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Einzelkommentar zu:
Volker Beck erhält Rosa-Courage-Preis 2017


#8 SebiAnonym
  • 02.12.2016, 10:26h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
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    Übers Schächten und Beschneiden hat sich nämlich auch die judenfeindliche Nazi-Propaganda schon mächtig empört.
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    Und darf man sich jetzt nicht mehr über etwas ärgern, worüber sich auch Nazis aufregen?

    Darf man dann auch kein Vegetarier mehr sein, weil Hitler zufällig auch Vegetarier war?

    Und wenn Nazis bemängeln, dass Menschen zu Tafeln müssen, um nicht zu hungern, darf man das dann nicht auch kritisieren?

    Denen geht es natürlich nicht um die Menschen, sondern die wollen das für ihre Zwecke ausschlachten. Das heißt aber doch nicht, dass alles, was Nazis vielleicht auch mal ansprechen, von anderen nicht auch kritisiert werden darf, wenn es Grund zur Kritik gibt.

    In so einem Fall mit der Nazi-Keule rauszukommen, ist etwas, was echt nur in Deutschland passiert. Wenn man keine Argumente für Genitalverstümmelungen und Qualschlachtungen hat, macht man den anderen halt mit dem Nazi-Argument mundtot.

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    Religionsfreiheit gehört zur sozialen Realität in diesem Land
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    Ja, glücklicherweise.

    Aber das heißt nicht, dass Religion über anderen Rechten steht. Wie jedes Freiheitsrecht findet auch die Religionsfreiheit ihre Grenzen dort, wo andere Rechte tangiert werden - z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit, was sogar mehr als alle anderen Rechte wert sein sollte.

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    Ich kann bei Volker Beck neidfrei seine Verdienste anerkennen, ohne seine Person zu verherrlichen.
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    Die Kritiker haben ja auch geschrieben, dass sie das, was er positives geleistet hat, anerkennen. Aber wir sind halt neutral genug, um eben auch das negative zu benennen.

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    Das ewige Gekrittel finde ich unsolidarisch.
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    Du hast ja ein merkwürdiges Verständnis von Kritik. Hier wurde sachliche Kritik geäußert und auch begründet, warum man das kritisiert. Was hat das mit "Gekrittel" zu tun? Und was soll an sachlicher Kritik "unsolidarisch" sein? Muss man, nur weil jemand schwul ist, alles was der sagt und tut toll finden?

    Wenn jemand Religionsfreiheit über andere Rechte stellt, ist das für Dich okay, aber wenn man dann seine Meinungs- und Redefreiheit nutzt, um genau das zu kritisieren, ist das für Dich "Gekrittel" und "unsolidarisch".
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