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Kommentare zu:
Englischer Verbandschef rät schwulen Fußballern vom Coming-out ab


#1 ursus
  • 18.10.2016, 14:15h
  • es spricht nichts dagegen, risiken einzuschätzen und zu benennen. statt immer nur zu warnen und ein vorprogrammiertes desaster an die wand zu malen, als wäre homophobie ein naturgesetz, könnte man aber auch mal sagen: "wenn jemand diesen schritt trotz der risiken gehen möchte, dann werden wir selbstverständlich hundertprozentig hinter ihm stehen und ihn mit allen mitteln, die wir haben, unterstützen. wir würden uns freuen, wenn hier endlich eine entwicklung stattfinden würde und würden diese fördern, so gut wir können. wir sind sicher, dass viele fans das ebenfalls täten."

    was hält fußballfunktionär_innen immer wieder davon ab, diese botschaft zu senden?
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#2 keinFussballfanAnonym
  • 18.10.2016, 14:47h
  • Antwort auf #1 von ursus
  • " was hält fußballfunktionär_in nen immer wieder davon ab, diese botschaft zu senden?"

    Bequemlichkeit? Die Einstellung, dass Sexualitaet Privatsache ist und man doch die Arbeitgeber nicht mit solchen privaten Nebensaechlichkeiten vom Geldverdienen abhalten darf? Oder vielleicht eher die Angst davor, dass (wichtige) Sponsoren abspringen koennten und dadurch weniger Geld reinkommt? Oder vielleicht die Angst, dass zeitlich und geistig zurueckgegebliebene "Fans" nicht mehr zu Spielen gehen, bei denen "Schwuchteln" mitspielen?

    Such Dir eines (oder mehrere?) davon aus. Verstehen tu ich's auch nicht.
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#3 LorenProfil
#4 ursus
#5 SebiAnonym
  • 18.10.2016, 15:30h
  • "Homophobie sei noch immer ein zentrales Problem im Profifußball"

    Aber auch nur, weil nach wie vor so getan wird, als gäbe es keine schwulen Fußballer. Solange sich nicht einige Fußballer outen, wird sich das niemals ändern.

    Das ist natürlich so ein typisches Henne-Ei-Problem. Aber irgendwer muss ja mal den Anfang machen - am besten mehrere gemeinsam. Sonst wird sich nie was ändern.
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#6 LovesternProfil
  • 18.10.2016, 19:34hGreifswald
  • Ich würde einem vereinzelten Coming Out auch nicht unbedingt zuraten. Ein gesammeltes Coming out von mehreren Fußballern gleichzeitig hingegen kann man unbedingt empfehlen.

    Wenn auch nur in jeder zweiten Mannschaft ein schwuler Spieler ist, dann wäre es auch für die Hälfte der "Fans" schwierig, homofeindliche Gesänge zu bringen, wo die eigene Mannschaft doch einen schwulen Spieler hat.
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#7 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2016, 20:28h
  • Und ich rate ihm, mir nicht in die Nähe zu kommen, der verdammte verfluchte sesselpfurzer.

    UND ICH RATE ALLEN FUßBALLPROFIS SICH ÄNDLICH AN DIE EIER ZU FASSEN UND DER WELT IHRE WAHRE SEXUALITÄT ZU ZEIGEN!!!!!!!!!
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#8 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 18.10.2016, 20:29h
  • Homophobie sei noch immer ein zentrales Problem im Profifußball,

    UNJD WARUM DENN DU VERFLUCHTES ARSCHLOCH, WEIL ES LEIDER IMMER NOCH SO VIELE VEFRLUCHTE ARSCHLÖCHJER WIE DICH GIBT.
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#9 hugo1970Ehemaliges Profil
#10 Homonklin44Profil
  • 18.10.2016, 20:59hTauroa Point
  • Ich kann das nachvollziehen, aber da geht es wahrscheinlich noch nicht mal um die möglichen Folgen aus der Fan-Gemeinde und Beschimpfungen während Spielen, sondern um Befürchtungen von Einbußen, wenn das Image des Vereins strauchelt, oder die Idee, dass sich ein Spiel mit bekannt schwulen Spielern weniger Zuschauer anschauen könnten.

    Die Folgen für den Spieler selbst, oder die SpielerInnen, interessieren doch in der Hochetage weniger. Auch wenn das genannte Beispiel Justin Fashanu nun äußerst bedauerlich verlief, und wir ja auch in Deutschland, wenn ich mich recht erinnere, so einen ähnlichen Fall hatten.

    Nach manche Ansicht sind es ein paar wenige zerstörte Karrieren und Leben wohl wert, dass mehr Spieler diesen Schritt wagen sollen. Es bleibt auch eine Frage, was das Privatleben auf dem Fußballfeld zu suchen hat.
    Wie viele von den Heterosexuellen oder Asexuellen haben sich bisher 'geouted' ?

    Wenn alle Befürworter dann auch die Verantwortung für eventuell unschöne Folgen tragen, und die Entscheidung zum 'Outing' jedem Spieler, jeder Spielerin selbst überlassen bleibt, warum nicht?
    Vielleicht haben die auch mal Glück und es geht supportiv aus...
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#11 JadugharProfil
  • 18.10.2016, 21:37hHamburg
  • Antwort auf #9 von hugo1970
  • Wenn das so ist, dann könnten die LGBTIs dafür sorgen, daß homophobe Menschen lebenslang in die Psychatrie eingewiesen werden. Wenn sie danach rückfällig werden, dann kommen sie noch einmal lebenslang in den Knast.
    Irgendwann wird Homophobe von der Gesellschaft geächtet sein. Während früher man den Schwulen Gefährlichkeit unterstellte, die in Wirklichkeit nicht existierte, so sind Homophobe tatsächlich gefährlich!
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#12 falken42
  • 18.10.2016, 22:00h
  • Also ... ich bin jung und männlich, sehe gern gut aus, spiele gern mit anderen gutaussehenden Männern. Wir wälzen uns im Gras, fummeln gern öffentlich und betatschen uns die Hintern. Nach dem Spiel gehts unter die Dusche und in den Whirlpool. Wir treffen uns mehrmals in der Woche, fahren gemeinsam in Trainingslager etc. Ausserdem kriege ich noch viel Geld und alle halten mich für einen ganzen Kerl. und allen ist sonnenklar - hier spielen nur heteros.
    Das Internet ist voll von "beulenden" Fussballern (was für ein Begriff ;) ).

    Mann ist doch klar, das die Vereine (und bestimmt nicht nur beim Fussball, man denke mal ans Ringen oder so) Angst haben. Da gehts nicht nur um viel Geld - auch um scheinbare Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Wenn da das Outing einmal anfängt ...
    Ich wette da kommt man auf ganz andere Prozentzahlen schwuler Männer als man so mainstream für möglich hält.
    Heteros sind per definition die mehrheit, homos die krasse minderheit. was würde das für unsere heile welt bedeuten, wenn das vielleicht in so einem populären sport nicht mehr so oder nicht ganz so krasse wäre ?
    Da gehts um viel mehr als Sport.
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#13 LarsAnonym
  • 18.10.2016, 23:36h
  • Antwort auf #12 von falken42
  • "Ich wette da kommt man auf ganz andere Prozentzahlen schwuler Männer als man so mainstream für möglich hält"

    Ich denke, das rührt an ein anderes Problem, das mit der eigentlich sinnnvollen begrifflichen Trennung der Homo- und Heterosexualität entstanden ist: Sexualität und Erotik sind halt fließend, haben viele Facetten und Spielarten zwischen Hetero, bi und homo. Das, was beim Männer-Fußball zelebriert wird, ist Männlichkeit, nicht Heterosexualität oder Homosexualität. Leider führt die sinnvolle Erkenntnis, dass es eine genuine Homosexualität gibt, dazu, dass vergessen wird, dass auch zur Hetero-Männlichkeit immer eine ganze Portion Homoerotik und situaionsbedingte Homosexualität dazu gehörten, bzw., dass in Männergruppen die Unterscheidung in Homo und Hetero nicht so klar ist.
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#14 TheDadProfil
  • 18.10.2016, 23:58hHannover
  • Antwort auf #13 von Lars
  • ""Das, was beim Männer-Fußball zelebriert wird, ist Männlichkeit, nicht Heterosexualität oder Homosexualität. Leider führt die sinnvolle Erkenntnis, dass es eine genuine Homosexualität gibt, dazu, dass vergessen wird, dass auch zur Hetero-Männlichkeit immer eine ganze Portion Homoerotik und situaionsbedingte Homosexualität dazu gehörten, bzw., dass in Männergruppen die Unterscheidung in Homo und Hetero nicht so klar ist.""..

    Oxymoroner Erklärungsmuster bringen Dich hier nicht weiter !

    Entweder es geht beim Fußball um SEX, oder es geht nicht um SEX !
    Oder von mir aus auch um Erotik, was es ausgehend vom Wortstamm eben nicht trifft..
    Beides zusammen geht jedenfalls nicht !

    Hör endlich auf mit diesem Schwachsinn..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 Alice
  • 19.10.2016, 00:43h
  • Fußball
    DFB
    30. Juni 1955 Verbot an alle Vereine Frauenfußball zu ermöglichen.
    "diese Kampfsportart sei der Natur des Weibes im Wesentlichen fremd"
    31. 10 1970 DFB hebt Verbot auf (auch weil viele Vereine die Frauen im Geheimen spielen und üben ließen)
    Prämien für WM-Gewinne
    Männer (2014) : 300000 EUR
    Frauen (2015) : 65000 EUR, das ist etwa das was Männer 1990 bekamen, damals gab es für die Frauen ganze 6000 EUR.
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