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Kommentare zu:
Berlin: Transsexuelle in U-Bahn überfallen


#1 Robby69Ehemaliges Profil
  • 20.10.2016, 19:01h
  • Schon wieder ein tätlicher Angriff auf LGBTIs in Berlin! Wann handeln die "Behörden" endlich mal und schützen LGBTIs besser vor homo- und transphobe Schläger?!
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#2 tti3_alliance
  • 20.10.2016, 19:25h
  • ... dass so vorbildliche Berlin zeigt seit Monaten wieder sein wahres Gesicht.

    .

    Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags leben auch in der Hauptstadt

    und sollten, mit entscheidenen gesetzlichen Änderungen den Schutz, die rechtliche Gleichbehandlung und medizinische Versorgung, für Menschen aus den LGBTTIQ* Bereichen, solchen Strömmungen entgegen stehen.

    Das Reichsgebäude ist mit unserer deutschen, europäischen und internationalen Geschichte verbunden. Die heutigen MdB sollten nicht wieder durch verantwortlichloses Handeln, unser Land in falsche Richtung lenken und oder abdriften lassen.

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt

    Jeder Mensch verdient Respekt
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#3 MarinaAnonym
#4 NiedergemeiertAnonym
  • 20.10.2016, 22:47h
  • Antwort auf #3 von Marina
  • Bin ja kein Fan von "politisierten Anekdoten", aber just heute hab ich schon wieder positive Erfahrungen mit dem bunten, toleranten und für Minderheitenschutz sensibilisierten Berlin gemacht. Diesmal am Beispiel der Polizei. Da arbeiten Lesben, Schwule (Trans* (weiß ich jetzt nicht), muslimische Männer und Frauen oder auch Brandenburger "Landeier", die sehr wohl auch bei strafrechtlich nicht relevanten chavinistischem Verhalten, auf die Achtung der Würde achten und im Gespräch den Offender sanktionieren.
    Und auch die explizite Nennung von menschengruppenfeindlich motivierten Straftaten ist fortschrittlich, weil das zur "Sensibiliserung" beiträgt. Auch das der Staatsschutz in solchen Fällen ermittelt, setzt Zeichen.
    Das Fortschrittliche ist übrigens alles "linkem" Gedankengut entsprungen.
    Was sich verbessern muss, ist die Festsetzung von überführten Straftätern, gerade was (erst recht sexualisierte) Gewalt betrifft, laufen zu viele unsanktioniert und ohne Betreuung herum. Aber auch dazu haben sich bereits liberale und linke Politiker zustimmend geäußert. Auch aus "pädagogischer" Perspektive ist das sinnvoll.
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#5 Robert BAnonym
#6 sanscapote
  • 21.10.2016, 10:01h
  • So etwas passiert auch (noch) in Frankreich. In den Staedten mehr, wo die Taeter sich schnell aus dem Staub machen koennen als auf dem Land. Die Zuendelnden sind hier regierende und kirchenhoerige Verbrecher in Politik und Kirche.
    Die regierende Politik hat in Frankreich den LGBTIS insofern den Ruecken gestaerkt, indem Gesetze fuer uns als Menschen gemacht wurden, auch wenn noch Ewiggestrige dagegen anzustaenkern versuchen.
    In Deutschland ist es anders: Solange Leute bei CDSU, FDP, SPD, AFD, Gruene meinen, sich bei Kirche und Lobby anbiedern zu muessen, sind Uebergriffe vorprogrammiert. Die Ordnungshueter sind in der Zwickmuehle, weil die regierende Politik keine eindeutige Sprache spricht und daher Homophobie bei vielen Gewaltbereiten Auslegungssache ist. Gemaess dem Motto des "Bauchgefuehls" einer gewissen kinderlosen Politikerin, die meint alles entscheiden zu koennen und sogar diejenigen in die Knie zu zwingen versuche, die ihr die Steigbuegel halten.
    Im uebrigen: Wie kommen wir LGBTIs in Deutschland dazu, uns gegen die subtilen Aeusserungen eines Kretschmann und eines Provinzbuergermeisters aus Tuebingen stellen zu muessen. Der Palmer aus Tuebingen ist ein Witz: Sein erstes Kind hatte er mit einer Dame, die inzwischen die Beziehung beendet hat - also erstes Kind ausserehelich. Das zweite Kind ebenfalls mit einer Dame, deren Name der feine Herr aber nicht nennt, mit der er ebenfalls nicht verheiratet ist. Aber mit Normen um sich werfen. Das kann er. Er gehoert mit Schwung und Verachtung aus dem Stadttor hinaus geworfen, wenn denn Tuebingen so etwas hat.
    Jedenfalls moegen die schwulsen Waehler in Deutschland 2016- 17 genau pruefen, ob die Gruenen die richtige Partei ist fuer unsere Rechte.
    CDU weg
    CSU weg
    FDP weg
    SPD weg
    Gruene ein Wackelkandidat.
    AFD weg.
    Da bleibt kaum etwas uebrig, aber es reicht ja, nur einer Partei die Stimme zu geben.
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#7 YannickAnonym
  • 21.10.2016, 10:23h
  • Antwort auf #3 von Marina
  • Da muss ich Dir recht geben:
    es wird höchste Zeit, dass das Problem nicht nur (dank Maneo und der Berliner Polizei) in Berlin erfasst wird, sondern bundesweit.

    Aber entsprechende Anträge wurden ja bisher stets von Union und SPD abgelehnt.

    Warum man nicht erfahren darf, wie groß das Problem wirklich ist, konnte noch niemand von denen erklären...
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#8 GeorgGProfil
  • 21.10.2016, 11:31hBerlin
  • Wenn eine Transsexuelle nachts um 0.45 Uhr an der Bülowstraße angegriffen wird, so ist das höchst bedauerlich, aber in Berlin fehlen über 1.000 Polizeibeamte. Den Schutz von mehr als 100.000 Schwulen, Lesben und Transsexuellen können die wenigen Polizeibeamte kaum gewährleisten.
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#9 PeerAnonym
  • 21.10.2016, 11:47h
  • Politik und Religionen schaffen das gesellschaftliche Klima, das solche Taten mindestens begünstigt.
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#10 Mal angemerktAnonym
#11 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.10.2016, 18:53h
  • Antwort auf #3 von Marina
  • Richtig. Ich hab' auch nicht gesagt, dass das nur in Berlin so ist - falls das bei einigen vielleicht so rüber gekommen ist. Mir geht's nur darum, dass Berlin vielfach als so wahnsinnig sicheres "Eldorado" für Schwule dargestellt ist - obwohl es das (genauso wenig wie andere Städte) eben nicht ist. - In München, Regensburg (Liste beliebig fortsetzbar) gibt's genauso homo-/transphobe Übergriffe. -
    Dass Berlin solche Verbrechen auch als homo-/transphobe Verbrechen "deklariert" und dokumentiert, sehe ich auch positiv. Trotzdem ist es damit nicht getan. Denn diese "Listen" belegen ja nur "vollendete" - sprich: schon passierte - Hass-Taten. Wichtiger ist aber, dass Übergriffe auf LGBTIs wenn möglich komplett verhindert werden. - Weltweit!
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#12 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.10.2016, 18:56h
  • Antwort auf #7 von Yannick
  • Kann ich Dir schon sagen, weil viele Bullen selbst mehr als offen homophob/transphob sind. Und so lange sie "von oben" natürlich ebenfalls eine entsprechende "Weisung" bekommen, wird sich da auch nicht groß was ändern. Das ginge meiner Meinung nach nur bundesweit mit Rot-Rot-Grün.
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#13 Robby69Ehemaliges Profil
  • 21.10.2016, 19:00h
  • Antwort auf #8 von GeorgG
  • Ich glaube nicht, dass die wirklich "fehlen". Diese Mär verkaufen die Bullen überall - u.a. auch mehr als lautstark jammernd in Bayern. Fakt ist, dass die die Bullen (vor allem auch die Bundes-Bullen) zu einem großen Teil nicht für das eingesetzt werden, wofür sie wirklich zuständig sind, sondern dafür, dass sie Schwule/Nazi-Gegner monatelang (teils jahrelang) permanent illegal überwachen und schikanieren (können). - Bekomme ich hier in Regensburg tagtäglich immer wieder "live und in Farbe" mit...
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#14 GeorgGProfil
#15 Patroklos
  • 21.10.2016, 22:48h
  • Antwort auf #14 von GeorgG
  • Wikipedia sagt zum Begriff "Bulle" Folgendes:

    Im 18. Jahrhundert wurden die Vorgänger der modernen Polizisten Landpuller oder Bohler genannt. Diese Wörter entlehnen ihren Stamm aus dem niederländischen bol, das Kopf oder kluger Mensch bedeutet. Daraus entwickelte sich das Wort Bulle, gemeint ist also eigentlich ein intelligenter Mensch. Ein anderer Erklärungsansatz ist die mundartliche Konsonantenschwächung und o/u-Zusammenfall. Polizist/Polizei wird über Pole (z. B. Polente) oder Puhler (rotwelsch für Polizist) lautgleich mit Bulle und setzt sich dann aufgrund der naheliegenden Assoziationen allgemein durch.

    Wann dieser Ausdruck erstmals als Beleidigung verstanden wurde, ist ungeklärt. Im Jahr 1965 stufte das Amtsgericht Bonn den Begriff Bulle erstmals als Beleidigung ein und verhängte eine Geldstrafe von 50 DM. Was als beleidigend empfunden wird, unterliegt einem zeitlichen Wandel. Nach einem Urteil des Landgerichts Regensburg vom 6. Oktober 2005, Az.: 3 Ns 134 Js 97458/04 stellen mundartliche Bezeichnung von Polizeibeamten als Bullen keine Beleidigung dar.

    Seit 1975 verleiht der Bund Deutscher Kriminalbeamter jährlich den Bullen-Orden (Bul le Mérite) für Verdienste um die Innere Sicherheit. Im normalen Sprachgebrauch wird das Wort Bulle in Deutschland mittlerweile als Synonym (bspw. TV-Serie Der Bulle von Tölz) für den Polizeibeamten gebraucht, so dass man nicht in jedem Fall von einer Beleidigung ausgehen kann. Etwas anderes ist es, wenn man z. B. vom Bullenschwein spricht. Letztendlich ist es entscheidend, in welchem Zusammenhang der Begriff verwendet wird.
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#16 TheDadProfil
  • 21.10.2016, 23:03hHannover
  • Antwort auf #8 von GeorgG
  • Wer genug Zeit hat eine spazieren gehenden Bundestagsabgeordneten praktisch nebenan anlasslos einer Personenkontrolle zu unterziehen, sollte sich die zeit nehmen auch die Bahnsteige von U- und S-Bahn eines Blickes zu würdigen..

    Deine Rechnung geht übrigens schon allein deshalb nicht auf, weil es nicht nur
    ""mehr als 100.000 Schwulen, Lesben und Transsexuellen""
    zu schützen gäbe, sondern die gesamte Bevölkerung..

    Wie man sehen kann ist der nicht gewährleistet..
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#17 Na jaAnonym
  • 22.10.2016, 11:19h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • So ist es.
    Die Prioritätensetzung der deutschen "B"olizei
    erscheint immer wieder fragwürdig.
    Blitzmarathon, stundenlanges Überwachen von Drogenkonsumenten und Straßenstrich und dann mit Blaulicht zum Bäcker fahren....
    Aber wo es wirklich brenzlig wird ist komischerweie keiner da.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.10.2016, 20:02h
  • Antwort auf #14 von GeorgG
  • Prust!
    Bullen sind Bullen und bleiben Bullen. - Du kannst ja "Polizisten" schreiben, hochnäsiges "Ich-bin-was-Besseres-Herzchen. Ist Dein Bier. - Ich schreibe Bullen - ist mein Bier. Ganz einfach. -
    Also hör Dein hysterisches Kreischen auf, sonst schnappst Du noch über. Ist gar nicht gut für Deinen Blutdruck, Mr. Besserwisser. -
    Und dass "Bullen" keine "Halbweltsprache" ist, sondern "Alltagssprache" und sogar in ganz "alltäglichen" Vorabendserien im Fernsehen oder im alltäglichen Leben von allen möglichen Leuten benutzt wird, ist anscheinend auch an Dir vorbei gegangen. - Beispiel gefällig, Kreisch-Tante?! Die Serie "Der Bulle von Tölz". Da ist der Name Programm - auch wenn Dir das nicht gefällt. Grins...
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#19 Robby69Ehemaliges Profil
#20 Patroklos
#21 Robby69Ehemaliges Profil
  • 22.10.2016, 20:18h
  • Antwort auf #20 von Patroklos
  • Hi, "Rot-Stift-Rose"! -
    Na, Dir macht's anscheinend immer noch so großen Spaß wie früher (unter Deinem alten Nickname) mich sofort negativ zu bewerten. - Prust! Mein Kommentar war grad mal 1 Minute online - und schon haste ihn "rot" bewertet. Kannst Du meine Kommentare eigentlich alle so schnell lesen - oder ist das bei Dir der übliche "Beißreflex" - oder ist Dir "versehentlich die Maus abgerutscht"?

    Übrigens Nazi-Bürgerwehren etablieren sich auch TROTZ der ganzen Bullen, wie die Meldungen der letzten Monate zeigen. -
    Das nur nebenbei...
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#22 Robby69Ehemaliges Profil
#23 Patroklos
#24 daVinci6667
  • 22.10.2016, 20:41h

  • Gut das wenigstens Berlin homo- und transphobe Gewalt statistisch separat erfasst. Ein spezielles Berliner Problem ist das eindeutig nicht, sowas gibt's leider heute immer noch überall.

    Die Polizei welche offenbar gerade in Deutschland über Jahrzehnte hinweg massivste Sparorgien über sich ergehen lassen musste, mag ich nicht kritisieren. Die dafür verantwortlichen Parteien jeglicher Couleur dafür umso mehr. Banken retten ist halt wichtiger als die Bürger vor Gewalt und Übergriffen zu schützen, gelle liebe CDU/CSU und SPD!

    Die Religionen und die immer noch unzureichende Aufklärung an unseren Schulen tun ihr übriges und sorgen dafür dass es nicht oder nur sehr langsam besser wird.
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#25 gegen RumzickenAnonym
#26 Na jaAnonym
#27 Patroklos
#28 Robby69Ehemaliges Profil

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