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Kommentare zu:
Bisexuelle Männer verdienen weniger als Schwule


#1 NickAnonym
#2 TheDadProfil
#3 MariposaAnonym
  • 24.10.2016, 17:52h
  • Selten so einen Quark gelesen, fast schon ärgerlich...... Zumindest in Deutschland ist es so, daß die sexuelle Orientierung nichts mit dem sozialen Status zu tun habt, ich sehe keinerlei Verbindungen. Ich kenne genügend Schwule, die am Existenzminimum leben (müssen). Ist es wohl auf der Insel anders ???
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#4 Crikkie
  • 24.10.2016, 18:25h
  • Antwort auf #1 von Nick
  • Was hat das Geschlecht mit dem Lohn zu tun?
    Was hat die Hautfarbe mit dem Lohn zu tun?
    Was hat die Religionszugehörigkeit mit dem Lohn zu tun?

    (Diese Fragen sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern beziehen sich auf Studien, die eine unterschiedliche Bezahlung aufgrund dieser Eigenschaften festgestellt haben.)
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#5 NiedergemeiertAnonym
  • 24.10.2016, 18:26h
  • Antwort auf #3 von Mariposa
  • 'Bryson erklärte, dass die Studie "mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet".
    Erforschen ließe sich jedoch, welche Personengruppe sich selbst eher als bisexuell bezeichnet als andere. Und ob diese Gruppe nicht generell weniger verdient. In BRD ist es jedenfalls so, dass Dienstleister (Boten, Pflege- und Reinigungskräfte), aber auch mies bezahlte Handwerker wie Bäcker und nicht besonders gut ausgebildete Schwerstarbeiter besonders wenig verdienen. Und diese Jobs werden nach wie vor hauptsächlich von Frauen allgemein und insbesondere Männern mit sogenanntem Migrationshintergrund ausgeübt.
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#6 TheDadProfil
  • 24.10.2016, 18:40hHannover
  • Antwort auf #3 von Mariposa
  • ""Selten so einen Quark gelesen, fast schon ärgerlich......""..

    Ach ? Echt ?

    ""Zumindest in Deutschland ist es so, daß die sexuelle Orientierung nichts mit dem sozialen Status zu tun habt, ich sehe keinerlei Verbindungen.""..

    Kuck an..
    Legte man hier einmal Zahlen zur Berufswahl, und damit verbunden mit einer Strukturellen Diskriminierung vor, aus der erkenntlich dann absehbar ist, das Schwule Männer in den Berufen des Frisör, den Pflegerischen Berufen, oder auch in anderen Sozialen Berufen durchaus weniger verdienen als ihre Hetero-Geschlechtsgenossen in anderen Berufen, und nähme man dann noch zur Kenntnis das die Berufswahl durchaus mit der Sexuellen Identität korreliert, dann käme man vielleicht zu der Erkenntnis, daß es auch in Deutschland so sein kann, wie es in GB jetzt festgestellt wurde..

    ""Ich kenne genügend Schwule, die am Existenzminimum leben (müssen).""..

    Jepp..
    Dafür muß man aber nicht ein Studienergebnis negieren, aus denen sich ergibt, das es auch anders sein kann..

    Und 20.000 Befragte sind nicht die übliche "kleine Straßenbefragung", mit der man es sonst so zu tun hat..
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#7 saltgay_nlProfil
  • 24.10.2016, 18:52hZutphen
  • Entweder hat da jemand den englischen Text nicht verstanden, oder kann nicht logisch denken. Die Studie ist für den, vornehm ausgedrückt, Anus.

    Arbeitsverträge werden mit Personen geschlossen und nicht mit sexuellen Orientierungen. Das gilt auch für UK. Da die olle Thatcher ja erfolgreich die Gewerkschaften zerschlagen hat und bedauerlicherweise dem Attentat entging, gibt es zwar Mindestlohn, aber kaum noch Tarifverträge, wo sich eine unterschiedliche Bezahlung herleiten ließe, wie z.B. früher die "Leichtlohngruppen" in der BRD.

    Diese Studie lässt sich nur dadurch erklären, dass es sich um eine Umfrage in Szene-Kneipen handelt. Die hedonistischen Schicky-Micky-Schwuppen, also bei uns die Kaspertruppe der FDP, werden sicherlich in angesagten "locations" zu finden sein. Heten gibts in jedem Pub und Bi's sucht man eben in Kneipen, wo man keine Hemmungen hat öffentlich über seine sexuellen Bedürfnisse zu reden. Bei dieser Klientel ist eher ein niedriges Lohnniveau zu erwarten.

    Bei einer solchen Auswahl ist das Ergebnis der Testgruppe vorhersehbar. Solche Studien stammen von Hochschulen, wo der Herr Professor alle möglichen Finanzierungsquellen erschließt und möglichst viel publiziert, was noch nicht einmal zum Klopapier taugt, um im Wissenschaftsranking nach oben zu rutschen.

    So etwas nennt man schlicht unwissenschaftlich.
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#8 BoynextdoorAnonym
#9 wiking77
  • 24.10.2016, 20:19h
  • WARUM verdienen letztlich bisexuelle Männer weniger als Schwule (und Heteros)? Doppelte Haushaltsführung, mit Ehefrau und Lebenspartner? Geschenke zu Geburtstag und Weihnachten für Ehefrau und Lebenspartner? zweimal Urlaub machen, einmal mit Ehefrau und einmal mit Ehepartner? Und ausserdem welchen Zweck die die Studie, einfach so interesse und dass man Staatsgelder dafür verbraten hat oder hat's doch was mit echter Forschung und Lehre zu tun?
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#10 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 24.10.2016, 20:43h
  • Ich kann mir vorstellen, das die wennigsten Arbeitgeber der Sexuellen Orientierung Ihrer Angestellten bewusst sind und meiner Meinung nach ist das gut so!, den die Sexualität gehört ins private und nicht in die Arbeit.

    Das bisexuelle wahrscheinlich, wenniger verdienen als Schwule oder Heteros könnte daran liegen, das Sie zu mehr psychischen Stress/Druck neigen, weil Sie sich, auch von der heterosexuellen Seite und schwulen Seite angegriffen fühlen und wer nicht zufrieden an Seinem Arbeitplatz ist, der kann keine 100% Leistung bringen.
    Deshalb manne ich, insbesondere die Schwulen, das Sie die Bisexuellen nicht noch mehr unter Druck zu setzen, denn wir Schwulen sollten es doch besser wissen, oder nicht?
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#11 herve64Ehemaliges Profil
  • 24.10.2016, 21:01h
  • Ich halte es da eher mit Winston Churchill und glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.
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#12 daVinci6667
  • 24.10.2016, 21:07h

  • Wie erkennen Arbeitgeber einen Bisexuellen? Doch nur wenn man es ihm ansähe oder er wie bei uns Schwulen in eingetragener Partnerschaft lebt, (was man dem Arbeitgeber mitteilen muss)

    Bisexuelle mögen mich gerne korrigieren, doch ich sehe keinen Grund, auch keine grössere soziale Ächtung, die von Seiten der Arbeitgeber dazu führen könnte speziell nur die Bis zu diskriminieren.

    Was könnten andere Gründe sein? Jemand eine Idee? Es sind ja wohl nicht überproportional viele Bisexuelle schlecht ausgebildet oder haben einen Migrationshintergrund.

    Ich denke wir brauchen unbedingt weitere Studien auch aus weiteren Ländern.
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#13 TheDadProfil
#14 TheDadProfil
  • 24.10.2016, 21:17hHannover
  • Antwort auf #9 von wiking77
  • ""WARUM verdienen letztlich bisexuelle Männer weniger als Schwule (und Heteros)? Doppelte Haushaltsführung, mit Ehefrau und Lebenspartner? Geschenke zu Geburtstag und Weihnachten für Ehefrau und Lebenspartner? zweimal Urlaub machen, einmal mit Ehefrau und einmal mit Ehepartner?""..

    Wie kommt man auf die absurde Idee das EINKOMMEN mit den AUSGABEN zu verwechseln ?

    Und damit so eine Art von Schuldzuweisung Aufgrund der "Lebens-Führung" zu konstruieren ?

    ""Und ausserdem welchen Zweck die die Studie, einfach so interesse und dass man Staatsgelder dafür verbraten hat oder hat's doch was mit echter Forschung und Lehre zu tun?""..

    Was denkst Du so, was Fakultäten an Universitäten so machen ?

    In diesem Fall wohl Studien zur Soziologie..
    Was dann der Kernpunkt von Forschung und Lehre ist..
    Vor allem wenn man dann aus Forschungsergebnissen Lehren zur positiven Veränderung einer Gesellschaft zieht..
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#15 boynextdoorAnonym
  • 24.10.2016, 21:38h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • äähmm nein. Bereinigt bedeutet hier, dass gleiche berufliche Positionen miteinander verglichen werden. Denn der unbereinigte Gender Pay gap vergleicht das Median-Einkommen von Frauen mit dem Medianeinkommen von Männern, will heißen: Hier werden die Kassiererin in Teilzeit mit dem Arzt in Vollzeit verglichen. " Unwissenheit über die fallenreiche Statistik ist allerdings keine Schande. Die Organisatorinnen des falsch berechneten Equal Pay Day haben sich auf die 22 Prozent des statistischen Mittels bezogen. Bei den 22 Prozent aggregierten Daten, ergeben sich weitere Fragen. Wurden vielleicht die Löhne von Reinigungsfachkräften mit denen von Informatikern gleichwohl welchen Geschlechts verglichen? Offenbar schon. Die Organisatorinnen sprachen das Problem an:

    Zieht man die erklärbaren Prozentpunkte von den 22 Prozent ab, erhält man den so genannten bereinigten Gender Pay Gap. Der bereinigte Gender Pay Gap lässt sich nicht auf erklärbare, strukturell unterschiedliche arbeitsplatzrelevante Merkmale zurückführen.[] Er lag nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts von März 2012 bei durchschnittlich 8 Prozent. "
    ( siehe Heise-Link )

    Weitere Infoquellen:
    www.bbc.com/news/magazine-37198653

    www.youtube.com/watch?v=13XU4fMlN3w

    Wissenschaftlich betrachtet können wir heute nicht sagen, in welchen Ausmaß Geschlecht tatsächlich Lohnunterschiede beeinflusst. Bestehende Unterschiede bestehen aufgrund unterschiedicher Lebensentscheidungen von Frauen ( die natürlich über gesellschaftliche Rollenerwartungen transportiert werden) , verschiedener Präferenzen ( Neigung zu flexibleren Arbeitsstellen ) . Wir sehen sogar , dass Frauen ( zumindest in UK ) in ihren 20ern mehr verdienen als Männer, das ganze dreht sich dann komplett ab einem Alter von ca. 30 ( Familiengründung ?! ) Man sieht so einfach ist es nicht... Und zu behaupten Frauen würden für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen ist wissenschaftlich nicht haltbar.

    www.theguardian.com/money/2015/aug/29/women-in-20s-earn-more
    -men-same-age-study-finds
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#16 TheDadProfil
  • 24.10.2016, 22:22hHannover
  • Antwort auf #15 von boynextdoor
  • ""äähmm nein. Bereinigt bedeutet hier, dass gleiche berufliche Positionen miteinander verglichen werden.""..

    Jo..
    Und dann kommt man immer noch auf satte 8%..

    Bei 2.000,-- Euro Einkommen für den Mann sind das dann 160,-- Euro weniger für die Frau mit der gleichen Leistung im gleichem Job..

    Was sich dann fortsetzt, denn wer weniger verdient, zahlt auch weniger Rentenbeiträge und erhält weniger Rente, was durch "Kinder-Punkte" nicht kompensiert wird..

    Interessant auch wie viel Aufwand betrieben wird um das medial vergessen zu machen..
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#17 boynextdoorAnonym
  • 24.10.2016, 22:55h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Schauen Sie sich nicht die Quellen an? Nein.. es ist eben nicht so, dass Frauen für die gleiche Arbeit anders bezahlt werden. Es gibt bei diesen 8 % immer noch Einflussgrößen, die nichts mit Geschlechterdiskriminierung zu tun haben. Selbst wenn man Manager und Managerin vergleicht gibt es noch Unterschiede in der Anzahl der geleisteten Stunden. Männer tendieren dazu, länger zu arbeiten als Frauen. Auch spielt ein Bruch in der Erwerbsbiographie ( Familiengründung ), sowie das Alter eine Rolle. Auch sind in diesen 8 % Beschäftigte des öffentlichen Dienstes herausgerechnet, die faktisch keine Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen haben.

    " Yes, men do earn more than women on average, but not that much more when they work the same job and they have similar experience and abilities. "

    www.payscale.com/gender-lifetime-earnings-gap

    [img]
    up.picr.de/27228070oc.png[/img]

    " The results are pretty clear. Women are on a steady upward trajectory, likely in line with comparable men (as seen in previous studies). They then decide to take time out to have and raise children, and never make it back to their previous trend-line, perhaps moving to more flexible work or less demanding jobs. "

    www.adamsmith.org/blog/economics/there-is-no-such-thing-as-a
    -gender-pay-gap


    " And it doesnt stop there. Theres evidence that when men and women follow the same career path in the UK, women tend to out-earn and out-perform men. There is growing evidence that if you control for similar backgrounds, women actually tend to get more aggressively promoted than men by their employers.

    This alleged gap that the Prime Minister refers to is actually indicative of personal lifestyle decisions, not employer discrimination. While women who choose to stay on rigorous career paths usually find themselves rewarded, many women choose to take more flexible jobs and/or years out of work to focus on different but equally important parts of life, like raising a family. Naturally a drastic change in working hours, work-place responsibilities and shift of focus will have an impact on ones salary. "

    www.adamsmith.org/news/why-the-gender-pay-gap-is-a-myth-kate
    -andrews-writes-for-spectator-coffee-house
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 TheDadProfil
  • 25.10.2016, 22:05hHannover
  • Antwort auf #17 von boynextdoor
  • ""Schauen Sie sich nicht die Quellen an?""..

    Doch..
    Ich lese jede angebotene Quelle..
    Was mich zeitlich auch sehr beansprucht..

    Was aber nichts daran ändert, daß man um die 8% nicht herum kommt, die sich trotz offensichtlich guter Argumentation dann nicht mehr wegrechnen lassen..

    ""Selbst wenn man Manager und Managerin vergleicht gibt es noch Unterschiede in der Anzahl der geleisteten Stunden. Männer tendieren dazu, länger zu arbeiten als Frauen.""..

    Schönes Beispiel..
    Es hat aber bei Verträgen nach "AT", also Außertariflicher Vertragsabschluß, nichts mit einer Stundenvergütung zu tun, und auch nicht mit der persönlich geleisteten Stundenzahl, wenn Managerinnen bei gleicher Qualifikation geringere Gehälter erzielen..
    Die Behauptung "Männer arbeiten länger und kriegen dafür mehr Geld" ist auch eine zu einfache Formel..

    ""Auch spielt ein Bruch in der Erwerbsbiographie ( Familiengründung ), sowie das Alter eine Rolle.""..

    Auch ein schönes Beispiel..
    Ändert an den 8% nur nichts..

    "Familienplanung" heißt dann hier Schwangerschaft, denn bei Elternurlaub können sich inzwischen auch Männer beteiligen..
    Tun sie zwar nicht wie es möglich wäre, aber rechnerisch lassen sich auch hier die 8% nicht rausrechnen..

    ""Auch sind in diesen 8 % Beschäftigte des öffentlichen Dienstes herausgerechnet, die faktisch keine Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen haben.""..

    Dazu kenne ich aus eigener Erfahrung genügend reale Gegenbeispiele, die nachweisen könnten, daß das eine Schutzbehauptung der Arbeitgeber ist..
    Denn faktisch verdienen auch dort Frauen weniger als Männer in vergleichbaren Positionen, und Frauen erreichen in der Spitze gar keine vergleichbaren Positionen in der Masse, wie es Männer tun..

    ""Einflussgrößen, die nichts mit Geschlechterdiskriminierung zu tun haben.""..

    Im Grundsatz finde ich es höchst erstaunlich, daß immer noch versucht wird die reale Diskriminierung wegzudiskutieren, anstatt sich damit zu befassen wie man sie auflöst..
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