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Neue Website online
Die 3. Hirschfeld-Tage haben begonnen

Will die queere Emanzipationsbewegung abseits der Metropolen stärken: Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, mit dem Programm der Hirschfeld-Tage für Thüringen (Bild: TSK)
- 26. Oktober 2016, 09:56h 2 Min.
Unter dem Motto "L(i)ebe die Vielfalt" stehen bis zum 19. Dezember 115 Veranstaltungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf dem Programm.
Am Mittwoch wurde die neue Website sowie das komplette Programm für die Hirschfeld-Tage 2016 veröffentlicht. Unter dem Motto "L(i)ebe die Vielfalt" können Interessierte bis zum 19. Dezember insgesamt 115 Veranstaltungen besuchen, die sich für Aufklärung und Emanzipation einsetzen und die sich mit Aspekten rund um Geschlecht, Sexualität, Lebens- und Liebesweisen sowie der Geschichte um Gewalt und Diskriminierung beschäftigen.
Erstmals finden die Hirschfeld-Tage mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in drei Bundesländern gleichzeitig statt. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld als Veranstalterin kooperiert dabei mit neun regionalen Kooperationspartnern. Dazu gehören Gerede, die RosaLinde und Different People in Sachsen, der LSVD-Landesverband, das BBZ lebensart und Dornrosa in Sachsen-Anhalt sowie der LSVD, QueerWeg und die Aids-Hilfe Weimar & Ostthüringen in Thüringen.
Vier Politiker übernehmen die Schirmherrschaft
Diesjähriger Schirmherr der Hirschfeld-Tage für den Bund ist Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), der auch Vorsitzender des Kuratoriums der Hirschfeld-Stiftung ist. Darüber hinaus haben Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), die sächsiche Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) sowie Justizministerin von Sachsen-Anhalt Anne-Marie Keding (CDU) die Schirmherrschaft für ihre Bundesländer übernommen.
Zum Programm der Hirschfeld-Tage gehören Info- und Kulturveranstaltungen, Tagungen, Workshops und Bildungsmaßnahmen. Ein Analverkehr-Workshop für erwachsene Männer und Frauen am 25. November in Erfurt hatte bereits im Vorfeld zu heftigen Angriffen der AfD geführt (queer.de berichtete).
Die Hirschfeld-Tage finden alle zwei Jahre statt und erinnern an den Sexualreformer und Mitbegründer der ersten deutschen Homosexuellenbewegung Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935). Besonderer lokaler Bezug in diesem Jahr: Hirschfelds Weltkarriere als Sexualreformer begann 1894 in Magdeburg. Durch Verzögerung von Oberbürgermeister Lutz Trümper musste eine im Rahmen der Hirschfeld-Tage angedachte Einweihung einer neuen Gedenktafel auf das kommende Jahr verschoben werden (queer.de berichtete).
Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft zusammenbringen
"Mit den Hirschfeld-Tagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bringen wir zum dritten Mal auf besondere Weise Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft zusammen", erklärte Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, zum Start der Veranstaltungsreihe. "Wir stärken damit auch in ländlich geprägten Regionen die Emanzipationsbewegung und helfen, deren Arbeit sichtbarer zu machen."
Der Eröffnungs-Festakt der Hirschfeld Tage 2016 findet am Samstag, den 5. November um 19 Uhr im Theater Erfurt statt. Stargast ist Marianne Rosenberg, die Moderation übernimmt Griseldis Wenner. Die Teilnahme am Festakt ist kostenlos, allerdings ist eine schriftliche Anmeldung bis zum 3. November an felicitas.grabow@mh-stiftung.de erforderlich. (cw/pm)
Links zum Thema:
» Homepage der Hirschfeld-Tage
Mehr zum Thema:
» Alle Berichte zu den Hirschfeld-Tagen 2014 in NRW















Weder die historische Aufarbeitung der NS Zeit ist in angemessener Form begonnen worden.
Auch hat man sich den Geschehnisse seit Gründung beider deutscher Staaten sowie seit der Wiedervereinigung, nicht angemessen gewidmet.
Das betrifft Menschen, sowie Opfer und NS Opfer die den Bereichen
trans* / Transgender
transident / Transsexuell / Transsexualität
Intersex / Intersexuell / Intersexuallität
Non-Binary, 3te / dritte Option, xte Optionen
...
zu zuordnen sind.
.
Den Völkermord hat man in Berlin eingeleitet und auch heute ist man in Berlin für die jahrzehntelangen skandallösen Menschenrechtsverletzungen verantwortlich.
Vertuschung, aussitzen, unsichtbar machen, medizinische Schikanen... - Es reicht!
Die Bundeskanzlerin, die Bundesregierung und die >550 MdB - werden aufgefordert sich endlich der Wahrheit zu stellen.
Und unmittelbar durch gesetzliche Neuregelungen, die verfassungsmäßigen Grundrechte auch Minderheiten respekt- und achtungsvoll zu zugestehen.
Verbrechen gegen die Menschlichkeit - beenden.