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Einzelkommentar zu:
Pariser Gericht: Die Bezeichnung "Homophobe" ist eine Beleidigung


#10 TheDadProfil
  • 03.11.2016, 09:37hHannover
  • Antwort auf #3 von markusbln11
  • ""Nun, gibt es in frankreich für schwule und lesben nicht mal mehr das gesicherte recht auf meinungsfreiheit.""..

    Natürlich hast Du bezogen auf das Urteil irgendwie Recht..

    Aber auch für uns gilt die Meinungsfreiheit immer nur gegenüber dem Staat, und erstreckt sich nicht auf persönliche Beleidigungen anderer Personen..
    Schließt man sich insofern dem Urteil des Gerichtes an, so hat es klar gelegt das Beleidigungen zu Verurteilungen führen..

    Die Frage die sich stellt ist daher nicht, ob das Urteil falsch ist, sondern ob eine Person die anderen die Menschenrechte entzogen wissen will, dagegen klagen darf mit einem bestimmtem Begriff beschrieben zu werden ?

    Um das zu klären lohnt die Berufung oder der Gang vor den EuGH..

    Das geht viel tiefer als es der Anschein vermuten läßt..
    Die Homophoben kämpfen hier nämlich gar nicht gegen Beleidigungen, sondern um die Deutungshoheit, um den Anspruch die verwendeten Begriffe bestimmen zu wollen..

    Doch hier wie überall sonst..
    Die Betroffenen bestimmen den Gebrauch der Sprache..
    Die Unterdrückten und Diskriminierten legen fest, was Unterdrückung und Diskriminierung ist..
    Und so müssen sich Menschenfeinde gefallen lassen als Menschenfeinde identifiziert und bezeichnet zu werden..
    Das hat das Gericht in diesem Prozess offensichtlich sträflich missachtet..
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