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Die "Vaginas gegen Trump" unterstützen Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl am 8. November (Bild: Twitter / @realleadelaria)
- 17. Oktober 2016, 12:40h 4 Min.
"Fuck You Trump". Das ist die Botschaft von "Orange Is the New Black" an den republikanischen Kandidaten. Der 70-Jährige hat allerdings auch einen steinreichen schwulen Fan.
Mehrere Schauspielerinnen aus der Gefängnisserie "Orange Is the New Black" haben in sozialen Netzwerken dazu aufgerufen, bei der US-Präsidentenwahl Anfang November nicht für den republikanischen Kandidaten Donald Trump zu stimmen. Schauspielerin Lea DeLaria ("Big Boo") postete am Freitag auf Twitter ein Bild, das mehrere der Schauspielerinnen mit T-Shirts mit dem Aufdruck "Vaginas Against Trump" zeigt, darunter Emma Myles (Leanne), Taryn Manning ("Pennsatucky") and Beth Dover (Linda). Dazu schrieb DeLaria: "Die Schauspieler und die Crew von OITNB sagen: 'Fuck You Trump'".
Mehrere andere Darsteller der Gefängnisserie haben sogar ausdrücklich für Hillary Clinton geworben: So sind Taylor Schilling (Piper), Uzo Aduba ("Crazy Eyes") and Natasha Lyonne (Nicky) in Werbespots ebenso für Clinton aufgetreten wie die transsexuelle Schauspielerin Laverne Cox (Sophia). Cox lobte in einem Werbespot insbesondere den Einsatz von Clinton als US-Außenministerin für Trans-Rechte.
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Auch OITNB-Schauspielerin Kate Mulgrew (Galina "Red" Reznikov) hat sich öffentlich gegen Trump gestellt: Die 61-Jährige, die von 1995 bis 2001 Captain Katherine Janeway in "Raumschiff Voyager" spielte, unterschrieb den Aufruf "Trek Against Trump", in dem mehr als 100 an "Star Trek" beteiligte Schauspieler, Produzenten und andere den republikanischen Kandidaten als Gefahr für die Zukunft des Landes bezeichneten (queer.de berichtete).
Schwuler Trump-Fan spendet über eine Million Euro
Unter LGBTI gibt es allerdings auch Trump-Unterstützer, so sorgte eine Veranstaltung "Gays for Trump" während des Republikaner-Parteitags mit teils ultrarechten Gästen vor allem für spöttische Schlagzeilen (queer.de berichtete).
Am Wochenende wurde zugleich bekannt, dass der schwule Unternehmer Peter Thiel, der in Frankfurt geboren wurde, laut einem Bericht der "New York Times" 1,25 Millionen Dollar (1,14 Millionen Euro) an eine Pro-Trump-Gruppe spenden will. Thiel, der es als Co-Gründer des Bezahlportals Paypal und mit anderen Investments zum Milliardär gebracht hatte und durch Übernahme von Anwaltskosten für Hulk Hogan das Klatsch-Portal Gawker in die Knie zwang, das ihn selbst vor einigen Jahren geoutet hatte, warb bereits beim republikanischen Parteitag im Juli als einziger offen Schwuler in einer Rede für Trump.
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Empörung über homofeindlichen Trump-Aufkleber
Die große Mehrheit der LGBTI-Aktivisten setzt sich allerdings für Hillary Clinton ein und verweist darauf, dass Trump viele Rechte für sexuelle Minderheiten ablehnt – so ist er gegen Antidiskriminierungsgesetze und gegen die Öffnung der Ehe. Clinton warnte daher in der letzten Fernsehdebatte der beiden Kandidaten, dass ein Präsident Trump die Ehe für alle durch konservative Richter am Höchstgericht gefährden würde (queer.de berichtete).
Auch Trumps Anhänger sind nicht unbedingt homofreundlich: Am Wochenende sorgten in sozialen Netzwerken neue Trump-Werbeaufkleber für Aufregung, in der eine Strichfigur in den Farben der Südstaatenflagge eine Figur in den Regenbogenfarben mit dem Fuß in den Bauch rammt. Die "Confederate Battle Flag" ist ein inzwischen sehr umstrittenes Symbol in den USA und gilt inzwischen als rassistisches Zeichen der ehemaligen Sklavenhalter. Der Händler, der den nicht offiziellen Trump-Sticker vertrieb, hat ihn nach der öffentlichen Empörung inzwischen wieder aus dem Programm genommen.

Kaum Hollywood-Unterstützer
Der Einsatz der Stars von "Orange Is the New Black" gegen Trump reiht sich ein in eine lange Liste von Hollywood-Stars. Diese stehen traditionell den Demokraten näher als den Republikanern, allerdings sind bei dieser Wahl besonders viele Schauspieler politisch aktiv gegen den republikanischen Kandidaten: So hatten die Stars der vor zehn Jahren zu Ende gegangenen Sitcom "Will & Grace" eine rund zehnminütige Folge auf Youtube und Co. veröffentlicht, in der für die Wahl von Hillary Clinton geworben wird (queer.de berichtete). Im Juli hatten zudem mehr als 100 Hollywood-Stars in einem Offenen Brief vor Homophobie und Minderheitenhass von Donald Trump gewarnt – das Motto: "United Against Hate" (queer.de berichtete).
Die Zahl der Trump-Unterstützer aus Hollywood ist dagegen überschaubar: Zu ihnen gehören unter anderem Kirstie Alley, die die Vulkanerin Saavik in "Star Trek II – Der Zorn des Khan" gespielt hatte. Auch Clint Eastwood, John Voight, Stephen Baldwin, Lou Ferrigno (Der Ur-"Hulk") und Charlie Sheen unterstützen den New Yorker Milliardär, ebenso wie Basketballstar Dennis Rodman, Boxer Mike Tyson und Coutrysängerin Loretta Lynn. (dk)















Fuck Trump? Also ich nicht, nicht 'mal mit einem ganzköperkondom.
Hillary shall win!!