Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=27568
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Studie: Asexualität wird oft missverstanden


#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 16.11.2016, 15:25hFrankfurt
  • Es wird Zeit, dass diese Gruppe sichtbarer wird und ihre Interessen in der Öffentlichkeit besser vertritt
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FolgerichtigAnonym
#3 GeorgGProfil
  • 16.11.2016, 16:34hBerlin
  • 2 % der Europäer sind asexuell. Das sind in etwa so viele wie offen schwul sind.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Dont_talk_aboutProfil
#5 FolgerichtigAnonym
#6 CensusAnonym
#7 ursus
#8 wiking77
  • 16.11.2016, 19:51h
  • Der Mensch ist ein sexuelles Wesen, wie andere Lebenwesen auch. Selbst wer sich nicht sexuell betätigt, hat dies als sexuelle Orientierung mitdrin. Ich glaube nicht an Asexualität.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Homonklin44Profil
  • 16.11.2016, 20:44hTauroa Point
  • Antwort auf #8 von wiking77
  • Zum Glück ist das nun keine Frage des Glaubens. Glaube verändert die Wirklichkeit nicht.

    Es gibt auch Menschen, die nicht an Intersexuelle glauben, und diese aus ihrem Weltverständnis ausklammern.

    Oder solche, die glauben, Schwule und Lesben gäbe es gar nicht, die seien nur krank und wollen sich nicht "heilen" lassen.

    Besser zu sehen, zu denken, als zu glauben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 TheDadProfil
#11 TheDadProfil
#12 TheDadProfil
#13 Dont_talk_aboutProfil
#14 pajuAnonym
  • 17.11.2016, 00:46h

  • So viel Liebe grad hier in den Kommentaren

    Der Junge auf dem Foto ist aber süß, jammerschade dass er sogar ausserhalb der theoretischen Reichweite liegt...
  • Antworten » | Direktlink »
#15 Janna
  • 17.11.2016, 01:15h
  • Antwort auf #14 von paju
  • Würde ich ja drauf verzichten, das ist nämlich der gleiche Teufel, der aus Spaß dafür gesorgt hat, dass in seinem College "FAG" und "BDSM" mit in das Acronym kam. Der Typ ist unter aller Sau. Gibt genug Asexuelle, die sich völlig zu Recht dafür schämen, dass sie mit dem und seiner Bewegung, sich an die Community dranzuhängen, um selbst möglichst wenig Aufwand mit einer eigenen zu haben, assoziiert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 StandesamtAnonym
#17 TheDadProfil
  • 17.11.2016, 09:57hHannover
  • Antwort auf #15 von Janna
  • Womit "paju" offensichtlich assoziiert, der junge Mann auf dem Bild müßte neben seiner Asexualität dann auch noch Schwul sein..

    Und Du bei der Gelegenheit noch drauf setzt daß sich Solidarität irgendwie "erschlichen" würde, weil man sich an eine bestehende Community drannhängt..

    Gleiches könnte man auch den Lesben, den Bisexuellen, den Intersexuellen "vorwerfen", denn in der ursprünglichen Community der Stonewall-Aufständischen waren die wohl auch nicht vertreten, oder wurden neben den Schwulen und Transen nicht genannt, und damit auch nicht öffentlich wahrgenommen..

    Es spricht nämlich nichts dagegen sich einer bestehenden Community anzuschließen, und so dann auch die Wahrnehmung der unterdrückten Minderheiten zu erweitern..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 daVinci6667
  • 17.11.2016, 11:39h

  • Ich frage mich ob asexuelle nicht ebenso schwul,bi oder hetero sind? Sie mögen kein Bedürfnis nach Sex haben, vielleicht sind sie aber trotzdem eher mit mit dem einen oder anderen Geschlecht zusammen? Nur weil einer kein Bedürfnis nach Sex hat, hat er doch immer noch eine sexuelle Orientierung?

    Vom Begriff der Demisexualität las ich hier das erste Mal, fand das jedoch sehr spannend. Demi bedeutet auf französisch halb. Hier ist es klar, dass es schwule, lesbische, heterosexuelle und bisexuelle Demisexuelle geben muss.

    Dann bin ich also ein schwuler Vollsexueller. Mir gefällt der Begriff, frage mich aber ab halbsexuell nicht diskriminierend für die Betroffenen klingt?

    Was die Sichtbarkeit anbelangt, sollen bitte alle sichtbar, frei sein. Das wünsche ich mir.

    Wer das heutzutage überwiegend noch nicht ist, wer nicht gefördert wird, wer marginalisiert wird, das sind eindeutig wir schwulen.

    Egal ob wir nun vollsexuelle, demisexuelle oder asexuelle Schwule sind, wir müssen sichtbarer werden. Wir sind da und wir verschwinden nicht!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 andreAnonym
  • 17.11.2016, 17:32h
  • So richtig weiß ich nicht, was das ist, Asexualität. Wenn man, wie ich, schon längere Zeit keine Lust auf Sex hat, ist das also nicht asexuell.
  • Antworten » | Direktlink »
#20 Crikkie
  • 17.11.2016, 18:35h
  • Antwort auf #18 von daVinci6667
  • "Ich frage mich ob asexuelle nicht ebenso schwul,bi oder hetero sind?"

    Sind sie ja auch. Nur kann man in diesem Zusammenhang schlecht von einer sexuellen Orientierung oder Sexualität sprechen -man könnte eher sagen, dass es "asexuelle Homo-/Bi-/Heterophile" gibt, im Sinne von "gleichgeschlechtlich fühlend".
    (Im Englischen wird unter anderem in diesem Zusammenhang auch gerne statt "Homo-/Bi-/Heterosexuals" von "Homo-/Bi-/Heterosensuals" gesprochen...)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 Janna
  • 17.11.2016, 21:19h
  • Antwort auf #17 von TheDad
  • Natürlich sind Asexuelle auch schwul, hetero, lesbisch, außer sie sind auch noch aromantisch, auch wenn, historisch gesehen (auch wenn die Zeitspanne von "historisch" hier knapp 13 Jahre ist, weil da Asexualität erst richtig bekannt wurde), "asexuell" genau das bedeutet hat, nämlich jemanden ohne jegliche Form von Attraktion. Also gehört etwa jemand, der schwul-asexuell ist, auf jeden Fall in die Community, und nein, das heißt auch nicht "homosensual", sorry, das wird gern man "homoromantic" genannt, aber da "homosexual" eh nicht für den Sexakt an sich steht, sondern für "sexus" und das Wort hier somit einfach falsch gebraucht wird, ist "homosexuell-asexuell" überhaupt kein Oxymoron. Auch wenn die meisten wahrscheinlich einfach sagen werden, dass sie schwul und eben asexuell sind. Also kein großes Drama.
    LGBT besteht schon seit geraumer Weile und Solidarität zwischen Homosexuellen (und Bisexuellen, wo ja früher die Grenzen nicht immer ganz so genau gezogen wurden) und Transmenschen reicht, wer hätts gedacht, bis sogar vor Stonewall zurück.
    Ich hab durchaus eine Menge dagegen, wenn Asexuelle sich da dranhängen, weil Asexuelle halt auch Hetero sein können, aber kann ja jeder selber halten, wie er mag. Bei so unterdrückten Minderheiten müsste man dann nur vielleicht wirklich das BDSM für die ganzen Kinkster hinzufügen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#22 TheDadProfil
  • 17.11.2016, 22:46hHannover
  • Antwort auf #21 von Janna
  • ""Natürlich sind Asexuelle auch schwul, hetero, lesbisch, außer sie sind auch noch aromantisch,""..

    Ändert ja aber an der Assoziation von "paju" nix, der Anhand eines Fotos eine Sexuelle Identität unterstellt..

    ""Ich hab durchaus eine Menge dagegen, wenn Asexuelle sich da dranhängen, weil Asexuelle halt auch Hetero sein können,""..

    Äh ?
    Das bisexuelle Männer und Frauen bisweilen heterosexuelles Verhalten an den Tag legen wenn sie mit Gegengeschlechtlichen Partnern interagieren stört hier dann also aus welchem Grund genau nicht ?

    Die Tatsache das auch Transsexuelle/Transindente/Trangender bisweilen heterosexuelle Identitäten besitzen ?
    Die Tatsache das auch Intersexuelle Menschen Heterosexuelle Identitäten besitzen ?
    Auch Queere Personen können Hetero sein..

    Fällt nicht ins Gewicht, aber bei Asexuellen Menschen dann plötzlich doch ?
    Das erschließt sich mir grad nicht..

    ""Bei so unterdrückten Minderheiten müsste man dann nur vielleicht wirklich das BDSM für die ganzen Kinkster hinzufügen.""..

    Du begehst hier den gleichen Denkfehler wie viele andere auch, und vergleichst die Sexuelle Identität mit einem Fetisch..

    Hakst Du damit dann Asexualität wegen des falsch verwendeten Begriffs-Teiles des Sexus dann auch plötzlich unter der Kategorie Fetisch ab ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 Homonklin44Profil
  • 18.11.2016, 01:30hTauroa Point
  • Antwort auf #14 von paju
  • Nicht, wenn er asexuell empfindet und Romantiker wäre. Eher wegen dem, was er sich vielleicht selbst wünschen mag, eine asexuelle Freundin vielleicht. Das kann man am Foto nicht ablesen. Vielleicht ist er auch der Kumpel von jemand Aexuellem und trägt nur das Shirt.
    Oder er ist nur ein Model.

    Der durchschnittliche Wunschtraum bestimmt darüber eher nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#24 Homonklin44Profil
  • 18.11.2016, 01:42hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von daVinci6667
  • Demisexuell wird eigentlich auf die Menschen bezogen, bei denen eine enge Vertrautheit oder ein Kennenlernen über den langen Anlauf die Voraussetzung dafür ist, dass sie sich verlieben, oder sexuelles Interesse an ihrem Partner oder der Partnerin empfinden.

    Demisexuell romantisch passt irgendwie ganz gut zu mir.

    Auf Foren für Asexuals liest man noch über den Begriff Grey-Asexuals, was in etwa halb-halb nahe kommt, also nicht ganz asexuell, aber auch nicht ganz sexuell.

    Hetero, schwul, bi, trans, intersexuell usw. gibt es da natürlich auch. Sogar welche, die überhaupt nicht von Menschen sexuell angezogen werden und auch nicht romantisch ticken. Praktisch neutral.
    Vielfalt in ihrer natürlichen Streubreite.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#25 Janna
  • 18.11.2016, 01:57h
  • Antwort auf #22 von TheDad
  • Mein Gott, da findet halt ein schwuler Typ einen anderen Typen süß? Gleich verhaften!

    "Das bisexuelle Männer und Frauen bisweilen heterosexuelles Verhalten an den Tag legen wenn sie mit Gegengeschlechtliche n Partnern interagieren stört hier dann also aus welchem Grund genau nicht"

    Weil sie halt nicht hetero sind? Ich bin hier nicht die, die behauptet, Bi-Menschen wären im Grunde das Gleiche wie Heteros. Und ja, ich erweitere das gern: Wer hetero und nicht trans (also zisgeschlechtlich) ist, ist nicht LGBT. Schicht im Schacht.

    "Du begehst hier den gleichen Denkfehler wie viele andere auch, und vergleichst die Sexuelle Identität mit einem Fetisch."

    Du, gibt genug Leute, die ihren Fetisch für ihre sexuelle Identität oder genauso wichtig halten. Für manche mag, wie viel Sex sie haben oder nicht haben oder wie viel sexuelle Anziehung sie verspüren, ihre Identität sein, aber mit Homo- oder Bisexualität direkt vergleichbar ist Asexualität trotzdem nicht. Wenn mir jemand sagt, dass er oder sie asexuell ist, weiß ich ja nicht, ob er oder sie hetero-asexuell ist oder lesbisch-asexuell. Unterschied! Eine Person ist hetero und die andere nicht und meine Solidarität kriegt ganz klar die, die nicht hetero ist.

    "Hakst Du damit dann Asexualität wegen des falsch verwendeten Begriffs-Teiles des Sexus dann auch plötzlich unter der Kategorie Fetisch ab"

    Nein! Ich finde völlig ok, dass es Asexualität gibt und dass sie so benannt wird, aber es bleibt halt die Ausnahme, da wir hier auf das lateinische "sexus" aufbauen, wortstammtechnisch. Davon darf Asexualität gern die Ausnahme sein, wenn wir die Finger davon lassen, Attraktion nutzlos in "-sexuell" und "-romantisch" aufzuteilen. Asexualität ist auch kein Fetisch, sondern lediglich das Nichtvorhandensein von sexuellem Begehren. Es ist bloß an und für sich erstmal genauso viel und wenig LGBT wie Fetische es sind. Beides wird von der Gesellschaft missverstanden, beides wird in der ein oder anderen Form marginalisiert. Aber das reicht ja noch nicht, damit man LGBT ist. (Wenn ich die Wahl hätte, würde ich dann doch lieber Asexualität als Fetisch aufnehmen, aber muss ich ja zum Glück nicht.)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#26 TheDadProfil
  • 18.11.2016, 13:28hHannover
  • Antwort auf #25 von Janna
  • ""Mein Gott, da findet halt ein schwuler Typ einen anderen Typen süß? Gleich verhaften!""..

    Wenn Du mal nachliest..
    Ich habe nur eine Analogie seinen Vermutungen und Deiner formulierten Ablehnung hergestellt..

    Beide basieren auf einer Art von Ablehnung..
    "paju" begrenzt seine Vorstellung dabei auf Schwule Männer, weil es gibt ja auch keine Bilder von Htero-Asexuellen (wobei sich die Frage stellt, ob das abgebildete Modell mit dem Inhalt des Artikels überhaupt etwas zu tun hat), und du setzt mit Deiner Ablehnung Asexuelle als teil der Community zu akzeptieren Deine Vorstellungen um..

    Beides basiert auf Erwartungshaltungen..
    Bei "paju" erfüllt sie sich vielleicht..

    Deiner muß man hier allerdings aus genannten Gründen eine absage erteilen..

    ""Du, gibt genug Leute, die ihren Fetisch für ihre sexuelle Identität oder genauso wichtig halten.""..

    Echt ?
    Kuck an..
    Aus dem Grund marschieren wahrscheinlich seit Jahren Fetisch-Gruppen mit Hetero-Teilnehmern bei den CSD's mit..
    Sind die dann also auch nicht teil der Community ?

    ""aber mit Homo- oder Bisexualität direkt vergleichbar ist Asexualität trotzdem nicht.""..

    Stimmt..
    Aber als Schwuler Mann bin ich auch nicht mit einem Bisexuellem vergleichbar, oder mit einer Lesbe, einem Intersexuellem Menschen, oder den TTT's..

    ""Wenn mir jemand sagt, dass er oder sie asexuell ist, weiß ich ja nicht, ob er oder sie hetero-asexuell ist oder lesbisch-asexuell. Unterschied!""..

    Und damit würdest Du dann die "lesbisch-asexuelle" zur Community zählen, die "hetero-asexuelle" aber nicht, weil Dein Fokus auf "schwul/lesbisch/bi/trans/inter" liegt, aber andere Sexuelle Identitäten einfach ignoriert ?

    ""Eine Person ist hetero und die andere nicht und meine Solidarität kriegt ganz klar die, die nicht hetero ist.""..

    Die Verkürzung der Community auf "Nicht-Hetero" gelingt aber nicht :
    Denn eine Mann-zu-Frau-transidente Person die Frauen liebt, ist auch schon vor der angleichenden OP LESBISCH !

    Analog die reziproken Beispiele..

    ""Nein! Ich finde völlig ok, dass es Asexualität gibt und dass sie so benannt wird, aber es bleibt halt die Ausnahme, da wir hier auf das lateinische "sexus" aufbauen, wortstammtechnisch.""..

    ""ich finde es ok"" ist leider immer noch keine Antwort nach den Regeln einer Kategorisierung, so man sie denn hier überhaupt vornehmen muß..
    Sie Fokussierung auf den Wortstamm "sexus" nicht zielführend, denn es wäre nicht das Erste Mal das sich hier ein Wortstamm oder eine Bezeichnung als falsch erwiese..

    Akzeptanz bedeutete hier die Anerkenntnis der Asexualität als Sexuelle Identität..
    Warum Dir das nicht gelingt, hast Du leider immer noch nicht ausreichend erklärt..

    ""Davon darf Asexualität gern die Ausnahme sein, wenn wir die Finger davon lassen, Attraktion nutzlos in "-sexuell" und "-romantisch" aufzuteilen.""..

    Nun..
    Das habe ich nicht getan..
    Zusätzlich provokant möchte ich hier anmerken, daß ich Sodomie und auch Pädosexualität für eigenständige Sexuelle Identitäten halte..

    Asexuelle haben also ebenso das Recht auf diese Anerkenntnis, die so schwer nicht ist..

    Und um noch einmal auf den Punkt von oben zu kommen, in dem Du anmerkst das sich die Asexuellen eine Mitgliedschaft quasi "erschleichen" würden, sie sollten doch lieber eine eigene gründen..

    Würdest Du dich dort dann solidarisieren, an Aktionen teilnehmen, Öffentlichkeit herstellen um Asexualität sichtbar zu machen ?

    ""Asexualität ist auch kein Fetisch, sondern lediglich das Nichtvorhandensein von sexuellem Begehren.""..

    Das ist übrigens falsch, den auch Asexuelle haben durchaus Sexuelle Beziehungen, oder in Beziehungen Sexualität..

    ""Asexualität schließt sexuelle Interaktionen, wie bereits oben erwähnt, nicht grundsätzlich aus.
    Ob Körperkontakt oder sexuelle Interaktionen als angenehm, unangenehm oder neutral empfunden werden, ist für die Frage nach der Asexualität einer Person unerheblich.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Asexualit%C3%A4t

    ""Es ist bloß an und für sich erstmal genauso viel und wenig LGBT wie Fetische es sind. Beides wird von der Gesellschaft missverstanden, beides wird in der ein oder anderen Form marginalisiert. Aber das reicht ja noch nicht, damit man LGBT ist.""..

    Nach dem Lesen des zugegeben kurzen Inhaltes des Links überdenkst Du dazu Deine Meinung vielleicht noch einmal..

    Bei weiterem Interesse :

    asexyqueer.blogsport.de/ueber-asexualiaet/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#27 Janna
  • 18.11.2016, 14:06h
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • "Aus dem Grund marschieren wahrscheinlich seit Jahren Fetisch-Gruppen mit Hetero-Teilnehmern bei den CSD's mit.. Sind die dann also auch nicht teil der Community ?"

    Na siehste, haste dich direkt disqualifiziert. (Zis)hetero Fetischisten mögen Teil deiner Community sein, meiner aber nicht. Und es marschieren auch hetero Freunde und Familie von uns auf den CSDs und die sind auch nur als das Teil der Community: als Freunde von!

    "Aber als Schwuler Mann bin ich auch nicht mit einem Bisexuellem vergleichbar, oder mit einer Lesbe, einem Intersexuellem Menschen, oder den TTT's.."

    Du stehst doch wohl aufs gleiche Geschlecht, genau wie Lesben oder bisexuelle... Was ist denn da nicht vergleichbar? Und die "TTTs", fremdschäm...

    "weil Dein Fokus auf "schwul/lesbisch/bi/ trans/inter" liegt, aber andere Sexuelle Identitäten einfach ignoriert ?"

    Was gibts denn noch? Auf Anhieb jetzt natürlich Pansexualität und "queer" als Nicht-Heterosexualität, klar... Abgesehen davon, dass Intersexualität keine sexuelle Identität ist, mamma mia...

    "Die Verkürzung der Community auf "Nicht-Hetero" gelingt aber nicht : Denn eine Mann-zu-Frau-transid ente Person die Frauen liebt, ist auch schon vor der angleichenden OP LESBISCH !"

    Hast du sicher guten Willens überlesen, habe ich aber spezifiziert auf "nicht zis"!

    "leider immer noch keine Antwort nach den Regeln einer Kategorisierung, so man sie denn hier überhaupt vornehmen muß.."

    Nicht zis + nicht hetero = LGBT(I)! Muss ich auch nicht mehr viel kategorisieren.

    "Akzeptanz bedeutete hier die Anerkenntnis der Asexualität als Sexuelle Identität.. Warum Dir das nicht gelingt, hast Du leider immer noch nicht ausreichend erklärt.."

    Einfach: Asexualität = gibt es, super, aber Asexualität =/= LGBT(I)... noch kürzer kann ich nu echt nicht erklären.

    "Zusätzlich provokant möchte ich hier anmerken, daß ich Sodomie und auch Pädosexualität für eigenständige Sexuelle Identitäten halte.."

    Kannste dir auch sparen. Außer, die möchtest die jetzt genauso in LGBT(I) packen.

    "in dem Du anmerkst das sich die Asexuellen eine Mitgliedschaft quasi "erschleichen" würden"

    Wenn du den Hauch einer Ahnung von AVEN im Jahre des Herrn 2003 hättest, dann wüsstest du, das die Kampagne A ist für Asexualität genau aus diesem Gedanken heraus gestartet wurde. Das kannst du auch alles nachlesen! Ich sehe durchaus, warum es hilfreich ist, sich an eine bestehende Community zu hängen, um Aufmerksamkeit zu erhalten! Das ist nicht mein Problem.

    " Würdest Du dich dort dann solidarisieren, an Aktionen teilnehmen, Öffentlichkeit herstellen um Asexualität sichtbar zu machen ?"

    Jetzt kommt der Brüller: Muss ich gar nicht! Ist nicht meine Verantwortung! Ist nicht meine Pflicht! Und der zweite Brüller ist: Ich war schon in der asexuellen Community tätig! Ich dachte auch schon mal, ich sei Asexuell, oder demisexuell, oder was auch immer... du erzählst mir hier null und nichts Neues!

    "Das ist übrigens falsch, den auch Asexuelle haben durchaus Sexuelle Beziehungen, oder in Beziehungen Sexualität.."

    Nö, ist es nicht, weil es in der heutigen Definition von Asexualität lediglich um das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein sexueller Anziehung geht. Das schließt nicht aus, dass Asexuelle Sex haben können.

    "Nach dem Lesen des zugegeben kurzen Inhaltes des Links überdenkst Du dazu Deine Meinung vielleicht noch einmal.. Bei weiterem Interesse"

    Nein, Danke, ich habe wirklich kein weiteres Interesse. Glaub mir, dass meine Meinung zum Thema Asexualität und, ja, meine persönliche Beziehung zu Asexualität viele Jahre gereift hat und ich keine Anfängerlinks brauche, um einzusehen, dass ich böser Homo völlig zu Unrecht die armen Asexuellen ausschließe, nur weil ich andere Prioritäten habe. Auch wenn du mir dafür doppelt so viel Satzzeichen ausgibst wie jeder andere.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 finkAnonym
  • 18.11.2016, 15:15h
  • Antwort auf #27 von Janna
  • Das gemeinsame Interesse von LGBTTI im "klassischen" Sinne und von Asexuellen sehe ich darin, dass alle unter der heterosexistischen Norm leiden, nach der Körper, Geschlecht und eine auf das angeblich "komplementäre" Geschlecht bezogene sexuelle Attraktion angeblich natürlich vorgegeben und nur in der cis- und heterosexuellen Form "richtig", "gesund", "natürlich" und gesellschaftlich "sinnvoll" seien.

    Es sind dieselben Grundannahmen, unter denen auch Asexuelle leiden.

    Dass sich die speziellen Formen von Ausgrenzung, Unverständnis und Vorurteilen in allen Gruppen jeweils voneinander unterscheiden (das geht bei Schwulen und Lesben ja schon los), bedeutet für mich, dass alle Gruppen sinnvollerweise jeweils AUCH eigene Räume, eigene Bewegungen und eigene politische Strategien entwickeln und beibehalten sollten.

    Je nach Anlass finde ich es aber ebenso sinnvoll, dass wir uns miteinander austauschen und auch dort, wo es möglich ist, zusammenarbeiten bzw. gemeinsam auftreten. Der Austauch kann nicht nur hilfreich sein, um den eigenen Horizont zu erweitern, sondern auch, um die Besonderheiten der eigenen Situation für sich selbst besser zu klären. Das muss ich dir ja nicht erklären, wenn du schon in mehreren Zusammenhängen aktiv warst. Und das gemeinsame Auftreten kann sinnvoll sein, um die ganze Vielfalt abzubilden und Forderungen mehr Wucht zu verleihen.

    Für mich sind diejenigen Asexuellen Teil "meiner Community", die gemeinsam mit mir an der Überwindung heterosexistischer Normen kämpfen. Ich weiß, dass ich mein Verständnis für deren Interessen sicher noch erweitern könnte. Nicht, weil ich das MUSS, aber weil ich es interessant finde und auch glaube, dass es mir selbst nutzen kann. Und selbstverständlich solidarisiere ich mich mit ihnen. Auch nicht, weil ich das MUSS, sondern weil ich es nur für logisch halte. Und weil es letztlich auch meinen eigenen Interessen dient, wenn ALLE, die nicht der heterosexistischen Norm entsprechen, frei und würdig leben können.

    Weshalb es dir so wichtig ist, zwischen "LGBTI" und Asexuellen eine möglichst deutliche Trennlinie zu ziehen, verstehe ich nicht ganz. Was motiviert dich da?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 Janna
  • 18.11.2016, 15:32h
  • Antwort auf #29 von fink
  • Weil ich es für kontraproduktiv halte, alle in die LGBTCommunity einzuladen, die nicht hundert Prozent heterosexistischen Normen entsprechen. Das tun nämlich auch viele Frauen nicht, das tun auch Menschen mit Fetischen nicht und so weiter. Das heißt überhaupt nicht, dass ich keine Sympathien für Menschen habe, die in irgendeiner Weise unter Heteronormativität leiden, obwohl sie nicht trans, schwul oder bi sind. Jemand, der hetero und asexuell ist, leidet trotzdem immer noch nicht unter Homophobie und wer oder sie nicht trans ist auch nicht unter Transphobie. Ich befürworte innerhalb der Community Räume und Möglichkeiten, um über Asexualität zu sprechen und aufzuklären, aber dabei muss für mich zwangsweise die Asexualität von Transpersonen und gleichgeschlechtlich liebenden Menschen im Vordergrund stehen, weil das ist, worum sich die Community groupiert. Das heißt nicht, dass dort nicht auch Heteros dazukommen und sprechen können, die ja vielleicht auch gar keine andere Möglichkeit haben, über ihre Asexualität zu reden, aber die sind trotzdem Freunde der Community und ihr nicht wegen ihrer Asexualität zugehörig. Mich stört auch, dass Asexualität als vergleichbare Identität neben Homo- und Bisexualität gestellt wird. Wenn daneben noch Heterosexualität stünde würde mir das nicht so viel ausmachen. Aber der gesellschaftliche und politische Druck also die Homophobie gegen gleichgeschlechtlich liebende Menschen ist nicht vergleichbar mit diskriminierenden Vorurteilen gegen Asexuelle. Natürlich möchte auch ich, dass alle frei und würdig leben können, ich finde aber auch wichtig, dass wir nicht aus den Augen verlieren, wer am unfreisten und unwürdigsten lebt. Wie gesagt finde ich, dass sich das alles aber grundsätlich gar nicht ausschließt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#31 ElisaAnonym
  • 18.11.2016, 17:40h

  • Der Mann auf dem Bild ist übrigens David Jay Gründer der amerikanischen Plattform AVEN. Er lebt, laut Wikipedia, seit 2012 zusammen mit einer asexuellen Freundin.

    en.m.wikipedia.org/wiki/David_Jay

    Ansonsten läuft mit AVEN, den Stammtischen und diversen privaten WhatsApp Gruppen vieles in eigenen Bahnen. Menschen die sich homoromantische Beziehungen wünschen nutzen zum Teil auch die bestehenden Foren oder versuchen dort eine Unterkategorie zu bilden. Es gibt aber auch eigene Plattformen wie Gleichklang oder auch ace-book.net.

    Ich würde sagen die meisten Asexuellen wollen zum einen Informationen in der Öffentlichkeit, da sie sonst dazu neigen sich selbst zu pathologisieren und zum anderen Kontakt zu Gleichgesinnten.

    In der Öffentlichkeitsarbeit ist der Verein Aktivista in Baden-Würtenberg unter dem LGBTIQ* Netzwerk untergebracht. Das "Netzwerk" erfüllt dabei im wesentlichen den Zweck Sichtbarkeit zu schaffen und evtl. Räume zur Verfügung zu stellen. Auch auf CSDs gibt es vereinzelt Stände, in Berlin und Stuttgart zum Beispiel.

    Asexualität ist sicher eine eigene Kategorie. Bisher wurden sie aber meiner Beobachtung nach recht bereitwillig mit unter den Schirm genommen. Durch die Teils unklare und sehr weite Definition von Aexualität umfasst dies auch eine große Spannweite von möglichen Ausprägungen. Werden Beziehungen angestrebt, wird nur die Partnersuche stark erschwert, was nunmal in der Natur der Sache liegt. Nach außen wird erstmal nur der Beziehungsstatus sichtbar. Ein Heteroasexuelles Paar bedient also genauso wie Bisexuelle in gegeschlechtlichen Partnerschaften die heteronorme Erwartungshaltung. Als "Asexuell" im klassischen Sinn werden wohl all jene gelten die man unter den Begriff "ewiger Junggeselle" oder "alte Jungfer" kennt. Menschen die (lebens)lange Single sind und nie über irgendwelche Affären reden. Peter Altmaier oder Petra Hinz. Letztere wurde so mal so zum Zweck der Beleidigung bezeichnet mit der Assoziation Gefühlskalt zu sein.

    Die Gleichklangdefinition entspricht in etwa der alten Definition von "frigide" (lat. kalt). Setzt den Fokus also auf das fehlende sexuelle Empfinden + fehlende (freiwillige) sexuelle Handlung. Die deutsche auch er mit "kein Verlangen nach sexueller Interaktion". Die amerikanische bezieht sich nur auf die "sexuelle Anziehung". Obwohl ich mich viel mit dem Thema auseinander setze, weiß ich bis Heute nicht, was das ist bzw. wüsste ich nicht was für eine Art empfinden man damit anderen unterstellt. Mir persönlich scheint es nicht möglich, mir vorzustellen, dass alle anderen ein Gefühl haben sollen, welches ich selbst überhaupt nicht kenne.

    Das Aufweichen einer Gruppe durch immerweiteres Ausdehnen der "Community" kann ich in soweit verstehen, als dass zB nach amerikanischer Definition mit dem Attribut "sex-postiv"+romantischer Orientierung eigentlich jeder asexuell sein kann. Das holt den Begriff dann aus. Bei LGBT kann ich mir das nicht vorstellen. Asexuelle nutzen zwar zum Teil die vorhandenen Strukturen dieser Community, sie behaupten dabei aber nicht lesbisch, schwul, bisexuell, transident etc* zu sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#32 finkAnonym
  • 18.11.2016, 18:14h
  • Antwort auf #30 von Janna
  • "Weil ich es für kontraproduktiv halte, alle in die LGBTCommunity einzuladen, die nicht hundert Prozent heterosexistischen Normen entsprechen."

    Ich muss ehrlich sagen, dass mich die implizite Grundhaltung "ich gehöre zur 'Community' und darf nun darüber entscheiden, wer gnädigerweise noch mitspielen darf" etwas irritiert. Ich überspitze das hier mal absichtlich. Dieser Logik möchte ich ungern folgen.

    Aber vielleicht sollten wir erst mal klären, ob wir beide verschiedene Vorstellungen davon haben, was genau das denn eigentlich heißen soll: "zur Community gehören".

    Für mich heißt "Teil der Community sein", wie ich ja schon andeutete, dass jemand mit mir inhaltlich am selben (oder zumindest an einem ähnlichen) Strang zieht, wenn es darum geht, Heteronormativität zu überwinden. Das können aus meiner Sicht tatsächlich auch heterosexuelle Asexuelle, Fetischist*innen, BDSMler*innen oder auch Feminist*innen sein. Das bedeutet für mich nicht automatisch, dass die alle zu ALLEN Gruppen, Räumen und Veranstaltungen eingeladen werden müssen, in denen ich mich als schwuler Mann aufhalte. In diesem Punkt scheinen wir uns ja einig zu sein.

    Für mich heißt das aber gleichzeitig, dass "Community" nicht statisch von irgendwem festgelegt werden kann und sollte, weil Ein- und Ausschlüsse jeweils situationsbedingt sind. Wenn jemand einen expliziten Ausschluss formuliert, dann erwarte ich dafür eine gute Begründung (die es, wie ich hoffentlich inzwischen klargemacht habe, ja durchaus geben kann). Die deine verstehe ich leider immer noch nicht so richtig.

    "Ich befürworte innerhalb der Community Räume und Möglichkeiten, um über Asexualität zu sprechen und aufzuklären, aber dabei muss für mich zwangsweise die Asexualität von Transpersonen und gleichgeschlechtlich liebenden Menschen im Vordergrund stehen, weil das ist, worum sich die Community groupiert."

    Auch hier die Frage: Was genau heißt denn "innerhalb der Community"? Wenn eine Asexuellen-Gruppe nur aus Trans- und Homosexuellen besteht, gehört sie zur Community, und sobald auch cis-Heteros dabei sind, wird das Gütesiegel "Community" entzogen? Wer entscheidet das denn? Und vor allem: Warum ist dir diese Entscheidung so wichtig? Welche Konsequenzen hat sie? Für wen?

    "Natürlich möchte auch ich, dass alle frei und würdig leben können, ich finde aber auch wichtig, dass wir nicht aus den Augen verlieren, wer am unfreisten und unwürdigsten lebt."

    Das kann ich einerseits verstehen. Auch ich würde nicht wollen, dass die mir wichtigsten Interessen und Forderungen von anderen Interessen in den Hintergrund gedrängt werden. Dass diese Gefahr von Asexuellen ausgeht, sehe ich aber nicht im Geringsten, nicht heute und nicht morgen. Und generell finde ich es schwierig, eine Art von Opferwettlauf nach dem Motto "wer leidet am Meisten?" aufzumachen, weil dann nämlich genau das passiert, was wir wohl beide nicht wollen: Die Interessen der Einen werden zugunsten der Anderen marginalisiert. Das will ich dir hiermit nicht unterstellen, weil dein letzter Satz ja eine Differenzierung andeutet; aber das gehört in diese Diskussion, weil es immer wieder passiert.

    Wenn es darum ginge, wer die größten Probleme hat, dann müssten "wir in der LGBTTI*-Community" beispielseise die Probleme von trans Menschen sehr wahrscheinlich zumindest weit über die von Schwulen und Lesben stellen. Tun wir aber nicht. Und ich fände das auch schwierig. Natürlich verdienen die Probleme von trans Menschen sehr viel mehr Beachtung innerhalb unserer gemeinsamen Räume als das derzeit der Fall ist, aber ich fände es doch seltsam, sie mit der Begründung des "stärksten Leidens" gegen andere Interessen auszuspielen.

    Es geht in meinen Augen eben nicht darum, wer am meisten leidet, oder wessen Interessen am Wichtigsten sind. Meine Perspektive ist eher: Wie hängen die verschiedenen Diskriminierungen zusammen? Wo gleichen sie einander, wo unterscheiden sie sich?

    Und daraus folgend: Wo können und sollten wir zusammenarbeiten, wo nicht? Eine pauschale Antwort nach dem Motto "die gehören dazu und die generell nicht" finde ich nicht hilfreich.

    Du sagst, die Öffnung sei kontraproduktiv. Ich habe immer noch nicht verstanden, was du genau befürchtest.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 TheDadProfil
  • 18.11.2016, 21:44hHannover
  • Antwort auf #27 von Janna
  • ""Na siehste, haste dich direkt disqualifiziert. (Zis)hetero Fetischisten mögen Teil deiner Community sein, meiner aber nicht.""..

    Die Darstellung eines Faktes ist zunächst nicht gleichbedeutend damit, das ich persönlich damit einverstanden sei..

    In diesem Fall ist es so, denn Menschen die aus Gründen des Auslebens ihrer sexuellen Neigungen gesellschaftlicher Diskriminierung unterliegen, sind nicht nur Teil "meiner" Community, sie verdienen die gegenseitige Solidarität und bereichern die Community dazu noch..

    Das führt meine Argumentation bezüglich Asexueller als eigenständige Sexuelle Identität auch nicht in die Disqualifikation..
    Es zeigt im Gegenteil auf wie wenige Gedanken Du dir offenbar bislang über die verschiedenen Angehörigen der Community gemacht hast..

    Das komplettiert dann auch die Ignoranz gegenüber TTT's und Intersexuellen, die einerseits Schwul/Lesbisch/Bi/Queer, aber eben auch Hetero sein können..

    Deine "Idee" Hetero-TTT`s und Hetero-Intersexuelle aus der Community ausschließen zu wollen ist ungefähr gleichbedeutend mit der Forderung "dicke Lesben" ausschließen zu wollen..
    Sie entsprechen nicht "Deinem Geschmack"..
    Der ist nur für die Beschreibung einer Sexuellen Identität nicht relevant..

    ""Und die "TTTs", fremdschäm...""..

    Was gäbe es dort "fremd zu schämen", außer daß Du das Beispiel nicht verstanden hast ?

    Es gibt Hetero UND Schwule, UND Bisexuelle TTT's..

    ""Ich sehe durchaus, warum es hilfreich ist, sich an eine bestehende Community zu hängen, um Aufmerksamkeit zu erhalten! Das ist nicht mein Problem.""..

    Liest sich hier anders :
    ""Gibt genug Asexuelle, die sich völlig zu Recht dafür schämen, dass sie mit dem und seiner Bewegung, sich an die Community dranzuhängen, um selbst möglichst wenig Aufwand mit einer eigenen zu haben, assoziiert werden.""..

    www.queer.de/detail.php?article_id=27568&antwort_zeigen=
    ja#c15


    ""Ich hab durchaus eine Menge dagegen, wenn Asexuelle sich da dranhängen, weil Asexuelle halt auch Hetero sein können, aber kann ja jeder selber halten, wie er mag. Bei so unterdrückten Minderheiten müsste man dann nur vielleicht wirklich das BDSM für die ganzen Kinkster hinzufügen.""..

    www.queer.de/detail.php?article_id=27568&antwort_zeigen=
    ja#c21
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#34 VenturaAnonym
#35 CyrillAnonym
#36 EllaAnonym
  • 06.01.2019, 00:07h
  • Demisexualität wird in der Regel unter den Begriff Asexualität als Schirmbegriff gefasst. Dieser umfasst dann viele Erlebensformen von Sexualität, bei der sich Menschen nicht, kaum oder nur unter bestimmten Umständen von anderen Menschen sexuell angezogen fühlen - also auch Demisexualität. Ich finde es recht nachvollziehbar, wenn sich Demisexuelle eher Asexuellen zuordnen als Zedsexuellen (nicht-Asexuellen). Viel von unserer Kultur funktioniert nach dem Maßstab, dass sich ein Mensch aufgrund von Äußerem/ der ersten Erscheinung zu einem anderen hingezogen fühlt. Und dazu passen Demisexuelle und "im engeren Sinne" Asexuelle eben grundsätzlich nicht.

    Und nur weil "sexuelle Störungen" oder wie auch immer das genannt wird, nicht das Gleiche sind wie Asexualität heißt das auch nicht, dass sie sich ausschließen. Nur weil eine_r, z.B., Schmerzen beim Sex hat heißt das ja noch nicht, dass eins "abgesehen davon" andere Leute sexuell begehrt.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel