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In ihren zahlreichen Meldungen zu Vorfällen erwähnt die Polizei der Hauptstadt ausdrücklich mögliche homo- und transfeindliche Hintergründe (Bild: Sebastian Rittau / flickr / by 2.0)

Ein 24-Jähriger wurde eigenen Angaben zufolge von einem unbekannten Mann beleidigt und dann von einem später hinzugekommenen Unbekannten verletzt.

In der Nacht zum Sonntag ist es in Berlin zu einer offenbar schwulenfeindlich motivierten Auseinandersetzung gekommen. Wie die Polizei meldet, wurde sie zu einem Einsatz nach Neu-Hohenschönhausen gerufen.

Ein 24 Jahre alter Mann zeigte an, dass er gegen 1.10 Uhr an der Tram-Haltestelle Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße mit einem ihm unbekannten Mann in Streit geraten sei und von diesem homophob beleidigt wurde. Wenig später sei ein weiterer Mann hinzugekommen, soll sich verbal an den Beleidigungen beteiligt und dem 24-Jährigen einen Kopfstoß versetzt haben.

Der Angegriffene sei dann geflüchtet, habe sich versteckt und die Polizei gerufen. Der 24-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte laut Polizei eine ärztliche Behandlung aber ab. Eine sofortige Absuche nach den mutmaßlichen Angreifern verlief ohne Erfolg.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Die Berliner Polizei weist, anders als die Kollegen in den meisten anderen Städten, in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin. (pm)

-w-

#1 GeorgG
  • 06.11.2016, 12:06hBerlin
  • Berlin, immer wieder Berlin!

    Berlin war einmal ein Traumziel für Schwule aus aller Welt. Heute kann man aber keinem mehr raten, nach Berlin zu ziehen, um die schwule Szene zu genießen. Die völlig unterbesetzte Polizei kann die Bewohner nicht mehr so schützen wie es eigentlich notwendig wäre.

    Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel...
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#2 DaddyCoolAnonym
  • 06.11.2016, 12:20h
  • Vor einer Woche wurden mein Freund und ich spätabends in der Berliner S-Bahn zwischen Frankfurter Allee und Storkower Straße von einem grimmigen (deutschen) Mann mittleren Alters mit blauer Sporttasche beleidigt und angegriffen: Als wir uns erhoben um auszusteigen, zischte er uns aus einigen Metern Entfernung laut hörbar "Schwuchteln" und andere Dinge hinterher. Als ich ihn daraufhin anfuhr, stand er auf und versuchte mich zu attackieren. Da ich auswich, traf sein Schlag leider meinen Freund.
    Erfreulicherweise stellte sich sofort ein anderer Passagier vor uns, um Schlimmeres zu verhüten. Wir stiegen dann aus. Mein Freund hat die Tat bei der Berliner Polizei angezeigt (inkl. Beweisfoto des Angreifers), Maneo haben wir noch nicht informiert.
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#3 GeorgB
  • 06.11.2016, 12:51h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • "Berlin, immer wieder Berlin!"

    ja klar, denn: "Die Berliner Polizei weist, anders als die Kollegen in den meisten anderen Städten, in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin."

    "Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel..."

    Bestimmte schwule Männer leben bestimmt in der Provinz besser. Solche schwulen Männer lebten immer schon in der Provinz besser. Und die Berliner sind froh, wenn diese Art von schwulen Männern auch in der Provinz bleibt.
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