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Kommentare zu:
Berlin: Mann an Tram-Haltestelle homophob beleidigt und angegriffen


#1 GeorgGProfil
  • 06.11.2016, 12:06hBerlin
  • Berlin, immer wieder Berlin!

    Berlin war einmal ein Traumziel für Schwule aus aller Welt. Heute kann man aber keinem mehr raten, nach Berlin zu ziehen, um die schwule Szene zu genießen. Die völlig unterbesetzte Polizei kann die Bewohner nicht mehr so schützen wie es eigentlich notwendig wäre.

    Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel...
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#2 DaddyCoolAnonym
  • 06.11.2016, 12:20h
  • Vor einer Woche wurden mein Freund und ich spätabends in der Berliner S-Bahn zwischen Frankfurter Allee und Storkower Straße von einem grimmigen (deutschen) Mann mittleren Alters mit blauer Sporttasche beleidigt und angegriffen: Als wir uns erhoben um auszusteigen, zischte er uns aus einigen Metern Entfernung laut hörbar "Schwuchteln" und andere Dinge hinterher. Als ich ihn daraufhin anfuhr, stand er auf und versuchte mich zu attackieren. Da ich auswich, traf sein Schlag leider meinen Freund.
    Erfreulicherweise stellte sich sofort ein anderer Passagier vor uns, um Schlimmeres zu verhüten. Wir stiegen dann aus. Mein Freund hat die Tat bei der Berliner Polizei angezeigt (inkl. Beweisfoto des Angreifers), Maneo haben wir noch nicht informiert.
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#3 GeorgB
  • 06.11.2016, 12:51h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • "Berlin, immer wieder Berlin!"

    ja klar, denn: "Die Berliner Polizei weist, anders als die Kollegen in den meisten anderen Städten, in ihren Berichten explizit auf mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten hin."

    "Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel..."

    Bestimmte schwule Männer leben bestimmt in der Provinz besser. Solche schwulen Männer lebten immer schon in der Provinz besser. Und die Berliner sind froh, wenn diese Art von schwulen Männern auch in der Provinz bleibt.
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#4 TheDadProfil
  • 06.11.2016, 13:54hHannover
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • ""Berlin, immer wieder Berlin!""..

    Bildunterschrift :
    ""In ihren zahlreichen Meldungen zu Vorfällen erwähnt die Polizei der Hauptstadt ausdrücklich mögliche homo- und transfeindliche Hintergründe""..

    Daraus ergibt sich zwingend auch, das andere Städte und Gemeinden diese Zusammenhänge in ihren Meldungen NICHT veröffentlichen !
    Was offenbart das andere Städte und Gemeinden derlei Vorkommnisse schlicht verschweigen, damit auch insgesamt die bestehende Gewalt gegenüber LGBTTIQ*-Menschen verschweigen, weil sie LGBTTIQ*-Menschen verschweigen !

    Dieses "unsichtbar machen" ist mit ein Grund dafür, warum sich die Gewalt auch immer wieder gegenüber Minderheiten entlädt !

    ""Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel...""..

    Aus der eigenen Erfahrung neben in Hannover als gebürtiger Bremer auch lange Zeit in den 80'er Jahren in Kiel und München gelebt zu haben, und mich vielfach in der "Provinz" wie Lübeck, Delmenhorst, Oldenburg und auch in Osnabrück aufzuhalten, kann ich Dir aus erster Hand berichten, das es in der "Provinz" durchaus nicht "besser" zugeht, als anderswo..
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#5 TheDadProfil
  • 06.11.2016, 14:03hHannover
  • Antwort auf #3 von GeorgB
  • ""Bestimmte schwule Männer leben bestimmt in der Provinz besser. Solche schwulen Männer lebten immer schon in der Provinz besser. Und die Berliner sind froh, wenn diese Art von schwulen Männern auch in der Provinz bleibt.""

    -LOL-

    Nunja..
    Das diese "bestimmten homosexuellen Männer" in der Provinz nicht auffallen würden, kann ich aus eigener Erfahrung als Märchen abtun..
    Man erkennt "seine Schweine am Gang"..
    Der Umgang der Leute ist dort nur anders..
    Offenbar zischt man dort Beleidigungen erst nach, wenn der Betreffende außer Hörweite gekommen ist..
    In Großstädten wie Berlin und Hamburg fühlen sich offensichtlich auch die Angreifer irgendwie "sicherer", und erhoffen sich wohl auch so eine Art von "Solidarität" der Mitreisenden in den S-Bahnen..

    Die Reaktion von "DaddyCool" und seinem Freund sich zu stellen, ein Foto machen und Anzeige erstatten ist die richtige Reaktion..
    Wenn man alleine ist lohnt es sich durchaus laut zu brüllen und damit Öffentlichkeit herzustellen..
    Ein Selbstverteidigungs-Kurs ist zusätzlich immer empfehlenswert..
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#6 hugo1970Ehemaliges Profil
#7 Paulus47Anonym
  • 06.11.2016, 15:58h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • @GeorgeG
    "Berlin, immer wieder Berlin!

    Berlin war einmal ein Traumziel für Schwule aus aller Welt. Heute kann man aber keinem mehr raten, nach Berlin zu ziehen, um die schwule Szene zu genießen. Die völlig unterbesetzte Polizei kann die Bewohner nicht mehr so schützen wie es eigentlich notwendig wäre.

    Es lebt sich heute für schwule Männer besser in der Provinz - in Augsburg, Münster, Kiel..."

    --Genauso ist es, das hast Du gut erkannt. Hier in den Mittel- und Kleinstädten lebt es sich in der Tat für schwule Paare/Singles besser. Gründe sind:

    Platz 1) Hier ist die Bevölkerung weitestgehend freundlich und helfend und hat homosexuelle Paare akzeptiert. Das kann ich durch Berichte vieler meiner schwulen Freunde im Münsterland, im Osnabrückerland, im Ammerland bei Oldenburg, im Emsland, usw. bestätigen, die glücklich offen geoutet als Singles oder meistens als Paare auf dem Lande in Klein- und Mittelstädten leben.

    Platz 2) Hier gibt es so gut wie überhaupt keine homophoben körperlichen Angriffe, davon hat mir noch nie jemand hier von den schwulen Freunden berichtet; schwule Bekannte, die ich in Köln und im Ruhrgebiet habe, die haben mir diesbezüglich einige schlimme Geschichten erzählt. Die Verrohung in den Großstädten nimmt immer weiter zu.

    Platz 3) Hier auf dem Lande ist das Leben günstiger. Hier kann man/frau sich noch ein eigenes Haus mit Garten kaufen oder bauen oder eine große Eigentumswohung leisten. In den Großstädten wie Berlin ein Haus mit Garten zu kaufen, ist fast illusorisch für über 95 Prozent aller schwulen Großstadtbewohner. Diese wohnen fast alle in kleinen Großstadtwohnungen und meistens auch nur zur Miete.

    Platz 4) Auf dem Lande hat man/frau schlichtweg mehr Platz. Gerade wenn man gerne Waldspaziergänge mag, wo einem kaum Menschen entgegenkommen, oder seine Fitness beim Dauerlauf verbessern will, hat man hier viele Wege und Pfade, ohne das einem hier viele Menschen entgegenkommen und stören.

    Platz 5) Wer Hobbys hat, die viel Platz benötigen, der ist auch auf dem Lande besser dran, wie dies beispielsweise für alle schwulen Männer mit "grünen Daumen" der Fall ist. Sie können sich in einem eigenen Garten austoben und sich verwirklichen.

    Platz 6) Wer Tiere gern hat, beispielsweise Hunde, der muss diese nicht in der Großstadt in einer kleinen Wohung halten, sondern kann sie tiergerechter auf dem Lande haben und Ihnen viel Freilauf und Natur bieten. Gleiches gilt für Pferdeliebhaber: hier finden sich Reithallen, die auch noch günstig genug sind, um ein Pferd dort unterzustellen. Wer jemals ein Pferd in Berlin unterstellen wollte, der "fällt um", was er dort in den wenigen Pferdreithallen in Berliner Großstadtrandlage zu zahlen hat; und es dauert ewig, bis man oftmals im städtischen Verkehr bei der Reithalle ausserhalb von Berlin angekommen ist.

    Platz 7) Auch wer eine Regenbogenfamilie hat, lebt schlichtweg in Klein- und Mittelstädten nicht nur günstiger, sondern dort ist das Klima für Kinder und Familien günstiger. Wer will denn ernsthaft seine Kinder in der Nähe des Görlitzer Parkes in Berlin haben, wo Drogenverkäufer an jeder Ecke stehen, und man als Eltern Sorgen haben muss, ob die Kinder nicht auf dem Weg zur Schule von Drogenverkäufern angelabert werden oder schlimmeres....

    Platz 8) Und seien wir doch ehrlich das Argument Museen oder Theater in den Großstädten, das "zieht auch kaum". Wie oft geht man/frau noch in ein Museum, nachdem man dort das 5.Mal gewesen ist..die Kulturszene hat man nach einigen wenigen Jahren in der Wohnstadt"durch" und auch vom Lande aus, läßt sich ein schönes Kulturwochenende in einer x-beliebigen Großstadt organisieren, dafür muss man nicht in einer Großstadt wohnen.

    Platz 9) Nicht nur homophob motivierte Straftaten in den Großstädten nehmen zu, auch die Zahl der Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle sowie Diebstähle der Geldbörse/des Smartphones an S-Bahn-Stationen und U-Bahn-Stationen explodiert und ist laut SEK-Bericht 2016 auf einem historischen Höchstand in Deutschland. Wohnungs/Hauseinbrüche in Kleinstädten und Mittelstädten sind viel seltener und dort passen die Nachbarn oftmals auf, welches fremde Auto dort durch Ihre Straße kurvt oder wer dort herumlungert.

    Platz 10) Tja was verbleibt also als Pluspunkt für ein schwules glückliches Großstadtleben, das man auf dem Lande nicht hat: und da fällt mir wenig ein, ausser dass in der Großstadt mehr schwule Männer zur Auswahl sind und dort die Szene mit den Läden und schwulen Partys ist. Je älter ich werde, brauche ich dies aber immer weniger...in jungen Jahren war es interessant und neu, aber heute mit Mitte 40: klar ist es nett, an einem Wochenende einmal wieder durch Köln zu "turnen", aber dann sind schwule ältere Paare/Singles auch wieder ganz froh, in Ihrem Haus mit Garten zu sein, mit dem Hund im Wald spazieren zu gehen und nicht sich durch das Menschengedränge im Großstadtverkehr auf dem Weg zur Arbeit in der Woche kämpfen zu müssen. Und Fitnesstudios, Restaurants, McDonalds/Burgerking oder Sport- und Musikvereine gibt es auch in jeder Klein- und Mittelstadt in Deutschland.
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#8 LaurentEhemaliges Profil
#9 Na jaAnonym
  • 06.11.2016, 17:24h
  • " jeder nach seiner Fasson."

    Es ist das Grundprinzip des Missionars unter allen Umständen Andere mit seinem Glauben zu "beglücken".
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#10 Patroklos
#11 Na jaAnonym
#12 Robby69Ehemaliges Profil
  • 06.11.2016, 18:26h
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • " Die völlig unterbesetzte Polizei kann die Bewohner nicht mehr so schützen wie es eigentlich notwendig wäre"

    Prust!
    Na da braucht sich unser "GeorgG" keine Sorgen zu machen. Da sorgt sein "oberster Chef" schon dafür, dass immer genug "Kollegen" da sind, um für die berühmte "Sicherheit und Ordnung" zu sorgen. Die Entscheidungsträger der "Amtlichen" können doch nicht riskieren, dass unser "grünelnder" "GeorgG" noch in Schnappatmung verfällt, weil zu viele von uns - seiner Meinung nach - angeblich zu sehr "oral fixiert" sind oder im angeblichen "Halbwelt-Jargon" posten. -
    Statt sich über angebliche "Unterbesetzung" aufzuregen, sollte er lieber anregen, dass sich die "lieben Kollegen" mal um das kümmern, wofür sie bezahlt werden - statt irgendwelche monate- bzw. jahrelang andauernden illegalen Überwachungs-Aktionen etc. gegen friedliche Bürger zu veranstalten. Und dass solche illegalen Überwachungs-Aktionen bundesweit "von oben" gebilligt werden, ist nun mal Fakt...
    Also Personal korrekt einsetzen - statt für irgendwelchen Blödsinn; dann werden auch keine Steuergelder zum Fenster rausgeworfen.
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#13 Homonklin44Profil
  • 07.11.2016, 13:05hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von Paulus47
  • In Kiel kommt homophob motivierte Gewalt ebenso vor, wie anderswo auch. Nur reden vielleicht weniger drüber oder versuchen eher, es "wegzustecken".
    Von Beraubten und Zusammengeschlagenen habe ich öfter schon gehört, mir selbst sind auch Erfahrungen mit dem Charakter 'homophob motiviert' zugemutet worden.
    Ein flüchtig Bekannter wurde mehrfach geschlagen, weil er als TV wohl die Art Aggro-Leute anzieht.

    Verhält man sich unauffällig oder läuft man im "Hetero-Look" herum, bleibt es bei seltenen Anpöbeleien, wobei es auch so ist, dass Beleidigungen in Richtung "Schwuchtel" und "Schwanzlutscher" usw. in der Straßenszene wie gang und gäbe gebraucht werden. Das passiert auch eindeutig Heterosexuellen bzw.Leuten, denen man nicht ansieht, wie rum orientiert die sein könnten.

    Am wenigsten kommt man natürlich in kritische Situationen, wenn man ungeouted lebt und gleichzeitig für einen Hetero gehalten wird, und dazu noch möglichst unauffällig wirkt.

    Weiter draußen auf dem Land funktioniert das noch besser, man hat weniger Idioten konzentriert am Ort, aber die Anonymität ist immerhin heute verbreitet genug, dass die meisten Leute nicht übermäßig neugierig agieren. Da kannst auch mal in Motorradkombi im Supermarkt sein, ohne dass gleich einer Verdacht schöpft.

    Für ein Single-Dasein gesprochen, ein wenigstens erleichtertes Leben, nicht dieser konstante Stress. Wie es Beziehungs-LGBTIQ erleben, das kenne ich nicht.

    Dem Rat, vom Dorf in die anonyme Stadt zu ziehen, bin ich als junger Mann gefolgt, aber nach 15 Jahren in einer Provinzstadt der Ansicht, auf einem fremden Dorf, wo man nur seine Hetero/Hetera-Clique kennt, wird man am Nächsten in Frieden gelassen.
    Die einzige Großstadt, wo ich mich wirklich ungezwungen gefühlt habe, war Toronto.

    Berlin kam mir vor so 10 -20 Jahren immer etwas wie Toronto vor, wobei ich die Brennpunktviertel nicht erlebt habe. Schade, wenn die Stadt diesen Charakter verliert. Was ist bloß mit den Millionen der friedfertigen Raver und Paradengäste passiert, die zur Zeit der Technoparaden dort waren? Kamen die wirklich alle nur von außen?
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#14 Homonklin44Profil
  • 07.11.2016, 13:17hTauroa Point
  • Antwort auf #12 von Robby69
  • Ich weiß es zwar nicht, ob das problemfrei zu machen wäre, aber "Überwachung" mit Kameras an Orten, wo die Gefahr erhöht vorkommt, würde, denke ich, schon Sinn machen. Natürlich muss dann auch eine Bereitschaft zur Stelle sein, wenn irgendwas passiert und gesehen wird.

    Die Polizei kann aber auch mit 3 Mal so vielen Streifen nicht überall gleichzeitig sein. Ich mlöchte gar nicht wissen, was die neben ernsthaften Einsätzen in Berlin täglich und nächtlich an Bagatell-Aufkommen und Sorgen einsamer, überverängstigter oder psychisch etwas akzentuierter Anrufer abfangen müssen. Ich schätze, die sind nach ihrer Schicht damit auch bedient erstmal.

    SV-Kurse oder mit Begleitung weggehen, Kurse für selbstbewusstes Auftreten und De-Eskalation, sich wehren lernen. Nützt eher noch.Klar, wenn man als Einzelner von einer Gruppe angegangen wird, wird's schwierig.
    Das Problem liegt auch da dran, dass nichts nach folgt, oder die Angreifer nicht gefunden werden. Und dann hat man Aussage gegen Aussage oder es wird falsches Zeugnis abgelegt, wenn man allein gegen die Bande stand.

    Und wenn man sowas mitkriegt, nicht fackeln. Polizei sofort rufen.
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#15 Homonklin44Profil
  • 07.11.2016, 13:56hTauroa Point
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Man kann hier unauffällig leben, wenn man es von Natur aus eh schon ist, also rein äußerlich oder vom Verhalten her.

    Das nützt aber nicht in jeder Situation. Heteros werden ebenso oft blöd angemacht oder es entstehen kritische Situationen. Da braucht der eine bloß den Fan-Schal von der verkehrten Mannschaft um haben, oder vermehrt auch die falsche Kombination Augenfarbe, Haarfarbe,Hautton, Klamottenstil. Man muss das halt lernen, mit welchem Dresscode oder Auffälligkeits-Mut man sich wo wie bewegen kann.

    Das latent homophobe Gelabere bekommt man vom Hinhören in den Gesprächen zwischen Leuten schon mit. Die müssen da nicht mehr viel Persönliches zischeln. Das ist eher so eine unterschwellige Übereinstimmung verbreiteter Töne. Wie bei der Stimmung während eines Gewitters. Bloß runter vom Deich, Gewitterschutz aufsuchen.
    Verhaltensstrategien bringen tatsächlich viel.
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#16 userer
#17 TheDadProfil
  • 07.11.2016, 16:01hHannover
  • Antwort auf #15 von Homonklin44
  • Ich kenne Kiel recht gut, denn ich habe dort 3 1/2 Jahre gelebt..
    Im Grunde genommen ist es dort wie überall..
    Wer nicht sichtbar ist, dem passiert auch wenig..

    Es gibt aber genügend Menschen die durchaus sichtbar sind, und für die es auch keine Option ist, sich unsichtbar zu machen oder unauffällig zu verhalten..

    Homophobie und Transphobie begegnet man aber nicht mit Unsichtbarkeit, sondern mit Aufklärung..

    Und im Falle eines Falles mit Gegenwehr und der Polizei..

    Wobei ich definitiv gegen vermehrte Kamera-Überwachung bin, denn wir werden schon genügend überwacht..
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#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 07.11.2016, 18:30h
  • Antwort auf #14 von Homonklin44
  • "Ich weiß es zwar nicht, ob das problemfrei zu machen wäre, aber "Überwachung" mit Kameras an Orten, wo die Gefahr erhöht vorkommt, würde, denke ich, schon Sinn machen. Natürlich muss dann auch eine Bereitschaft zur Stelle sein, wenn irgendwas passiert und gesehen wird. Die Polizei kann aber auch mit 3 Mal so vielen Streifen nicht überall gleichzeitig sein. Ich mlöchte gar nicht wissen, was die neben ernsthaften Einsätzen in Berlin täglich und nächtlich an Bagatell-Aufkommen und Sorgen einsamer, überverängstigter oder psychisch etwas akzentuierter Anrufer abfangen müssen. Ich schätze, die sind nach ihrer Schicht damit auch bedient erstmal. "

    Hier in Regensburg haben sie relativ viel Überwachungskameras installiert - aber das nützt überhaupt nichts. Die Übergriffe auf Schwule - die sich eben nicht "straight-like"-mäßig verhuscht als scheinbare "Heten" tarnen und ihre Sexualität komplett verleugnen - sind die letzten Jahre trotzdem kontinuierlich gestiegen. - Genau wie an anderen Städten leider auch. - Ich denke, in Berlin ist es nur deshalb "sichtbarer" als in anderen Städten/Bundesländern, weil Berlin diese Übergriffe inzwischen auch "gesondert" als homo-/transphobe Übergriffe dokumentiert. Im Gegensatz zu den anderen Städten/Bundesländern, in denen diese Übergriffe immer wieder vorsätzlich als irgendwelche "Ordnungswidrigkeiten" u.ä. verharmlost. -

    Und was die Bullen (bundesweit) betrifft: Fakt ist, dass sie und ihre "Aktionen" nicht die Lösung des Homo- und Transphobie-Problems in unserem Land sind - sondern selbst TEIL des Problems.
    (Auch wenn das einige User hier nicht gerne hören, aber es ist leider so.)
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