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Einzelkommentar zu:
Großbritannien will gegen Fetisch-Pornos vorgehen


#18 Robby69Ehemaliges Profil
  • 26.11.2016, 18:30h
  • Antwort auf #16 von Shinkaishi
  • Man kann meiner Meinung nach aber Pornos und Killerspiele nicht wirklich miteinander vergleichen. - Klar, beides ist jetzt nicht gerade für Kinder "geeignet" - wenn man das so flapsig sagen kann - aber trotzdem kommen doch realistisch gesehen an S/M-Pornos etc. wahrscheinlich relativ wenig Kinder dran.
    Ganz im Gegensatz zu Killer-Spielen, die teilweise ganz offen und ohne jeglichen wirklichen Nachweis des tatsächlichen Alters des "Nutzers" im Internet frei zugänglich sind bzw. teilweise auch so verbreitet werden. Man klickt einmal auf "bin schon 18" und kann das Ding ansehen/spielen etc. - Darüberhinaus braucht man sich ja bloß mal etliche der teilweise so überaus beliebten sogenannten "normalen" Computerspiele (die nicht als tatsächliche "Killerspiele" erkennbar sind) anzusehen. Bei vielen Spielen geht es zum Großteil vor allem darum, irgendwelche Monster/Gegner zu "besiegen" - sprich: zu töten; in sämtlichen Mord-Variationen. - Angeblich natürlich "nur" deshalb, damit der sogenannte "gute Held" des jeweiligen Spiels einen Level aufsteigt, Münzen/Punkte sammeln oder irgendwelche Items erstehen kann etc. -
    Und da nützen auch die von Dir genannten Filter, Kindersicherungen etc. bei Computern nichts, da diese Spiele eben nicht als "Killerspiele" deklariert/erkannt werden. - Genauso wenig wie diese Filter auch bei den oben erwähnten (tatsächlich als solche deklarierten) "Killerspielen" nutzen. Wenn man sie einfach mal die Mühe macht, zu recherchieren, wie einfach die Kinder/Jugendlichen an den Kram kommen, da schlackert man mit den Ohren. Da wird einfach mal das "Killerspiel" des großen Bruders/der Schwester/eines älteren Schulkameraden "ausgeliehen" oder sonstiges - und schon haben sie's. Und vergiss die ganzen Handyversionen solcher Spiele nicht. -
    In dieser Hinsicht braucht man nur mal mittags mit dem Bus zu fahren, wenn die Schule aus ist, um so einiges mitzubekommen. Da krakelen 10/11-Jährige lautstark untereinander quer durch den Bus, ob der/die anderen jetzt schon das und das Monster "abgeknallt" haben, wie "toll" das Blut in dem Spiel spritzt u.ä. -
    Ich denke, Deine Argumentation bzgl. "Killerspiele" und der Wirksamkeit von Filtern etc. geht ziemlich an der Realität vorbei. Und ich glaube auch nicht, dass die meisten Kinder/Jugendliche ihren Eltern gegenüber damit angeben, welche "Killerspiele" sie gerade wieder auf ihrem Handy/Tablet/PC spielen. Die spielen sie einfach. Da müssten die Eltern praktisch permanent PC/Tablet/Handy ihres Kindes überwachen/durchsuchen um so was zu vermeiden. Ich denke, in diesem Punkt hilft nur Aufklärung und das Vermitteln, dass solche Spiele nicht in Ordnung sind, dass man (auch im wirklichen Leben) eben keine "Gegner" - egal ob Mensch oder Tier - umbringt, sondern dass Konflikte/Probleme auf andere Art gelöst werden müssen.

    Wie gesagt, Pornos und "Killerspiele" sind meiner Meinung nach zwei komplett verschiedene Paar Stiefel.
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