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Einzelkommentar zu:
Eichstätter Bischof unterstützt homofeindliche Bürgerinitiative


#26 JadugharProfil
  • 26.10.2016, 23:07hHamburg
  • Antwort auf #1 von UrsaMajor
  • Eichstätt ist der Ort meiner sehr traumatischen Kindheitserlebnisse! Meine Eltern waren nicht religiös (Mutter evangelisch, Vater katholisch), jedoch wurde ich auf Befehl meiner katholischen Großmutter in einen katholischen Kindergarten gebracht. Dort mußten wir jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr den ganzen Tag stillsitzen, um den Worten der Bibel zu lauschen.
    Ich verstand nur "bla bla bla Jesus", "bla bla bla Gott" und "bla bla bla Christus". Wenn wir nicht mehr sitzen konnten, gab es Schläge mit den Rohrstock. Die christlichen Werte wurden uns eingeprügelt und der Kindergarten war die reinste Folter, so daß ich erkrankte. Danach kam ich in eine katholische Bekenntnisschule, wo alles noch schlimmer war!
    Da mußten wir jeden Tag früh um 6 Uhr zur Morgenmesse. Wer nicht hinging, bekam heftige Prügel mit den Rohrstock! Sonntags mußten wir uns zwei Messen anhören. Auch das wurde überwacht und geahndet, wer nicht hinging. Das ganze Leben wurde nur noch auf die Kirche ausgerichtet, als wäre sie das Wichtigste im Leben. Durch die Prügelstrafen waren die Kinder in der Schule so brutalisiert, daß sie sich gegenseitig fast die Köpfe einschlugen. Da meine Mutter evangelisch war, wurde die ganze Familie wie Aussätzige behandelt.
    Schon früh bekam ich auch mit, daß wir von der katholischen Kirche belogen wurden. Meine kritische Haltung zu der mir äußerst widersprüchlichen Religion wurde auch immer bestraft.
    Eichstätt kann ich nicht mehr besuchen, wenn ich die vielen Geistlichen dort sehe, die mit Gebetsbüchern umherlaufen, was dort zum Straßenbild gehört, dann kommen all die bösen Erinnerungen in mir hoch. Ich habe dort so viel Böses erlebt, so daß ich damit ein ganzes Bücherregal füllen könnte, wenn ich das alles aufschreiben würde!

    Noch heute, nach mehr als 60 Jahren leide ich unter diesen traumatischen Folgen, weswegen ich frühzeitig aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Sie hat es bedauert, jedoch niemals nach den Grund gefragt! Heute meide ich die Kirchen, egal welcher Couleur, wie die Pest! Um auf den Grund des Bösen in der Kirche zu kommen, habe ich mir die Bibel vorgenommen und sehr kritisch analysiert. Dieses verruchte extrem widersprüchliche Buch ist die Ursache alles Bösen in der Christenheit!
    Die Äußerung des Bischofs ist für mich sehr böse, da er auch Nichtchristen, Agnostikern und Atheisten vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Immer noch herrscht bei diesen Leuten, den Menschen ihre Vorstellungen aufzuzwängen.
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