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Einzelkommentar zu:
Großbritannien will gegen Fetisch-Pornos vorgehen


#17 saltgay_nlProfil
  • 26.11.2016, 10:02hZutphen
  • So dumm kann selbst ein britischer Konservativer nicht sein, dass er sich für einen solchen Schwachsinn hergibt. Also steckt hinter diesem geplanten Gesetz eine ganz andere Absicht.

    Wie ja auch in Deutschland dient die Sexualität als Hebel zur Unterdrückung der Bürger. Ein Lehrer, der sich strafbar macht, erhält einen Eintrag in sein Führungszeugnis. Wunderbar, denn nun ist er kündbar oder er lässt sich durch die drohende Kündigung beliebig erpressen. Die Strafbarkeit dient in diesem Falle als außerordentlich wirksames Erpressungsmittel. Statt physischer Gewalt wendet der Staat psychische Gewalt an. Nudging heißt dieses Prinzip. Der Bürger wird also dort "erwischt", wo es ihm unangenehm ist, wenn sein "abweichendes" Verhalten öffentlich wird. Ganze Generationen sind mit dem Elteraufschrei:"Was sollen bloß die Nachbarn von uns denken, wenn du dich so verhältst!" groß geworden.

    Wenn diese Art der Selbstdisziplinierung nicht ausreichend fruchtet, dann wird die Eskalationsschraube weiter gedreht. Es entsteht ein neuer Straftatsbestand. Ziel ist es, das gesamte Volk zu kriminalisieren und jedem vor Augen zu führen, dass er eigentlich schon längst im Knast sitzen müsste und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man ihn seiner Missetaten überführt. Diese Herrschaftsform ist den Deutschen während des Nationalsozialismus bestens bekannt und Einigen scheint sie sogar so gut zu gefallen, dass sie AfD wählen.

    Den wahren Herrschern übder die marktgelenkte Demokratie dient diese Strategie ungemein. Je mehr der Bürger aus Angst vor Repressalien auf Widerstand verzichtet, desto willenloser lässt er sich das zuvor verdiente Geld wieder entwenden. Scientology hat dieses Prinzip optimiert und es funktioniert bei ihren Sektenmitgliedern vollkommen.

    Der nächste Vorteil ist die Umwandlung des Internets in einen virtuellen Warenhauskatalog. Durch diese Einführung der Internetzensur lassen sich weitere Inhalte verbieten, bis am Ende nur knallbunte Bildchen mit hirnlosen Texten und dem Allerwichtigsten, dem "Bezahlbutton" übrig bleiben.

    Wie schrieb doch dieser merkwürdige "Lord Dahrendorf" sinngemäß? "Neoliberalismus und Demokratie vertragen sich nicht."
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