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Polizeibericht
Berlin: Transsexuelle in U-Bahn überfallen

Der U-Bahnhof Bülowstraße östlich des Nollendorfplatzes, in dem der 19-Jährigen das Handy gestohlen wurde (Bild: Ingolf / flickr)
- 20. Oktober 2016, 16:35h 1 Min.
Drei unbekannte Männer beleidigten, schlugen und beraubten eine 19-Jährige in der U2.
In der Nacht zum Dienstag hat sich nach Angaben der Polizei in Berlin-Schöneberg ein transphober Übergriff ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der U-Bahnlinie 2 gegen 0.45 Uhr in Richtung Bülowstraße, als sie zunächst wegen ihres Äußeren von drei Unbekannten ausgelacht und schließlich beleidigt worden sein soll.
Als die Frau die Männer daraufhin ansprach, sollen diese sie noch im Zug gestoßen, geschlagen und getreten haben. Angekommen am Bahnhof Bülowstraße verließ die Geschlagene den Zug und stürzte, woraufhin ihr Handy aus der Hand gefallen sein soll. Einer der Schläger soll es an sich genommen haben. Zusammen mit seinen beiden Mittätern fuhr er dann mit der U-Bahn in Richtung Ruhleben weiter.
Verletzt wurde die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht und lehnte eine Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Berliner Polizei weist, anders als die Kollegen in den meisten anderen Städten, in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin. (pm)














