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Kommentare zu:
Wiesbaden: Landtag begrüßt Protest gegen den "Pietcong"


#1 Miguel53deProfil
  • 19.10.2016, 07:52hOttawa
  • Schoen, dass es sachlich und beinahe einheitlich geht. Sogar mit der CDU. Und doch, siehe da, die FDP muss ein bisschen staenkern und will bei der Toleranz bleiben.

    Das kann uns ganz sicher Johannes Paul der 43. bis 47. noch genauer erklaeren. Und warum es richtig so ist. Auch, warum sich seine Liberalen dem Druck der rechten Meute schon in vorauseilendem Gehorsam Entgegenkommen will.

    Immerhin mal eine politische Entscheidung, die man mit Freude begruessen kann. Das gibt es schließlich nicht alle Tage.
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#2 markusbln11Anonym
  • 19.10.2016, 08:06h

  • Ein positives zeichen aus dem hessischen landtag. Gerade die freiheitliche positionierung der cdu schätze ich wert.

    Aber von den freidemokraten bin ich doch schon überrascht. Es kann doch nicht sein, dass liberale vor extremistischen meinungen einknicken. Und die bezugnahme auf den landeselternrat ist quatsch, das wissen wir aus dessen stellungnahme, vor kurzem hier publiziert.

    Herr lindners partei, die sog FDp, hat als einzige das klassenziel in hessen bei lgbt-anerkennung hier nicht erreicht.
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#3 SebiAnonym
  • 19.10.2016, 08:42h
  • >>> Die FDP dagegen enthielt sich bei beiden Anträgen. <<<

    >>> FDP will "Toleranz" statt "Akzeptanz" <<<

    Die FDP will wieder mal am rechten Rand fischen. Die haben bei der AfD gesehen, wieviel Potential da ist und wollen angesichts ihrer desaströsen Lage auch was davon abhaben. Auf Kosten von Schwulen und Lesben.

    Toleranz statt Akzeptanz bedeutet, dass man GLBTI eigentlich nicht für gleichwertig hält und sie nur duldet!!!!!

    Mit solchen Thesen zündelt man und spielt Bevölkerungs-Gruppen gegeneinander aus. Aber für ein paar Stimmen mehr, ist das der FDP wieder mal egal. Den Schaden dieses Zündelns haben dann wieder andere auszubaden.
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#4 FredinbkkProfil
  • 19.10.2016, 08:46hBangkok
  • ...na es geht doch....wer sagts denn ...
    und es hat garnicht weh getan...

    und ueber die
    "FDP" erspare ich mir jedliche Bemerkungen...
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#5 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 19.10.2016, 08:55h
  • "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."

    Johann Wolfgang von Goethe
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#6 LinusAnonym
  • 19.10.2016, 08:55h
  • -------------------------------------------
    die die "Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen" zum offiziellen Unterrichtsziel erklären, sind bereits im vergangenen Monat per Ministerentscheid in Kraft getreten
    -------------------------------------------

    Damit ist Hessen viel weiter als Baden-Württemberg. Im Land von Winfried Kretschmann und Boris Palmer wurde ja zunächst der Bildungsplan unter Grün-Rot über 5 Jahre (!) verzögert und jetzt unter Grün-Schwarz bis zur Unkenntlichkeit verwässert.

    Da ist jetzt nur noch allgemein von "Förderung von Vielfalt" als Unterrichtsziel die Rede und es wird explizit darauf hingewiesen, dass dazu auch Vielfalt der Hautfarben, der Religionen, etc. gehört.

    Klingt ja erst mal gut und ziemlich umfassend. Das Problem ist nur, dass man eben sexuelle Identität und Orientierung als einen Aspekt von Vielfalt völlig unter den Tisch kehren kann. Es ist für homo- und transphobe Lehrer bzw. an ganzen homo- und transphoben Schulen durchaus weiterhin möglich, sexuelle Vielfalt mit keinem einzigen Wort zu erwähnen und das Thema in allen Jahrgangsstufen und allen Fächern komplett zu ignorieren.

    Das ist das genaue Gegenteil von dem, was versprochen wurde und was angesichts des alltäglichen Mobbings an Schulen auch nötig wäre.

    Gut, dass wenigstens andere Bundesländer weiter sind als Baden-Württemberg, wo Leute wie Winfried Kretschmann und Boris Palmer sich den Dorfdeppen des Ländle und religiösen Fanatikern anbiedern.
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#7 Stefan 90Anonym
  • 19.10.2016, 09:08h
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Die "Demo für alle", die die Diskussion darüber zunächst verschlafen hatte, will am 30. Oktober in Wiesbaden gegen die vermeintliche "Frühsexualisierung" demonstrieren [...]. Das "Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt gegen Diskriminierung und Ausgrenzung" hat eine Gegendemo angekündigt
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Wir müssen uns diesen religiösen Fanatikern und anderen rechten Spinnern so zahlreich und lautstark wie möglich entgegenstellen.

    Um deren Lügen zu entlarven und um zu zeigen, dass die eben nicht eine "schweigende Mehrheit" repräsentieren, sondern dass sie eine schrille Minderheit ewiggestriger Faschisten sind.

    Man sieht immer wieder:
    dort wo die Gegenproteste groß genug sind, gibt dieses braune Gesocks immer sehr schnell auf. Aber dort, wo man die gewähren lässt, werden die immer stärker und nehmen sich immer mehr raus. Und irgendwann glauben dann selbst normale Bürger, da sei etwas dran, weil sie ständig deren Lügen ausgesetzt sind, ohne dass sie sehen, dass das alles nur Panikmache ist. Das sieht man ja z.B. in Baden-Württemberg und Frankreich.

    Wir sollten also immer und immer wieder so zahlreich wie möglich zu deren Aufmärschen gehen, um deren Lügen zu entlarven und um zu zeigen, dass die Mehrheit nicht auf ihrer Seite steht.
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#8 FelixAnonym
  • 19.10.2016, 09:17h
  • Schon an Grundschulen ist homo- und transphobes Mobbing Alltag.

    Und die Selbstmordrate unter homo-, bi- und transsexuellen Kindern und Jugendlichen ist 5-7x höher als bei ihren heterosexuellen Altersgenossen.

    Mehr Aufklärung und Bildung ist also dringend nötig. Wer das verhindert, gefährdet die körperliche und psychische Gesundheit oder gar das Leben von Kindern.

    Die wollen die kommenden Generationen dumm halten, um sie besser lenken zu können.
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#9 AFD-WatchAnonym
  • 19.10.2016, 09:27h
  • PFUI FDP!!!!!!!!!

    Wahrscheinlich will sie sich alle Optionen inkl. MIT der AFD offenhalten...

    Keine Panik liebe FDP. Wir tolerieren eure Haltung, aber akzeptieren tun wir sie nicht.
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#10 RobinAnonym
  • 19.10.2016, 09:30h
  • Wenn ich schon die Schilder des braunen Mobs sehe:

    "Frühsexualisierung stoppen"

    Würden die einfach mal die Lehrpläne durchlesen und das Lehrmaterial ansehen, statt einfach nur dumm nachzuplappern, würden sie sehen, dass es immer nur um altersgerechte Bildung geht.

    Da wird niemand "frühsexualisiert", sondern die Themen kommen dann wenn sie angemessen sind und werden auch altersgerecht aufbereitet.

    Schon jedes Grundschulkind hört (alleine schon auf dem Schulhof) Wörter wie "schwul" oder kennt vielleicht auch (in der Familie, im Freundeskreis der Eltern, bei Nachbarn, etc.) LGBT. Oder vielleicht ist auch ein Kind aus einer gleichgeschlechtlichen Familie in der Klasse.

    Sollten die Kinder dann nicht altersgerecht und von Experten vermittelt erfahren, was das ist statt sich da irgendwelche Horror-Phantasien zusammenspinnen zu müssen.

    "Elternrecht wahren"

    Die Eltern haben nicht das Recht, ihre Kinder dumm zu halten oder mit ihrem Hass zu vergiften. Das tun manche Eltern schon genug, dann ist es wichtig, dass Schule ein neutraler Gegenpol ist.

    Es ist Aufgabe der Schule, den Schülern Bildung zu vermitteln und sie auf das reale Leben in der echten Gesellschaft vorzubereiten. Und dazu gehört auch, dass die Schüler die Wahrheit über gesellschaftliche Fakten erfahren.

    Soll demnächst auch der Biologieunterricht abgeschafft werden, weil manche Lehrer lieber die biblische Schöpfungslehre unterrichtet haben wollen? Oder soll Geschichte abgeschafft werden, weil da auch Dinge erzählt werden, die manchen rechten Eltern nicht in den Kram passen?
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#11 AnmerkungAnonym
  • 19.10.2016, 13:37h
  • Antwort auf #10 von Robin

  • Frühsexualisierung ist per se blödes Geschwätz.
    Auch Kinder sind sexuelle Wesen.
    Pozeigen und Doktorspiele...alles Dinge die schon sehr kleine Kinder hochspannend finden.
    Die Neugierde auf den nackten Körper der Eltern oder Geschwister dürfte jeder an sich selbst erlebt haben.
    Meine Cousine und ich haben das schon mit 5 ausgiebig diskutiert und gemacht und als wir lesen konnten uns heimlich im Bücherschrank der Eltern an "Gesundheitheitsbücher" gewagt.
    FRÜHE Aufklärung über die Vielfalt der menschlichen (Sex)Beziehungen kann nur nützlich sein und entspricht dem natürlichen Bedürfnis der Kinder. Und hilft nebenbei gerade den Kindern und Jugendlichen die nicht hetero oder CIS fühlen sich zu akzeptieren.
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#12 Tommy0607Profil
  • 19.10.2016, 16:12hEtzbach
  • Dieses "ewig -Gestrige" Denken von diesen Konservative Menschen ist ja nicht mehr zum aus halten .
    Die sollen sich mal ein Beispiel an den Kinder nehmen :
    Denn Kinder machen keine Unterschiede einer Sexualität oder Herkunft.
    Geprägt werden Kinder erst von Erwachsenen : Positiv und Negativ
    Und das sollten eigentlich Erwachsene wissen ; besonders wenn sie Kinder erzogen haben.
    Aber leider sind einige Erwachsene dümmer wie ihre Kinder !
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#13 Vo Nguyen GiapAnonym
#14 Robby69Ehemaliges Profil
  • 19.10.2016, 18:22h
  • Antwort auf #2 von markusbln11
  • Das wundert mich gar nicht, dass die FDP mal wieder vor den Schwulen-Hassern den Schwanz einzieht. - Wenn ich dran denke, wie oft sich die FDP damals ausdrücklich GEGEN eine Abschaffung des verdammten § 175 ausgesprochen hat - oder wie oft sie bisher schon GEGEN die Eheöffnung gestimmt hat...
    Die FDP war immer ein Speichellecker der "geldigen" Schwulen-Hasser und wird es immer sein.
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#15 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 19.10.2016, 18:48h
  • Ich kann mich nur zum wiederholten male immer wieder wiederholen:
    Leute, geht doch diesen schwachköpfen nicht auf den Leim, die haben nur eins im Sinn; Macht mit hilfe der Unterdrückung!!!
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#16 TheDadProfil
  • 19.10.2016, 20:37hHannover
  • Antwort auf #11 von Anmerkung
  • ""Frühsexualisierung ist per se blödes Geschwätz.""..

    Stimmt genau..
    ""Frühsexualisierung"" ist ein Surrogat, ein "Ersatz-Begriff" der den eigentlichen Vorwurf verschleiern soll :
    Verführung !

    Die Bildungs-Gegner glauben immer noch das Menschen erst zur Sexualität "verführt werden" müßten, und das ohne diese Verführung das Kind völlig ohne Sexualität leben würde..

    Völliger Unsinn..
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#17 MariposaAnonym
  • 20.10.2016, 09:57h
  • Danke, Genosse Degen !!! "Tolerieren" kann ich zum Beispiel Verkehrs- oder Fluglärm - wenn es um Menschen geht, gibt es nunmal keine Alternative zur Akzeptanz. Schön, daß dem Mob wenigstens hier mal deutlich die Stirn geboten wird. War eigentlich CDU-Rechtsaußen Irmer bei der Debatte anwesend ???
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#18 kuesschen11Profil
  • 20.10.2016, 10:14hFrankfurt
  • Gut, dass sich die Landesregierung in Wiesbaden für den Lehrplan Sexualerziehung einsetzt und sich gegen die ewig Gestrigen durchsetzt.

    Doch das eigentliche Ziel "Ehe für alle" ist in Deutschland immer noch nicht erreicht. Die Gleichberechtigung verbunden mit dem Schutz der Lebensgemeinschaft ist ein Menschenrecht und zu akzeptieren.

    Toleranz ist da die falsche Einstellung. Tolerant kann man mit einer Sache umgehen, aber nicht mit einem Menschenrecht in einer entwickelten Demokratie.
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#19 falken42
  • 21.10.2016, 16:12h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • stimme ich zu.
    letztlich wachsen die meisten kinder in einem heterosexuellen umfeld mit überwiegend heterosexuellen medien/schule etc. auf.
    da läuft die indoktrination von der anderen seite. die haben bloß angst, das das eingeschränkt funktioniert und die menschen anfangen frei zu denken - mein gott vielleicht auch außerhalb ihrer sexuellen orientierung.
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