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Kommentare zu:
Neue Broschüre erklärt Flüchtlingen LGBTI-Rechte


#1 SebiAnonym
  • 29.11.2016, 10:12h
  • Schön und gut. Aber wieso gibt es z.B. nicht auch Fotos? Viele Flüchtlinge sind Analphabeten. Oder haben keine Lust sich solche längeren Texte durchzulesen. Wir Menschen, die jeden Tag zig Seiten lesen, vergessen oft, dass es auch Menschen gibt, für die eine ganze Seite Text ohne Bilder schon eine Herausforderung ist. Da kenne ich auch genug Deutsche, die dann schon keinen Bock mehr haben, das Lesen anzufangen.

    Zumindest ergänzend hätte man Fotos küssender Männer und Frauen oder auch von Drag-Queens bei einem CSD verwenden können, an die man jeweils ein grünes Häkchen macht und "Okay" in den jeweiligen Sprachen drunter schreibt.
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#2 Julian SAnonym
  • 29.11.2016, 10:59h
  • Das Problem solcher Broschüren ist, dass die Flüchtlinge eigeninitiativ lesen müssen. Wieviele werden das wohl wirklich lesen? Und wieviele werden das vielleicht anfangen zu lesen, dann aber abbrechen, wenn es ihren Moralvorstellungen widerspricht?

    Man neigt nun mal dazu, gerade Dinge, die einem eigentlich missfallen, nicht unbedingt auch noch lesen zu wollen und Zeit dafür zu opfern. Kennt ja auch jeder aus der Schule, wenn man Lektüre lesen musste, die einen absolut nicht interessierte. Klar sagte einem der Verstand, dass es besser wäre, das zu lesen, aber man kann sich dann nicht aufraffen. Oder wenn mir z.B. im Wahlkampf jemand von der Union eine Broschüre in die Hand drückt: dann habe ich auch keinen Bock deren Unsinn zu lesen und entsorge das ungelesen im nächsten Papierkorb.

    Solche Broschüren können allenfalls Ergänzungen sein. Aber viel wichtiger ist es, dass jeder Flüchtling verpflichtend (!) einen Integrationskurs besuchen MUSS, wo ihnen dann klipp und klar gesagt wird, dass hierzulande Frauen, Juden, LGBT, etc. zu akzeptieren sind!

    So, dass das ganze nicht auf dem freiwilligen Lesen von Broschüren (was manche nicht mal können) aufbaut, sondern dass das jeder verpflichtend mitbekommt und niemand sagen kann, das hätte man nicht gewusst.
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#3 Macht der BilderAnonym
  • 29.11.2016, 11:11h
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man ganz bewusst auf Bilder verzichtet hat: um Flüchtlinge nicht zu "überfordern".

    Ich persönlich finde das blödsinnig! Es ist auch eine Frage der Fairness, dass man Flüchtlingen ganz offen und ehrlich sagt, wie es hier zugeht und was von ihnen erwartet wird.

    Denn wie sollen sie z.B. wissen, dass unverschleierte Frauen eben keine "Nutten" sind und kein Freiwild, das man einfach anpacken kann. Oder dass Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle nicht angegriffen werden dürfen.

    Das muss denen ganz zweifelsfrei gezeigt werden und da darf man nicht aus falscher "Rücksichtnahme" oder Kulturrelativismus heraus, irgendwelche Dinge vor ihnen verbergen.

    Sonst kommt es demnächst noch so weit, dass wir gesagt bekommen, wir sollten uns in der Öffentlichkeit nicht mehr küssen oder händchenhalten, nur um Flüchtlinge nicht zu verärgern.
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#4 RaffaelAnonym
  • 29.11.2016, 12:28h
  • Antwort auf #2 von Julian S
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Solche Broschüren können allenfalls Ergänzungen sein. Aber viel wichtiger ist es, dass jeder Flüchtling verpflichtend (!) einen Integrationskurs besuchen MUSS, wo ihnen dann klipp und klar gesagt wird, dass hierzulande Frauen, Juden, LGBT, etc. zu akzeptieren sind!
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Ja! Aber man muss auch einsehen, dass es auch Flüchtlinge gibt, wo kein Kurs und keine Broschüre hilft und die nicht von ihrem Hass gegen LGBTIQ oder gegen Juden abzubringen sind. Und die auch niemals akzeptieren werden, dass Frauen gleichwertig sind.

    Das mag nur eine Minderheit sein, aber dann muss man auch so konsequent sein zu sagen, dass diese Uneinsichtigen hier keine Zukunft haben. Und dann muss man diese Fälle dann auch konsequent abschieben. Gerade auch zum Schutz der Mehrheit der Flüchtlinge, die die Regeln akzeptieren.

    Alles andere macht nur radikale Kräfte stark. Und das kann weder in unserem Interesse sein, noch im Interesse der Mehrheit der friedlichen Migranten.
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#5 Pascal GoskerAnonym
  • 29.11.2016, 15:28h
  • Antwort auf #4 von Raffael
  • Das passiert nur leider nicht.

    Es kommt ja in Flüchtlings-Unterkünften regelmäßig zu homophober und transphober Gewalt. Teilweise sogar mit Waffen (queer.de berichtete).

    Das hat aber für die Täter niemals Konsequenzen. Stattdessen werden dann die Opfer in andere Einrichtungen verlegt.

    Das ist nicht nur eine Verhöhnung des Rechtsstaats, sondern es signalisiert den Tätern, dass sie im Recht sind und die LGBTI im Unrecht. Und dass ihre Taten sogar noch mit der "Entfernung" der Opfer belohnt werden.

    Und die Opfer lernen, dass auch hierzlande religiöse Fanatiker das Sagen haben und dass sie auch hierzulande nicht frei sind, sondern sich weiterhin verstecken müssen.

    (Und ganz nebenbei ist sowas auch der perfekte Nährboden für extremistisches Gedankengut. Wenn jemand sich fragt, wieso manche LGBTI rechte Parteien wählen, so ist genau sowas der Grund dafür.)

    Wenn Asylanten meinen, hier einen Gottesstaat errichten zu müssen oder gegen LGBTI, Frauen oder wen auch immer gewalttätig werden zu müssen, muss man die endlich abschieben. Ansonsten wird das noch ein schlimmes Ende nehmen - nicht nur für uns oder die vernünftigen Asylanten, sondern für ganz Europa.
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#6 RobinAnonym
  • 29.11.2016, 18:13h
  • Antwort auf #5 von Pascal Gosker
  • Das ist etwas, was ich eh nie verstehen werde:
    wie kann man, wenn man selber auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Hunger ist, andere Leute, die im selben Boot sitzen, angreifen?! Man sollte doch in erster Linie froh sein, dass man in Sicherheit ist und dann keine Urteile über andere fällen, wenn man selbst auch als Flüchtling irgendwo ist.

    Ich finde sowas immer auch ein Stück weit undankbar und denke dann immer "So groß kann der Leidensdruck ja nicht gewesen sein, wenn das erste, was sie hier machen, das Säen von Gewalt ist."

    Und wenn die schon trotz unklarem Aufenthaltsstatus bei den Mit-Flüchtlingen gewalttätig werden, will ich nicht wissen, was die sich irgendwann mal rausnehmen, wenn sie wissen, dass sie fest hier bleiben können.

    Dass deren Taten bisher keine Konsequenzen haben, ist skandalös und wird noch große Probleme in Zukunft bereiten, wenn man sowas nicht im Keim erstickt. Es mag ja nur eine Minderheit sein, aber auch wenige Menschen können viel Schaden anrichten und wir brauchen echt nicht noch mehr gewaltbereite Homohasser.

    Solche Leute muss man ausweisen. Zum unserem Schutz, aber gerade auch zum Schutz der anderen Flüchtlinge - auch der heterosexuellen Flüchtlinge, die dann allzu oft mit solchen gewaltbereiten Fanatikern in dieselbe Schublade gesteckt werden.
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#7 NorisetteProfil
  • 30.11.2016, 00:21hNürnberg
  • Wir von Fliederlich betreiben ja in Nürnberg die erste queere Flüchtlingsunterkunft Deutschlands, wobei wir inzwischen 2 weitere betreuen.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass unsere Asylsuchenden und Flüchtlinge Probleme mit dem Lesen haben. Kein einziger ist da bei uns und dabei des Lesens der eigenen Landessprache nicht mächtig.

    Bilder wären allenfalls zur Auflockerung nett, mehr aber auch nicht. Und für den Einstieg, für den ersten Kontakt ist das schon wertvoll und gut.

    Wer in der Flüchtlingsarbeit tätig ist lernt sehr schnell, nicht von den eigenen Vorstellungen auszugehen, sondern sich ganz und gar auf die Situation der Flüchtlinge einzulassen. Anders geht es nicht, und es dauert sowieso ewig, bis die Flüchtlinge bereit sind, Menschen wieder zu vertrauen und ihre Lebensgeschichte zu erzählen, die im Falle der queeren Flüchtlinge nur und ausnahmslos dramatisch ist.

    Aber macht euch bitte keine Gedanken, ob da Bilder sind oder nicht. Das ist wirklich völlig unerheblich.
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#8 SchwTAAnonym
  • 30.11.2016, 06:37h
  • Schade, dass die Broschüre hier so niedergemacht wird. Was das Analphabetentum betrifft, so mag es die ja geben, aber ich könnte mir vorstellen, dass es in den Unterkünften durchaus Lesekundige gibt, die dann diese Texte vorlesen könnten. Wenn man das dann auch noch unter fachkundiger Anleitung in der Gruppe diskutiert, umso besser.
    Das Argument, etwas nicht lesen zu wollen, zieht meines Erachtens nicht. Es besteht ein Informationsgebot, und zwar für alle, die hier wohnen; Wenn ich mich als Bundesbürger nicht mit den Grundrechten befasst habe, darf ich mich nicht wundern, wenn ich irgendwann in den Knast wandere.
    Natürlich gibt es für Flüchtlinge Hunderte von Papieren, die sie lesen und kennen müssen. Das mag nervig sein, aber immerhin ist das Leben hier - so schwer es auch sein mag - grundsätzlich sicherer als z.B. Syrien oder Iraq, und vor der Alternative sind die Damen und Herren ja (zu Recht!) geflohen. Das Konzept der Gastfreundschaft ist in ganz Asien und Afrika bekannt, und geht mit Rechten und Pflichten beider Seiten einher. Und dazu gehört meines Erachtens auch klar und deutlich, sich beim Gastgeber so zu benehmen, dass Gast und Gastgeber beidermaßen geehrt werden.
    Insofern ist Respekt gegenüber Frauen, anderen Konfessionen und Nicht-Heten ein unverhandelbarer Grundsatz, und wenn mir dieses Wissen fehlt, muss ich mir das aneignen, und wenn es keine Möglichkeit für einen - sicherlich zielführenderen - Kurs gibt, muss es halt etwas Geschriebenes geben, und dafür finde ich den kurzen Text sehr gelungen. Man kann das Ganze auch als "Vertrag" anpreisen, und gläubige Muslime sind sich in der Regel der Bedeutung eines Vertrages bewußt, sehen sie ihre heiligen Bücher auch als Vertrag zwischen Ihnen und JHWH an.
    Warum viele Flüchtlinge Probleme haben, sich mit der Gleichberechtigung aller abzufinden, ist auf den ersten Blick befremdlich, haben sie doch selbst so viel Ablehnung erfahren. Ob's stimmt oder nicht, weiß ich nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass man nach den Strapazen der Flucht und der Ankunft, endlich wieder "ein normales Leben" führen möchte, soll heißen, so, wie man's früher geführt hat. Viele dürften sich kulturell entwurzelt fühlen, vor allem dann, wenn an ihren kulturellen Grundfesten gerüttelt wird. Das ist zwar tragisch, aber letztendlich nicht zu ändern. Ich glaube aber auch, dass sich die Kulturen mit diesem Respekt arrangieren lassen, schließlich soll es ja auch früher mehr Akzeptanz von Nicht-Heten im Islam gegeben haben. Wer als Deutsch längere Zeit im Ausland gelebt hat, weiß sehr genau, dass es unmöglich ist, dort "deutsch" zu leben. Vielmehr entwickelt sich mit der Zeit ein Kompromiss, eine Mischkultur, die im Idealfall das beste beider Kulturen vereinigt. Das sollte man lernen, und dazu sollte auch jeder die Möglichkeit haben, und wenn es "nur" über eine Broschüre ist.
    Und wenn das für mich als Flüchtling so gar nicht mit meinem Wurzeln vereinbar ist, wenn ich mich nur über den Unterschied zu mir vermeintlich unterlegenden Gruppen definieren kann, dann ist Europa tatsächlich das falsche Fluchtziel - und das sollten Gast und Gastegeber erkennen und sich trennen.
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#9 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 30.11.2016, 07:42h
  • Antwort auf #4 von Raffael
  • "Ja! Aber man muss auch einsehen, dass es auch Flüchtlinge gibt, wo kein Kurs und keine Broschüre hilft und die nicht von ihrem Hass gegen LGBTIQ oder gegen Juden abzubringen sind. Und die auch niemals akzeptieren werden, dass Frauen gleichwertig sind."

    --> Ja! Aber man muss auch einsehen, dass es auch IMMER MEHR DEUTSCHE gibt, wo kein Kurs und keine Broschüre hilft und die nicht von ihrem Hass gegen LGBTIQ oder gegen Juden abzubringen sind. Und die auch niemals akzeptieren werden, dass Frauen gleichwertig sind.

    "Das mag nur eine Minderheit sein, aber dann muss man auch so konsequent sein zu sagen, dass diese Uneinsichtigen hier keine Zukunft haben. Und dann muss man diese Fälle dann auch konsequent abschieben. Gerade auch zum Schutz der Mehrheit der Flüchtlinge, die die Regeln akzeptieren."

    --> Das mag nur eine Minderheit sein, aber dann muss man auch so konsequent sein zu sagen, dass diese Uneinsichtigen hier keine Zukunft haben. NUR KANN man diese Fälle dann LEIDER NICHT auch konsequent abschieben. Gerade auch zum Schutz der Mehrheit, die die Regeln akzeptieren.

    Was also dann?
    --> BILDUNG
    --> Klare Kante / Haltung zeigen
    --> Partei wählen, die tatsächlich für uns eintritt, statt nur wertlose Lippenbekenntnisse abzusondern

    Fazit:
    Was man über MANCHE Geflüchtete sagen kann, trifft leider auch für VIELE Deutsche zu.
    Dieses Problem ist nicht annähernd so leicht zu lösen wie eine Abschiebung.
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#10 LinusAnonym
  • 30.11.2016, 08:46h
  • Wer gewalttätig wird oder zu Gewalt aufruft (egal gegen wen und aus welchem vermeintlichen "Grund"; ausgenommen Notwehr und Nothilfe) hat in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft keinen Platz. Egal ob Deutsche oder Migranten.

    Solche Leute gehören in den Knast oder (bei Migranten) ausgewiesen.

    Es kann nicht sein, dass die Mehrheit der friedlichen Inländer oder Migranten sich von einigen gewaltbereiten Inländern oder Migranten terrorisieren lässt.

    @UrsaMajor:
    Gilt selbstverständlich auch für Deutsche. Aber das heißt ja nicht, dass man bei Migranten plötzlich weniger strenge Maßstäbe ansetzt (wie momentan geschieht - siehe Gewalt in Flüchtlingsheimen). Denn das schadet uns allen (auch den freidlichen Migranten) und ist der perfekte Nährboden für Rechtspopulisten.
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#11 TheDadProfil
  • 30.11.2016, 09:22hHannover
  • Antwort auf #10 von Linus
  • Es gibt ca. 4 Millionen Analphabeten in der BRD..
    Dazu 7 bis 12 Millionen Menschen die als Legastheniker gelten, und eben so viele die Teils in einer Kombination mit der Legasthenie an einer Diskalkulie leiden..

    Hier das Ganze über die Schiene des Analphabetismus abarbeiten zu wollen wie "Raffael" es will, ist sicher nicht hilfreich, zumal es überhaupt keine Hinweise darauf gibt, das Analphabeten sich durch Homophobes oder Transphobes Verhalten auszeichnen würden !
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#12 NorisetteProfil
#13 FinnAnonym
  • 01.12.2016, 10:10h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • Unterstelle doch nicht immer anderen etwas, was sie nie gesagt haben:

    Niemand hat gesagt, dass Analphabeten generell eher homophob sind. Und niemand hat gesagt, dass es nicht auch genug deutsche Analphabeten gibt.

    Es ging nur darum, dass eben viele Flüchtlinge (erwiesenermaßen) Analphabeten sind, was auch nicht verwundert, da junge Menschen, die jetzt hier ankommen, nur im Krieg aufgewachsen sind und oft keine Schule besuchen konnten. Und dass manche vielleicht lesen können, aber dennoch keinen Bock auf längere Texte haben (was es ja auch bei Deutschen gibt).

    Und dass es deshalb (egal wo hoch oder niedrig der Anteil letztlich sein mag) ungünstig ist, in einer Broschüre nur auf Textwüsten zu setzen, statt auch mal entsprechende Bilder einzusetzen, die das lang und breit Erklärte auf einen Blick klar machen.
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#14 TheDadProfil
  • 01.12.2016, 10:37hHannover
  • Antwort auf #13 von Finn
  • ""Es ging nur darum, dass eben viele Flüchtlinge (erwiesenermaßen) Analphabeten sind, was auch nicht verwundert, da junge Menschen, die jetzt hier ankommen, nur im Krieg aufgewachsen sind und oft keine Schule besuchen konnten.""..

    Dazu gibt es gar keine Belege..
    Syrien hat ein durchaus fortschrittliches Schulsystem, in dem im Gegensatz zu Afghanistan auch Mädchen unterrichtet werden..

    Du übersiehst an dem Satz vor allem den Subtext, der hier dann klar machen soll, "die verstehen doch sowieso nicht was sie tun sollen"..

    ""Und dass manche vielleicht lesen können, aber dennoch keinen Bock auf längere Texte haben (was es ja auch bei Deutschen gibt).""..

    Deshalb sind Flyer ja auch keine Broschüren oder gar Bücher..

    ""Und dass es deshalb (egal wo hoch oder niedrig der Anteil letztlich sein mag) ungünstig ist, in einer Broschüre nur auf Textwüsten zu setzen, statt auch mal entsprechende Bilder einzusetzen, die das lang und breit Erklärte auf einen Blick klar machen.""..

    Den FLYER schon mal angeschaut ?
    Der einen relativ kurzen Text, versehen mit Links zu weiterführenden Informationen MEHRSPRACHIG vorstellt ?
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#15 Carsten ACAnonym
  • 01.12.2016, 12:08h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • "Den FLYER schon mal angeschaut ?
    Der einen relativ kurzen Text, versehen mit Links zu weiterführenden Informationen MEHRSPRACHIG vorstellt ?"

    Ja! Und da gibt es kein einziges Bild drin - weder Foto noch Zeichnung.

    (Woher sollte man das wissen, wenn man die Broschüre nicht gesehen hat, insofern ist Deine Frage eher eine bewusst falsche Unterstellung als eine ernstgemeinte Frage.)

    Genau das (und nicht mehr) ist das, was hier kritisiert wurde. Du bist der einzige, der da wieder mal einen Riesen-Aufriss drum macht und so tut, als würde man Flüchtlinge als generell blöd oder sonstwas darstellen, was hier niemand getan hat.

    Dabei könnte man die Aussagen des Textes so schön auch in wenigen Bildern zeigen. Und das wäre dann für jeden verständlich - egal, ob welche Sprache man spricht, egel ob man Lesen kann oder nicht, egal ob man Lust zum Lesen hat oder nicht...
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