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Einzelkommentar zu:
Homophobes Referendum in der Schweiz gescheitert


#38 PeerAnonym
  • 28.11.2016, 09:26h
  • Antwort auf #25 von Sebi
  • Genau das ist der Denkfehler, den viele Skeptiker der Direkten Demokratie machen (und was natürlich von den Parteien befeuert wird, da diese Angst um Machtverlust haben).

    Die Leute vergessen immer:
    diejenigen, die bei einer Volksabstimmung abstimmen, sind dieselben, die auch bei einer Parteienwahl wählen. Das sind ja nicht plötzlich andere.

    Wenn ein Land schon so weit ist, dass mehr als die Hälfte bei einer Volksabstimmung rechtes Gedankengut unterstützt, dann werden die sicher nicht bei einer Parteienwahl plötzlich die Grünen, die Linken, etc. wählen.

    Sprich: dann sind auch im Parlament die Verhältnisse so, dass es ebenfalls keinen Fortschritt gibt.

    Aber bei Direkter Demokratie besteht zumindest die Chance, dass es eine Mehrheit gibt und dass Populisten der Wind aus den Segeln genommen wird. Während Parteien immer dazu neigen, zu warten, bis ein maximaler Konsens erreicht wird, um es sich bei möglichst wenig Wählern zu verscherzen.
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