Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=27772
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Trans* Jugendliche fordern Vorbilder in den Medien


#1 tti3_alliance
  • 11.12.2016, 11:55h
  • ... dann wollen wir mal hoffen, dass die trans-Jugend und auch die Intersex-Jugend ihren Möglichkeiten nutzt, die vielfältige Lobbyarbeit gegenüber Politik und Bevölkerung zu unterstützen.

    .

    Wir werden keine Sitze in den Medienräten der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten für 'Geschlechtliche Vielfalt' erhalten, solange wir nicht den Druck erhöhen.

    Nur dann werden Filme gezeigt, Menschen offen eingebunden und der Öffentlichkeit ein anderes, möglichst auch positiveres Bild gezeigt.

    .

    Um dieses zu erreichen ist es notwendig im Frühjahr eine parteiübergreifende Eingabe im Deutschen Bundestag zu erreichen:

    Die gesetzliche Neureglungen incl. der Verankerung der medizinischen Versorgung in SGB-V auch für trans-Kinder / Jugendliche beinhaltet, ein Verbot von Intersex-Genitalverstümmelungen - sowie Rechte für Nicht-Binäre Menschen, Dritte / 3te Option, xte Option(en),

    Die dann auch zu Gunsten der Menschen beschlossen wird.

    .

    Der Termin für den 3. Fachaustausch zum Thema Recht ist für Februar 2017 angesetzt. Dort soll auch das Gutachten der Humbolt Universität präsentiert werden.

    .

    Die vorzubereitende Gesetzesinitiative, ist dann evtl. noch bei einzelnen Punkten an zu passen.

    .

    Wir hoffen auf schlagkräftige Unterstützung der trans+Intersex-Jugend in den sozialen Netzwerken.
    Wir benötigen mehr Verknüpfungen in allen sozialen Netzwerken, damit wir parteiübergreifende Unterstützung möglichst aller Fraktionen und vieler MdB, aus vielen Teilen der Bundesrepublik erhalten.

    .

    .

    Jedes Geschlecht verdient Respekt
    Every / Each gender deserves respect
  • Antworten » | Direktlink »
#2 GemeinsamAnonym
  • 11.12.2016, 13:58h
  • Das Recht auf gleichwertig dargestellte, positive Vorbilder und Identifikationsfiguren ist ein grundlegendes Menschenrecht, das direkt den Schutz der Menschenwürde betrifft.

    Es ist ein Verbrechen und direkter Angriff auf die Existenz von Schwulen, Lesben und Trans*, dass gerade auch die "öffentlich-rechtlichen" Konzernmedien jungen Menschen gleichberechtigte und positive LGBT-Identifikationsfiguren kontinuierlich und gezielt vorenthalten und weiterhin ein Programm machen, in dem alles, was nicht weiß, heterosexuell, "traditionelle Familie" Mann-Frau-Kind(er) und Oberschicht/obere Mittelschicht ist, entweder marginalisiert oder als defizitär dargestellt wird oder beides.

    Gerade in einem Land mit einer beispiellosen Vernichtungstradition gegenüber LGBT-Menschen ist es ein Skandal, dass diese Praxis der Unsichtbarmachung und faktischen Auslöschung weiterhin als völlig selbstverständlich hingenommen wird, und zugleich verheerend, dass die LGBT-Community es beständig versäumt, notwendigerweise gemeinsam mit allen progressiven gesellschaftlichen und politischen Kräften, diese Frage immer wieder und auf allen Ebenen zentral zu thematisieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 seb1983
#4 TheDadProfil
  • 11.12.2016, 21:49hHannover
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • ""So berechtigt und richtig die Forderung ist, mal ein Hauch Realität:""..

    Wirklich klasse..

    Die berechtigten Interessen einer Gruppe von Menschen zu marginalisieren, weil die "Marktforschung" ihren Fokus auf die Masse legt, ist, ist so ziemlich das Letzte !

    Wir brauchen keine Gleichstellung, denn damit kann man kein Waschpulver verkaufen..

    Wir brauchen kein neues "Transsexuellen-Gesetz", denn obwohl das alte in Teilen seit Jahren als verfassungswidrig eingestuft ist, lockt das niemanden in den BurgerKing oder zu KentuckyFriedChicken..

    Die damit getroffene Aussage ist Scheiße hoch Drei !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 seb1983
#6 Johanna DAnonym
#7 Marceline
#8 Fact CheckAnonym
#9 Pascal GoskerAnonym
  • 12.12.2016, 12:16h
  • Das stimmt leider.

    Es gibt schon zu wenig schwule und lesbische Vorbilder in den Medien. Aber transsexuelle/transgender Vorbilder gibt es so gut wie gar nicht in den Medien.

    Weder im fiktionalen Bereich noch im nicht-fiktionalen.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 anmerkungAnonym
#11 TheDadProfil
  • 12.12.2016, 15:03hHannover
  • Antwort auf #5 von seb1983
  • ""Die Lebenswirklichkeit der Generation bis 50 prägen zu über 90% die Privatsender.""..

    Offensichtlich vor allem die Deine..

    Wie anders ist es sonst zu verstehen diesen Unsinn hier einzusprenkeln um vom Thema abzulenken..

    Es geht hier gar nicht nur um den Link oder die darin vorgestellten "Erkenntnisse"..

    Es geht um den übergriffigen Spruch
    ""So berechtigt und richtig die Forderung ist, mal ein Hauch Realität""

    mit dem Du den Betroffenen ihre eigene Lebensrealität absprichst !

    Frei nach dem Motto
    "stellt euch mal nicht so an, es gibt wichtigeres"..

    Unterirdisch !

    ""Stell dir vor es gibt Gleichstellung und keiner bekommt es mit... ""..

    Stell dir mal vor, hier kämpfen Menschen um ihre Gleichberechtigung, und Du machst nicht mit..
    Das ist auch so eine Realität..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#12 seb1983
  • 12.12.2016, 17:51h
  • Antwort auf #10 von anmerkung
  • Die Lebenswirklichkeit junger Menschen besteht erst mal wenig aus Tatort, lustigen Nonnen, miesen Krankenhausserien, schlechten Quizshows und Musikantenstadl....
    Auch die Generation 30+ und 40+ hat offenbar wenig Interesse an sowas. Die Sportübertragungen dürften mit das einzige sein was noch zum einschalten bewegt.
    Altbacken und einfach schlecht was einem da als Unterhaltung made in Germany serviert wird.

    Alles was in den letzten Jahren gut war kam entweder aus GB oder gleich aus den USA, da ist man schon mit Denver Clan, Friends oder Akte X aufgewachsen wenn man Glück hatte und die Privaten haben es eingekauft.

    Eine miese ARD Eigenproduktion bleibt für mich auch mit ner verkrampft eingebauten schwulen Rolle noch mies.

    Aber dafür gibts ja Netflix und Amazon Prime.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#13 seb1983
  • 12.12.2016, 18:00h
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • Hase.... Was du dir da wieder in deinen Gehirnwindungen fabrizierst....

    ARD und Co. sind im deutschen TV Markt für alle <50 völlig bedeutungslos.
    Wer etwas anderes denkt dem spreche ich seine Realität tatsächlich ab.

    Verständlich dass man in den tollen TV Räten und bei den dauernden Abstimmungen und Pöstchen verteilen mitmachen will, nur was dann am Ende raus kommt landet dann einzig bei der Rentnergeneration auf dem Bildschirm.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 TheDadProfil
  • 12.12.2016, 21:05hHannover
  • Antwort auf #13 von seb1983
  • ""ARD und Co. sind im deutschen TV Markt für alle <50 völlig bedeutungslos.""..

    Bedeutungslos ist hier vor allem eine erfundene Zielgruppe zwischen 14 und 49, die es so gar nicht gibt, weil sich der Zuschauer aufgrund seines persönlichen Geschmacks entscheidet mit welchem Unsinn er sich berieseln läßt..

    Die so genannte "Werbe-relevante Gruppe" hat sich in den vergangenen 20 Jahren vollständig verändert, und löst sich in den nächsten 20 Jahren wegen des demographischen Wandels in eine Minderheit auf..

    Was alles zusammen mit der UNSICHTBARKEIT von Trans*Menschen in den Medien NICHTS zu tun hat, denn so einfach wie Du dir das mit
    "es interessiert nur niemanden" machst, ist es nicht..

    Schon mal überlegt wieso die Erst-Ausstrahlung der Lindenstraße auf einen Werbe-freien Sonntag gelegt wurde, obwohl die Serie auf anderen Sendeplätzen neben Top-Einschaltqouten auch massenhaft Werbe-Spot-Zeit verkaufen ließe ?

    Weil man mit Sendungen in Werbefreier Umgebung Zuschauer vor die Glotze holt, die sich nur unterhalten lassen, oder informieren wollen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 seb1983
  • 12.12.2016, 22:20h
  • Antwort auf #14 von TheDad
  • Die Werberelevanz spielt hier mal keine Rolle, aber es ist eben auch die Altersgruppe die mir in der Schule, am Arbeitsplatz etc. begegnet und für die ich Minderheiten sichtbarer machen will, für mehr Akzeptanz sorgen usw.
    Nur die guckt gar kein ARD und ZDF soviel ist Fakt...

    Wenn ich also der 50+ Generation fleißig Schwule, Lesben Trans usw. vorsetze schadet das sicher nicht, die Auswirkungen werden sich aber stark in Grenzen halten. Besonders wird das Programm weiterhin so schlecht bleiben wie es ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 TheDadProfil
  • 13.12.2016, 09:20hHannover
  • Antwort auf #15 von seb1983
  • ""Nur die guckt gar kein ARD und ZDF soviel ist Fakt...""..

    Wieso erschließt sich Dir eigentlich nicht, daß gerade diese "werbe-relavante gruppe der 14 bis 49-jährigen" immer größere Teile der Bevölkerung einfach ausblendet ?

    Du weißt überhaupt nicht was die Leute kucken, und blendest hier vor allem die "Stammzuschauer" der werbe-freien Programme wie arte, 3SAT, das digitale ARD- und ZDF- Portfolio einfach aus, und behauptest, was nicht nachweisbar, weil gar nicht erhoben..

    Mehr als die Hälfte des möglichen Alters-Spektrums der Zuschauer wird nicht erfaßt, oder in den Ergebnissen ausgeblendet, und damit inzwischen auch mehr als die Hälfte der Zuschauer..

    Hier von einem "Querschnitt" zu sprechen, und die Behauptung aufzustellen, die kucken ja eh nicht, ist bestenfalls Kaffeesatzleserei..

    ""Wenn ich also der 50+ Generation fleißig Schwule, Lesben Trans usw. vorsetze schadet das sicher nicht,""..

    Dazu müßte Trans* überhaupt erst einmal vorkommen !

    Und übrigens auch Bi und Inter..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 seb1983
  • 13.12.2016, 11:56h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Ich gehe sogar noch weiter und behaupte hier jetzt dass der Anteil der 50+ Jährigen in Schule, Ausbildung und Lehre, also die Zeit die für die Schwule, Lesben und Trans besonders kritisch ist, bei gerundet 0% liegt.

    Tatsächlich bilden diese Umfragen aber tatsächlich immer weniger die Realität ab, da grade junge Menschen verstärkt auf Youtube, Netflix und Co. setzen und die Öffis dadurch noch weiter marginalisiert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#18 TheDadProfil
  • 13.12.2016, 22:13hHannover
  • Antwort auf #17 von seb1983
  • ""Ich gehe sogar noch weiter und behaupte hier jetzt dass der Anteil der 50+ Jährigen in Schule, Ausbildung und Lehre, also die Zeit die für die Schwule, Lesben und Trans besonders kritisch ist, bei gerundet 0% liegt.""..

    Wie niedlich..

    Das Menschen sich auch in höherem Alter noch ausbilden, fortbilden, neu lernen, neue Berufe erlernen ist dir wohl noch nie untergekommen ?

    Auch solche Schulen sind Schulen die dem "ganz normalem Wahnsinn" unterliegen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 seb1983
  • 14.12.2016, 01:42h
  • Antwort auf #18 von TheDad
  • Und da sind wir wieder beim Ausgangspunkt Realität und wie sehr diese von ARD und Co. geprägt wird.

    Klar gibt es Renter in der Lehre ebenso wie 16 jährige begeisterte ZDF Fernsehgarten Gucker, nur ist beides die Ausnahme und nicht die Regel.

    Es wird so oder so kommen, früher oder eher später, die Fernsehräte werden noch weiter aufgebläht, dann wird da auch mal ein Schwuler etc drin sitzen.
    Vielleicht kommen sich Tatort und Co. dann noch progressiver vor und schreiben mehr Schwule, Lesben, Trans. etc in ihre Drehbücher, besser werden die davon auch nicht, und wenn ich an die bisherigen Versuche denke könnte die dann regelmäßig auftretende Schnappatmung einiger Schreiberlinge hier dann lebensbedrohlich werden.
    Täglich "Rote Rosen" "Familie Kleist" und "Sturm der Liebe" gespickt mit angestrengten schwulen Rollen, mir graust es jetzt schon
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 TheDadProfil
  • 14.12.2016, 09:12hHannover
  • Antwort auf #19 von seb1983
  • ""dann wird da auch mal ein Schwuler etc drin sitzen.""..

    Wer den Artikel gelesen hat wird gemerkt haben, es geht hier gar nicht um Schwule, und nicht um "mal drin sitzen", sondern um bislang gar nicht vorhanden und um Trans*Menschen..

    Welchen Grund genau sollte es also geben dann nur auf die "Privaten" zu schielen und damit die Öffentlich Rechtlichen aus der Verantwortung des "ausgewogenen Programms" das sie in ihren Statuten stehen haben, und was übrigens der einzige Grund für die Gründung des ZDF war, zu entlassen ?

    Der Artikel moniert die vollständige Unsichtbarkeit..

    Und Dein erster Post "kontert" mit einem
    "da muß man sich doch erst einmal die Wirklichkeit ansehen"..

    Man kann kaum weiter daneben liegen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#21 seb1983
  • 14.12.2016, 12:42h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Also nochmal:
    ARD und Co. spielen für unter 50 Jährige keine Rolle.

    Wie wird es also die Sichtbarkeit grade für junge Schwule Lesben und Trans verändern wenn die Öffis in ihre miesen Serien mehr Minderheiten einbauen?
    Gar nicht.

    Ergebnis: Auf dem Papier wirds supi aussehen, in der Realität bleibts ergebnislos.
    Aber der stramme Deutsche kommt natürlich mit den Statuten um die Ecke
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#22 TheDadProfil
  • 14.12.2016, 21:11hHannover
  • Antwort auf #21 von seb1983
  • ""Also nochmal:
    ARD und Co. spielen für unter 50 Jährige keine Rolle.""..

    Also noch einmal :
    Davon weißt Du nichts, denn diese GFK-Listen erfassen die Einschaltquoten der unter 14 und über 49-Jährigen gar nicht..

    ARD und ZDF bestehen aus mehr als je einem Sender, und diese zeigen nicht nur selbst-produziertes wie den Rosenkrieg in Lüneburg, der übrigens tatsächlich eine Lesbische Rolle enthält :

    www.queer.de/detail.php?article_id=24396

    Auf den Sendern laufen etliche Produktionen auch aus anderen Ländern, aber selbst dort wird die Unsichtbarkeit von Tran*Menschen nur durch ARTE durchbrochen..

    Deine "Idee" damit locke man niemandem hinter dem Ofen hervor der nicht innerhalb der Zielgruppe sei, und die bei ARD&ZDF seien ja eh alle über 50 ist nebenbei plumpes Alters-Bashing, nicht nachweisbar und zudem dumm als Aussage..

    Vor allem weil es bei der bisherigen generellen Unsichtbarkeit von Trans*Menschen gar nicht explizit um die Öffentlich Rechtlichen ging, sondern um alle Sender..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel