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Kommentare zu:
An diesen Sätzen erkennt man einen homophoben Menschen – wie Boris Palmer


#31 Musthave---Anonym
#32 LaurentEhemaliges Profil
#33 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 13:03hHannover
  • Antwort auf #27 von GeorgG
  • ""Ja, das könnte durchaus sein.
    Wer mit offenen Augen homophobe Männer betrachtet, merkt sehr schnell, dass viele von ihnen gut aussehen. Sie sind homophob, weil sie von Schwulen angemacht wurden.
    Die tolerantesten Männer sind die weniger attraktiven.""..

    Selten hat man eine blödere Ansammlung von Vorurteilen über Menschen gelesen..
    Respekt..

    Häßliche Männer sind nicht homophob, denn ihnen fehlt die Erfahrung als "Sexobjekt" ?

    Homophobe Männer mußten sich alle schon mal gegen eine Anmache zur Wehr setzen, und deshalb und sie erst homophob geworden ?

    Schwule Männer stehen ausschließlich auf "schöne Männer" ?

    Und Schwule Männer machen sich ständig an "schöne Heteros" heran ?

    Kuck an..
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#34 maaartinAnonym
  • 11.10.2016, 13:04h
  • ...und raus bist du.

    drollig, wie die bawü grünen versuchen bei den menschen anzubieder, deren lieblingswort "linksgrünversifft" ist. die werden sie aber trotzdem nicht wählen. was passiert, wenn man sich von seinen stammwählern abwendet, kann man auch schön bei der spd beobachten.

    bye, bye
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#35 Sukram71Profil
  • 11.10.2016, 13:05h Bonn
  • Antwort auf #30 von TheDad

  • Palmer ist Mitglied einer Partei, die die Ehe für Alle und unsere Interessen sehr unterstützt. Er trägt das auch mit. Er hat halt teils eine abweichende Meinung. Das ist nicht verboten.

    Es wird immer Leute geben, die Vorbehalte und Vorurteile gegen Homosexuelle haben.
    Wenn wir jeden von denen öffentlich an den Pranger stellen und einen Shitsorm veranstalten, bis es keine Homophoben mehr gibt, dann fällt das auf uns selbst zurück. Dann bestätigen wir alle negativen Vorurteile. ^^
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#36 TheDadProfil
  • 11.10.2016, 13:09hHannover
  • Antwort auf #29 von Sukram71
  • ""Selbst mir geht - bei allen Verdiensten der Vergangenheit - dieser aggressive und in seiner Opferrolle gefangene Teil der Homo-Lobby auf die Nerven.""..

    Gern noch einmal, wenn es bislang nicht zu verstehen war :

    Man befindet sich nicht in einer "Opfer-Rolle"..
    Man wird in diese durch Diskriminierung gedrängt !

    Man ist so lange in einer "Opfer-Rolle" gefangen, bis man aus dieser durch Gleichstellung befreit wird !

    Wenn dir Menschen die sich gegen Diskriminierung zur Wehr setzen zu laut und zu "aggressiv" sind, dann hast Du die Dimension einer Bergerrechtsbewegung immer noch nicht verstanden..

    Man befreit sich nicht aus der Diskriminierung indem man leise und zurückhaltend darum bettelt !
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#37 LorenProfil
  • 11.10.2016, 13:20hGreifswald
  • Antwort auf #20 von Sukram71
  • "Das grenzt ja an ne Sprachpolizei."

    Sprache ist die legitime Instrument in der politischen Auseinandersetzung in einer Demokratie. Sie kann Versöhnung stiften oder zu Ressentiments und Schlimmeren aufstacheln. Herr Palmer als Vollblutpolitiker weiß das sehr genau und nutzt Zeitungsartikel, Interviews, Facebook etc. gern um mittels seiner Sprache Positionen zu beziehen und die öffentliche wie innerparteiliche Diskussion zu beeinflussen. Es ist völlig legitim, diese Sprache darauf abzuklopfen, welche Inhalte damit transportiert werden könnten und dies zu diskutieren. Auch das gehört zur freien Meinungsäußerung, die wie alle Grundrechte verteidigt werden müssen, wobei alle, die sich kritisch äußern, selbst Gegenrede aushalten müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#38 LorenProfil
#39 m123Anonym
  • 11.10.2016, 13:43h
  • Was habt ihr denn alle, der Palmer ist doch ganz nett. Ok, vielleicht ist er ein bisschen homophob, aber so sind nunmal AfD-Politiker.
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#40 LarsAnonym
  • 11.10.2016, 13:53h
  • Antwort auf #19 von Loren
  • "Interessant für mich, auf welche Seite Sie sich nicht nur diesen Artikel betreffend stellen. Interpretationen dazu erspare ich mir. Und Ihnen."

    Danke für Ihre ausführliche Antwort. Sie müssen mir nichts ersparen. Da, wo Sie mich überzeugen, bin ich auf "Ihrer Seite". Aber genauso wie Mich Schulze es eigentlich fordert, möchte ich aus dem "wir"-"ihr"-Schema ein Stück weit ausbrechen.

    "Billig ist es, Kritik als "Empörium" zu diffamieren und damit mundtot machen zu wollen."

    Der Begriff "Empörium" kritisiert nicht Inhalte, sondern den Stil einer Debatte, die sich dem Autismus nähert und keinen Raum mehr für Selbstreflexion lässt, weil das als "Zurückweichen vor dem Gegner" angesehen werden könnte. Ich gönne es mir, milde darüber zu spotten.

    "Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist."

    Mit ihrem "Unbehagen" über diesen Satz haben Sie Recht.

    Nur ist es wichtig, ihn an der richtigen Stelle zu kritisieren. Homophobe, antisemitische und fremdenfeindliche Vorurteile entstehen aus unterschiedlichen Gründen und sind insofern nurin ihrer Wirkung vergleichbar, nicht in ihren Ursachen.

    Nehmen wir an, die Mehrheit in Deutschland wäre schwarz oder jüdisch,dann würde sich an der Gesellschaft außer ein paar kulturellen Gewohnheiten nicht viel ändern. Außerdem ist diese Möglicheit nicht hypothetisch, sondern zumindest theoretisch möglich. Prozentual steigt zumindest der Anteil an schwarzen und jüdischen Mitbürgern in Deutschland und das ist gut so.

    Homosexuelle kann man weder negativ noch positiv mit einer religiösen oder ethnischen Minderheit vergleichen. Ihr Anteil ist in jeder Gesellschaft konstant. Variabel sind nur die Sichtbarkeit und die Lebensart. Die hat ein Herr Palmer nicht zu bewerten, genauso, wie er die Sichtbarkeit und Lebensweise von Juden oder Schwarzen weder zu beurteilen, noch klicheehaft zu pauschalisieren hat.

    Das Vorutriel ist also präzisiert dies, dass sich LGBT-s nicht verantwortungsvoll in eine Gesellschaft intergieren könnten. Wären sie mehrheitlich homosexuell, so meint Herr Palmer vermutlich, würde die Gesellschaft aussterben. Das wäre aber nicht der Fall. LGBT-Menschen sind ja in der Lage, Kinder zu zeugen, großzuziehen oder zu adoptieren, wenn es ihrem Bedürfnis oder der Notwendigkeit entspricht und sie tun das jetzt auch, oder nicht - genauso wie Heteros das manchmal tun und nicht tun.

    Wenn sich Herr Palmer (und das unterstelle ich ihm mal) für mehr Kinder und Familien in der Gesellschaft einsetzen möchte, dann braucht er keine Angst vor den 0,1 % LGBT--s haben. Er sollte sich aber einstzen für auf die jeweiligen Bevölkerungsgruppen zugeschnittene Programme, im Falle der LGBT-Bevölkerúng halt die Förderung von Ehegemeinschaften mit Adotpionsrecht, die passgenaue Unterstützung von Patchwork- und Regenbogenfamilien und für alle den Umbau des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting, abhängig davon, wie viele Kinder zu versorgen sind etc.

    Kurz gesagt, ich halte Herrn Palmer nicht für homopob, sondern schlicht zu faul, sich um die etwas komplexen Regelungen und Details, die Regenbogenkosntellationen, Patchworkfamilien erfordern, zu kümmern. Das gleiche gilt aber auch für Herrn Schulze.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »

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