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Einzelkommentar zu:
Eichstätter Bischof unterstützt homofeindliche Bürgerinitiative


#34 Homonklin44Profil
  • 27.10.2016, 11:17hTauroa Point
  • Antwort auf #32 von Miguel53de
  • Die Schläge von den katholischen Nonnen in den siebziger Jahren zur Maßregelung im Kindergarten waren unter Anderem einer der Gründe, warum ich dort immer wieder weg lief. Schlimmer waren nur bestimmte Pfaffen, offenbar hatten die Nonnen ein höheres Maß an Anstand, Lehrentreue oder auch weniger sadistische und perverse Neigungen, wie auch immer man das nennen soll. Die Schläge - wegen was für einer Übertretung auch immer - sind noch heute in lebendiger Erinnerung.

    Vielleicht war für beliebte und sich früh "ordnungsgemäß" verhaltende Kinder dieser 'gute Hort' vorhanden. Das ist eine Sache der Perspektive.

    Ein Kontroll- und Belohnungssystem gab es an der Schule. wer Gebete nicht richtig aufsagen konnte oder schlecht im auswendig lernen war, kam auf eine Art schwarze Liste und wurde in Religion oder nach der Kirche besonders "bearbeitet". Ich kann nicht sagen, bei wie vielen anderen Schülern das noch so ausfiel, dass man heute zu Recht von einer Kinderschänder-Sekte sprechen kann.

    Im Elternhaus waren es wenigstens nur Ohrfeigen bzw. eine Tracht Prügel. Zwei, drei Mal die Woche konnte das schon folgen. Bei uns wurde das "gerecht" aufgeteilt, also ob man selbst was ausgefressen hatte oder nicht, machte keinen Unterschied. Niemand konnte lamentieren, er hätte mehr Schläge als der andere erhalten. Dort fehlte jedoch die "perverse" Ebene.

    Das System Zucht und Ordnung hat nicht zuletzt der Papst selbst verteidigt. Dies als 'nicht so schlimm' hinzustellen ist eines der ersten Anzeichen im Verdrängungsprozess. Man hört häufig auch von selbst Geschädigten, das hätten sie damals wohl nötig gehabt und geschadet hättees keinem zu sehr, oder Ähnliches.

    Innerhalb der RKK ist dieser Verdrängungsprozess darüber abgewickelt worden, dass sie Züchtigung verharmlosen, und Homosexuelle als "schlimmer" und "schlechter" darstellen - um ihre eigene Perversität zu beschönigen und zu verharmlosen, was sie mit Kindern tun und getan haben.
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