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Kommentare zu:
Großbritannien will gegen Fetisch-Pornos vorgehen


#1 EXZENTRIKER 89Anonym
#2 EXZENTRIKER 89Anonym
  • 24.11.2016, 16:59h

  • Zum Glück lebe ich nicht in England....Meine Güte...lasst doch den Jungs ihren Pornokonsum...es gibt ja Wirklich Wichtigeres um was sich die Briten kümmern sollten. Wenn das in Deitschland wäre...Auweia...ich beiss mich in die Faust...Aargh(:
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#3 EXZENTRIKER 89Anonym
#4 markusbln11Anonym
  • 24.11.2016, 18:30h

  • Ein freier staat hat nichts zu zensieren, was freie bürger nach vollem recht und bei freier entfaltung ihrer eigenen persönlichkeit tun. Und wenn sie das filmen und verbreiten, dann ist das deren freie entscheidung.

    Bisher kenne ich das paritelle sperren des internets nur aus ländern wie china, iran oder sudan.

    Wo bewegt sich unsere freie welt denn nur hin? Speziell England. Sollen wir jetzt wieder bevormundet und in der folge entrechtet werden - von selbstverliebten politikern ohne werte?

    Das kann nicht sein!!
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#5 GeorgGProfil
  • 24.11.2016, 20:08hBerlin
  • In Zeiten des Brexits haben die Briten also nicht besseres zu tun, als Pornofilme zu zenzieren...
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#6 Patroklos
#7 JadugharProfil
  • 24.11.2016, 20:46hHamburg
  • In den Anfängen des Internets konnte ich in den Rechenzentren der Universitäten beobachten, daß Studenten oft sich pornographische Seiten anschauten, anstatt das Internet für ihre wissenschaftlichen Zwecke zu benutzen. Es zeigt wie beliebt diese Pornoseiten sind. Nun einige Menschen wollen offenbar stets aus Machtgründen etwas verbieten, was die meisten Menschen mögen und geben unsinnige Begründungen hervor, wie etwa Schutzalter für Jugentliche etc.. Aus diesen Gründen hat man oft sexuelle Handlungen unterdrückt und sogar bestraft, weil sie zu den beliebtesten Bedürfnissen gehören!
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#8 JadugharProfil
  • 24.11.2016, 20:56hHamburg
  • Gerade lese ich hierzu in queer.de, daß der europäische Gerichtshof die Türkei das Verbot eines Homo-Magazins als Menschenrechtsverletzung verurteilt hatte, weil die Meinungsfreiheit hierdurch eingeschränkt wird. Nun die Handlungsweise der britischen konservativen Regierung ist genauso und handelt somit menschenrechtswidrig, weil auch das Veräußern von Pornographie zur Meinungsfreiheit gehört und niemand durch das Veräußern von Pornos geschädigt wird.
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#9 gagagastAnonym
  • 24.11.2016, 21:44h
  • Interessant in diesem Zusammenhang ist sicher das beschlossene (!) Gesetz zur Aufzeichnung aller abgerufenen URLs durch Provider.

    Zusammen mit diesem Zensur-Gesetz eine Goldgrube für alle Arten von Repression.

    Einfach traumhaft. Albtraumhaft.
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#10 RiklefAnonym
  • 24.11.2016, 22:20h

  • Um die polnische Regierubgschefin freu zu zitieren "Macht was ihr wollt, Hauptsache es geht ins richtige Loch!" :D
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#11 ExitAnonym
#12 stromboliProfil
  • 25.11.2016, 10:17hberlin
  • das wird der in englands public school weit verbreiteten tradition hin zu s/m spanking -spielen einen herben schlag versetzen.
    Keine unterordnungsrituale mehr, keine initiationsriten im internat...
    Traurig wie da traditionen über bord geworfen werden.. und dass im so traditionsbewussten und alle ausländischen einflüsse abwehrenden britanien after (!)brexit...

    Na ja, schon in der viktorianischen zeit sind die gestressten aufs festland oder in die kolonien geflüchtet um dort ihre sinne zu schärfen.
    Her also mit den engländern!
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#13 stromboliProfil
  • 25.11.2016, 10:37hberlin
  • Antwort auf #4 von markusbln11
  • " Bisher kenne ich das paritelle sperren des internets nur aus ländern wie china, iran oder sudan....
    wie wärs z.b. mit facebook?
    ist doch usa nun auch "demokratisch gewählt ein oligarchenstaat, ist so ein konzern mit neigung zu zensur ( besonders die der sexuellen postings.. weniger die der hasspostings) sehr wohl handlanger staatlich geduldeter/geförderter selbstzensur...
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#14 splattergayAnonym
  • 25.11.2016, 15:19h

  • Deutschland hat schon sehr lange eine restrektive Filmzensur.Es gibt z.B. den 131 im Strafgesetzbuch und es wurden schon sehr viele Spielfime von Gerichten mit Totalverbot belegt. Tanz der Teufel wurde gerade erst nach ueber 30 Jahren wieder freigegeben.
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#15 98 REKIRTNEZXEAnonym
  • 25.11.2016, 22:18h
  • Antwort auf #2 von EXZENTRIKER 89
  • Also United Kingdom besteht aus mehr als nur England. Sagt ja eigentlich der Name schon.

    Ist aber so wie bei den dummen die noch immer nicht begriffen haben, das der Staat Niederlande bereits seit 200 Jahren existiert und immer noch von Holland faseln. Ja welches Holland denn? Nord- oder Zuidholland?

    Ansonsten scheinen die dort seit dem Brexit komplett abzudrehen...
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#16 Shinkaishi
  • 26.11.2016, 09:59h
  • Ziemlich genau das selbe wie die Aufregung um "Killer Spiele" und ähnliches.

    Die Idee, auch das virtuelle, vorgestellte und fiktive zu regulieren ist selbst mit den besten Intentionen das Letzte, was man erlauben sollte.

    Wenn solches Material auf einer STRAFTAT beruht, dann, ja, beschlagnahmt es und verfolgt die Produzenten, das ist der Grund warum wir Kinderpornographie verbieten, aber wenn jemand sich willentlich fesseln, auspeitschen, verletzen oder sonstwie behandeln lässt ist daran nichts auszusetzen und auch nicht daran, wenn andere sich das ansehen!

    Auch der Jugendschutz ist da ein sehr zweifelhaftes Argument. Die einfachste Maßnahme, Kinder von bestimmten Seiten fernzuhalten, liegt bei den Erziehungsberichtigen und der Nutzung von Filtern, Kindersicherungen und ähnlichem. Hier ist es wirklich nicht die Aufgabe des Staates, dies zu übernehmen.

    Großbritannien macht mir in letzter Zeit was Zensur, Regulationen und Kriminalisierung betrifft wirklich Angst.
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#17 saltgay_nlProfil
  • 26.11.2016, 10:02hZutphen
  • So dumm kann selbst ein britischer Konservativer nicht sein, dass er sich für einen solchen Schwachsinn hergibt. Also steckt hinter diesem geplanten Gesetz eine ganz andere Absicht.

    Wie ja auch in Deutschland dient die Sexualität als Hebel zur Unterdrückung der Bürger. Ein Lehrer, der sich strafbar macht, erhält einen Eintrag in sein Führungszeugnis. Wunderbar, denn nun ist er kündbar oder er lässt sich durch die drohende Kündigung beliebig erpressen. Die Strafbarkeit dient in diesem Falle als außerordentlich wirksames Erpressungsmittel. Statt physischer Gewalt wendet der Staat psychische Gewalt an. Nudging heißt dieses Prinzip. Der Bürger wird also dort "erwischt", wo es ihm unangenehm ist, wenn sein "abweichendes" Verhalten öffentlich wird. Ganze Generationen sind mit dem Elteraufschrei:"Was sollen bloß die Nachbarn von uns denken, wenn du dich so verhältst!" groß geworden.

    Wenn diese Art der Selbstdisziplinierung nicht ausreichend fruchtet, dann wird die Eskalationsschraube weiter gedreht. Es entsteht ein neuer Straftatsbestand. Ziel ist es, das gesamte Volk zu kriminalisieren und jedem vor Augen zu führen, dass er eigentlich schon längst im Knast sitzen müsste und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man ihn seiner Missetaten überführt. Diese Herrschaftsform ist den Deutschen während des Nationalsozialismus bestens bekannt und Einigen scheint sie sogar so gut zu gefallen, dass sie AfD wählen.

    Den wahren Herrschern übder die marktgelenkte Demokratie dient diese Strategie ungemein. Je mehr der Bürger aus Angst vor Repressalien auf Widerstand verzichtet, desto willenloser lässt er sich das zuvor verdiente Geld wieder entwenden. Scientology hat dieses Prinzip optimiert und es funktioniert bei ihren Sektenmitgliedern vollkommen.

    Der nächste Vorteil ist die Umwandlung des Internets in einen virtuellen Warenhauskatalog. Durch diese Einführung der Internetzensur lassen sich weitere Inhalte verbieten, bis am Ende nur knallbunte Bildchen mit hirnlosen Texten und dem Allerwichtigsten, dem "Bezahlbutton" übrig bleiben.

    Wie schrieb doch dieser merkwürdige "Lord Dahrendorf" sinngemäß? "Neoliberalismus und Demokratie vertragen sich nicht."
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#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 26.11.2016, 18:30h
  • Antwort auf #16 von Shinkaishi
  • Man kann meiner Meinung nach aber Pornos und Killerspiele nicht wirklich miteinander vergleichen. - Klar, beides ist jetzt nicht gerade für Kinder "geeignet" - wenn man das so flapsig sagen kann - aber trotzdem kommen doch realistisch gesehen an S/M-Pornos etc. wahrscheinlich relativ wenig Kinder dran.
    Ganz im Gegensatz zu Killer-Spielen, die teilweise ganz offen und ohne jeglichen wirklichen Nachweis des tatsächlichen Alters des "Nutzers" im Internet frei zugänglich sind bzw. teilweise auch so verbreitet werden. Man klickt einmal auf "bin schon 18" und kann das Ding ansehen/spielen etc. - Darüberhinaus braucht man sich ja bloß mal etliche der teilweise so überaus beliebten sogenannten "normalen" Computerspiele (die nicht als tatsächliche "Killerspiele" erkennbar sind) anzusehen. Bei vielen Spielen geht es zum Großteil vor allem darum, irgendwelche Monster/Gegner zu "besiegen" - sprich: zu töten; in sämtlichen Mord-Variationen. - Angeblich natürlich "nur" deshalb, damit der sogenannte "gute Held" des jeweiligen Spiels einen Level aufsteigt, Münzen/Punkte sammeln oder irgendwelche Items erstehen kann etc. -
    Und da nützen auch die von Dir genannten Filter, Kindersicherungen etc. bei Computern nichts, da diese Spiele eben nicht als "Killerspiele" deklariert/erkannt werden. - Genauso wenig wie diese Filter auch bei den oben erwähnten (tatsächlich als solche deklarierten) "Killerspielen" nutzen. Wenn man sie einfach mal die Mühe macht, zu recherchieren, wie einfach die Kinder/Jugendlichen an den Kram kommen, da schlackert man mit den Ohren. Da wird einfach mal das "Killerspiel" des großen Bruders/der Schwester/eines älteren Schulkameraden "ausgeliehen" oder sonstiges - und schon haben sie's. Und vergiss die ganzen Handyversionen solcher Spiele nicht. -
    In dieser Hinsicht braucht man nur mal mittags mit dem Bus zu fahren, wenn die Schule aus ist, um so einiges mitzubekommen. Da krakelen 10/11-Jährige lautstark untereinander quer durch den Bus, ob der/die anderen jetzt schon das und das Monster "abgeknallt" haben, wie "toll" das Blut in dem Spiel spritzt u.ä. -
    Ich denke, Deine Argumentation bzgl. "Killerspiele" und der Wirksamkeit von Filtern etc. geht ziemlich an der Realität vorbei. Und ich glaube auch nicht, dass die meisten Kinder/Jugendliche ihren Eltern gegenüber damit angeben, welche "Killerspiele" sie gerade wieder auf ihrem Handy/Tablet/PC spielen. Die spielen sie einfach. Da müssten die Eltern praktisch permanent PC/Tablet/Handy ihres Kindes überwachen/durchsuchen um so was zu vermeiden. Ich denke, in diesem Punkt hilft nur Aufklärung und das Vermitteln, dass solche Spiele nicht in Ordnung sind, dass man (auch im wirklichen Leben) eben keine "Gegner" - egal ob Mensch oder Tier - umbringt, sondern dass Konflikte/Probleme auf andere Art gelöst werden müssen.

    Wie gesagt, Pornos und "Killerspiele" sind meiner Meinung nach zwei komplett verschiedene Paar Stiefel.
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#19 AlexDProfil
  • 26.11.2016, 19:25hBonn
  • Wenn Sie meinen, die Zensurbehörden. Praktisch lässt sich das doch eh nicht durchsetzen. So schnell, wie neue Pornoseiten entstehen, kommen die gar nicht nach mit zensieren. Alleine die Zwnsur des aktuellen Angebots dürfte unmöglich sein. Dazu kommen noch VPN Tunnel und Proxy-Server. Und schon läuft das ins Leere.
    Nun zum theoretischen Teil. Unsinn, Sexualmoral wie zu Queen Victorias Zeiten, ich verstehe nicht, was sich die Sittenwächter einbilden. Und schon gar nicht trage ich das Moralische Basisgerüst mit. Wer da meint, für meine Schamvolle Unversehrheit kämpfen zu müssen, meine Zustimmng hat er nicht.
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