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Kommentare zu:
Eichstätter Bischof unterstützt homofeindliche Bürgerinitiative


#21 NorisetteProfil
  • 26.10.2016, 21:25hNürnberg
  • Antwort auf #4 von Paulus47
  • Wenn man - zurecht - den Ratzinger nennt, muss man da aber auch noch seinen Intimus, den Gänsefleisch... äääääh... Gänswein, nennen, der schließlich auch Erdbeerschorsch ist. Der ist der gleiche schlimme Finger, wie sein großer Herr und Meister.
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#22 LeonhardAnonym
#23 LasseJProfil
#24 LasseJProfil
  • 26.10.2016, 22:39hBerlin
  • Antwort auf #14 von markusbln11
  • "Ich höre immer nur von homophoben amtsträgern der katholischen kirche, die mit ihren hass auf andere den boden des grundgesetzes verlassen. Ist das wirklich das volle bild der prediger und würdenträger der rk in deutschland?"

    Das volle Bild ist das sicher nicht - es sei denn, man sieht in der offiziellen Ablehnung der Ehe für Schwule und Lesben einen Bruch des Grundgesetzes. Zweifellos gibt es viel Homophobie und auch Hass auf Homosexuelle in der RKK. Es gibt aber auch einzelne Pfarrer, die persönlich mit der vollen Gleichstellung auch bei der Ehe keine Probleme haben. Es gibt weiterhin Geistliche, die zusammen mit Protestanten Gottesdienste für Homosexuelle feiern oder selber schwul sind und das nicht sonderlich verstecken. Hier kann ich keinen Hass erkennen - eher Mutlosigkeit und Angst vor der letzten Konsequenz, für die eigenen Überzeugungen offiziell einzustehen. Auf höherer Ebene gibt es neben krass homophoben Bischöfen und Kardinälen Stimmen, die wie auch immer geartete Zeichen der Anerkennung für homosexuellen Partnerschaften fordern (Woelki, Koch), aber schwule oder lesbische Ehen offiziell immer noch strikt ablehnen (müssen). Dies würde ich wegen der Auswirkungen auf jugendliche Homosexuelle als in hohem Maße verantwortungslos, aber nicht als hasserfüllt bezeichnen. Im übrigen habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass religiöse Hardliner der Vorwurf der Verantwortungslosigkeit gegenüber jugendlichen Homosexuellen viel eher aus der Reserve lockt als der Vorwurf der Homophobie oder des Hasses.
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#25 WahrheitenAnonym
#26 JadugharProfil
  • 26.10.2016, 23:07hHamburg
  • Antwort auf #1 von UrsaMajor
  • Eichstätt ist der Ort meiner sehr traumatischen Kindheitserlebnisse! Meine Eltern waren nicht religiös (Mutter evangelisch, Vater katholisch), jedoch wurde ich auf Befehl meiner katholischen Großmutter in einen katholischen Kindergarten gebracht. Dort mußten wir jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr den ganzen Tag stillsitzen, um den Worten der Bibel zu lauschen.
    Ich verstand nur "bla bla bla Jesus", "bla bla bla Gott" und "bla bla bla Christus". Wenn wir nicht mehr sitzen konnten, gab es Schläge mit den Rohrstock. Die christlichen Werte wurden uns eingeprügelt und der Kindergarten war die reinste Folter, so daß ich erkrankte. Danach kam ich in eine katholische Bekenntnisschule, wo alles noch schlimmer war!
    Da mußten wir jeden Tag früh um 6 Uhr zur Morgenmesse. Wer nicht hinging, bekam heftige Prügel mit den Rohrstock! Sonntags mußten wir uns zwei Messen anhören. Auch das wurde überwacht und geahndet, wer nicht hinging. Das ganze Leben wurde nur noch auf die Kirche ausgerichtet, als wäre sie das Wichtigste im Leben. Durch die Prügelstrafen waren die Kinder in der Schule so brutalisiert, daß sie sich gegenseitig fast die Köpfe einschlugen. Da meine Mutter evangelisch war, wurde die ganze Familie wie Aussätzige behandelt.
    Schon früh bekam ich auch mit, daß wir von der katholischen Kirche belogen wurden. Meine kritische Haltung zu der mir äußerst widersprüchlichen Religion wurde auch immer bestraft.
    Eichstätt kann ich nicht mehr besuchen, wenn ich die vielen Geistlichen dort sehe, die mit Gebetsbüchern umherlaufen, was dort zum Straßenbild gehört, dann kommen all die bösen Erinnerungen in mir hoch. Ich habe dort so viel Böses erlebt, so daß ich damit ein ganzes Bücherregal füllen könnte, wenn ich das alles aufschreiben würde!

    Noch heute, nach mehr als 60 Jahren leide ich unter diesen traumatischen Folgen, weswegen ich frühzeitig aus der katholischen Kirche ausgetreten bin. Sie hat es bedauert, jedoch niemals nach den Grund gefragt! Heute meide ich die Kirchen, egal welcher Couleur, wie die Pest! Um auf den Grund des Bösen in der Kirche zu kommen, habe ich mir die Bibel vorgenommen und sehr kritisch analysiert. Dieses verruchte extrem widersprüchliche Buch ist die Ursache alles Bösen in der Christenheit!
    Die Äußerung des Bischofs ist für mich sehr böse, da er auch Nichtchristen, Agnostikern und Atheisten vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben. Immer noch herrscht bei diesen Leuten, den Menschen ihre Vorstellungen aufzuzwängen.
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#27 Fabian SchwulAnonym
#28 Miguel53deProfil
  • 27.10.2016, 09:35hOttawa
  • Antwort auf #3 von goddamn liberal
  • Ich ueberlegte schon, was ich schreiben koennte. Ich dachte an "ist eine Ungeheuerlichkeit, mit diesen wirklich boesen Menschen zusammenzuarbeiten."

    Aber besser, als Du es schreibst, kann man es kaum sagen. "Die voellig Amoralitaet..."

    Und ja, das ist deutscher Post-Faschismus, der den fuerchterlichen Hass dieser rechten Brut, inkl. der AfD noch einmal bestaerkt.

    Die Alarmglocken fuer eine Re-Faschistoisierung der deutschen Gesellschaft koennen gar nicht so laut laeuten, wie es notwendig waere.
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#29 Miguel53deProfil
#30 Miguel53deProfil

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