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Kommentare zu:
AfD: Schülern heterosexuelle Ehe als "primäres Lebensziel" vermitteln


#1 ursus
  • 15.11.2016, 18:43h
  • "dass an Schulen die "klassische Familie" und die Ehe aus Mann und Frau als "primäres Lebensziel" vermittelt werden solle."

    was dem indoktrinationsverbot, das die deppen so gerne beschwören, sehr eindeutig widerspricht.

    aber diese erkenntnis ist natürlich einer der begriffsperversionen zum opfer gefallen, die die heutige politische diskussion mehr und mehr prägen. das, was afd und dfa ("demo für alle") ihrerseits als angebliche "indoktrination" verteufeln, ist ja genau das, was unverblendete menschen einfach nur als "aufklärung" oder "objektive wissenvermittlung" bezeichnen würden.

    ich hätte nicht gedacht, dass orwells "neusprech" zu meinen lebzeiten einmal derartig effektiv und unverschämt zur realität werden würde.
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#2 AlbrechtAnonym
  • 15.11.2016, 19:20h
  • Wenn jemand die (heterosexuelle) Verheiratung als "primäres Lebensziel" ansieht, zeigt man damit nur, in welchem Jahrhundert man lebt und dass man sich geistig nicht weiterentwickelt hat.
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#3 Warum wohlAnonym
#4 Anti-HateCrimesAnonym
  • 15.11.2016, 19:42h
  • Bei Kretschmann ist es die "klassische Ehe und Familie".

    Gegen Millionen Alleinerziehende, nicht Verheiratete mit und ohne Kinder, Patchwork-Familien, schwule und lesbische Paare usw.

    Hoffentlich macht auch den Schwarz-Grünen jemand klar, in welches protofaschistische Feuer sie mit ihrem reaktionären Müll regelmäßig Öl gießen.
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#5 TheDadProfil
  • 15.11.2016, 20:33hHannover
  • ""Es sei nicht geklärt, ob Kinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren eine "normale und stabile Geschlechtsidentität" entwickelten, meinen die AfD-Politiker demnach.""..

    Interessant..
    Die absolute Mehrheit aller LGBTTIQ* entsteht durch Heterosex in Hetero-Partnerschaften..

    Es ist also überhaupt noch nicht geklärt ob Kinder bei Hetero-Eltern eine stabile LGBTTIQ*-Persönlichkeit aufbauen können..

    Von den ganzen Hetero-Kindern und Jugendlichen die sich unter anderem zu Homo-Hassern entwickeln einmal ganz zu schweigen..

    Was ist das ?
    Satire ?

    ""Die online bislang nicht veröffentlichte Erklärung fordert laut der Nachrichtenagentur dpa, dass an Schulen die "klassische Familie" und die Ehe aus Mann und Frau als "primäres Lebensziel" vermittelt werden solle.""..

    Heterosexismus und Heteronormativität als "Bildungsziel" ist die Abschaffung staatlicher Schulen mit anderen Mitteln !
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#6 antosProfil
  • 15.11.2016, 20:38hBonn
  • Antwort auf #1 von ursus
  • "was dem indoktrinationsverbot, das die deppen so gerne beschwören, sehr eindeutig widerspricht."

    Eben. Und ich, zum Beispiel, erinnere mich gar nicht, dass mir in Schulen und anderen Bildungsanstalten jemals ein "primäres Lebensziel" vermittelt worden wäre. Was dort gelehrt wird, ist, neben ein paar dürren Fakten und Fähigkeiten, die sehr allgemeine Auffassung, dass Lernen so irgendwie irgendwo wichtig fürs Leben sei; gleichzeitig wird man auf eine Tatsachenwelt eingestimmt, in der Leistung nur dann besonders wertvoll ist, wenn sie unter Druck und in einer bestimmten Zeit geschieht.

    Egal. Wenn ich mir die gesammelten Verlautbarungen der neuen Rechten so anschaue - von Büchern bis zu Postings in Kommentarbereichen - habe ich den Eindruck, es geht hier letztlich nicht nur um Homofeindlichkeit, sondern immer um ein größeres Bild. So könnte man es malen -

    Delir galore:
    -> Homosexualität wird in europäischen Ländern 'gefördert' -> immer mehr Menschen leben dann homosexuell und verbreiten ihren übel ansteckenden 'Lebensstil' von 'Fun und Unverantwortlichkeit' -> immer weniger heterosexuelle Paare zeugen dann Kinder -> immer mehr Einwanderer, Muslime und Afrikaner selbstverständlich, kommen in europäische Länder und zeugen supi viele Kinder [siehe B. Höckes Ausführungen zur Fortpflanzungsbiologie...] ->et voilà: nach wenigen Generationen werden Muslime und Afrikaner qua Kinderreichtum die Mehrheit in Europa bilden und damit 'die Macht übernehmen'.

    Wir sind in diesem Scenario nur das Einfallstor für das Böse.
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#7 Dont_talk_aboutProfil
  • 15.11.2016, 21:19hFrankfurt
  • Wir sollten uns endlich mal ehrlich machen. Wieviel Prozent der Schwulen, die aus keinen Heterobeziehungen kommen, haben Kinder ? Kennt da einer eine Zahl ? Ich schätze ma 2 %, wenn überhaupt, lass mich aber eines besseren belehren.

    Läuft also Schwulsein nicht in den aller meisten Fällen auf Kinderlosigkeit hinaus ? Im Umkehrschluss: Wenn man in der Schule über eigenen Nachwuchs reden, sind dies wohl zumeist Kinder aus Heterobeziehungen
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#8 AdamAnonym
  • 15.11.2016, 22:18h
  • Soll mir doch nochmal jemand sagen das seien keine Nazis sorry aber wer das nicht Sieht ist blinder als blind!!!

    Und die selbst hassenden Klemmschwestern in der AFD wie Mirko Welsch Applaudieren noch bei sowas ...
    Da fragt man sich wie Kleingeistig man sein kann....
    Der wird sich bestimmt auch noch mit Lächeln im Gesicht freiwillig in die Schlange zum KZ anstellen, und denken wie Toll er doch ist ....
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#9 AFD-WatchAnonym
#10 TheDadProfil
  • 15.11.2016, 22:49hHannover
  • Antwort auf #7 von Dont_talk_about
  • Dieser Kommentar geht so weit am Thema vorbei, das er selbst die "Forderungen" der "AFD" nicht streift..

    Reife Leistung !

    Es geht überhaupt nicht um Kinder aus Schwulen Beziehungen !

    Sondern darum per Heteronormativität allen Schüler*innen die "Ehe und klassische Familie" aufzuzwingen, sprich das komplette Verschweigen anderer Sexueller Identitäten inklusive anderer Familien wie Alleinerziehende, Patchwork und Regenbogenfamilien !
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#11 OrthogonalfrontAnonym
  • 15.11.2016, 23:14h

  • Schon klar und als nächstes lässt die AfD den Lebensborn e. V. wieder auferstehen oder was? Ist ja ekelhaft!
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#12 TheDadProfil
#13 Patroklos
#14 Patroklos
#15 AFD-WatchAnonym
  • 15.11.2016, 23:56h
  • Antwort auf #14 von Patroklos
  • Warum machst DU es denn? Ich bin doch gar NICHT auf den Inhalt eingegangen! Jetzt hast du erreicht, was er wollte... Toll gemacht!
    Hauptsache mal wieder einen üblichen EIN-Zeiler hingeklätscht um sich mal wie immer zu allem geäußert zu haben um letztendlich inhaltlich nichts neues beizutragen...
    Im übrigen braucht es kein Vaterkreuz... es ist mit dir hier schon ein Kreuz genug!
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#16 TheDadProfil
#17 Dont_talk_aboutProfil
  • 16.11.2016, 00:24hFrankfurt
  • Antwort auf #10 von TheDad
  • Nicht am Thema vorbei, Herr Kollege.

    Es geht mir darum, ob das Thema "eigene Kinder" im Unterricht thematisiert wird. Wenn ja, schließt es de facto schwule Jugendliche aus, da diese mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit keine Kinder bekommen werden. Daher werden sie sich zu dem Thema auch nie richtig frei äußern können.

    Anscheinend gibst Du mir in der Sache ja sogar recht, weil Du ausnahmsweise nicht versuchst, meine Argumente auseinander zu nehmen, was Du sonst fast immer, zumeist ziemlich erfolglos, machst
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#18 Dumm_und_dümmerAnonym
  • 16.11.2016, 01:55h
  • Antwort auf #17 von Dont_talk_about
  • Dont talk doof spinnt mal wieder rum und bringt einen noch dümmeren Beitrag.
    Seit wann sprechen Jugendliche über "eigene Kinder" im Unterricht?!? DIE HABEN ANDERE DINGE IM KOPF!!!!

    Bei dieser SCHEISSE gibt es nichts, was man "erfolglos versuchen" kann auseinanderzunehmen.
    Sie disqualifiziert sich von selbst!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 ThanedAnonym
  • 16.11.2016, 07:01h

  • Gegen alles angehen, die Familien und deren Kinder fuer ihre fuer ihre spielchen benutzen.
    Merkel muss weg ( warum? ).

    Irgendwann habe ich mal einen Kommentar von einem AFD Mitglied gelesen,
    " wenn wir erst mal an der Macht sind" "dann ".
    Um an dieses Ziel zu gelagen, sind der AFD alle Mittel recht.
    Die Schwulen,die Lesben u.s.w
    Die Fluechtlinge u.s.w.

    Verstehe die AFD nicht, warum
    Schuelern die heterosexuelle Ehe
    als "primaeres Lebensziel" vermittelt werden soll.
    Ehe unter Gleichgeschlechtlichen sind 100% auch ein " Lebensziel ".
    Denke das such fast jeder Schwule, Lesbe u.s.w. als Lebensziel unteranderem eine Ehe wuenscht.

    Na ja, die AFD wird es schon ihren
    Anhaengern vermitteln was das Lebenziel sein muss.

    Wusste doch schon immer, auch ohne Aufkaerung durch die AFD, das der Storch die Kinder bringt.
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#20 Homonklin44Profil
  • 16.11.2016, 07:10hTauroa Point
  • Offenbar nimmt der Kurs der bevorzugten Denke aus AfD-Kreisen allmählich immer mehr pathologische Züge an.

    Das Überstülpen der Menschen mit einem "primären Lebensziel" übertritt die Grenzen des Respekts vor der freien Entfaltung der Persönlichkeit und spielt einer Bevormundung der Kinder an den Schulen zu. Diese Art lehre richtet sich ideologisch an der faktischen Lebenswirklichkeit vorbei und ignoriert gar unerwünschte Facetten der Natur.
    Mag dies zwar dem Gefallen dieser Denke zusprechen, so propagiert es doch genau das, was in den fadenscheinigen Umschreibungen und Motiven zu dieser Strategie angenannt wird.

    Ideologie und Indoktrinierung mit der AfD-eigenen Doktrin, Lehrenwelt, Auslegung von Ideen, die zu einem einfach strukturierten, weil verkleinerten Weltbild drängen.
    Das Ausklammern der Anteile der Wirklichkeit, die nicht genehm sind, zeigt auffällige Parallelen zur Realitätsflucht, wie sie bei Sektierern und Ideologen typisch ist. Die sprachliche Sinnverdeutung und die oft mehrfache Belegung durch ein Verdrehen und Spicken mit Scheinfakten sind in der AfD-Propaganda die entscheidenden Marker.

    Die Art der Gestaltung von AfD-Plakaten kommt dann einfach einer BILD-ähnlichen Verstumpfsinnungsmanier und plumper Falschdarstellung gleich. Vielleicht zeigt das, wie sich die AfD ihren Stammwähler vorstellt.

    Leider lässt sich das, was Antos skizziert :

    "" Delir galore:
    -> Homosexualität wird in europäischen Ländern 'gefördert' -> immer mehr Menschen leben dann homosexuell und verbreiten ihren übel ansteckenden 'Lebensstil' von 'Fun und Unverantwortlichkeit' -> immer weniger heterosexuelle Paare zeugen dann Kinder -> immer mehr Einwanderer, Muslime und Afrikaner selbstverständlich, kommen in europäische Länder und zeugen supi viele Kinder [siehe B. Höckes Ausführungen zur Fortpflanzungsbiologie...] ->et voilà: nach wenigen Generationen werden Muslime und Afrikaner qua Kinderreichtum die Mehrheit in Europa bilden und damit 'die Macht übernehmen'.""

    ...so oder in Variationen schon in den Köpfen und Gesprächen mit Leuten vorfinden, die bisher noch nicht AfD wählen. Das setzt sich fest wie eine Art Trojaner, hat man das Gefühl.

    Man sollte genauer beobachten und verfolgen, wie diese Polit-Knilche ihre Botschaften aufbauen und vor allem auf die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und derer Ideologie immer wieder hinweisen.
    Bestimmt auch darauf, dass die Idee einer "Norm" im Spektrum der menschlichen Persönlichkeit unsinnig ist, schon alleine dadurch vaporisiert wird, dass jeder Mensch anders ist, als der nächste.

    Dieses Normendenken hat auch bekannte Ursprüge in älteren Ideologien geweckt, die hier in der braunen Suppe wieder neu eingerührt werden. Reste von gestern eben.
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#21 ThanedAnonym
#22 ToliAnonym
#23 AntiFantiProfil
  • 16.11.2016, 08:15hBerlin
  • ...am meisten ärgert es mich dass diese äußerungen anscheinend - außer uns - niemanden interessieren, die medien müssten dies mehr aufgreifen.
    man stelle sich vor die AFD würde ehen zwischen schwarzen u. weißen als "nicht gleichwertig" bezeichnen, was dann zurecht los wäre. wenn wir abgewertet werden, dann kräht da kein hahn danach.
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#24 TheDadProfil
  • 16.11.2016, 09:28hHannover
  • Antwort auf #17 von Dont_talk_about
  • ""Wenn ja, schließt es de facto schwule Jugendliche aus, da diese mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit keine Kinder bekommen werden.""..

    Männer "kriegen" bislang auch keine Kinder..
    Sie zeugen sie..

    Typische Denkweise von jemandem der sich mit der Thematik nicht wirklich befasst hat..

    Denn das sich diese Jugendlichen VIELLEICHT nicht fortpflanzen werden, schließt die Möglichkeit dazu nicht aus, und genau deshalb müssen sie über alle Varianten der Fortpflanzung ebenfalls aufgeklärt sein..

    Was immer noch nichts mit dem zu tun hat, was die "AFD" hier einfordert, nämlich allen Kindern und Jugendlichen NUR EINE Möglichkeit aufzuzeigen, nämlich die der Heterosexuellen Ehe und Familie, was dann in der Konsequenz ein Verschweigen der anderen Sexuellen Identitäten nach sich zieht..

    Auch darüber sind Kinder und Jugendliche selbstverständlich aufzuklären, nicht nur weil es LGBTTIQ* schlicht und einfach gibt, und sie Bruder, Schwester, Vater, Mutter, Großvater, Großmutter, Onkel oder Tante, Kindergärtner*, Lehrkraft und Nachbarn dieser Kinder und Jugendlichen sein können, sondern weil diese Kinder und Jugendliche dann irgendwann einmal selbst Eltern von LGBTTIQ*-Kindern werden können !

    Dein "Gedankengang" geht damit einmal mehr von der Wand bis zur Tapete und bleibt im Kleister stecken !
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#25 zungenschnittAnonym
#26 KonsequenzenAnonym
#27 Patroklos
#28 stromboliProfil
  • 17.11.2016, 11:06hberlin
  • Antwort auf #23 von AntiFanti
  • herzlich willkommen in der realität!
    Ja, einen scheiß würds die mehrheit der heten interessieren, ob da der homo die hinteren bänke im gesellschaftsbus zugewiesen bekommt.

    Selbst in meinem sicher aufgeklärt-politisch progressiven hetenumfeld kommt die frage, was denn da eigentlich den "gleichgeschlechtlichen so fehle, dass die ständig mit "forderungen in der öffentlichen meinungsspirale drängen.
    Das zeigt natürlich zuallererst, dass die heten ihre eigenen vergünstigungen selbst gar nicht so richtig wahrnehmen als sondervergünstigung gegenüber anderen...
    Wenn die aber schon einäugig gegenüber ihren vorteilen, wie einäugig sehen wir selbst die von uns angestrebten "gleichstellungsvergünstigungen?

    Nun ist unter diesen bedingungen das stetige drängen unserer seits ein berechtigtes anliegen, zuvor zurückgedrängtes auch unter dem gesichtspunkt der vorteilseinnahme gleich zu stellen.
    Wenn schon kein eigenes konzept gesellschaftlicher veränderungen zu einem umbau dieser gesellschaft, sprich beendung der heteronormativen vorherrschaft hin zu einer pluralistisch-gleichwertigen vielfalt sexueller identitäten, so doch wenigstens ein stetiges beharren auf teilhabe in einem einseitig heteronormativen kastensystem.
    Auch das ist "gleichstellung".

    Zumindest jene, die uns zugestanden wird von jenem teil der bevölkerung, die spürt, das an ihrem eigenen herschaftskonzept eben was nicht stimmt.
    Dieser innerliche widerspruch ist momentan und war auch zuvor der schlüssel schwuler emanzipation.

    Nicht das eingeständnis der unterdrückung uns gegenüber macht das gesellschaftliche entgegenkommen aus, sprich die uns zugestandene "toleranz", sondern die verunsicherung angesichts zweifelhafter moralischer vorgaben wie sie reaktion und religionen zu geben vermochten.

    So z.b. er § 218 nicht gefallen weil frau wirklich über den eigenen körper verfügt , sondern man der welle der illegalität nichts hat entgegen zu setzen vermocht, die innerfamiliären bezüge zerfallen und das kind nicht mehr teil gesellschaftlicher diffamierung herhalten konnte weil da der trauschein fehlte.
    Hier hatte der krieg und seine folgen segensreich gewirkt!
    Zudem hatte mit der pille ein wirtschaftlicher faktor seinen maßgeblichen anteil an der reform des 218.
    Moralisch man sich dessen bewusst wurde, dass frau eben nicht madonnenheilig nur sich dem angetrauten hingab, wirtschaftlich mit der pille ein riesen geschäft zu machen sei!
    Die monogamie so zumindest zeitweilig ohne wirkung , das sexuelle ausleben machtvoll kulturelle positionen schleifte.

    In diesem umfeld konnte auch das libertinär promiske schwulmännliche zeitgeist werden.
    Die moral nicht überwunden, aber zeitweilig zurück gedrängt , weil auch restbürger teilhaben wollten an der neuen sinnlichkeit.

    Das wird sichtbar da, wo das kapital diese veränderungen aufnimmt und gewinnbringend umwandelt in ihr neoliberal-hedonistisches konsumangebot.
    Körper/sexualität nun entgültig im mainstream und im heimatlichewn wohn-schlafzimmer ware werden konnte.
    So entkoppelt von der ursprünglichkeit über den eigenen körpers verfügen zu wollen, konnte sich schleichend ein "neuer"-reformierter wertekanon bilden, der 1zu1 auf dem alten basiert: gesellschaftliches miteinander formatiert wird in begriffen wie "fordern&fördern","ehe als gegenseitige verantwortungsgemeinschaft. So die sozialen aufgaben des staates zum schutze der gesellschaft, nun als individualkonzept propagiert, mittels privater eigenversicherung gebunden, nun auch noch die scheinwirtschaft der versicherungsgesellschaften und damit das bruttosozialprodukt anhebt.
    Neoliberalismus in bestform.

    Die illusion , in der emanzipation der frau vom männlichen patriarchat auch die emanzipation des schwulen vom heteronormativen patriarchat durchführen zu können, ist gescheitert an der entwicklung der weiblichen kampfes gegen partiarchat hin zu einer matriarchaischen machtübernahmeformel.
    Am weiblichen soll die welt genesen.. aber bitte doch weiterhin im heteronormativen kokon.

    Das macht im kern auch die weiblichen emanzipationsbemühungen heute aus.
    Und nicht umsonst sind es frauen, die im diskurs über gesellschaftliche normen mittlerweile am stärksten vertreten sind, sich auch hierauf berufen, es sei ihre herausragend natürliche vorgabe gesellschaftliches beurteilen zu können.
    Wer weiß besser bescheid über kindererziehung und moral als frau?
    Leitet sie doch aus der von ihr vereinnahmten/ihr zugewiesenen opferrolle auch die handlungsweise zukünftiger klassen und moralvorstellungen ab.
    Gesellschaftlich vorgegeben z.b. durch die tatsache, dass erziehung ein einseitig soziales engagement wurde, weil teil eines billiglohnkonzeptes, indem gesellschaftliche aufgaben einer wirtschaftlich unterlegenen gruppe zugeschustert wurde...
    Eben auf frauen verlagert , erstand so das alte mutterkreuzbild wieder aus seinen trümmern auf.
    Nicht umsonst auch , dass frauen wie storch-beverforde-pety -schröder unablässig eine frauenposition in ihre ideologischen ergüsse einfügen, die wiederum die phantasien der männer in ihrem umfeld in wallung bringt..

    www.queer.de/detail.php?article_id=27539

    "Aufnahme einer ausgeglichenen Geburtenbilanz als Staatsziel" in das Grundgesetz."
    Der heteronormierte arsch muss feucht im schritt geworden sein, als er diesen penetrationsauftrags-antrag formulierte!
    Das nimmt vorweg was c/spd/grüne/linke-politikerInnen unisono denken und sich nur über die äusserlichkeit der politcal correctness formulierungen den kopp zerbrechen.

    Es zementiert gleichzeitig auch das neo-entdeckte frauenbild als trägerin der gemeinschaft, als vorbild anzustrebenden verhaltens, was sich bis hinein in die schwule identitätsfrage ausweitet.

    Ideologisch also ist der afd-spruch vom "heterosexuelle Ehe als "primäres Lebensziel" nicht weit von der von uns selbst formulierten "wertschöpfenden eigenschaft" der regenbogenfamilienideologie entfernt.

    Zeit also, einen kritischen blick drauf zu werfen, sich gedanken über geschlechterrollen als vorteilhaft/nachteilig im gesellschaftlichen zu machen, ihre verlogenheit entlarven, bevor wir von ihr vereinnahmt werden.
    Und zeit auch, sich von der gemeinschaftsidee zu verabschieden die zukleistert das es unterschiedliches gibt das gleichberechtigt nebeneinander leben sollte statt von einer einheitsidee vereinnahmt zu werden.

    Ich hab als schwuler mann keine lust eine lesbisch orientierte gleichgeschlechtlichkeit zu entwickeln. Ich will eine männliche, die das weibliche ebenso zulässt ohne auf das eigene zu verzichten.
    Ich muss darüber nachdenken ob transsexualität teil einer heteronormierten vorstellung von zuordnug zu einem geschlecht bedeuten kann ( so herauslesbar aus vielen selbstbeschreibungen transsexueller menschen .)
    Wenn dies aber so ist, was habe ich als schwuler mit deren zukunftsperspektive zu tun ausser dem zustand, deren heutigen ausgrenzung aus der von ihnen angestrebten identitätsgruppe...
    Ist deren ankommen in dem von ihnen angestrebten geschlecht aber nicht auch die akzeptanz der hetrosexuellen norm enthalten.

    Was also kann das gemeinsame sein , was ist trennend ohne deshalb diskrimnieren zu wollen _ zu müssen;
    was fordert unser aller SOLIDARITÄT ein.
    Und gegen wen ist hierbei zu kämpfen!
    Also doch ziele zu formulieren , die weit über dem liegen was wir hier so alltäglich "fordern!

    Eine intersexualität also, die letztendlich auch die hetero/homo-beschränktheit überwindet und so den heranwachsenden tatsächlich ein "primäres lebensziel anbietet, dass der vielfalt/vielzahl an lebenszielen!
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