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Einzelkommentar zu:
Eichstätter Bischof unterstützt homofeindliche Bürgerinitiative


#24 LasseJProfil
  • 26.10.2016, 22:39hBerlin
  • Antwort auf #14 von markusbln11
  • "Ich höre immer nur von homophoben amtsträgern der katholischen kirche, die mit ihren hass auf andere den boden des grundgesetzes verlassen. Ist das wirklich das volle bild der prediger und würdenträger der rk in deutschland?"

    Das volle Bild ist das sicher nicht - es sei denn, man sieht in der offiziellen Ablehnung der Ehe für Schwule und Lesben einen Bruch des Grundgesetzes. Zweifellos gibt es viel Homophobie und auch Hass auf Homosexuelle in der RKK. Es gibt aber auch einzelne Pfarrer, die persönlich mit der vollen Gleichstellung auch bei der Ehe keine Probleme haben. Es gibt weiterhin Geistliche, die zusammen mit Protestanten Gottesdienste für Homosexuelle feiern oder selber schwul sind und das nicht sonderlich verstecken. Hier kann ich keinen Hass erkennen - eher Mutlosigkeit und Angst vor der letzten Konsequenz, für die eigenen Überzeugungen offiziell einzustehen. Auf höherer Ebene gibt es neben krass homophoben Bischöfen und Kardinälen Stimmen, die wie auch immer geartete Zeichen der Anerkennung für homosexuellen Partnerschaften fordern (Woelki, Koch), aber schwule oder lesbische Ehen offiziell immer noch strikt ablehnen (müssen). Dies würde ich wegen der Auswirkungen auf jugendliche Homosexuelle als in hohem Maße verantwortungslos, aber nicht als hasserfüllt bezeichnen. Im übrigen habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass religiöse Hardliner der Vorwurf der Verantwortungslosigkeit gegenüber jugendlichen Homosexuellen viel eher aus der Reserve lockt als der Vorwurf der Homophobie oder des Hasses.
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