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Kommentare zu:
Wenn "besorgte Bürger" Olivia Jones debattieren


#1 GirlsLikeUsProfil
  • 27.11.2016, 14:35h Marburg

  • "Seitdem in Hessen geplant ist, Schüler künftig im Unterricht für LGBTI-Mitschüler zu sensibilisieren, läuft der Bündnispartner der "Demo für alle" rhetorischen Amok in eigenen Blogs und etlichen Beiträgen in neurechten und "christlichen" Webseiten."

    Warum steht bei christlichen Webseiten ein Anführungszeichen?
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#2 userer
#3 FranZiskaProfil
#4 Svetlana LAnonym
  • 27.11.2016, 15:59h
  • Antwort auf #1 von GirlsLikeUs
  • Vielleicht weil Christen Nächstenliebe und Barmherzigkeit predigen. Das gilt aber wahrscheinlich nur, wenn es gerade in den eigenen Kram passt. Deshalb (vermutlich) die Anführungszeichen, weil Christen oftmals gar nicht so christlich sind und das nur als Deckmantel für ihre Ressentiments benutzen.

    Diskriminierung ist nur die eigene Unfähigkeit sich offen und unvoreingenommen auf Neues einzulassen.
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#5 FranZiskaProfil
  • 27.11.2016, 16:05h Berlin

  • Jetzt ist mir schlecht. Trotzdem Danke für diesen aufklärenden Beitrag! Es ist dringend nötig, diese Menschen, die unsere Nachbarn sein könnten und ansonsten vielleicht ganz friedlich neben uns wohnen, ebenfalls aufzuklären.

    Ich bin zwar ein großer Fan von Olivia, doch ich glaube, dass sie nicht die richtige für die Aktion gewesen ist. Für die "gegenseite" ist es jetzt noch einfacher, ihre sterotypen vorstellungen von schrill und co. bestätigt zu finden. Schade, denn der Standardhomo, ob w oder m, sieht ja tatsächlich anders aus und wohl nicht viel anders als die Coras und Helmuts, die in den Kommenttarspalten wüten. Wenn uns Olivias Auftritt mal nicht langfristig zum Nachteil gereicht...
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#6 JadugharProfil
  • 27.11.2016, 17:01hHamburg
  • Die homophoben Krakeeler, die gegen die sexuelle Aufklärung wettern und vorgeben, daß Kinder in Gefahr sind, fragen ja gar nicht die Kinder! Sie bestimmen einfach über ihre Kinder! Auf diese Weise bringt man Kinder zum Suizid, wenn sie mal aus der Rolle der beschränkten Vorstellungen ihrer Eltern fallen. Jeder der schwul, lesbisch, trans oder anders als heterosexuell ist, weiß ein Lied über dessen qualvolle Kind- und Jugendzeit zu singen, da ein Coming out in der Familie höchst gefährlich war, sofern die Eltern dieser unbelehrbaren beschränkten Kategorie zählen. Ein heterosexuelles Kind bleibt dann unbehelligt und kann dann froh sein, daß es dann nicht mit solchen Schwierigkeiten kämpfen muß.
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#7 hugo1970Ehemaliges Profil
#8 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 27.11.2016, 17:07h
  • Antwort auf #6 von Jadughar
  • "Sie bestimmen einfach über ihre Kinder!"

    Tja, ein wichtiger und wahrer Beweis, was die monster bezwecken, nähmlich längst vergangene feudale Zeiten wieder einführen!!!

    "daß es dann nicht mit solchen Schwierigkeiten kämpfen muß."

    Auch als "normales" Kind würde ich keine einzige sekunde bei sollchen monstern leben wollen!!!!
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#9 LoreleyTVAnonym
#10 GrünerdaumenAnonym
  • 27.11.2016, 17:29h

  • Zu den Facebookposts:eine Ansammlung von Ungebildeten... Geistesgestörten... Hinterwäldlerischen... Homohassern. Achso... Kinderschänder sind ja alle Schwul ...Logisch. Kranke Welt da draussen.
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#11 SebiAnonym
  • 27.11.2016, 17:41h
  • Letztendlich beweisen alle Kommentare nur eines:
    dass ihre Autoren ziemlich dumm sind und gar nicht wissen, worum es eigentlich geht. Geschweige denn, sich auch mal wissenschaftliche Studien zu Gemüte führen.

    Dann wüssten sie, dass es bei Aufklärung gerade ums Kindeswohl geht und nicht um Homorechte oder ähnliches.

    Deren Dummheit macht die nicht weniger gefährlich, aber der Mob bleibt halt dumm.
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#12 AdelstrukturenAnonym
  • 27.11.2016, 17:48h
  • ... um welche Linie "von Gersdorff " handelt es sich und wie sind die Zusammenhänge zwischen Chile und Deutschland?

    Kann jemand, dazu mal ein paar Informationen mit Quellen auf zeigen.
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#13 JustusAnonym
  • 27.11.2016, 18:07h
  • In den Kommentaren liest man die ewig gleiche Mischung aus Lügen, Fakten-Verdrehungen und Gewalt-Androhungen.

    Diese Leute merken gar nicht, wie sie instrumentalisiert werden.
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#14 LinusAnonym
  • 27.11.2016, 18:23h
  • Diese Brandstifter sind alles Leute, die sonst nichts zu melden haben im Leben. Und in der Gruppe fühlen sie sich dann auch mal stark.

    Aber letztendlich zeigen sie nur, was sie für kleingeistige arme Würstchen sind.

    Dass das nur Witzfiguren sind, macht sie zwar nicht weniger gefährlich - zumal sie schon konkret mit Gewalt und Mord drohen. Aber es macht klar, dass die vernünftige Mehrheit vor dieser schrillen Minderheit fanatischer Ewiggestriger beschützt werden muss.
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#15 Petrillo
  • 27.11.2016, 19:00h
  • Ich bin bei FB auch in solchen Gruppen, die auf den ersten Blick ein passables Ziel zu vertreten scheinen und z.T. auch Postings z.B. zum Thema Tierschutz haben - wo sich aber im wesentlichen dumpfe Rechte sammeln, die über Ausländer, Merkel, Grüne und ab und an auch Schwule hetzen.

    Wollte schon oft die Mitgliedschaft quittieren, weil mich die Dummheit vieler Leute dort sehr aufregt, auf der anderen Seite halte ich es auch für wichtig, beobachten zu können, was dort ab geht. Und ggf. Paroli zu bieten.

    Meist könnte man zwar auf mit Steinen diskutieren, doch wenn nur wenige oder überhaupt einer der (passiven) Mitleser zum Nachdenken angeregt werden können, ist ja schon was gewonnen!

    Da man neue Teilnehmer als Mitglied einer solchen geschlossenen Gruppe z.T. auch als Nicht-Admin hinzu fügen kann, könnt Ihr mich gerne kontaktieren, damit man gemeinsam dem Dumpfsinn im Lande etwas entgegen halten kann - leider scheine ich meist alleine auf weiter Flur zu sein.
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#16 pöokiuzAnonym
  • 27.11.2016, 19:04h
  • Facebook oder besser Nazibook eben.

    einer der Gründe warum ich mich von FB verabschiedet habe, sind die ewigen leeren Versprechungen von Besserung im Umgang mit Nazihetze, denen keinerlei Taten folgten. Nazihetze wird nach wie vor stehen gelassen und Meldungen dazu mit den ewigen gleichen automatischen Antworten "Verstößt nicht gegen die Gemeinschatsstandards" beantwortet.

    Stattdessen blockiert FB Leute die wirklich nur ihre Meinung kund tun:
    www.neues-deutschland.de/artikel/1033389.linker-tuerkei-expe
    rte-kaempft-gegen-facebook-zensur.html


    Wie ist das eigentlich, wenn massenhaft Leute FB boykottieren, müsste dann nicht deren Traffic sinken und damit auch ihre Gewinne?
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#17 saltgay_nlProfil
  • 27.11.2016, 19:30hZutphen
  • Großes Lamentieren folgt nun auf den Beitrag dieses Mathias von Gersdorff. Nun, diskutieren hilft nichts mehr, der Krieg hat begonnen und nun ist es eigentlich nur eine Frage der Strategie wirksam zurück zu schlagen. Da es sich bei diesem katholisierenden Nazi um eine markante Person in der rechtsradikalen Bewegung handelt, sollte eine operative Personenkontrolle eingeleitet werden. Naturgemäß findet sich immer etwas und das gilt es geschickt zu nutzen.

    Solche Leute unschädlich zu machen ist eine mühselige aber lohnende Aufgabe. Auch eine Untersuchung hinsichtlich Kontakten zur Colonia dignidad sind vielversprechend. In der Regel fallen diese Leute über sich selbst. Das ist eine alte Erfahrung einer ehemaligen einflussreichen Berliner Behörde in der Normannenstraße. Zu weiteren Informationen befragen sie am besten ehemalige Mitarbeiter, Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
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#18 Petrillo
  • 27.11.2016, 19:33h
  • Antwort auf #16 von pöokiuz
  • "wenn massenhaft Leute FB boykottieren, müsste dann nicht deren Traffic sinken und damit auch ihre Gewinne?"

    Theoretisch ja, praktisch macht's denen nix aus, wenn sich 50.000 abmelden und 1.000.000 neue User hinzu kommen.

    Zumal die Blöden sich eher von der Werbung ködern lassen, insofern...

    Viele sind auch viel zu süchtig, um konsequent dort aus zu steigen, außerdem hat's ja auch viele sehr angenehme Menschen und interessante Informationen dort.
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#19 puschelchenProfil
#20 LasseJProfil
  • 27.11.2016, 22:02hBerlin
  • Antwort auf #5 von FranZiska
  • "Ich bin zwar ein großer Fan von Olivia, doch ich glaube, dass sie nicht die richtige für die Aktion gewesen ist."

    Ich denke zwar auch, dass man gerade die sogenannten "besorgten Eltern" inhaltlich und emotional viel besser hätte erreichen können, wenn man in einer Veranstaltung aufgeklärte heterosexuelle Eltern und Verwandte von LGBTIQ hätte zu Wort kommen lassen. Mein Vater konnte als mehrfacher Erzeuger von homosexuellen wie heterosexuellen Kindern homophobe konservative Sprücheklopfer seiner Generation mit wenigen Worten zum Schweigen bringen, wo ich als kinderloser Schwuler der folgenden Generation erst stundenlang hätte argumentieren müssen (und mir die Sache vielleicht nicht einfacher gemacht hätte, wenn ich das im Fummel versucht hätte.) Allerdings muss man auch wieder sagen, dass wir keine aufgeklärten Eltern von der medialen Präsenz einer Olivia Jones haben. Letztlich kann ich nur sagen, dass die Wirksamkeit von Polittunten bei all ihrer Wichtigkeit begrenzt ist und ergänzt werden sollte durch weitere kreative Aktionen. Der Platz für Deutschlands prominentestes homofreundliches Hetero-Elternpaar ist jedenfallls noch zu besetzen.
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#21 ickeAnonym
  • 27.11.2016, 22:05h

  • Wie oft denn noch?!
    Es geht nicht um "Frühsexualisierung" oder darum, Kinder "umzuerziehen"! (Was, nebenbei gesagt, sowieso nicht funktioniert; Menschen sind entweder hetero und cis* oder eben nicht.)

    Wir leben im 21. Jahrhundert - jedes Kind trifft früher oder später auf den Kindergartenkumpel, der allein bei seiner Mutter lebt, seit der Vater eine neue Frau hat, die Schulfreundin mit einem leiblichen Bruder, zwei Halb- und zwei Stiefgeschwistern und das schwule oder lesbische Paar, das im Nebenhaus wohnt.
    Und weil Kinder nun mal neugierig sind, stellen sie dann Fragen. Diese wahrheitsgetreu und kindgerecht zu beantworten, ist meiner Meinung nach Sache der Eltern. Da man sich aber auf manche ("besorgten") Eltern bei diesem Thema wohl kaum verlassen kann, müssen die Kitas und Schulen nachhelfen.

    Kitakinder müssen dabei noch nicht wissen, was Analsex ist - im Gegenteil, wenn mein 2-5jähriges Kind mir von so etwas erzählen würde, dann würden bei mir sofort alle Alarmglocken läuten. Kindern in dem Alter kann - und muss - aber durchaus beigebracht werden, dass manche Männer andere Männer lieben und manche Frauen andere Frauen, dass manche Menschen sich nicht zu dem Geschlecht zugehörig fühlen, das in ihrer Geburtsurkunde steht und dass das alles total normal und okay ist. Sonst haben wir in 30 Jahren eine neue Generation "besorgter Eltern", die genau den gleichen Mist verbreiten wie ihre Eltern heute.
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#22 Homonklin44Profil
  • 27.11.2016, 22:09hTauroa Point
  • "" Bei den Bürgern, die sich über Olivia Jones empören, scheint teilweise überhaupt keine Ahnung vorzuherrschen, was man da anrichtet.""

    Keine Ahnung, und davon ganz viel. Das ist das eine. Das kann man recht häufig erkennen, und das ist auf den sozialen Netzwerken auch zu anderen Themata weit verbreitet. Diese Leute sind sozusagen das Streubombensortiment von AfD und "besorgten Eltern" und durch die Tatsachenverdrehungen, Lügen und Konstrukte der Bildungsplangegner und Homophoben aufgeladenen Cheerleader-Fraktion dieser Dreschflegel-Brigaden.
    Möglicherweise wird das so konzentriert in einem negativen Fluss beibehalten und einzelne neutrale und beschwichtigende Kommentare werden unterdrückt oder wegeditiert ... möglich ist das.
    Gewöhnlich sind solche Rants immer noch manchmal durch Kommentare von Leuten unterbrochen, die etwas tiefgreifender oder auch selbstkritisch schreiben.
    Hier ist das kaum der Fall.

    Diese Art Stimmen hört man aber auch in der allgemeinen Umgebung immer mal wieder, wenn man hinhört, was Menschen untereinander besprechen.
    Das mit der Landflucht der Community-Angehörigen stimmt zwar, kann auch geradewegen solchen Meinungen zustande kommen.
    Würde sich hier dann aber so ausnehmen, als hätten die in den dörflichen Gegenden in 30 Jahren immer noch nix dazu gelernt, im gegenteil, ihren Meinungskonsens sogar noch vertieft und das umsichsprühen von Muff und Schmauch ihrer Hassbrühe auch noch lange einstudiert.

    Es sind ja dann doch die ganz typischen und immer neu aufgewärmten Irrungen, Vorurteile und Stiche unter die Gürtellinie, die hier losgelassen werden, dass es bald wie auswendig gelernt und eingedroschen erscheint. Gebetsmühlenartige Litaneien. Mit den typischen Vermischungen von keine Ahnung meets irgendwo mal falsch Gelesenes, wo dann Transen und Transvestiten und Drag-Queens und alles dasselbe meinen soll.

    Daher ist dann auch auf den qualitativen Intelligenzlevel dieser FB-Einträge nicht sonderlich viel zu geben. Die meisten dieser Leute hätten beim Kuhfladenbingo vor'm Aussiedlerhof auch nicht so richtig Durchblick gezeigt. Besorgt um diesen Typ Bürger darf man sein. Haben die 1 einziges Mal in das Kinderbuch geschaut? Ich glaube nicht. Wohl zombiehaft diesem *Garstighoff* zugelauscht und sich garstig aufgebürstet.

    Wieder ein Haufen von Mitbürgern, für die man sich fremdschämen muss, mehr. Ich hoffe, Olivia Jones lässt sich das nicht zu Herzen gehen, man braucht wahrlich eine Art Ritterrüstung für die Psyche, um mit solchen losgeschmetterten Demütigungen zurecht zu kommen.
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#23 entartetEhemaliges Profil
  • 27.11.2016, 22:34h
  • "Gersdorff meint, Schüler würden in ihrer Gewissens- und Meinungsfreiheit eingeschränkt, wenn sie Homosexualität nicht als Sünde bezeichneten oder nicht mehr sagen dürften: "Du bist nicht okay, so wie du bist!""

    Soll ja wohl suggeriert werden: Und die müssen weg.

    Wie man bei verschiedenen Postings sieht, haben die Anhänger von Gersdorff und Co. die Botschaft ja auch verstanden.

    Wenn man verschiedene Einträge liest, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Das erste deutsche Orlando scheint da nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die Brandstifter sind unter uns und heißten u. a. Gersdorff.
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#24 entartetEhemaliges Profil
  • 27.11.2016, 22:42h
  • "Es sind die Leute, zu denen es zunehmend heißt, man müsse ihre Sorgen ernst nehmen, man dürfe sie nicht als homophob bezeichnen und man müsse mit ihnen argumentieren, um sie zu überzeugen (in der Regel geäußert von Leuten, die genau diese Anstrengung dann nicht unternehmen)."

    Nein, mit diesen Leuten kann man nicht diskutieren. Das hieße ja, ihre Argumente salonfähig zu machen. Was ja auch schon geschieht. Man darf ja wieder sagen, das Schwule pervers sind und eigentlich aufgeknöpft gehören. Und je öfter man es sagen kann, um so wahrscheinlicher wird es, das es auch gemacht wird.

    Nein, mit diesen Leute rede ich nicht. Wie hieß es in einem der Postings: Scheiße bleibt Scheiße.

    Und deshalb sollte man diesen Leuten klar machen, was sie sind und wo sie hingehören: Auf den Misthaufen. Und dann entsorgen. Allerdings tief unter der Erde. Giftmüll bleibt Giftmüll.
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#25 LasseJProfil
  • 28.11.2016, 00:03hBerlin
  • Antwort auf #24 von entartet
  • "Und deshalb sollte man diesen Leuten klar machen, was sie sind und wo sie hingehören: Auf den Misthaufen. Und dann entsorgen. Allerdings tief unter der Erde. Giftmüll bleibt Giftmüll."

    Wer andere Menschen als "Giftmüll" bezeichnet, den es zu "entsorgen" gilt, trägt selber zur Verrohung der Sprache im Internet bei und stellt sich außerhalb jedes zivilisierten Diskurses. Wenn wir eine solche Sprache bei anderen glaubwürdig anprangern wollen, dann können wir sie hier nicht unwidersprochen hinnehmen oder gar mit positiven Votes belegen.
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#26 Petrillo
#27 entartetEhemaliges Profil
#28 entartetEhemaliges Profil
  • 28.11.2016, 07:26h
  • Aber wir können ja mal den Versuch eines zivilisierten Diskurses machen:

    Objektive Tatsache und damit nicht diskussionsfähig ist, dass es sich bei mir um eine Fehlkonstruktion handelt, die es nicht geben darf.

    Führen wir die Menschenwürde an: Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes lehne ich eine gläserne Gaskammer, aus der meine letzten Zuckungen ins Internet übertragen werden ab.

    Nachteil: die erzieherische Wirkung geht verloren.

    Gehen wir zu den praktischen Details über: Habe ich die Wahl zwischen Fallbeil und Giftspritze? Welche Methode ist humaner? Habe ich einen humanen Tod überhaupt verdient? Schließlich habe ich schwer gesündigt und verdiene ewige Verdammnis.

    Also werde ich Reue zeigen und um eine milde Hinrichtung bitten. Denn, dass die sein muss, darüber gibt es keine Diskussion. Auch keine zivilisierte. Das würde ja gerade die christlich-abendländische Zivilisation gefährden und noch mehr Sorgen für die besorgten Bürger bedeuten.

    Ergo: Ich würde mich dann doch lieber für die Giftspritze entscheiden. Alles andere macht nur Sauerei. Und das ist unzivilisiert.
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#29 agneta
  • 28.11.2016, 08:44h
  • Das ist das Ergebnis, wenn man den zweiten vor dem ersten Schritt macht. Viele Menschen wissen gar nicht, dass Homo- und Transsexuelle Insassen in deutschen Konzentrationslagern waren. Wir hätten hier Ergänzungen im Geschichtsunterricht fordern sollen und uns nicht als Opfer 3. Klasse behandeln lassen sollen! Dazu kommt, dass der CSD als Fasching im Sommer mit bunten Vögeln betrachtet wird. Wäre der CSD noch politisch, müsste mal ein Schweigemarsch in schwarzer Kleidung mit einem rosa Winkel und einer Büchse in der Hand mit der Aufschrift ZyklonB erfolgen. Nur mit solchen brachialen Aktionen kann man sich Gehör verschaffen und diese Typen, wie dieser Landadlige, wären vorsichtiger.
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#30 TheDadProfil
  • 28.11.2016, 08:52hHannover
  • Antwort auf #25 von LasseJ
  • ""Wer andere Menschen als "Giftmüll" bezeichnet, den es zu "entsorgen" gilt, trägt selber zur Verrohung der Sprache im Internet bei ""..

    Die Dinge auch genau so zu benennen wie sie den Menschen im Alltag begegnen ist keine "Verrohung" der Sprache im Internet, sondern das Aufzeigen der Defizite der Leute, deren eigene Identifikation nur unter der Diskriminierung Anderer gelingt !
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#31 PeerAnonym
  • 28.11.2016, 09:48h
  • Wenn man sieht, wie offen viele dieser Leute mit Gewalt drohen, dann wird es höchste Zeit, dass der Staat endlich eingreift.

    Die Urheber solcher Gewaltaufrufe müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Politik und Justiz dürfen nicht mehr länger tatenlos zusehen.
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#32 XDASAnonym
  • 28.11.2016, 10:26h
  • Diese Kommentare der radikalen Spinner zeigen vor allem eines:
    dass mehr Bildung und Aufklärung dringend überfällig ist.
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#33 FredinbkkProfil
  • 28.11.2016, 10:41hBangkok
  • Antwort auf #12 von Adelstrukturen
  • ...denke der Name der Linie wurde geaendert ,

    richtiger waere GERSDOOF ....

    wo war der Sack als die RKK Pfaffen die Kinder missbrauchten und der Vatikan alles unter der Decke hielt ...

    wo war da der Adels-Sack und das andre ganze

    KINDERSCHUETZER Pack.?????????

    Denen ging es nie um die Kinder !!!!!!!!!!!!
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#34 Carsten ACAnonym
  • 28.11.2016, 10:50h
  • Man könnte jeden einzelnen Kommentar in wenigen Sätzen entkräften. Aber erstens haben solche Gossen-Kommentare eines Krawall-Mobs das gar nicht verdient, sich näher damit zu befassen. Zweitens würden deren Urheber die Entgegnung eh nicht verstehen und auch in ihrer Radikalisierung nicht verstehen wollen. Und drittens ist das eh so offensichtlich, dass die nur hetzen wollen, dass Argumente eh nicht mehr ziehen.

    Das ist natürlich nur eine kleine Minderheit, aber deren Radikalität sollte dennoch Anlass zur Sorge bereiten. Und die Politik muss alles dafür tun, dass dieses Geschwür des Hasses nicht noch mehr um sich greift. Das kann man am besten durch mehr Bildung an Schulen und in den Medien. Aber auch durch Verfolgung justiziabler Kommentare. Und vor allem sollte jetzt eine "Jetzt erst recht"-Mentalität greifen, dass man die volle Gleichstellung jetzt umso entschiedener angeht und umso schneller umsetzt.
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#35 LarsAnonym
  • 28.11.2016, 11:04h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • "Wer andere Menschen als "Giftmüll" bezeichnet, den es zu "entsorgen" gilt, trägt selber zur Verrohung der Sprache im Internet bei "".. Die Dinge auch genau so zu benennen wie sie den Menschen im Alltag begegnen

    Das ist leider 1:1 die Argumentation der Gegenseite, nur gespiegelt. Ein häufig zu beobachtendes Phänomen: Verbalradikale sind sich oft sehr ähnlich, unabhängig vom politischen Lager.
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#36 MariposaAnonym
  • 28.11.2016, 11:23h
  • Und dieser Faschist von Gersdorff mischt auch munter mit bei den angeblich "Besorgten". Ich bekomme einen Brechreiz....
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#37 userer
  • 28.11.2016, 11:31h
  • Antwort auf #5 von FranZiska
  • Du glaubst wirklich, dass Anpassung bis hin zur Unsichtbarkeit letztendlich in Akzeptanz und Gleichberechtigung resultiert? "Don't ask, don't tell" (bestenfalls) als ultimatives Ziel?

    Mir fällt im Moment kein Beispiel aus der Vergangenheit ein, wo das jemals zu einem selbstbewussten und selbstverständlichen Leben geführt hätte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#38 LarsAnonym
  • 28.11.2016, 11:38h
  • Antwort auf #28 von entartet
  • Ich denke, Du interpretierst etwas in den Kommentar von LasseJ hinein, was da nicht steht. Es ging ihm vermutlich nicht darum, einen Diskurs mit nicht diskursunfähigen oder -willigen Leuten anzuregen, sondern darum, dass wir uns hier aus hilfloser Wut nicht auf das gleiche menschenverachtende Niveau begeben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#39 DerFrustAnonym
#40 Petrillo
  • 28.11.2016, 13:13h
  • Antwort auf #34 von Carsten AC
  • Was meinst Du, warum die "Zonenwachtel" ein ungutes Bauchgefühl hat? Immerhin ist sie ja in der "Kultur" sozialisisert worden!

    Auf die Politik können wir uns da leider so gut wie nicht verlassen: die ist wie die Polizei, die wegen einer vermeintlichen Bedrohung nicht helfen kann, erst wenn's Verletzte/Tote gab, kommen sie zum Einsatz.

    So lange das Ganze im Wesentlichen aus der Logorrhoe ihrer Stammwähler besteht und nur "ab und zu eine Schwuchtel was auf's Maul kriegt", wird man sich doch nicht gegen potentielle Wähler positionieren, zumindest nicht die CDU...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#41 TheDadProfil
#42 entartetEhemaliges Profil
  • 28.11.2016, 19:58h
  • Antwort auf #38 von Lars
  • Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Sagt der Volksmund. Und ich denke, er hat da so unrecht nicht.

    Wir reden hier über von Vernichtungswillen beseelte Leute. Die erreichen wir nicht mehr mit "zivilisierter" Sprache.

    Die Frage ist, wollen wir ihre verbalen und irgendwann auch nicht mehr nur verbalen Angriffe hinnehmen? Sich auf ihre Argumente einlassen, heißt letztlich, die Argumente schon zu rechtfertigen.

    Wenn jemand sagt, Schwule sollte man am besten pfählen, und ich ihm anbiete, ok, dann lass uns doch einmal darüber reden, ob man Schwule wirklich pfählen darf, wird er das so verstehen, ja man darf, wenn man dem nur den nötigen Nachdruck verleiht. Es wird ohnehin nichts passieren, denn die Gegenseite labert nur.

    Es geht also darum, Leuten klare Grenzen zu setzen, für die Grenzüberschreitung Programm ist. Das erreicht man nicht durch höfliches Bitten.

    Sie müssen verstehen, dass sie bei einer solchen Grenzüberschreitung nicht ungeschoren davonkommen. Und so wie sie gestrickt sind, müssen das auch starke Worte sein. Etwas anderes wird sie kaum beeindrucken. Falls sie sich überhaupt von etwas beeindrucken lassen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#43 entartetEhemaliges Profil
  • 28.11.2016, 21:01h
  • Antwort auf #38 von Lars
  • "Ich denke, Du interpretierst etwas in den Kommentar von LasseJ hinein, was da nicht steht."

    Ich interpretiere in seine Worte überhaupt nichts hinein. Ich habe nur in Kommentar 27 ganz generell eine klare Position bezogen und in Kommentar 28 einmal sarkastisch vorgeführt, was ich damit meine.

    Und ich stehe dazu: Es gibt Leute, mit denen will ich mich nicht mehr auf zivilisierte Weise unterhalten. Da geht es nur noch darum klar zu machen: Bis hierher und nicht weiter! Und das muss unmissverständlich ankommen!
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#44 LeckMichAmLarsAnonym
#45 entartetEhemaliges Profil
  • 28.11.2016, 21:39h
  • Antwort auf #44 von LeckMichAmLars
  • Im Grunde genommen habe ich es sogar lieber, wenn einer mir ins Gesicht sagt, dass er der Meinung ist, dass ich eigentlich einen Kopf kürzer gemacht werden sollte. Dann weiß ich, woran ich bin, und die Fronten sind klar.

    Dieses ganze Herumgedruckse mit der Frühsexualisierung und den unseligen Hinweisen auf den 3. Mose und eigentlich müsste man doch, aber, na ja, nicht mehr zeitgemäß, aber ein Gräuel ist es ja doch...

    Bei Umfragen antworten alle politisch korrekt, aber dann finden sie küssende Männer auf einmal eklig. Dann sollen sie doch gleich sagen, ich hasse Schwule und ich will nichts mit ihnen zu tun haben. Steckt sie ins Gefängnis oder schickt sie ins Gas.

    Nicht, dass ich darauf Wert lege, viele Feinde zu haben. Aber wer mein Feind ist, möchte ich ganz gern wissen. Den Dolch in den Rücken finde ich dann eher hinterhältig und gemein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#46 LasseJProfil
  • 28.11.2016, 23:33hBerlin
  • Antwort auf #26 von Petrillo
  • "Dann schlag doch mal vor, wie man das besser machen könnte."

    Wie schon von Lars richtig bemerkt, geht es mir jedenfalls nicht darum dafür zu werben, mit Leuten zu diskutieren, mit denen man nicht zivilisiert diskutieren kann. Und natürlich weiß ich auch nicht, was man besser machen kann - außer eben sachlich zu bleiben. Das mag den Gegner zwar auch nicht immer beeindrucken, aber es stärkt die eigene Glaubwürdigkeit, wenn man Verbündete unter Unentschlossenen sucht. Wenn jemand damit droht, mich als "Müll" zu "entsorgen" (und exakt diese Drohung kann man in den im Artikel angegebenen Posts lesen!), dann halte ich es für kontraproduktiv, mit der gleichen Drohung zu antworten, denn dann stelle ich mich zivilisatorisch auf die gleiche niedrigere Stufe und mache mich damit angreifbar. Bleibe ich sachlich, kann ich Dritte leichter davon überzeugen, mir zu glauben als dem Anderen mit seinen "Entsorgungsphantasien". Mit christlichem "die-andere-Wange-hinhalten" hat das für mich wenig zu tun; es ist einfach taktisches Kalkül.
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#47 entartetEhemaliges Profil
  • 29.11.2016, 08:06h
  • LasseJ hat ja recht. Als Mensch der niederen Sorte habe ich meine zivilisatorischen, kulturellen und menschlichen Defizite. Ich kann damit leben, immer zu seinem elitären Niveau aufsehen zu müssen. So viel Edelmut und menschliche Größe ist mir nun mal nicht gegeben.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 entartetEhemaliges Profil
  • 29.11.2016, 08:38h
  • Die Sache mit dem Giftmüll meine ich in der Tat so, wie ich es geschrieben habe. Diese Gruppe hat, gesellschaftlich betrachtet, ein hohes toxisches Potential, dass das ganze gesellschaftliche Klima vergiften kann. Und wenn es uns nicht gelingt, diese Einflüsse zurückzudrängen und zu isolieren, werden wir noch unser blaues Wunder erleben. Unschädlich machen werden wir sie nicht können. Es handelt sich eben Überzeugungstäter. Und es stimmt leider auch: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Die niederen Instinkte werden immer auf eine Resonanz in jedem von uns treffen. So ist der Mensch leider nun mal. Und das meine Achtung vor dieser Gruppe gering ist, ok, dann ist das halt menschenverachtend.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 TheDadProfil
  • 29.11.2016, 08:58hHannover
  • Antwort auf #46 von LasseJ
  • ""Das mag den Gegner zwar auch nicht immer beeindrucken, aber es stärkt die eigene Glaubwürdigkeit, wenn man Verbündete unter Unentschlossenen sucht.""..

    Menschen die sich an der Unterdrückung und Diskriminierung von Minderheiten beteiligen weil sie schlicht uninformiert sind, oder einfach wegschauen, sind alles andere als "Unentschlossen" !

    Unter diesen Leuten findet man keine "Verbündeten"..
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#50 LarsAnonym
  • 29.11.2016, 10:47h
  • Antwort auf #48 von entartet
  • "Diese Gruppe hat, gesellschaftlich betrachtet, ein hohes toxisches Potential, dass das ganze gesellschaftliche Klima vergiften kann"

    Da hast Du recht und so formuliert ist das unstrittig. Du benennst das toxische Potential und eine Gruppe.

    Es ist o.K., Hasskommentare und Gerüchte als verbalen Giftmüll zu bezeichnen und die Gruppen anzuprangern, zur Rechenschaft zu fordern, die Giftmüll produzieren. Aber einen MENSCHEN oder auch eine Gruppe von MENSCHEN als solchen zu bezeichnen, da ist die zivilisatorische Grenze auch von Deiner Seite überschritten. Dann wirst Du selber Giftproduzent und trägst zum Erfolg Deines Gegners bei - denn genau darauf spekulieren ja die richtig fiesen Charaktere.

    Da gegenzusteuern braucht es keine christliche Demut oder edle Moral, sondern kühle Vernunft. Und wenn Moral, dann reicht Kants kategorischer Imperativ oder schlicht der Volksmund: Was Du nicht willlst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu.
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#51 entartetEhemaliges Profil
  • 29.11.2016, 21:06h
  • Antwort auf #50 von Lars
  • Ich fürchte, wir werden in der Einschätzung der Gruppe, um die es hier geht, nicht einer Meinung werden.

    Ich fürchte, sie werden eine gemäßigte Reaktion als Schwäche auslegen und als Ermunterung, es doch auch mal in der Realität zu versuchen. Es muss ja nicht gleich wie in Orlando enden, aber das man Schwule vor einer Szenekneipe zusammenschlägt oder auch mal eine Schwulenbar abfackelt, das traue ich diesen Menschen zu. Zumindest so lange die Reaktionen der Öffentlichkeit so läppisch bleiben, wie sie sind. Ich sehe da in der Tat ein großes Sympathisantenumfeld nicht nur in Sachsen.

    Ich habe mir beim Schreiben des Kommentars auch überlegt, ob ich damit eine Grenze überschreite. Ich habe diese Frage durchaus bejaht, aber auch mich ganz bewusst für diese Grenzüberschreitung entschieden. Im Unterschied zu dir bin ich eben der Auffassung, dass der harte Kern mit wohlgesetzten Äußerungen nicht zur Räson zu bringen ist. Falls Worte nicht sogar zu wenig sind.

    Aber so weit will ich nicht spekulieren. Ich habe keine belastbaren Zahlen, aber bei den Leuten, die bei Pegida mitrennen oder AfD wählen, sehe ich schon, dass auch Gewalt gegen Minderheiten und speziell gegen Schwule, weniger gegen Lesben gesellschaftsfähig wird.
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#52 LarsAnonym
  • 30.11.2016, 12:00h
  • Antwort auf #51 von entartet
  • " Im Unterschied zu dir bin ich eben der Auffassung, dass der harte Kern mit wohlgesetzten Äußerungen nicht zur Räson zu bringen ist. "

    Aber auch nicht mit wütenden Kommentaren auf queer.de, in denen Du dich verbal selbst ins Unrecht setzt. Wir leben in einer Geselslchaft, wo der Staat das Gewaltmonopol hat und in einem Rechtsstaat, wo niemand, auch kein Hasskrimineller als "Müll entsorgt" wird. (Sowas machen Mafiosi). Es gibt eine Justiz und keine Lynchjustiz und die kommt meist mit trockenen Regeln und wohlgesetzten Worten und daraus folgenden klaren Maßnahmen daher.

    Gegen verbale Gewalt hilft kein Zurückbrüllen sondern Zivilcourage und gern auch starke, klare Worte, die man dann aber auch einlösen kann und will.
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#53 entartetEhemaliges Profil
#54 entartetEhemaliges Profil
#55 LarsAnonym
  • 30.11.2016, 23:35h
  • Antwort auf #54 von entartet
  • " Ich lerne daraus, ich bin ein potentieller Mörder."

    Es gibt ja Krimiautoren, die behaupten, jeder wäre das, ich, Du, die Tante Emma von nebenan - und wenn ich mir den Umgang der Leute im Netz ansehe, ist vermutlich was dran.

    Mir würden zu manchen homophoben Sprüchen auch ensprechende häßliche Entgegnungen und böse Ideen einfallen, aber da es bei dem Thema Olivia Jones letzlich auch um Kindererziehung geht, gewinnt dann doch die Vernunft und Veratnwortung die Oberhand. Ich möchte hier nichts schreiben, worfür ich mich vor meinen Kindern oder den Kindern anderer schämen müsste. Das überlass ich dann doch lieber den Wutbürgern.
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#56 entartetEhemaliges Profil
  • 30.11.2016, 23:54h
  • Antwort auf #55 von Lars
  • "Ich möchte hier nichts schreiben, worfür ich mich vor meinen Kindern oder den Kindern anderer schämen müsste."

    Dann musst du dich ja offensichtlich nicht schämen, dass du mich mit Staatsfeinden, Lynchmördern und schwerstkriminellen Mafiosi auf eine Stufe stellst.

    Wenn das deine Meinung ist, darfst du die selbstverständlich äußern. Wir leben in einem freien Land.

    Und ich habe ja an anderer Stelle gesagt, ich habe es lieber, wenn mir jemand seinen Hass und seine Feindschaft ins Gesicht sagt.

    Ich stelle nur einfach mal fest, dass das so dreist und unverschämt bisher noch niemand gemacht hat.

    Erwarte daher nicht, dass ich noch irgendeine Äußerung von dir kommentieren möchte. Wir sind ein freies Land. Und ich nehme mir die dann eben die Freiheit, meine Feinde nicht zu lieben.
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#57 LarsAnonym
  • 01.12.2016, 00:39h
  • Antwort auf #56 von entartet
  • Ich bin mit Dir nicht einer Meinung, insbesondere was den Gebrauch und das Verständnis von Worten angeht. Wenn ich einer Äußerung von Dir etwas entgegegnsetze, hasse ich Dich Dich nicht, schon gar nicht als als Person. Ich hasse nicht einmal die Äußerung, sondern zeige nur auf, wie man sie auch verstehen kann, weil das in diesem Zusammenhang eben eine Rolle spielt. Du musst mich für meine Klugscheißerei nicht lieben. Ertrage / toleriere sie einfach. O.K.? Und mich persönlich kannst Du gerne hassen, oder erwürgen wollen oder sonstwas. Lass es einfach raus, ich gebe Dir ausdrücklich die Erlaubnis dafür.
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#58 Homonklin44Profil
  • 01.12.2016, 06:00hTauroa Point
  • Antwort auf #33 von Fredinbkk
  • Weil die Kinder und die Vorgabe, Kinder schützen zu wollen, das derzeit am lautesten hörbare Instrument sind, auf dem sie ihre Disharmonien spielen können.

    Die wollen in einer Welt wie im Revue-Film leben, oder im Bibel-Lesezirkel und Schützenverein und beim artigen Mädchen-Strick-Treff. An sich verwunderlich, dass sie noch nicht Broschüren von den Zeugen Jehovas verteilen.

    Vielleicht sind die gar denen zu radikal.

    Wenn es um Kindesmissbrauch durch Geistliche ginge, wären sie die ersten, die hinter dem erzieherischen Auftrag Stellung nähmen, und bei den Opfern verstörte Psyche und von Dämonen besessene Kinder sehen würden, die schuldlose Pfaffen verführen, vom Teufel angeleitet, oder sowas in der Art.
    Gab es alles auch schon, bevor man anfing, die Missbrauchsopfer ernstzunehmen.
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#59 entartetEhemaliges Profil
  • 01.12.2016, 07:30h
  • Antwort auf #57 von Lars
  • "Und mich persönlich kannst Du gerne hassen, oder erwürgen wollen oder sonstwas. Lass es einfach raus, ich gebe Dir ausdrücklich die Erlaubnis dafür."

    Deine Einlassung ist völlig fehl am Platze. Ich darf dich vielleicht daran erinnern, dass ich zu dir persönlich kein Wort verloren habe, während du dir die Freiheit nimmst, mir die Qualitäten eines Schwerverbrechers anzuheften.
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#60 LarsAnonym
  • 01.12.2016, 11:32h
  • Antwort auf #59 von entartet
  • "mir die Qualitäten eines Schwerverbrechers anzuheften."

    Du übertreibst. Du hast wahrscheinlich genauso viel oder wenig Potenzial dazu, wie ich. Du gehst nur, wie ich meine, so gedankenlos mit Worten um, wie manche Deiner Gegner und empfindest es nun als frech und unverschämt, weil ich Dich darauf aufmerksam mache. Tob dich doch aus, wehr Dich mit Deinen Mitteln, aber Kritik musst Du Dir dafür schon gefallen lassen, in diesm Forum genauso wie bei facebook oder sonstwo, genauso wie jeder andere eben gerechterweise auch - ohne Ansehn der Person.
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#61 lupenreinAnonym
  • 01.12.2016, 11:48h
  • Antwort auf #60 von Lars
  • larsch, auch wenn Sie mit einem falschen lächeln und ruhiger stimme sagen "zieht im bei lebendigem leibe die haut ab", sind sie der wirkliche faschist im gegensatz zu dem, der herauspoltert "ich geb dir gleich eins in die fresse".

    aber dessen sind Sie sich vermutlich sehr wohl bewusst und handeln deswegen auch so wie immer: dummdreist.

    die sache ist nur ungünstig für Sie, denn hier täuschen Sie niemanden über Ihre motive und Ihre herkunft.
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#62 LarsAnonym
  • 01.12.2016, 12:01h
  • Antwort auf #59 von entartet
  • Ich sehe etwas betroffen, dass Du nicht mehr als user registriert bist. Das ist schade. Wenn unser Schlagabtausch was damit zu haben sollte: Ich wollte Dich hier nicht moralisch an den Pranger stellen, das hast Du nicht verdient. Ich verstehe ja auch Deine Wut angsichts mancher der im Artikel ausgiebigst zitierten Kommentare. Und was mich betrifft: Man kann auch mit wohlgesetzten Worten jemanden verletzen oder an die Wand reden, was aber nicht meine Absicht war.
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#63 LarsAnonym
  • 01.12.2016, 14:34h
  • Antwort auf #61 von lupenrein
  • Es gibt Leute, die brauchen partout ein Feindbild. Möglichst schwarz-weiß. Wenn Argumente nicht mehr ausreichen, dann kommt die Verschwörungstheorie. Auf den Gedanken, dass es auch in der Community sowas wie Selbstkritik und Sebstreflexion geben darf, kommen user wie "lupenrein" halt nicht.

    Demokraten sollten Widerspruch auch in den eigenen Reihen aushalten und schätzen und, wenn sie ernst genommen werden wollen, Verbalradikalismus vermeiden.

    Vielleicht sollten sich mal doch einige das im Artikel geteilte Video ganz anschauen und sich Anregeungen holen, wie man selbstbewusst und ohne Scheuklappen sich präsentiert und offensiv diskutiert. Auf dem Podium tritt auf Einladung der Grünen neben Olivia Jones auch der Vorsitzende der katholischen Erwachsenenbildung auf. Der muss im Alltag auch von verschiedenen Seiten einiges aushalten. (Vermutlich ein Doppelagent. Ironie Ende.)
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#64 Patroklos
#65 LarsAnonym
  • 01.12.2016, 19:31h
  • Antwort auf #64 von Patroklos
  • Ich denke, ein Psychologenkongress fände die Diskussion höchstens unterhaltsam, aber nicht spektakulär. Diskussionsspalten in sozialen Netzwerken sind erstaunliche Parallelwelten, in denen man skurrile Erfahrungen machen kann. Die Möglichkeiten, eine vernünftige kontroverse Diskussion zu führen, sind begrenzt.

    "der Unsinn, den Du hier wieder verzapfst,"

    Spaßeshalber könntest Du ja auch argumentieren, was Dir genau so unsinnig erscheint. Damit ich wenigstens weiß, wie ich Dich am besten zum Lachen bringe.
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#66 TheDadProfil
  • 01.12.2016, 21:39hHannover
  • Antwort auf #62 von Lars
  • ""Ich wollte Dich hier nicht moralisch an den Pranger stellen,""..

    Warum hast Du es dann getan ?

    ""Und was mich betrifft: Man kann auch mit wohlgesetzten Worten jemanden verletzen oder an die Wand reden, was aber nicht meine Absicht war.""..

    Das wäre mir nun Neu..
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#67 TheDadProfil
  • 01.12.2016, 21:46hHannover
  • Antwort auf #63 von Lars
  • ""Demokraten sollten Widerspruch auch in den eigenen Reihen aushalten und schätzen und, wenn sie ernst genommen werden wollen, Verbalradikalismus vermeiden. ""..

    Du begehst hier ERNEUT den kapitalen Fehler die Gegner der Gleichstellung und Gleichberechtigung in die Reihe der Demokraten einzureihen, und deren Kampf gegen die Gleichberechtigung als ""Widerspruch in den eigenen Reihen"" zu maskieren !

    Mehr als deutlich wurde Dir nicht nur hier erklärt, es ist KEIN "Widerspruch" den diese Leute dort leisten, sondern Widerstand gegen Gleichberechtigung um die eigenen Vorteile zu sichern, und damit sind es TÄTER, und keine Demokraten !

    Die ""Verbalradikalismus"" befindet sich auf der Seite der Unterdrücker, und damit ist die Spiegelung derer sprachlicher Intention ein originäres Mittel um die Angriffe dieser Leute zu entlarven !
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#68 TheDadProfil
  • 01.12.2016, 21:50hHannover
  • Antwort auf #65 von Lars
  • ""Die Möglichkeiten, eine vernünftige kontroverse Diskussion zu führen, sind begrenzt.""..

    Das wiederum liegt in den meisten Fällen der Diskussionen an denen Du hier beteiligt bist, an Dir und Deiner Begrenztheit im Denken, die ausschließlich von einer Seite er "gedacht" wird..
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#69 Patroklos
#70 LarsAnonym
#71 LasseJProfil
  • 02.12.2016, 01:44hBerlin
  • Antwort auf #51 von entartet
  • "Ich habe mir beim Schreiben des Kommentars auch überlegt, ob ich damit eine Grenze überschreite. Ich habe diese Frage durchaus bejaht, aber auch mich ganz bewusst für diese Grenzüberschreitung entschieden."

    Jetzt will ich mich doch auch nochmal einschalten. Dein letzter Post hat mich sehr berührt - gerade auch deswegen, weil ich Deine Reflektiertheit beim Thread der Gegner vermisse! Auch ich habe mir überlegt, nachdem ich Dich angegriffen und diese Diskussion überhaupt ausgelöst habe: War das nötig? Können wir hier nicht als Minderheit auch mal unserer Wut freien Lauf lassen, so wie es die Gegner tun, uns damit unserer selber vergewissern und einander stärken? Da ist viel dran! Aber meine persönliche Lebenserfahrung sagt mir: Nein. Ich will das nicht. Ich könnte einen Menschen töten, wenn er eine Bedrohung für andere Leben ist, aber selbst dann würde ich die misslungene Kommunikation mit ihm bedauern. Hoffe ich jedenfalls! Es trennt und womöglich nicht so viel wie Du denkst.
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#72 Homonklin44Profil
#73 Homonklin44Profil
  • 02.12.2016, 18:21hTauroa Point
  • Antwort auf #65 von Lars
  • "" Diskussionsspalten in sozialen Netzwerken sind erstaunliche Parallelwelten, in denen man skurrile Erfahrungen machen kann. Die Möglichkeiten, eine vernünftige kontroverse Diskussion zu führen, sind begrenzt.""

    Deswegen macht das mit Menschen meist auch keinen Sinn, wie sie in diesen Netzwerken ihrer Wonne am Niederwerten und den inneren Hetzjagd-Trieben im Schutz der jeweiligen Peergroup stattgeben. Auf Impulse aus der traktierten Personengruppe würden die nie eingehen. Liegt in der Natur der Sache, man müsste sich als Neutralo verkleiden.

    Habe mal Ähnliches auf einer Seite eines akademischen Punk erlebt, der in Kommentaren zu seinen Artikeln immer wieder von Rechten zugemüllt wurde. Selbst die Esels überwürdigste Geduld und Leidenschaftlichkeit seiner Bemühungen um eine sachliche Aussprache mit diesen Leuten wurde mit dem immer selben 'Rotz' quittiert. Begrenzungen sind von Ebene zu Ebene beim Fehlen wesentlicher Elemente einer Ebene kaum zu überwinden.

    Das hat ja auch "entartet" bemerkt und da Grenzen zum "Feind" bezogen, zu denen er steht.
    Wäre schade, wenn er wegen den Weltunterschieden in der Betrachtung zwischen Einzelnen hier im Thread das Forum verlassen hat.
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#74 LarsAnonym
  • 02.12.2016, 20:17h
  • Antwort auf #73 von Homonklin44
  • Es ist interessant, dass hier immer eine Fage erörtert wird, die ich nie gestellt habe, nämlich, ob man mit AfD-Ideologen oder fanatischen Homohassern diskutieren sollte. Das können glaube, ich, nur sehr wenige. Olivia Jones bietet das auch in dem Video an - ohne sich dabei anzubiedern, wie ich meine.

    Ich stellte jedoch die Frage, wie WIR, als Menschen, die queere Rechte und Aufklärung befürworten, in DIESEM Forum MITeinander und ÜBER andere reden.
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#75 Homonklin44Profil
  • 02.12.2016, 21:28hTauroa Point
  • Antwort auf #74 von Lars
  • ""Ich stellte jedoch die Frage, wie WIR, als Menschen, die queere Rechte und Aufklärung befürworten, in DIESEM Forum MITeinander und ÜBER andere reden.""

    Okay.
    Das scheine ich ja nun nicht so ganz begriffen zu haben.

    Da kann man natürlich neutrale oder wertende Begriffe verwenden. Passiert doch automatisch, ich schätze, nicht jeder fasst seine Kommentare auf Konzept ab und denkt alles nochmal und wieder über. Bisher lief das doch eigentlich ganz manierlich ab. Auch wenn man nicht einander Meinung war oder ist. Oder teils teils.
    Über Andere redet halt der persönliche Erfahrungshintergrund mit,und wie einer über andere redet, gibt manchmal ein Bild seiner Erfahrungswelt mit denen preis.
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#76 TheDadProfil
  • 02.12.2016, 22:40hHannover
  • Antwort auf #70 von Lars
  • ""... und es hat wieder nichts genützt.""..

    Wie man sehen kann..

    ""Es gibt einfach renitente Menschen, die sich von jemandem, der ihnen nicht vertrauenswürdig erscheint, nicht belehren lassen wollen.""..

    Es sei Dir dringend empfohlen Menschen wie mir kein "Vertrauen" zu schenken, denn ich bin einer von denen, vor dem Dich deine Mutti immer gewarnt hat !

    Wo in meinem Kommentar steht, daß nur allein ich versucht hätte Dir Argumente zum nachdenken zu liefern, die dann bestenfalls zur Erkenntnis führen ?

    Eine "Belehrung" ist nicht meine Sache, und die nutzt bei solchen Leuten wie Dir auch nichts, denn "Belehrung" ist Deine Sache als originärer Inhalt Deines vorgetragenen "Glaubens" um den sich hier permanent alles dreht..
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#77 TheDadProfil
  • 02.12.2016, 22:45hHannover
  • Antwort auf #74 von Lars
  • ""Es ist interessant, dass hier immer eine Fage erörtert wird, die ich nie gestellt habe, nämlich, ob man mit AfD-Ideologen oder fanatischen Homohassern diskutieren sollte. Das können glaube, ich, nur sehr wenige. Olivia Jones bietet das auch in dem Video an - ohne sich dabei anzubiedern, wie ich meine.""..

    Das ist blanker Unsinn..
    Das könnten sehr viele Menschen aus der Community tun..
    Es macht nur keinen Sinn..

    Diesen Sinn gibt es allerdings bei Olivia Jones Dank der Prominenz, und dem Geschick das ganze medial aufzubereiten !

    Im Übrigem ging es im Ursprung bei Olivia Jones um eine völlig unangemessenen Angriff auf ihr Buch, und da hat sie jedes Recht auch öffentlich Stellung zu beziehen !
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