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Kommentare zu:
Wien: Junge Muslime haben eher Probleme mit Homosexualität


#1 seb1983
#3 NachdenkerAnonym
  • 17.10.2016, 18:01h

  • Warum steht in der Überschrift nicht junge Muslime und orthodoxe Christen haben Probleme mit Homosexuelle; ich habe genug Probleme gehabt mit sogenannten Russlanddeutschen; mehr als mit türkischen oder anderen muslimischen Mitmenschen.
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#4 LarsAnonym
  • 17.10.2016, 18:20h
  • Die Wissenschaft hat festgestellt ...

    Interessant wäre eine Gegenstudie, die untersucht, welche Einstellungen sozial gut integrierte religiös gebundene Jugendliche haben. Sind die Proportionen da gleich? Auch wäre es interssant gewesen, die Einstellungen religiös nicht gebundener Menschen als Vergleich mit einzubeziehen.

    Die Frage ist ja, wo man ansetzen kann, um Homophobie entgegenzuwirken und wen man dabei von kirchlicher Seite und von Seiten der muslimischen Verbände, aber auch von Seiten religiös nicht gebundener Menschen aus den verschiedenen kulturellen Hintergründen einbeziehen kann.

    Dazu liefert die Studie keinen Anhaltspunkt.
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#5 AmurPrideProfil
#6 OrthogonalfrontAnonym
#7 redaktööörAnonym
#8 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 17.10.2016, 18:58h
  • "Insbesondere die Themen Antisemitismus und Homophobie müssten angesprochen werden."

    Ja auch, aber dringender ist der folgende Zaubersatz, der heißt so:
    DIE ARMUT MUß SCHNELLSTENS, WELTWEIT BECKÄMPFT WERDEN!!!!!
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#9 NachdenkerAnonym
  • 17.10.2016, 19:43h

  • Leider hilft Wohlstand nicht vor Homophobie die meisten homo hassenden Evangelikalen in den USA sind sehr wohl gut situiert
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#10 hugo1970Ehemaliges Profil
#11 TheDadProfil
  • 17.10.2016, 20:48hHannover
  • Antwort auf #4 von Lars
  • ""Interessant wäre eine Gegenstudie, die untersucht, welche Einstellungen sozial gut integrierte religiös gebundene Jugendliche haben.""..

    Ein Oxymoron..
    Jugendliche aus "tief katholischen" und auch aus "evangelikalen" Familien sind in der Regel nicht "gut integriert", den die Eltern vermeiden oft allzu freien Kontakt zu anderen Jugendlichen, die nicht der gleichen "Religion", der gleichen "Kirche", der gleichen Konfession, der gleichen Peer-Group angehören..

    Jugendliche die sich aber in Parallelgesellschaften bewegen können hier nicht als "gut integriert" gelten..

    ""Auch wäre es interssant gewesen, die Einstellungen religiös nicht gebundener Menschen als Vergleich mit einzubeziehen.""..

    Um dann vor Erkenntnis auf dem Arsch zu landen ?
    Denn Verdummbibelte gleich welcher Couleur sind sehr viel häufiger Homophob erzogen, als Kinder in atheistischen Familien..

    Womit die Frage beantwortet wäre :
    ""Die Frage ist ja, wo man ansetzen kann, um Homophobie entgegenzuwirken""..

    In den Schulen !
    Fern der Familie, fern der "Religionsgemeinschaft", die an einer ordentlichen Erziehung und an ausführlicher Aufklärung keinerlei Interesse haben..

    ""und wen man dabei von kirchlicher Seite und von Seiten der muslimischen Verbände, aber auch von Seiten religiös nicht gebundener Menschen aus den verschiedenen kulturellen Hintergründen einbeziehen kann.""..

    Nur mal so am Rande..
    "Religion" ist keine Kultur..
    Sie ist bestenfalls ein Teil der Kultur, und ist zudem sehr stark aus dem "lokalem Vorkommen" der verschiedenen "Religionsgemeinschaften" in den Regionen beeinflußt..

    Und trotzdem lautet dann die Antwort auf organisierte und institutionalisierte Homophobie immer gleich :
    Aufklärung in den Schulen..
    Die erreicht dann auch die immer noch nicht organisierten Atheisten !
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#12 falken42
  • 17.10.2016, 20:57h
  • Antwort auf #9 von Nachdenker
  • yo stimmt, doch es ist auf jeder zweiten schwulen pornoseite in unzähligen vids zu sehen dass dieser homohass am college dann doch umgangen wird, will fragen Was ist eigentlich das überraschende an dieser Studie?
    das Geld für die Realisierung schwulen Lebens (und sei es versteckt) vorteilhaft ist? das in ärmeren Schichten (und der katholische Bevölkerungsteil wird auch dort statistisch wohlhabenderer sein als der muslimische) mehr zu homofeindlichem Verhalten neigen? das ist so alt wie die Kreuzigung und die lockeren Sitten im alten Rom.
    ich finde schon den Begriff "sozial schwach" propagandabehaftet. Die Leute die gemeint sind sind schlicht arm. Und sie sind es nicht durch zufall oder göttliche Fügung sondern weil die Anderen die Gesellschaft so strukturiert haben, dass es arme Leute gibt.
    wer wirklich für LGBT.. Rechte ist, tritt für ein bedingungsloses und menschenwürdiges Grundeinommen (nicht Hartz!) ein. Das reicht allein nicht, aber der Wert dieser Studie könnte zumindest sein zu erkennen wie hilfreich ein menschenwürdiges für alle gesichertes Einkommen dafür wäre.
    hass, fanatismus und religiöser eifer wuchern am leichtesten, wenn die Menschen arm sind.
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#13 seb1983
#14 so nochAnonym
  • 17.10.2016, 23:27h
  • Sozial im Herkunftsland wohl eher weniger benachteiligt....."Schulsystem des Landes galt bis zum Beginn des Bürgerkrieges als vorbildlich. Syrien ist das Bildungs-Vorzeigeland der arabischen Welt." (Hamburger Abendblatt)

    www.youtube.com/watch?v=STgC4cLtBiU
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#15 wiking77
  • 17.10.2016, 23:58h
  • Antwort auf #3 von Nachdenker
  • es geht hier um JUGENDLICHE islamischen Glaubens und nicht um christliche Orthodoxe oder orthodoxe Christen. Christliche Jugendliche sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, im Thema Schwulenrechte durchaus liberal im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit islamischer Jugendlicher.
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#16 Dont_talk_aboutProfil
  • 18.10.2016, 00:25hFrankfurt
  • Bestätigt meine These, dass unsere Community mit der RKK nicht schlecht gefahren ist.

    Was viele hier ausblenden: selbst die liberalen Muslime, die bestens integriert sind, und die sich nicht abwertend zu Homosexuellen äußern, haben für die Maximalforderungen, die viele Kollegen hier stellen, einfach kein Verständnis.

    Auch wir müssen uns daher fragen, ob wir an einem ecchten Dialog interessiert sind oder ob wir jede unsere Forderung als Menschenrecht deklarieren und sie damit von Anfang an als unverhandelbar erklären, wie es Kollege TheDad zu machen pflegt,
    um sich einer Diskussion zu entziehen
  • Antworten » | Direktlink »
#17 NachdenkerAnonym
  • 18.10.2016, 00:35h

  • Wikkink77 hat wohl die Ergebnisse der Umfrage ich gelesen oder möchte das Ergebnis einfach nicht wahrhaben. In seiner Welt kann es wohl einfach nicht stimmen dass fast jeder zweite orthodoxe christliche Jugendliche genauso homophob ist wie jeder zweite muslimische Jugendliche. Ich bin gegen Homophobie egal von wem und von wo sie kommt. Empirische Fakten sollten nicht geleugnet werden genauso nicht von vielen Schwulen und Lesben und Transgender grmachte Erfahrungen
  • Antworten » | Direktlink »
#18 NachdenkerAnonym
  • 18.10.2016, 00:38h

  • Zu Dont_talk_about kann ich sagen dass ich größtenteils mit ihm übereinstimmen auch wenn es mir schwer fällt denn meiner Meinung nach sollten wir maximal Forderungen stellen weil wir eben am Ende nur einen Teil bekommen.

    Das Problem dass wir aktuell haben mit dem konservativen holbeck ist meiner Meinung nach geschuldet eine zunehmend globalen und globalisierten Welt. Es ist ein Irrtum zu sagen Freihandel und Wohlstand für uns sich eine globalisierte Welt ja aber bitte behaltet eure Werte und Weltanschauung für euch.
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#19 BBM_FAN
  • 18.10.2016, 09:08h
  • Antwort auf #16 von Dont_talk_about
  • Ich kann deiner Logik beim besten Willen nicht folgen. Was also für heterosexuelle Menschen selbstverständliches Recht ist, soll für nichtheterosexuelle Menschen eine Maximalforderung sein? Es geht ja wohl um gleiche Rechte für alle. Und die sind in der Tat nicht diskutierbar. Die gilt es einzufordern.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#20 schweinzüchtigerAnonym
  • 18.10.2016, 09:46h
  • Antwort auf #16 von Dont_talk_about
  • >>Bestätigt meine These, dass unsere Community mit der RKK nicht schlecht gefahren ist.

    sie müssen selbst schon ziemlich dumm sein, wenn sie denken, sie könnten uns dermaßen plump für dumm verkaufen. rkk kardinäle, die zum mord an schwulen aufrufen, ohne dass ihr rädelsführer im vatikan einschreitet. das vorenthalten von menschenrechten durch bergoglio und andere religioten als täglich brot usw.

    übrigens:
    ein kollege sind sie nicht.
    eher schon ein kollegenschwein.
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#21 LarsAnonym
  • 18.10.2016, 11:43h
  • Antwort auf #19 von BBM_FAN
  • "Es geht ja wohl um gleiche Rechte für alle. Und die sind in der Tat nicht diskutierbar. Die gilt es einzufordern."

    Aud politischer Ebene, im öffentlichen Diskurs mag das gelten.

    In der persönlichen Begegnung, die dem Umdenken oft vorangeht, kommt man so nicht unbedingt weiter. Da geht es erstmal darum, eine praktische Begegnung hinzukriegen.

    Es gibt sowohl kirchliche als auch muslimische Geistliche, die es als ihre Aufgabe sehen, deradikalisierend zu wirken und Begegnungen und Gespräche mit Andersdenkenden und -lebenden zu ermöglichen. Das ist aber ein sehr stiller Prozess, der wenig sichtbar ist. Er kommt auch weniger von oben, als von unten.
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#22 Finger in WundeAnonym
  • 18.10.2016, 12:23h

  • Eigentlich ist es doch klar:
    Fast alle Religionen sind prinzipiell nicht LGBTTI freundlich.
    Und die Toleranz bzw. Akzeptanz vom LGBTTI steigt in mit zunehmender kritischer Distanz zur eigenen Religion.
    Hier scheinen die kath. Jugendlichen... man vergesse bitte nicht, dass viele Katholiken nur Papierkatholiken sind... einfach eine stärkere Distanz zu ihrer Religion haben als muslimische und orthodoxe Jugendliche.
    Man sollte auch berücksichtigen, dass für viele Migranten ihre Religion, auch aus Gründen, die leider nicht nur sie selbst zu vertreten haben, als wichtiges Identifikationsmerkmal gilt.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 LarsAnonym
#24 Na jaAnonym
  • 18.10.2016, 16:48h
  • Antwort auf #23 von Lars
  • Das liegt unter anderem daran, dass fast alle Religionen den Menschen arroganterweise über der "normalen" Natur verorten und dieser " fast göttliche" Anspruch an den Menschen
    sich schlecht mit so etwas Profanem wie Lustgewinn vereinbaren läßt.
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#25 hugo1970Ehemaliges Profil
#26 Homonklin44Profil
  • 18.10.2016, 20:44hTauroa Point
  • Ich schätze auch, das hängt viel mit den Gründen zusammen, die "Finger in die Wunde" weiter vorn beschreibt - maßgeblich die Entfernung und kritische Distanz zum Glaubenssystem, in welchem man aufwächst.

    dann ist ein großes Problem, dassalles, was anders ist, in unseren Gesellschaften abgewertet oder gar pathologisiert wird, Letzteres noch, bevor man nach etwaigen benefitären Aspekten daran schaut, oder simpel die Gleichwertigkeit daran sieht.
    Das passiert lange nicht nur bei LGBTIQ, sondern siehe : Alte Menschen, Behinderung, Alternativlebende, Synästhetiker, HIV-Infizierte, Hochbegabte, Leute mit Migrationshintergrund, Nichtkaukasier, Fetischisten ... usw.
    Überall werden Abwertungen vorgenommen, ohne sich große Mühe zum Verständnis zu machen.

    Ob es das massivere Problem ist, mag dahingestellt sein, aber eines der großen Probleme der Religionen ist, dass sie die Wirklichkeit ignorieren. So auch ihr Absolutheitsanspruch mit der Überheblichkeit über alles Natürliche sowie über die menschliche Kultur der Selbstbefreiung, oder über den säkularen Weltbegriff zu gebieten.

    den Weg, das in eine vernünftige Balance zu rücken, kennen wir alle : BILDUNG!
    Und Akzeptanz gegenüber der Wirklichkeit, anstatt gegenüber einmal eingedroschenen Legenden und Märchen.

    Eine Gefahr, die bei Kulturen mit enger Religionsbindung hoch ist, ist, dass die "Freiheit" praktisch erst erfahren müssen, um sie wertschätzen zu lernen. Ohne diesen Erkenntnisgewinn agieren sie häufig wie Facetten des einen großen Religions-Konzerns. Und einige eben auch wie Marionetten.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 falken42
  • 18.10.2016, 21:38h
  • Antwort auf #26 von Homonklin44
  • schön wäre es, wenn die welt so einfach wäre. die größten Verbrecher dieser Erde tragen Nadelstreifenanzüge und hatten alle Bildungsmöglichkeiten.
    Hinter jeder idiotischen Entscheidung unserer "Führer" stecken Papierberge von Gutachten diverser hochgebildeter Doktoren und Professoren, die sich genauso kaufen lassen wie jede Prostituierte an der Strasse.
    Intelligenz und Integrität existieren unabhängig von Schicht oder Klasse, im Gegenteil - die Habgier der sogenannten Eliten läßt diese dort eher verschwinden.
    doch der mainstream setzt heute Intelligenz mit Rücksichtslosigkeit und Egoismus gleich. Normale menschliche Werte sind eine Funktion des gefüllten Bauches und befriedigten Sexualtriebs geworden. da hilft auch alle Weisheit und Bildung dieser Welt nicht, denn die Verbrecher, die die Welt an sich gerissen haben, haben nicht in Unkenntnis ihre Entscheidungen getroffen. Nicht fehlendes Wissen ist der Grund dafür, dass soviel im Argen liegt vom Klimawandel bis zu den Flüchtlingen. Aus purer Gier , Eitelkeit und Egoismus werden unsere Lebensgrundlagen zerstört und arme Menschen die letztlich als unwert betrachtet werden diskriminiert, ja sogar ihr Tod (siehe Syrien) in Kauf genommen.
    Und das gilt leider auch für uns nichtheteros. Die Briten beanspuchen Teile der Antarktis (neulich auf queer.de) - kein Problem sie hatten ja eine Regenbogenfahne dabei. Hillary Clinton spricht von Nuklearkrieg in Europa - die Jubelrufe der schwulen Community kennt weltweit keine Grenzen, sie ist ja (im Gegensatz zu ihrem in der Tat hirnlosen Gegner) für homorechte. Wieviel Bildung willst du bei uns ansetzen, damit soviel Egoismus heilbar ist?
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#28 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 22:22hHannover
  • Antwort auf #15 von wiking77
  • ""es geht hier um JUGENDLICHE islamischen Glaubens und nicht um christliche Orthodoxe oder orthodoxe Christen.""..

    Den Artikel hast Du nun aus welchem Grund nicht gelesen ?

    ""Nach Angaben der am Montag veröffentlichten Untersuchung würden 59 Prozent der befragten Muslime Homosexualität abwerten, ebenso wie 50 Prozent von orthodoxen Christen. Unter Katholiken liegt die Ablehnung bei "nur" 24 Prozent.""..

    Es geht mitnichten "nur" um ""JUGENDLICHE islamischen Glaubens""..
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#29 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 22:30hHannover
  • Antwort auf #16 von Dont_talk_about
  • ""Bestätigt meine These, dass unsere Community mit der RKK nicht schlecht gefahren ist.""..

    -LOL-

    ""Was viele hier ausblenden: selbst die liberalen Muslime, die bestens integriert sind, und die sich nicht abwertend zu Homosexuellen äußern, haben für die Maximalforderungen, die viele Kollegen hier stellen, einfach kein Verständnis.""..

    Es gibt gar keine ""Maximalforderungen""
    Niemand erhebt sie..

    Das findet nur in Deinem Kopf statt..
    Weil Du denkst, Gleichstellung und Gleichberechtigung ist maximal unerträglich..
    Denn dann kann man ja keinen mehr unterdrücken..

    ""Auch wir müssen uns daher fragen, ob wir an einem ecchten Dialog interessiert sind oder ob wir jede unsere Forderung als Menschenrecht deklarieren und sie damit von Anfang an als unverhandelbar erklären, wie es Kollege TheDad zu machen pflegt,
    um sich einer Diskussion zu entziehen""..

    Interessant..
    Mit dem ""wir müssen uns daher fragen"" bittest Du ausgerechnet hier um "Solidarität" zu Deiner Ablehnung von Gleichstellung ?

    ""oder ob wir jede unsere Forderung als Menschenrecht deklarieren""..

    Es gibt also Deiner Meinung nach "unterschiedliche Menschenrechte" jeweils für Heteros und für "Andere" ?

    Denn wirklich Niemand "fordert" ein Menschenrecht ein, das nicht auch für die Heteros gälte !

    Warum tust Du deinem Nick nicht den Gefallen, und hältst einfach mal die Klappe ?
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#30 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 22:43hHannover
  • Antwort auf #21 von Lars
  • ""Aud politischer Ebene, im öffentlichen Diskurs mag das gelten.

    In der persönlichen Begegnung, die dem Umdenken oft vorangeht, kommt man so nicht unbedingt weiter. Da geht es erstmal darum, eine praktische Begegnung hinzukriegen.""..

    Du denkst also wirklich, ich als stolzer Schwuler Mann könnte ungeachtet der Differenzen mit Dir als "Homosexueller" und Verdummbibelter abseits der politischen Diskussion gesellschaftlich verkehren, und anschließend im Zweifel bei "gegenseitigem Gefallen" dann auch noch vögeln ?

    Du irrst !

    Denn von meiner "privaten Umgebung" erwarte ich genau so weit zu sein, wie es die "politische Diskussion" einfordert !

    ""Es gibt sowohl kirchliche als auch muslimische Geistliche, die es als ihre Aufgabe sehen, deradikalisierend zu wirken und Begegnungen und Gespräche mit Andersdenkenden und -lebenden zu ermöglichen.""..

    Och ?
    Und ich dachte immer die DEESKALATION der Diskussion um Gleichberechtigung und Gleichstellung beginnt mit dem Ausschluß der Pfaffen ?
    Denn "Andersdenkende" sind das Problem, und nicht die Lösung, und können damit auch nicht Teil des Lösungsprozesses sein !
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#31 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 22:46hHannover
  • Antwort auf #23 von Lars
  • ""Fast alle Religionen haben ein Problem mit Sexualität und insbesondere dem Lustaspekt, den sie oft als funktionslos betrachten. Das geht über die LGBTTI-Community weit hinaus.""..

    Bei diesem klar formuliertem Problembewußtsein sollte man doch eigentlich erwarten können, daß Du dich hier vollständig anders äußerst, als man bislang lesen mußte..
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#32 falken42
  • 18.10.2016, 23:06h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • ich bin gewiss kein kirchenfreund. der rein lustbetonte ansatz schwulen selbstverständnisses entgeht mir jedoch ebenso.
    für mich ist schwulsein schlicht evolutionär fortschrittlich und beinhaltet mehr als schwanzaffinität o.ä.

    @dad: eine welt ohne pfaffen wäre mit sicherheit eine bessere. doch solange du keinen zauberspruch kennst oder wir die schwule weltrevolution starten, werden wir mit ihnen reden müssen oder? (nicht zustimmen, keine deals oder so)
    obwohl ich gestehen muss, meiner erfahrung nach sind die alle teflonbeschichtet, die simpelsten wahrheiten von den 10 Geboten bis zu einfacher Logik gleiten an denen ab als hätten sie tagelang in gleitgel gebadet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #31 springen »
#33 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 23:52hHannover
  • Antwort auf #32 von falken42
  • ""ich bin gewiss kein kirchenfreund. der rein lustbetonte ansatz schwulen selbstverständnisses entgeht mir jedoch ebenso.
    für mich ist schwulsein schlicht evolutionär fortschrittlich und beinhaltet mehr als schwanzaffinität o.ä.""..

    Was hat das mit mir oder dem Kommentar zu tun ?
    Oder dient das als Erklärung ?
    Kannst Du das bitte aufklären ?

    ""@dad: eine welt ohne pfaffen wäre mit sicherheit eine bessere. doch solange du keinen zauberspruch kennst oder wir die schwule weltrevolution starten, werden wir mit ihnen reden müssen oder?""..

    Ich rede ja nicht von einer "Welt ohne Pfaffen"..
    So lange es "Religionen" gibt, wird es Pfaffen brauchen..
    Aber ich sehe keine Notwendigkeit den Verurscher an der Lösung zu beteiligen, vor allem so lange es sich um die Gleichstellung und Gleichberechtigung im Staat handelt..
    Dort hat die "Kirche" respektive die "Religion" nichts zu suchen, dort kann und muß es auch keine Beteiligung geben..

    Etwas völlig anderes ist die Gleichstellung in den "Religionen", den "Kirchen", den "Gemeinden"..
    Dort geht selbstverständlich der Dialog ohne die Pfaffen nicht..
    Doch genau dort muß viel mehr Druck auf genau diese Pfaffen ausgeübt werden, damit dieses unendlich blöde Gequatsche von der "Theologischen Anerkenntnis" vom Tisch kommt, denn um die geht es überhaupt nicht..
    Es geht um die Gleichberechtigung innerhalb der Gemeinschaft..

    Übrigens..
    Teflon kann man aus der Pfanne kratzen..
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#34 Dont_talk_aboutProfil
  • 19.10.2016, 00:37hFrankfurt
  • Antwort auf #29 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    1) Es erscheint mir philosophisch schwierig, die Ehe als ein Menschenrecht anzusehen. Ein Menschenrecht hat jeder Mensch als Individuum. Ein Recht auf eine Partnerschaft kann nicht darunter fallen, weil Menschen ja aus verschiedensten Gründen keine Partner finden können.

    2) Du forderst z.B. die Vertretung unserer Community in Fernsehräten. Dies haben die Heteros nicht. Sie sind qua Sexualität in keinem Rat vertreten. Aber ok, im Vergleich zu Frauenräten ist unsere Lobby noch nicht wirklich weit gekommen, da gebe ich Dir Recht.
    Außerdem führt schon alleine die Diskussion über die sexuellen Vielfalt zu einer Überrepräsentanz unserer Community gemessen an einem Anteil von vielleicht 5 %.
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#35 DummUndDümmerAnonym
  • 19.10.2016, 09:37h
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • "Ein Recht auf eine Partnerschaft kann nicht darunter fallen, weil Menschen ja aus verschiedensten Gründen keine Partner finden können."

    Ach daher weht der Wind. Mimimimi. Du jammerst rum weil DU keinen findest. Also sollen/dürfen andere bitteschön auch nicht glücklich sein.

    " Du forderst z.B. die Vertretung unserer Community in Fernsehräten. Dies haben die Heteros nicht."

    Dumm, dümmer, dont talk about!

    Aber wenn man denkt, es geht nicht schlimmer bei dir, dann doch...

    " Außerdem führt schon alleine die Diskussion über die sexuellen Vielfalt zu einer Überrepräsentanz unserer Community gemessen an einem Anteil von vielleicht 5 %"

    Zählt man die Freunde und Verwandten der Community mit dazu, denen das Wohl am Herzen liegt, dann sind wir schon bei weit mehr als 5%.

    Nur weil das in deinem Umfeld NICHT der Fall ist, denn "man spricht ja nicht drüber", muss du nicht von dir auf andere schließen!

    Im Übrigen müsste gar nicht über sexuelle Vielfalt geredet werden, wenn die Gegner nicht so ein Fass aufmachen und Steine in den Weg legen würden!!!
    Andere diskutieren nicht, sondern machen einfach! Und da sind wir bei weit mehr als den restlichen 95% Heterosexuellen im Alltag, die auch keine Vertetung brauchen, weil die Darstellung von Heterosexualität mit weit mehr als über 95% DEUTLICH ÜBERPRÄSENTIERT IST!!
    Komisch, damit hast du keine Porbleme!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#36 userer
  • 19.10.2016, 09:37h
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • Kommentar #34 zeigt
    entweder,

    dass der Urheber noch nie irgendetwas in Bezug auf Schwulsein verstanden hat

    oder
    dass er hier vorsätzlich dummdreist provoziert.
    (Das war doch ein paar Kommentare vorher schon mal so, dass er nur noch plump verdreht; es scheint, der war früher geschickter.)

    Auf jeden Fall zeigt #34, dass er einer sachlichen Diskussion nicht folgen kann oder will.

    Daher lohnt die Unterhaltung mit ihm nicht. (Diskussion oder Auseinandersetzung kann man das aufgrund seiner eingeschränkten Fähigkeiten ja nicht nennen.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#37 falken42
#38 TheDadProfil
  • 19.10.2016, 21:47hHannover
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • ""1) Es erscheint mir philosophisch schwierig, die Ehe als ein Menschenrecht anzusehen.""..

    Dazu braucht es keine Philosophie..
    Die Ehe IST ein formuliertes Menschenrecht seit 1948 :
    Artikel 16..

    www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-de
    r-menschenrechte


    Übrigens steht dort nichts davon, daß Frauen nur Männer, und Männer nur Frauen heiraten dürfen..

    ""Ein Menschenrecht hat jeder Mensch als Individuum. Ein Recht auf eine Partnerschaft kann nicht darunter fallen, weil Menschen ja aus verschiedensten Gründen keine Partner finden können.""..

    Ein beliebter Trugschluß..
    Die "Idee" das ein Menschenrecht nur das sein könnte wonach das Individuum strebt, und deshalb das mögliche "Versagen" des Individuums quasi die Unmöglichkeit des Menschenrechtes erklärt, ist ein Irrtum..
    Eine durchaus beliebte Strategie der Gleichstellungsgegner ist diese Behauptung auch, und das schon seit der Sklaverei in den USA, als erklärt wurde, die Sklaven könnten gar keine US-Bürger sein, weil sie ja als Sklaven das Eigentum der weißen Bürger seien..

    Das formulierte Menschenrecht auf Ehe verpflichtet den Staat dazu, die Ehe zu ermöglichen indem es die rechtlichen Voraussetzungen dazu schafft, und nicht in die Partnerwahl einzugreifen..
    Damit ist das Individuum frei gegenüber dem Staat, und ebenso frei gegenüber der Partnerwahl..
    Denn Menschenrechte richten sich in ihrer Wirkung IMMER gegen den Staat, und grenzen damit das Individuum vom Staat ab, und nicht von anderen Menschen !

    Das Menschenrecht besteht übrigens immer ohne Verpflichtung des Individuums es zu nutzen..
    Und so ist das Menschenrecht der Ehe nicht auf Heteros begrenzbar, denn Menschenrechte sind immer universell !

    ""2) Du forderst z.B. die Vertretung unserer Community in Fernsehräten. Dies haben die Heteros nicht. Sie sind qua Sexualität in keinem Rat vertreten.""..

    Schöner Versuch..
    Heteros sind in allen Gremien vertreten..
    Der Rechtsbruch besteht daher nicht in der "Zulassung von Heterosexualität" als Zugangsvoraussetzung in ein Gremium, sondern im Ausschluß von LGBTTIQ* als gesellschaftlich relevante Gruppe !

    Allein dieses Attribut nehmen z.B. die "Religionen" für sich in Anspruch um in Gremien wie den Fernsehräten oder den Verwaltungsräten von anderen Anstalten des Öffentlichen Rechtes, über den Regionalen Abwasserverband und das Bundeswasserwirtschaftsamt bis hin zum Deutschem Wetterdienst zu sitzen !

    ""Außerdem führt schon alleine die Diskussion über die sexuellen Vielfalt zu einer Überrepräsentanz unserer Community gemessen an einem Anteil von vielleicht 5 %.""..

    Minderheiten zu beteiligen ist ganz sicher keine
    ""Überrepräsentanz""..
    Schon gar nicht wenn man die Präsenz der "Kirchen-Vertreter" im ZDF-Fernsehrat mit insgesamt 6 Vertretern in Bezug auf die Bevölkerung betrachtet..

    Dein Versuch die Community mal wieder klein zu rechnen schadet dann auch nur Deinem Ansehen..

    Ebenso wie die ständige Übergriffigkeit in der Anrede..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#39 Dont_talk_aboutProfil
  • 19.10.2016, 23:01hFrankfurt
  • Antwort auf #38 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    1) Gelten Deine Überlegungen zur Ehe auch für die Ehe zwischen 3 Personen oder gibt es da einen grundsätzlichen Unterschied ?

    Wenn es keinen grundsätzlichen Unterschied geben sollte, wieso setzt Du Dich nicht intensiver für diese Ehe ein ?

    2) Bei den Fernsehräten machst Du immer wieder den gleichen Fehler. Heteros sind in den Gremien vertreten, weil dort Heteros sitzen. Deshalb müssen auch Schwule qua Lobby-Gruppe rein. Am besten proportional zu ihrem Bevölkerungsanteil. Dabei vergisst Du dann, dass sich einige Schwule auch als Christen durch die Kirchen und als Arbeitnehmer durch die Gewerkschaften vertreten fühlen. Du zählst also doppelt
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 KollegeAnonym
#41 userer
  • 20.10.2016, 11:12h
  • Antwort auf #39 von Dont_talk_about
  • Dont_talk: "Gelten Deine Überlegungen zur Ehe auch für die Ehe zwischen 3 Personen oder gibt es da einen grundsätzlichen Unterschied ?"

    Erwischt!: die "Dreier-Ehe" als sterotype Replik aus dem Troll-Handbuch.

    Nie zuvor hat Dont_talk so klar gemacht, dass er die Pegida-AfD-Ideologie "besorgter Was-auch-immer" hier vertritt!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 KollegeAnonym
#43 Nur mal soAnonym
  • 20.10.2016, 15:19h
  • Antwort auf #39 von Dont_talk_about
  • "Wenn es keinen grundsätzlichen Unterschied geben sollte, wieso setzt Du Dich nicht intensiver für diese ( Anmerk. des Autors: 3er ) Ehe ein ?"

    Trollilein,

    es geht hier um die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften in bestehenden Institutionen.
    Warum sollte sich TheDad oder jemand Anderes hier für Mehrehen stark machen.
    Mehrehen dürften für Homosexuelle nicht interessanter sein als für Heterosexuelle.
    Deine Einlassung ist also nicht mehr als ein plumper Versuch, die berechtigte Forderung nach Gleichstellung in eine "perverse" Ecke zu stellen und Homosexuelle dazu aufzufordern sich zu dieser "Perversion" zu bekennen, obwohl Heteros das genauso könnten.
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#44 falken42
  • 20.10.2016, 17:26h
  • Antwort auf #34 von Dont_talk_about
  • zu 1) logisch falsch. jeder mensch hat viele verbriefte rechte, dich ich aus verschiedensten gründen niemals ausüben kann. (Teilnahme an Olympia, Wahl zum Bundeskanzler....) oder schärfer hat ein Rollstuhlfahrer kein Recht auf Rollschuhe?
    was es ihm bringt, ist dann seine sache, aber das ist ja bei der ehe genau so ...
    zu 2)
    die heteros keine Vertretung????? na gut da hat dad seiner empörung schon luft gelassen...
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#45 Dont_talk_aboutProfil
  • 20.10.2016, 22:25hFrankfurt
  • Antwort auf #44 von falken42
  • Lieber Falken42, lieber userer, lieber Kollege TheDad,

    ich stimme ja den meisten Eurer Forderungen zu. Es sind auch meine Forderungen. Insbesondere brauchen wir endlich die Ehe für alle.

    Das Problem bei den Diskussionen hier ist aber: jeder der primär EIN großen Thema hat, neigt dazu, alles unter dem Aspekt dieses Themas zu sehen. Er neigt dazu dieses Thema zu überhöhen, alles daran zu messen und andere Dinge schlicht zu übersehen. So ist nun mal das menschliche Gehirn angelegt. Man nimmt zwar von außen Informationen auf, weiß aber größtenteils schon vorher, was man sehen will.

    Bestes Beispiel ist Sarah Wagenknecht. Sie sieht alles unter der sozialen Frage, z.B. auch die Integration von Flüchtlingen. Oftmals greift das aber einfach nicht. Beim Kollegen TheDad ist es eigentlich noch schlimmer
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#46 TheDadProfil
  • 20.10.2016, 23:52hHannover
  • Antwort auf #39 von Dont_talk_about
  • ""1) Gelten Deine Überlegungen zur Ehe auch für die Ehe zwischen 3 Personen oder gibt es da einen grundsätzlichen Unterschied ?""..

    Natürlich..
    Und bevor Du noch fragst, auch für Inzest unter Hereitswilligen Erwachsenen..

    ""Wenn es keinen grundsätzlichen Unterschied geben sollte, wieso setzt Du Dich nicht intensiver für diese Ehe ein ?""..

    Wer oder was sagt oder suggeriert Dir das Gegenteil ?

    ""2) Bei den Fernsehräten machst Du immer wieder den gleichen Fehler. Heteros sind in den Gremien vertreten, weil dort Heteros sitzen.""..

    Das ist nicht mein "Fehler", sondern Deiner..
    "Homos" respektive LGBTTIQ* sitzen dort nicht, weil sie mit dem Argument sie seien ja "nur ein Lobby-Gruppe", ausgeschlossen werden, und man ihnen damit die Rolle der "Religions-Vertreter" oder der Arbeitgeber-Vertreter zuweist, und danach abspricht, so relevant wie diese zu sein..

    ""Deshalb müssen auch Schwule qua Lobby-Gruppe rein. Am besten proportional zu ihrem Bevölkerungsanteil. Dabei vergisst Du dann, dass sich einige Schwule auch als Christen durch die Kirchen und als Arbeitnehmer durch die Gewerkschaften vertreten fühlen. Du zählst also doppelt""..

    Äh ?
    Nöö..
    Doppelt "zählen" hier nur die "Religionen", die eigene Vertreter entsenden, obwohl schon "Christen" und "Muslime" qua Person vertreten sind, und zusätzlich auch noch über die Caritas und die Diakonie Vertreter entsenden, weil diese beiden Organsationen zusammen die meisten beschäftigen nach dem Öffentlichem Dienst haben..

    Die Gewerkschaften entsenden keine eigenen Vertreter in alle Fernsehräte..
    Die Arbeitgeber schon..
    Auch diese Leute sind dann "privat" "religiös", und ebenso "hetero"..

    Es gibt aber keine analoge Entsendung für die LGBTTIQ* als gesellschaftlich relevante Gruppe, die mit mindestens 4 Millionen als Gruppe Vier mal größer sind, als die Angestellten und Ehrenamtler von Caritas und Diakonie..

    Und bei genauerer Betrachtung sitzen dann in Bayern, Ba.-Wü. oder im Saarland fast nur "Katholiken", und in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen fast nur "Evangelen" im Gremium..
    Und zu wenige Frauen wie man im derzeitigem hessischem Verwaltungsrat sehen kann..
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#47 TheDadProfil
  • 21.10.2016, 00:05hHannover
  • Antwort auf #45 von Dont_talk_about
  • ""Das Problem bei den Diskussionen hier ist aber: jeder der primär EIN großen Thema hat, neigt dazu, alles unter dem Aspekt dieses Themas zu sehen. Er neigt dazu dieses Thema zu überhöhen, alles daran zu messen und andere Dinge schlicht zu übersehen.""..

    Das missverstehst Du gründlich falsch..

    Und Du darfst davon ausgehen das ich immer grundsätzlich weiter denke, als Du dir das vorstellen kannst..

    ""Bestes Beispiel ist Sarah Wagenknecht. Sie sieht alles unter der sozialen Frage, z.B. auch die Integration von Flüchtlingen. Oftmals greift das aber einfach nicht. Beim Kollegen TheDad ist es eigentlich noch schlimmer""..

    -LOL-

    Wenn Du dir die Mühe machtest die Kommentare zu lesen, und nicht zu erwarten was Du lesen willst, wäre Dir längst aufgefallen daß ich hier schon mehrfach die Viel-Ehe und die Abschaffung des Inzest-Verbotes gefordert habe..

    Ich muß aber auch diese Forderungen nicht ständig in epischer Breite wiederholen, nur um Deinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, denn ich erwarte vom Gegenüber einfach sich an bereits gelesenes zu erinnern..

    Was die Betrachtung des Ganzen unter der Berücksichtigung "sozialer Aspekte" betrifft, was Du dir hier nicht nehmen lassen willst, es Sahra Wagenknecht nachzusagen..
    Ich habe schon bei vielen anderen sehen müssen, die "sozialen Aspekte" völlig außer Acht zu lassen, und daher ist diese Betrachtungsweise nicht die schlechteste..
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#48 Dont_talk_aboutProfil
  • 21.10.2016, 01:06hFrankfurt
  • @Kollege TheDad

    Ich lerne alle Deine Beiträge auswendig und weiß daher selbstverständlich, dass Du genauso für die Vielehe bist.

    Lass mich nur mal Deine Argumente zusammenführen: die Vielehe ist also auch ein Menschenrecht. Menschenrechte sind im Dialog mit anderen Gruppen, die das vielleicht anders sehen, nicht verhandelbar. Ein Harem fällt ja auch darunter, wenn alle damit einverstanden sind.

    Die völlige Gleichstellung ist also genau dann hergestellt, wenn n beliebige Personen heiraten dürfen, selbstverständlich bei vollständigem Ehegattensplitting, was steuerpolitisch durchaus interessante Konsequenzen hätte.

    Danke, ich weiß jetzt bescheid
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#49 falken42
  • 21.10.2016, 16:01h
  • Antwort auf #45 von Dont_talk_about
  • naja da musste ich jetzt schmunzeln.
    wir haben früher (im studium damals) gelernt, die soziale Frage ist meistens die entscheidende - letztlich auch bei problemen, die auf den ersten blick nicht unmittelbar davon betroffen zu seien scheinen.
    frag dich selbst, ob die rechten so einen aufschwung hätten ohne hartz 4 und immer mehr armut im immer reicher werdenden deutschland...
    oder wie es sein kann, dass ein paar hunderttausend flüchtlinge den deutschen staat so überfordern, wo Deutschland doch (bis zur Asylnovelle anfang der 90er jahre) jährlich eine ähnliche Anzahl viele Jahre lang aufnahm (Asyl+Gastarbeiter+exildeutsche) - wo wir doch heute wirtschaftlich soviel besser als vor 30 jahren da stehen.

    will sagen meine erfahrung ist leider auch, wenn man viele probleme bis auf den kern zerlegt, landet man bei der sozialen Frage, der Verteilung des gemeinsam erwirtschafteten Reichtums auf reich und arm - inkl. der Steuern. da stimme ich frau wagenknecht zu.
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#50 TheDadProfil
  • 22.10.2016, 00:22hHannover
  • Antwort auf #48 von Dont_talk_about
  • ""Ich lerne alle Deine Beiträge auswendig und weiß daher selbstverständlich, dass Du genauso für die Vielehe bist.""..

    Fleißpunkt zum Wochenende..

    ""Lass mich nur mal Deine Argumente zusammenführen: die Vielehe ist also auch ein Menschenrecht. Menschenrechte sind im Dialog mit anderen Gruppen, die das vielleicht anders sehen, nicht verhandelbar.""..

    Du missverstehst hier einen gesellschaftlichen Disput, und degenerierst ihn zu einem Dialog..
    Ein Blick in den Duden..

    Natürlich sind Menschenrechte, Grundrechte, Bürgerrechte nicht verhandelbar..
    Vor allem nicht in einem "Dialog" zwischen Bürgern, die versuchen anderen Bürgern ihre Rechte zu nehmen, und sich deshalb als Faschisten benehmen..

    ""Ein Harem fällt ja auch darunter, wenn alle damit einverstanden sind.""..

    Stimmt..
    Und ?
    Möchtest Du nun eine Diskussion über das Klischee eines Harem aus 1001-Nacht führen ?
    Einer übrigens Vor-Islamischen Märchen-Sammlung, zusammengetragen aus verschiedenen Jahrhunderten und verschiedenen Kulturen des Persich-Indischen Sub-Kontinents ?
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#51 wiking77
  • 22.10.2016, 18:03h
  • Die Essenz ist für mich: junge Moslems haben Probleme mit Schwulen. Und das hat was mit deren Religion primär zu tun. Nicht weil der Islam immer schon homophob war. Im Gegenteil es gab Zeiten in denen er im Vergleich zum Christentum ausgesprochen liberal war. Heute hat sich das in das Gegenteil verkehrt; weil Steinzeit-Ideologen der islamischen Religion den Ton angeben und Mainstream sind. So sehe ich das!
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