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Kommentare zu:
Liberale Schwule und Lesben fordern "Mut statt Feigheit"


#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.11.2016, 11:15hFrankfurt
  • Die alte Politik von Niebel: Kürzung der Entwicklungshilfe. Vorwand ist dann Homophobie in den entsprechenden Ländern. Zynischer geht's nicht mehr
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#2 TheDadProfil
  • 12.11.2016, 11:40hHannover
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • ""Die alte Politik von Niebel: Kürzung der Entwicklungshilfe. Vorwand ist dann Homophobie in den entsprechenden Ländern. Zynischer geht's nicht mehr""..

    Das ist absolut nicht "zynisch", sondern die originäre Handlungsweise um dem Bruch der Menschenrechte im entsprechendem Land zu begegnen !

    "Homophobie" ist dann auch kein "Vorwand", sondern eine nachvollziehbare Begründung für die Handlungsweise..
    Und damit politisch angezeigt..
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#3 RobinAnonym
  • 12.11.2016, 12:07h
  • Wenn die FDP nicht "vor Rechtspopulisten zurückweichen" will, wieso imitiert sie sie dann?

    Z.B. kämpft die FDP in zahlreichen Bundesländern (u.a. Baden-Württemberg) gegen die Bildungspläne und liegt da voll auf einer Linie mit der AfD.

    Aber so kennen wir das von der FDP:
    wenn sich Wahlen nähern, machen sie immer einen auf homofreundlich, weil sie unsere Stimmen bekommen wollen, aber in der Realität machen sie dann das genaue Gegenteil.

    Diese Taktik verbindet FDP und SPD.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.11.2016, 12:14hFrankfurt
  • Antwort auf #2 von TheDad
  • @Kollege TheDad (der Kollege fällt mir manchmal schwer, aber die Form muss eingehalten werden)

    Dann können wir gerade in den ärmsten Ländern die Entwicklungshilfe einstellen. Wenn das nicht zynisch ist, was dann ? Ich bin nur froh, dass in Deiner Linkspartei niemand auf Dich hören wird. Wie gesagt haben die andere Prioritäten als Politik für Minderheiten und in diesem Fall haben sie auch sehr recht
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#5 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 12.11.2016, 13:15h
  • Antwort auf #3 von Robin
  • "Diese Taktik verbindet FDP und SPD."

    hm, wenn die zwei parteien eine koalition bilden, was käme da raus? Wissen würde ich es ja schon gerne, aber lieber nicht probieren, denn da schwant mir böses, denn die fdp hat viel zu oft aktiv gebremst, während die spd passiv bremst!
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#6 Dont-talk-shitAnonym
#7 ursus
  • 12.11.2016, 14:08h
  • kämen diese forderungen nicht von akteur_innen einer partei, die mit ihrer ideologie der wirtschaftlichen deregulierung und gesellschaftlichen entsolidarisierung das entscheidende fundament für den erfolg der rechten gelegt hat, dann wären sie als gegenprogramm zum rechtspopulismus vielleicht sogar glaubwürdig.
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#8 PeerAnonym
  • 12.11.2016, 14:22h
  • Antwort auf #5 von hugo1970
  • Nein, die SPD bremst auch aktiv:
    das SPD-geführte Bildungsministerium hat z.B. in Baden-Württemberg den ursprünglich geplanten Bildungsplan nach den ersten Protesten von "Besorgten Eltern" & Co (die nicht mal alle Eltern sind und die nicht mal 0,01 % aller Baden-Württemberger ausmachen) auf Eis gelegt.

    Und dann ist auch die restlichen 5 Jahre kein Bildungsplan verabschiedet worden. Dafür ist die SPD ja auch rausgeflogen. Und jetzt kuschen die Grünen vor der Union.

    Aber Fakt ist, dass die SPD immer wieder auch aktiv bremst.

    Übrigens auch im Bund:
    dass die Bundesrats-Initiative nicht zur Debatte ins Parlament kommt, ist in den jeweiligen Ausschüssen von Union UND SPD blockiert worden.

    Überhaupt ist eigentlich jede Blockade immer aktiv. Denn die SPD ist ja Regierungspartei und verhindert dennoch die versprochene Gleichstellung.
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#9 habemus_plemplem
  • 12.11.2016, 15:14h

  • Es gibt ja in den meisten Parteien Untergruppen oder Einzelpersonen mit queerpolitisch vertretbaren Ansichten, da bildet die FDP keine Ausnahme. Die Frage ist halt, wie relevant diese für die Gesamtpartei sind, v.a. wenn es um Machtoptionen geht. Das kann man inzwischen ganz gut einschätzen und das Ergebnis ist zum Weglaufen.

    Welche Partei, die ein LGBT-freundliches Image pflegt, würde heute der Union eine Koalition verweigern? Die SPD jedenfalls nicht, nicht mal Johannes Kahrs persönlich. Und die FDP schonmal gar nicht.

    Die Union weiß sehr genau, dass sie sich queerpolitisch keinen Millimeter bewegen muss, wenn sie mit diesen Parteien koalieren will.

    Es täte der Glaubwürdigkeit von Parteien verdammt gut, Koalitionsangebote auch mal in den Wind zu schlagen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 TheDadProfil
  • 12.11.2016, 15:22hHannover
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • ""Dann können wir gerade in den ärmsten Ländern die Entwicklungshilfe einstellen.""..

    Das ausgerechnet die "Entwicklungsländer" mit dem größtem Förderungsbedarf zu den Staaten gehören die die eigene Bevölkerung um ihre Menschenrechte bringt, führt nun bei Dir zu keiner Erkenntnis ?

    Das "Entwicklungshilfe" nicht dazu geleistet wird die bestehenden Verhältnisse auf Dauer zu stabilisieren ist Dir unbekannt ?

    ""Wie gesagt haben die andere Prioritäten als Politik für Minderheiten und in diesem Fall haben sie auch sehr recht""..

    Es gibt anders lautende Positionen im Parteiprogramm der Linken..
    Das solltest Du dringen einmal lesen..
    Nur so als Information, denn zur Veränderung Deiner Haltung gegenüber Menschen in diesen Ländern und auch insbesondere in dieser BRD wird das nur schwer beitragen können..

    ""@Kollege TheDad (der Kollege fällt mir manchmal schwer, aber die Form muss eingehalten werden)""..

    Wir sind immer noch keine "Kollegen"..
    Obwohl Du das hier nie angesprochen hast halte ich Dich für eine Art Lehrer, und Du denkst vielleicht, weil wir damit in einer vergleichbaren Position tätig wären, würde uns das zu "Kollegen" machen..
    Du irrst..
    Ich komme aus einem anderem beruflichem Feld und arbeite zwischenzeitlich pädagogisch mit Kindern und Jugendlichen..
    Du bist dann vielleicht Lehrer, aber längst kein Pädagoge..

    Und somit sind wir weder beruflicher Natur, noch sonst irgendwie durch eine "gefühlte Verbindung" innerhalb der gleichen Community so eine Art von "Kollegen"..
    Wir sind nicht Teil der gleichen Community..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#11 MarcAnonym
  • 12.11.2016, 15:33h

  • Das sollen die schwulen Muppetbabys der FDP erstmal mit ihrer strukturkonservativen Mutterpartei klären, die Liberalismus seit Langem nur noch im Bereich der Wirtschaft kennt, und dort im Parteiprogramm verankern. Dann sehen wir weiter.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 hugo1970Ehemaliges Profil
#13 Patroklos
  • 12.11.2016, 16:23h
  • Antwort auf #9 von habemus_plemplem
  • "Es täte der Glaubwürdigkeit von Parteien verdammt gut, Koalitionsangebote auch mal in den Wind zu schlagen."

    www.infratest-dimap.de/

    Wenn's rechnerisch jedoch nicht möglich ist, dann geht es aber nicht anders. Aktuell wäre - auf den Bundestag bezogen - eine Koalition aus SPD, FDP, Grünen und Linken mehrheitsfähig, allerdings ist das auf Grund einiger Animositäten (Grüne können nicht mit der FDP, diese nicht mit der Linkspartei) Utopie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#14 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.11.2016, 17:23hFrankfurt
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Mich interessieren keine Parteiprogramme sondern die Realität. Das interessante an der Realität ist, dass verschiedene Ziele meistens im Widerspruch zueinander stehen und dann ist es interessant, was einer Partei wichtiger ist. Bei der Linkspartei ist Homopolitik nur wichtig, wenn sie nicht im Widerspruch zu einem ihrer größeren Ziele steht. Aber solange man sowieso nur in der Opposition ist, kann man die Widersprüche immer noch ganz gut unter den Tisch kehren
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#15 TheDadProfil
  • 12.11.2016, 21:16hHannover
  • Antwort auf #14 von Dont_talk_about
  • ""Mich interessieren keine Parteiprogramme sondern die Realität. Das interessante an der Realität ist, dass verschiedene Ziele meistens im Widerspruch zueinander stehen und dann ist es interessant, was einer Partei wichtiger ist.""..

    Bezogen auf die Gleichstellung und Gleichberechtigung gibt es hier gar keine ""verschiedenen Ziele die sich im widersprechen"" !

    Insofern ist es unerheblich was verschiedene Parteien dann noch irgendwie "wichtig" scheint..

    Wer gegen die Gleichstellung agiert, vertritt mich auch nicht bei anderen Interessen..

    Wer für die Gleichstellung agiert, mit dem kann ich dann auch über andere Ziele und Interessen der Gesellschaft diskutieren und auch streiten..

    ""Bei der Linkspartei ist Homopolitik nur wichtig, wenn sie nicht im Widerspruch zu einem ihrer größeren Ziele steht.""..

    Blanker Unsinn..
    Die Links-Partei macht gar keine "Homo-Politik", denn sie entkoppelt die Gleichstellung der LGBTTIQ* nicht von "Homos", und auch nicht von der Gleichberechtigung der Frauen..
    Du verwechselst hier in Deiner eingeschränkten Sicht die Links-Partei mit der SPD oder gar der FDP..

    Gleichstellung und Gleichberechtigung ist für die Links-Partei und für die Grünen Teil einer gesellschaftlichen Entwicklung die es zu organisieren gilt um andere Projekte wie Lohnentwicklung und Teilhabe beispielsweise von Menschen mit Handicap oder auch Rentnern überhaupt erst von der "Wiege bis zur Bahre" gestalten zu können..

    ""Aber solange man sowieso nur in der Opposition ist, kann man die Widersprüche immer noch ganz gut unter den Tisch kehren""..

    Scheint deine Maxime zu sein, dann tatsächlich befindest Du dich in permanenter Opposition zur Forderung nach Gleichstellung und Gleichberechtigung !
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#16 Dont_talk_aboutProfil
  • 12.11.2016, 23:38hFrankfurt
  • Antwort auf #15 von TheDad
  • @The Dad

    Wenn die Gleichstellung so zentral ist, wieso hat sie die DKP nicht schon in den 60er Jahren gefordert ?
    Nichts dazu im Parteiprogramm.

    Für die alten SED-Kader gibt es schlicht wichtigeres als die Gleichstellung. Deshalb kann man problemlos Maximalforderungen erheben, ohne da jemanden zu vergraulen.
    Dich kann man wirklich leicht einfangen
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#17 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 00:17hHannover
  • Antwort auf #16 von Dont_talk_about
  • ""Wenn die Gleichstellung so zentral ist, wieso hat sie die DKP nicht schon in den 60er Jahren gefordert ?
    Nichts dazu im Parteiprogramm.""..

    Zunächst wage ich das zu bezweifeln, denn die Gleichstellung und Gleichberechtigung ist schon über 150 jahre teil der politischen Programme aller Linker Parteien, die das dann allerdings nicht immer auf Minderheiten heruntergebrochen formuliert haben..

    Insofern frag dazu dann bitte den nächsten Ortsverband der "DKP"..
    Die können dazu sicher dezidiert Auskunft erteilen..

    Die "DKP" ist dann auch nicht die "SED", und diese nicht die Linke Partei im Bundestag..

    ""Deshalb kann man problemlos Maximalforderungen erheben, ohne da jemanden zu vergraulen.""..

    Auch Dir sei an dieser Stelle dann noch einmal erklärt :
    Es gibt keine ""Maximalforderungen""..

    Gleichstellung und Gleichberechtigung ist ein Auftrag aus dem GG im Artikel 3 des GG formuliert, der sich an jede amtierende Bundesregierung richtet..

    Diesen Umzusetzen ist dann auch nicht die Erfüllung einer ""Maximalforderungen"", sondern das "anheben" bislang nicht verwirklichter Rechte von Minderheiten auf das Maß der Mehrheit, die tatsächlich über "maximale Grundrechte" verfügen..

    Dein "Problem" und das vieler anderer hier ist es nämlich die Gleichstellung aus der falschen Perspektive aus zu betrachten, die Dir dann vorgauckelt die Gleichstellung würde der Mehrheit irgendwelche Nachteile bringen..

    Das ist vollkommen falsch..
    Für die Mehrheit ändert sich gar nichts..
    Sie hat dadurch nicht weniger Rechte, und diese Rechte sind auch nicht weniger Wert, bloß weil andere Menschen auch über sie verfügen dürfen..

    Deine gesamte "Argumentation" ist deshalb irrelevant, und zudem aus der gleichen Ecke formuliert, aus der 1934 die Rassegesetze formuliert waren..
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#18 Dont-talk-shitAnonym
#19 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.11.2016, 01:52hFrankfurt
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • @The Dad

    Du lebst in Deiner selbstreferentiellen Welt, in der Konstrukte aus der Außenwelt völlig falsch interpretiert werden. Da wo es die Katalogisierung des Schwulen gar nicht gibt, kann auch nichts gleichgestellt werden. Im alten Rom z.B. hätte sich niemand als Homosexueller bezeichnet. Das war eine Handlung aber kein Wesenszug. Eine Handlung kann jedoch stets moralisch bewertet werden und
    damit fällt die gesamte Argumentation aus allen Deinen Beiträgen wie ein Kartenhaus in sich zu sammen
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#20 FUCKFDPAnonym
  • 13.11.2016, 10:42h
  • Ach ja, die FDP mal wieder...

    Und wieso gegenüber Neonazis zurück weichen? Ist nicht die Neofeudale Politik, für die die FDP steht genau das selbe?
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#21 StandesamtAnonym
#22 AFD-WatchAnonym
#23 habemus_plemplem
  • 13.11.2016, 12:55h
  • Antwort auf #13 von Patroklos
  • Du vergisst die theoretische Möglichkeit einer Minderheitsregierung. Bei der aktuellen Zusammensetzung des Bundestages, in der die Union nur sehr knapp die absolute Mehrheit verfehlte, hätte man das durchaus machen können. Für die Demokratie wäre dies allemal gesünder gewesen als 80% des Parlaments (!!!) zu einer Regierungskoalition zusammenzustecken.

    Dann wäre es im Bundestag vielleicht endlich mal darum gegangen, fallweise eine Mehrheit für die beste Lösung zu finden, anstatt der Öffentlichkeit nur innerkoalitionäre Beschlüsse zu präsentieren und die Opposition zu ignorieren. Das höhlt den Bundestag nämlich aus und es erzeugt viele Unzufriedene in beiden Regierungsparteien und bei deren Anhänger_innen. Gesellschaftlichen Fortschritt kann man da sowieso vergessen.

    Aber die SPD musste ja unbedingt da mitmachen und war in höchster Instanz spontan dazu bereit, uns bereits vor Beginn der Koalitionsverhandlungen dafür zu verraten (Sechsaugengespräch, Der Spiegel 2013:
    m.spiegel.de/spiegel/print/d-117180323.html).
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#24 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.11.2016, 13:44hFrankfurt
  • Antwort auf #23 von habemus_plemplem
  • Die AfD wird 15 % holen und die FDP wird vielleicht auch wieder reinkommen. Schwarzgrün und rotrotgrün sind seit Tramp mausetot.

    Die einzige Frage ist, ob es schwarzrot alleine für eine Mehrheit schafft oder ob sie sich Grüne/FDP dazuholen müssen. Alle anderen Koalitionen sind rechnerisch völlig unrealistisch
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#25 habemus_plemplem
#26 LorenProfil
  • 13.11.2016, 14:24hGreifswald
  • Antwort auf #24 von Dont_talk_about
  • Mit abnehmender Parteienbindung der Wählerinnen und Wähler halte ich Kaffeesatzleserei über Wahlergebnisse im Herbst des kommenden Jahres für wenig hilfreich für die Definition eigener Ziele und Strategien. Wer weiß schon, welche Ereignisse positiver oder negativer Art bis dahin zu kommentieren und verarbeiten sind. Eine halbwegs seriöse Prognose kann man womöglich vor den letzten Umfragenergebnisse gar nicht treffen, was mögliche Regierungskoalitionen im Bund angeht. Und da muss man dann noch die abnehmende Qualität der repräsentativen Umfragen in Rechnung stellen.
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#27 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 14:26hHannover
  • Antwort auf #19 von Dont_talk_about
  • ""Da wo es die Katalogisierung des Schwulen gar nicht gibt, kann auch nichts gleichgestellt werden.""..

    Daran arbeitest Du..
    Dort wo nichts wahrgenommen wird, kann man auch nicht ""katalogisieren"", und demnach muß man dort auch nichts gleichstellen..

    Doch die Verfassung nimmt die Gleichstellung schon vorweg, noch bevor sie sie Vielfalt der Menschen in ihrer Bandbreite der Ausprägung wahrgenommen hat, und stellt gleich, weil die Menschen so unterschiedlich sind !

    Erst die Beton-Köpfe, die Rassisten, die Homo-Hasser, die oft in der gleichen Person zusammentreffen wollen diese ""katalogisierung" vornehmen, und Regeln erlassen die die einen Menschen zu VOLL-Bürgern erklären, und die anderen Menschen dann zu Bürgern 2. und gar 3.Klasse..

    Das ist Dein Tenor..

    ""Im alten Rom z.B. hätte sich niemand als Homosexueller bezeichnet.""..

    Ich bin auch keine..
    Was nützt dir also der Verweis auf untergegangene Reiche ?

    Dir gelingt es nicht Gesellschaft aus der Sicht der Verfassung her zu denken..
    Du denkst permanent aus der Sicht derer, die Gesellschaft zu dem gemacht haben, wie wir sie Heute vorfinden..
    Das führt dazu keine Veränderungen vornehmen zu wollen, denn es beträfe dann ja die eigene Tasche..

    Gleichstellung nimmt niemandem etwas weg..
    Im Gegenteil..
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#28 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.11.2016, 18:30hFrankfurt
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • @Kollege The Dad

    Du hast den Punkt nicht verstanden. Es geht nicht um (Nicht)Sichtbarkeit, sondern darum, ob schwul eine Identität ist oder nur eine Handlung. Geht es nur um eine Handlung, ist niemand ein Bürger 2.Klasse. Eine Handlung wird moralisch bewertet, aber es macht keinen Sinn, Dir das weiter zu erklären. Du kannst oder willst es einfach nicht verstehen
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 LorenProfil
  • 13.11.2016, 19:03hGreifswald
  • Antwort auf #28 von Dont_talk_about
  • Liest sich, als hielten Sie "schwul" für eine ausschließlich sexuelle Aktivität i.S. einer Triebabfuhr. Ein reduktionistisches Menschenbild, das offenbar Sexualität isoliert von der Emotionalität definiert und die Ganzheitlichkeit des Menschen leugnet. Als würden soziale Interaktionen nicht auf verschiedene Persönlichkeitsbereiche eines Menschen wirken.
    Interessant, aber m.E. abwegig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#30 AFD-WatchAnonym
  • 13.11.2016, 19:22h
  • Antwort auf #28 von Dont_talk_about
  • Hast du das schon deinen Kollegen von der CSU erzählt? Die haben das auch nicht so recht verstanden mit der Handlung, sondern bei den HartzIV-Reformen ganz plötzlich darauf bestanden, dass dies ein Sachverhalt sein soll, der gleich behandelt werden soll, wo man doch sonst immer betont hat und heute noch betont, dass diese Sachverhalte völlig ungleich sein sollen und daher auch keiner Gleichbehandlung bdürfen:

    www.rp-online.de/politik/deutschland/hartz-iv-bevorteilt-ang
    eblich-homosexuelle-paare-aid-1.1612040


    "Hamburg (rpo). Bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II sollte man eigentlich davon ausgehen, dass alle Antragssteller gleich behandelt werden. Jetzt haben Politiker von CDU und SPD in den internen "Hartz IV"-Richtlinien der Bundesagentur für Arbeit offenbar entdeckt, dass homosexuelle Paare möglicherweise gegenüber heterosexuellen bevorzugt werden.
    Das berichtet die "Bild am Sonntag". Die Politiker fordern die Bundesagentur auf, ihre internen Richtlinien für die Bewilligung der Anträge von Arbeitslosen zu überprüfen.

    Der Vorsitzende des Bundestagswirtschaftsausschusses, Rainer Wend (SPD), sagte der Zeitung: "Die Bundesagentur für Arbeit sollte die genaue Formulierung der Arbeitsanweisung noch einmal überprüfen." Es müsse klar sein, dass homosexuelle Partnerschaften nicht anders behandelt werden als heterosexuelle.

    Der CSU-Arbeitsmarktexperte Johannes Singhammer forderte: "Es kann doch nicht sein, dass homosexuelle Paare bevorzugt werden." Die Bundesregierung müsse umgehend dafür sorgen, dass die Bundesagentur die Richtlinie ändere. "Das Arbeitslosengeld II darf nicht zu ehe- und familienfeindlichen Effekten führen", sagte er.

    Laut "Hartz IV"-Gesetz werden bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II Einkünfte und Vermögen eines Partners berücksichtigt. Dies gilt auch für "eheähnlichen Gemeinschaften".

    Nach den Durchführungsrichtlinien der Bundesagentur wird aber nur "eine auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau" als "eheähnliche Gemeinschaft" angesehen.

    BA-Sprecher Ulrich Waschki bestätigte dem Blatt: "Wenn Homosexuelle ohne eingetragene Partnerschaft zusammenleben, werden Vermögen und Einkommen des Partners nicht berücksichtigt."

    Wieso wurden "moralische Handlungen" plötzlich zu Identitäten oder Sachverhalten?
    Kannst du das deinem CSU-Kollegen bitte erklären? Oder kann oder will er es nicht verstehen?
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#31 stromboliProfil
#32 stromboliProfil
  • 13.11.2016, 19:28hberlin
  • so nebenbei.. früher hat man gefragt, ob man angesichts eines konterfeis bei dem einen gebrauchten wagen kaufen würde ( nixon...)
    Ich würde den feist-feixenden nicht mal die hand reichen ohne danach meine finger abzuzählen
  • Antworten » | Direktlink »
#33 TheDadProfil
  • 13.11.2016, 21:40hHannover
  • Antwort auf #28 von Dont_talk_about
  • ""Du hast den Punkt nicht verstanden.""..

    Schwul ist eine Beschreibung der Identität..
    Der Sexuellen Identität, denn sie nimmt gleichzeitig eine Beschreibung der Sexualität vor..

    Diese kann man auch mit "Homosexuell" beschreiben, dabei wird aber der politische Aspekt außer Acht gelassen, der dabei nämlich gar nicht vorkommt..

    Schwul sein ist keine Handlung..

    Sex haben ist eine Handlung..
    Schon die abwertende Beschreibung "schwuler Sex" ist eine moralische Abwertung dieser Handlung..
    Moralische Bewertungen nehmen auch nur Leute vor deren Sozialisation aus der Verdummbibelung entstammt, und die sich damit anmaßen u.a. "schwulen Sex" als Negativ zu bewerten, denn er würde die Grundlagen der Gesellschaft zerstören..

    Tut er nicht..
    Schwuler Sex zerstört nicht einmal wirklich die Grundlagen der "Religionen"..
    Das machen die Verdummbibelten, respektive ihre Kleriker selbst, indem sie "moralische Bewertungen" abgeben die in sich vollständig unnötig sind, weil die bewerteten Handlungen mit der Religion selbst gar nichts zu tun haben..

    Das allerdings hast Du bisher nicht verstanden, denn Du willst ja auch nicht wirklich darüber reden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#34 Patroklos
#35 Dont_talk_aboutProfil
  • 13.11.2016, 22:29hFrankfurt
  • Antwort auf #33 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Es geht ja darum, dass Du behauptest, dass eine (abstrakte) Gleichstellung aller Menschen immer auch die sog. Schwulenrechte beinhalten, auch wenn die Leute diese gar nicht im Sinn hatten. Dies halte ich für falsch.

    Bitte, bitte, ich will jetzt keine Vergleiche anstellen, nur klarmachen, dass Dein Ansatz konzeptionell Unsinn ist: als Raucher hat man auch nicht das Recht, überall zu rauchen, ohne damit Mensch 2. Klasse zu sein. Als Hundebesitzer darf man auch vieles nicht. Also bitte interpretiere nicht Dinge irgendwo rein, die dort zwar drinsein können aber nicht müssen.

    Wir müssen ständig für unsere Rechte kämpfen und sind immer wieder neu auf Mehrheiten angewiesen. Unsere Rechte stehen nicht implizit irgendwo mit drin
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 lupus1410Profil
#37 LorenProfil
#38 TheDadProfil
  • 14.11.2016, 00:14hHannover
  • Antwort auf #35 von Dont_talk_about
  • ""Es geht ja darum, dass Du behauptest, dass eine (abstrakte) Gleichstellung aller Menschen immer auch die sog. Schwulenrechte beinhalten, auch wenn die Leute diese gar nicht im Sinn hatten. Dies halte ich für falsch.""..

    Man kann das auch einfacher ausdrücken :
    Du bist gegen die Gleichstellung !

    Weil sie ein Ausdruck dafür wäre, das Menschen nicht nach ihrer Sexuellen Identität betrachtet gleichwertig vom Staat betrachtet werden..

    Denn Deiner Meinung und Haltung nach sind LGBTTIQ*-Menschen nicht gleichwertig Heterosexuellen Menschen gegenüber..
    Die Begründungen dafür sind so vielfältig wie sie falsch sind, denn Heterosexualität ist auch nur eine Sexuelle Identität..

    Warum Menschen mit einer heterosexuellen Identität innerhalb eines Staates mit mehr Rechten ausgestattet sein sollten als Menschen mit anderen Sexuellen Identitäten kann aber nicht nachvollziehbar begründet werden..

    Es sei denn man will einen "heterosexuellen Sex-Staat" errichten, oder einen "Gottesstaat"..

    ""Bitte, bitte, ich will jetzt keine Vergleiche anstellen, nur klarmachen, dass Dein Ansatz konzeptionell Unsinn ist: als Raucher hat man auch nicht das Recht, überall zu rauchen, ohne damit Mensch 2. Klasse zu sein.""..

    Dann laß es auch endlich !
    Du vergleichst sowieso immer nur Handlungen mit der Eigenschaft Mensch zu sein..
    Dort liegt Dein ""konzeptionell(er) Unsinn"" begraben !

    Du vergleichst die Sexuelle Identität der LGBTTIQ*-Menschen mit Rauchen, die Heterosexuelle aber nicht mit Nicht-Rauchen..

    Das ist so blödsinnig wie der Versuch einem Rolli-Fahrer im Straßenverkehr als "Auto" und nicht als Fußgänger zu betrachten, und ihm deshalb die Nutzung des Fußweges zu verbieten !

    Hör endlich mit diesem Unsinn auf !

    Zumal :
    Ein Mensch wird geboren und steht fortan unter dem Schutz des GG..

    Und fällt dann Aufgrund eines Comming Out aus diesem Schutz des GG heraus ?

    Welches Menschenbild wird hier vertreten ?
    Welcher Ideologie läufst Du hier nach ?
    Es ist Unfaßbar !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#39 Dont_talk_aboutProfil
#40 AFD-WatchAnonym
  • 14.11.2016, 02:43h
  • Antwort auf #39 von Dont_talk_about

  • Wer Beispiele für Anbiederung an den Unterdrücker, fehlende Solidarität, verquerte Täter-Opfer-Umkehr, Unfähigkeit Fragen zu beanworten und dümmlichste Ansichten sucht (Hillary habe die Wahl verloren, weil sie sich schwulenfreundlich verhalten habe), oder sich vor dummer Kommentare an die Stirn fassen will, dem sei dont talk about empfohlen. Sein Name ist Programm.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 TheDadProfil
  • 14.11.2016, 08:40hHannover
  • Antwort auf #39 von Dont_talk_about
  • ""Wer ein Lehrbuchbeispiel für Totalitarismus sucht, dem seien die Beiträge des Kollegen TheDad empfohlen. Schlichte, scheinbar alternativlose Wahrheiten""..

    Es gibt keine "Alternative" zu Menschenrechten !

    Es gibt auch keine "Alternative" zu Bürgerrechten..

    Keine Alternative zur Gleichstellung, denn jede andere Form des Umganges innerhalb der Gesellschaft bedeute den Fortbestand der Unterdrückung von Minderheiten aus nichtigem Grund !

    Wer also ein "Lehrbuch" für Rassismus, Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit, Unterdrückung und Diskriminierung sucht, der schließe sich Deinen Kommentaren hier an..

    Der sage dann aber von sich selbst auch sehr deutlich das er ein Faschist ist !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#42 userer
  • 14.11.2016, 19:31h
  • Antwort auf #28 von Dont_talk_about
  • Nein, was andere, zumindest ich, Ihnen nicht durchgehen lassen wollen, ist, dass Sie Homosexualität hier und heute als eine "Handlung" zu marginalisieren versuchen. Ihre Gründe dafür sind offensichtlich, darüber müssen wir gar nicht sprechen. Das macht Ihre Behauptung für das Jahr 2016 n. u. Z. aber nicht richtig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#43 stromboliProfil
  • 15.11.2016, 20:07hberlin
  • Antwort auf #36 von lupus1410
  • ich nehm an, du fühlst dich als lisl-gebrauchtwarenhändler missdeutlich angesprochen...
    Wenn ich mir vergangenes aus dieser ecke anschaue, hab ich zumindest ein auto mit manipuliertem kilometerzähler sprich parlamentsabstimmungen aufgeschwätzt bekommen...

    Seis drum; was für rechtlichen rat verkauft du dann ?
    Rechtsversicherungsabschluss gegen eine neuerliche betrugsmanipulation bei rückkehr in deutsche parlamente???
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#44 stromboliProfil
  • 15.11.2016, 20:41hberlin
  • Antwort auf #35 von Dont_talk_about
  • "Wir müssen ständig für unsere Rechte kämpfen und sind immer wieder neu auf Mehrheiten angewiesen. Unsere Rechte stehen nicht implizit irgendwo mit drin"

    Völlig recht!
    Deshalb müssen die rechte auch "hinneingeschriben werden oder (!) die vorhandenen einseitigen rechte zurückgenommen werden.
    Wie aber willst du für deine rechte "kämpfen", wenn der kampf schon im voraus von dir abgebrochen wird.

    Das hund und zigarette dir als beispiel des unmittelbaren menschenrechts auf gleichheit in den sinn kommen lassen deine ansätze gesellschaftlichen denkens hell im afd licht leuchten...
    Nun:
    Beides handelt von genussmittel oder besitz aber nicht von der ursprünglichkeit menschlicher existenz, die nur durch "kulturelle konstrukte und verbote sich einen anstrich der allgemein gültigen normalität gibt.
    Und wer sagt eigentlich, das der raucher heute durch die ihm auferlegten ausgrenzungen nicht bereits in den randbereich des bürgers 2ter klase geraten ist.. siehe überlegungen, rauchern einen höheren versicherungsschutz zuzumuten...
    Rauchen mittlerweile als krankheitsbild eingang in die mainstreamkleinbürgerbefindlichkeiten genommen hat.
    Aber der raucher ist auch nicht der homo oder der schwarz, der jude und roma...
    Ich meine , zwangsbesteuerungen und aufenthalts/arbeitssonderrechten für "gesellschaftliche minderheiten hat es zuvor ja auch öfter gegeben und die nicht nur in den "tausend jahren" gemütlicher volksgenossenschaft.

    Es ist eben etwas anderes ob ein raucher lästig ist oder der hundebesitzer den kot seines hundes auf der strasse liegen lässt, oder homo und hetero im selben gesellschaftlichen raum aufeinander treffen.
    Geht von einem hier eine ausgrenzung/ eingrenzung oder behinderung des andern aus, ist dem mit allen mitteln(!) das handwerk zu legen!
    Mit allen kann man so man will kompromisse suchen, nicht aber mit menschenrecht!
    Es ist unverhandelbar !

    Erzähl das z.b der frau die ja auch nicht gleich zu setzen ist mit dem mann weil deren rechte "dort zwar drinsein können aber nicht müssen."
    Man kännte dem weitere blamable beispiele wie weise /farbige folgen lassen..
    Bleiben wir beim homo, da langt deine selbstkastration angesichts der dir übermächtig scheinenden heterogesellschaft, um dein gesellschaftsbild zu durchschauen.
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