erlaubt gerade die Verwendung von Zitaten (und der link auf die Quelle um sich selbst ein Bild machen zu können) die Wahrnehmung und Diskussion seiner teils recht steilen Thesen.

    Zum demokratischen Diskurs gehört auch die mal etwas heftigere Auseinandersetzung, gerade dann, wenn es um Grundsätzliches geht.
    Herr Palmer wird dem wohl eher zustimmen als Sie, gehört er doch selbst zu denjenigen, die auch mal austeilen.

    Auch wenn ich die einzelnen Punkte aus dem Artikel nicht alle so "streng" interpretiere wie M. Schulze, so stolpere ich doch u.a. über folgenden Satz des Herrn Palmer:
    "Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist."
    Wenn ich nun "homophob" durch "antisemitisch" oder "rassistisch" und "homosexuell" durch "jüdisch" oder "schwarz" ersetze, kommen in mir sehr ungute Gefühle hoch bei der Interpretation seiner Einlassung und ich frage mich, wie solcherart angesprochene Bürger wohl reagieren würden.
    Ich hätte jedenfalls vollstes Verständnis, würden sie es nicht beim Werfen "verbaler Wattebäuschchen" belassen.

    Schließlich: Herr Palmer wird nicht explizit als heterosexueller Mann kritisiert, sondern wegen seiner zitierten Äußerungen das Thema betreffend. Daher liegt auch keine "Heterophobie" vor, weder in der korrekten Verwendung dieses Terminus noch im Sinne einer "Heterosexuellenphobie". Ihre Einlassung diesbezüglich zeigt mir, dass Sie mit den Vorwürfen an andere schneller bei der Hand sind als mit einer selbstkritischen Prüfung ihres eigenen Diskussionsstils, der nicht "seriöser" ist als der der von Ihnen kritisierte (= "politische Auseinandersetzung auf unterster Schublade").
    Interessant für mich, auf welche Seite Sie sich nicht nur diesen Artikel betreffend stellen. Interpretationen dazu erspare ich mir. Und Ihnen.
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#20 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 12:10h Bonn

  • Wir können nicht jedem den Kampf erklären, der sich blöd ausdrückt. Das ist absolut lächerlich und unter unserem Niveau. Das grenzt ja an ne Sprachpolizei. Das ist Wasser auf die Mühlen der Rechtspolulisten.

    Wenn Palmer etwas homophob ist, dann lasst ihn doch einfach. Die Grünen sind doch ansonsten auf unsere Seite und unser stärkster Verbündeter in der Politik.

    Wir können nicht so lange kämpfen, bis auch der Letzte alle LGBTGI mag. Das geht geht doch nicht. Das hat nur den gegenteiligen Effekt. Es ist kein Wunder, dass wir dann die Leute nerven.

    Alice Schwarzer nimmt ja auch keiner mehr so richtig ernst.
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