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Kommentare zu:
Volker Beck erhält Rosa-Courage-Preis 2017


#21 Patroklos
#22 TheDadProfil
  • 02.12.2016, 21:21hHannover
  • Antwort auf #21 von Patroklos
  • ""Guido Westerwelle, der erste und einzige schwule Bundesaußenminister!""..

    Zunächst hieße es dann "bislang einzige", und dann noch "Homosexuell", denn den begriff "schwul" hat Guido Westerwelle in Bezug auf sein Person niemals öffentlich verwendet..

    Und dennoch bleibt das ein Mythos, denn über die Sexuelle Identität von Vorgängern ist Dir und uns allen nur wenig bekannt..

    Ein anderer Homosexueller Außenminister war ein gewisser Herr Heinrich von Brentano..

    ""Brentano blieb zeitlebens unverheiratet. Darauf angesprochen, dass sein Minister homosexuell sei, soll Konrad Adenauer geantwortet haben:
    Dat ist mir ejal, solange er mich nit anpackt.[3] (Eine andere Variante des Ausspruchs lautet: Bei mir hat ers jedenfalls noch nicht probiert.)
    Bis zu ihrem Tod 1948 wohnte Brentano bei seiner Mutter, die er zum Schluss auch pflegte.[4]""..

    de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Brentano
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 Homonklin44Profil
  • 02.12.2016, 21:56hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von sanscapote
  • ich bin nun kein Grünen- oder Beck-Fan, kann ihm diesen Preis aber gönnen, da hier seine Verdienste abgelöst von seinen Fehlern geehrt werden.

    So eine Verleihungs-Entscheidung zieht wahrscheinlich nicht das gesamte Leben oder die gesamte Person mit ein.

    Neben der Sache mit der religiös motivierten Körperverletzung über dem Recht auf Unversehrtheit wird hier das Schächten als Kritikpunkt erwähnt. Von den früheren Ideen zur Entkriminalisierung der Pädophilie hört man nicht mehr so gern. Aber ginge man nur danach, hätte man einen Eindruck, als ob Herr Beck Kinder nicht sonderlich mag. Und ausblutende Tiere.
    Andere aus dieser eigenartigen Ära haben auch Preise erhalten, siehe D.Cohn-Bendit/Theodor-Heuss-Preis.

    Wenn man das aber bei jeder Person, die einen Preis verliehen bekommt, so auseinander fieselt und in gute und schlechte Verdienste spaltet, dürfte gar kein Mensch einen Preis erhalten.

    Der eine war bei der SS, der nächste hat was grob Antisemitisches gesagt, noch einer hat Steuern hinterzogen und ein weiterer hat seine eheliche Pflicht mit Nachdruck ausgeübt, man würde gar nicht mehr fertig, Verfehlungen als Ausschlussgründe zu finden.

    Menschen sind nicht nur Licht oder Dunkel. Beides greift in einander, Persönlichkeit ist ein Sammelsurium aus Zwischen- und Übergangsstufen.
    Nicht mal der Papst ist unfehlbar. Der ist bloß gut eingebildet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#24 TheDadProfil
  • 02.12.2016, 23:59hHannover
  • Antwort auf #23 von Homonklin44
  • "Neben der Sache mit der religiös motivierten Körperverletzung über dem Recht auf Unversehrtheit wird hier das Schächten als Kritikpunkt erwähnt.""..

    Wer etwas gegen geschächtete Tiere einzuwenden hat, ein im Übrigem nicht sonderlich unfreundlichere Art des Tötens als die "klassische Kopfschlachterei" nach "deutscher Tradition", der kann seinen Unmut ja mal durch Boykott des Lieblings-Fast-Foods kund tun..

    Dazu bieten sich landauf, landab Tausende Döner-Buden an, in denen die so ach Bewegten gerne zum Halal greifen..

    Bigotterie ist auch so eine Tradition..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 SebiAnonym
  • 03.12.2016, 10:30h
  • Antwort auf #11 von Andreas V
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Ich weiß nicht, ob es eine typische deutsche Angewohnheit ist, aber hier kann man wieder beobachten, wie eine Gruppe von Leuten über jemanden aus ihrer eigenen Reihe herfällt
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Ich weiß nicht, ob es eine typisch deutsche Angewohnheit ist, dass man jede Art von sachlich vorgebrachter und ausführlich begründeter Kritik gleich als Angriff und "Herfallen" bezeichnen muss.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Was soll's, dass Beck [...] in Sachen Beschneidung eine andere Meinung vertritt als manche Leute es gerne hätten?
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Was für eine arrogante Position.

    Dann kannst Du genauso bei JEDER anderen Position (von der Diskriminierung von LGBT bis hin zu Obergrenzen für Flüchtlinge) sagen "Was soll's wenn Person X eine andere Position hat, als manche gerne hätten."

    Das hat dann nichts mehr mit Streiten in der Sache zu tun, sondern ist eine Beliebigkeit, wo der Bürger nur noch tatenlos zusieht und sich widerspruchslos regieren lässt.

    >>>>>>>>>>>>>>
    Hat das jemandem hier in der virtuellen Runde geschadet?
    <<<<<<<<<<<<<<

    Deine Aussagen werden immer arroganter.

    1. Woher willst Du wissen, ob hier nicht auch jemand ohne medizinische Indikation als Kind aus religiösen Gründen zwangsbeschnitten wurde?

    2. Soll man jetzt nur noch Dinge kritisieren dürfen, die einen selbst betreffen? Und andere (sogar die, die nicht für sich selbst reden können) ihrem Schicksal überlassen?

    Das ist zutiefst menschenverachtend und der typisch neoliberale Ansatz, dass jeder nur auf seinen eigenen Vorteil guckt und sich nicht für andere zu interessieren hat. Genauso könnte man dann auch bei ertrinkenden Flüchtlingen im Mittelmeer tatenlos zugucken und sagen "Na und? Ist jemand von uns direkt betroffen?"

    Nein, so will und kann ich nicht denken.

    Wenn Du so drauf bist, bittesehr. Aber dann kritisiere nicht andere, die sich sehr wohl um das Schicksal anderer Menschen kümmern.

    >>>>>>>>>>>>>>>
    Er ist eben ein Mensch mit Fehlern und eigener Meinung.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Und wir sind eben auch Menschen mit eigener Meinung, die diese eben auch vertreten und Becks Fehler kritisieren.

    Das ist alles.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#26 SebiAnonym
  • 03.12.2016, 10:34h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • >>>>>>>>>>>>>>>>
    Man muß aber die Kritik am "Beschneidungsgesetz" und am Schächten nicht allein auf die Person Volker Beck fokussieren,
    <<<<<<<<<<<<<<<<

    Das macht auch niemand.

    Aber Volker Beck hat nun mal vehement dafür gekämpft und flammende Reden dafür gehalten.

    Das ist nun mal Teil seiner Politik gewesen.

    Nur weil andere auch dafür sind, braucht man bei Volker Beck ja nicht wegzusehen.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    um damit dann gleichzeitig seine Würdigung für die Gleichstellung zu beschädigen..
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    1. Hier hat ja niemand seine Verdienst um LGBT-Rechte in Zweifel gezogen oder gar kleingeredet. Das ist ja wieder ein anderer Aspekt.

    2. Wenn seine Positionen zu Genitalverstümmelungen und Tierquälerei sein "Lebenswerk" beschädigen, ist das seine eigene Schuld. Er vertrat ja diese Positionen mit größter Vehemenz. Dann beschwere Dich nicht beim Überbringer der Botschaft, sondern beim Verursacher.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#27 SebiAnonym
  • 03.12.2016, 10:35h
  • Antwort auf #14 von Andreas V
  • >>>>>>>>>>>>>>>>
    Muss denn jemand, der soviel für die gute Sache geleistet hat und das noch tut, in allen Bereichen ein unfehlbarer Heiliger sein?
    <<<<<<<<<<<<<<<

    Nein, er muss kein unfehlbarer Heiliger sein.

    Aber dann darf man doch wohl genauso auch seine Fehler kritisieren. Erst recht, wenn Menschen darunter leiden und Tiere beim Schlachten unnötige Qualen erleben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#28 SebiAnonym
  • 03.12.2016, 10:41h
  • Antwort auf #16 von goddamn liberal
  • Wie arrogant Du bist...

    Mein Freund ist aus religiösen Gründen beschnitten worden.

    Du brauchst mir keine Geschichtslektionen zu erteilen.

    Mein Freund hat zwar glücklicherweise keine Komplikationen bei der unnötigen Beschneidung gehabt, ärgert sich aber bis heute darüber. Und ich weiß genauso auch, dass es auch andere Fälle gibt, wo Männer Schmerzen bei der Erektion haben, weil sie von Nicht-Fachmännern falsch beschnitten wurden.

    Wenn Du Argumente hast, warum unnötige Beschneidungen bei Kindern toll sind (als Erwachsener soll ruhig jeder tun und lassen was er will, da kann man das abschätzen), dann bringe diese Argumente.

    Aber wenn Du keine Argumente dafür hast, kannst Du Dir auch die Nazi-Keule sparen um andere Meinungen mundtot zu machen, denn das zieht bei mir nicht. Niemand bestreitet die Gräueltaten der Nazis (und würdest Du meine Familie kennen, wüsstest Du, dass ich das am wenigsten tue). Aber das rechtfertigt nicht Genitalverstümmelungen an Kindern.
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#29 SebiAnonym
  • 03.12.2016, 10:47h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • >>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Wer etwas gegen geschächtete Tiere einzuwenden hat, ein im Übrigem nicht sonderlich unfreundlichere Art des Tötens
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    Dass jedes gegessene Tier auch getötet wurde, muss jedem Fleischesser klar sein. Es geht darum, ob der Schlachtvorgang so kurz wie möglich ist oder ob das Tier unnötig lange leidet.

    Natürlich spielen auch Haltung und Transport der Schlachttiere eine wichtige Rolle, weshalb viele nur Bio-Fleisch essen.

    Und ich selbst esse z.B. gar kein Fleisch, sondern bin seit meiner Jugend Vegetarier.

    Außerdem geht es ja nicht nur darum, sondern auch um die Genitalverstümmelungen.
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#30 Patroklos

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