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Einzelkommentar zu:
Wiesbaden: Landtag begrüßt Protest gegen den "Pietcong"


#10 RobinAnonym
  • 19.10.2016, 09:30h
  • Wenn ich schon die Schilder des braunen Mobs sehe:

    "Frühsexualisierung stoppen"

    Würden die einfach mal die Lehrpläne durchlesen und das Lehrmaterial ansehen, statt einfach nur dumm nachzuplappern, würden sie sehen, dass es immer nur um altersgerechte Bildung geht.

    Da wird niemand "frühsexualisiert", sondern die Themen kommen dann wenn sie angemessen sind und werden auch altersgerecht aufbereitet.

    Schon jedes Grundschulkind hört (alleine schon auf dem Schulhof) Wörter wie "schwul" oder kennt vielleicht auch (in der Familie, im Freundeskreis der Eltern, bei Nachbarn, etc.) LGBT. Oder vielleicht ist auch ein Kind aus einer gleichgeschlechtlichen Familie in der Klasse.

    Sollten die Kinder dann nicht altersgerecht und von Experten vermittelt erfahren, was das ist statt sich da irgendwelche Horror-Phantasien zusammenspinnen zu müssen.

    "Elternrecht wahren"

    Die Eltern haben nicht das Recht, ihre Kinder dumm zu halten oder mit ihrem Hass zu vergiften. Das tun manche Eltern schon genug, dann ist es wichtig, dass Schule ein neutraler Gegenpol ist.

    Es ist Aufgabe der Schule, den Schülern Bildung zu vermitteln und sie auf das reale Leben in der echten Gesellschaft vorzubereiten. Und dazu gehört auch, dass die Schüler die Wahrheit über gesellschaftliche Fakten erfahren.

    Soll demnächst auch der Biologieunterricht abgeschafft werden, weil manche Lehrer lieber die biblische Schöpfungslehre unterrichtet haben wollen? Oder soll Geschichte abgeschafft werden, weil da auch Dinge erzählt werden, die manchen rechten Eltern nicht in den Kram passen?
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