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"Forbes"-Liste
Zwei Schwule auf "Forbes"-Liste der mächtigsten Menschen
- 15. Dezember 2016, 13:14h 2 Min.
Wladimir Putin führt die Liste der "World's Most Powerful People" an. Der einflussreichste offen schwule Mann ist Apple-Chef Tim Cook auf Rang 32.
Auf der am Mittwoch vom amerikanischen Wirtschaftsmagazin "Forbes" veröffentlichten Liste der 74 mächtigsten Menschen der Welt sind in diesem Jahr auch zwei offen schwule Männer vertreten. Auf Platz 32 schaffte es Tim Cook, der seit 2011 Vorstandsvorsitzer des Weltkonzerns Apple ist. Der 56-Jährige hatte sich 2014 offiziell als schwul geoutet und damit Spekulationen über seine sexuelle Orientierung beendet (queer.de berichtete).
Auch der schwule Unternehmer Peter Thiel schaffte es auf die Liste: Er wird auf Rang 73 der "World's Most Powerful People" geführt. Der 49-jährige Milliardär, der in Frankfurt geboren wurde, war einer der Gründer des Online-Bezahldienstes Paypal. Er sorgte während des US-Wahlkampfes im Sommer für Aufregung, als er als einziger offen schwuler Mann beim Nominierungsparteitag von Donald Trump eine Rede hielt. Darin sprach er sich gegen "simulierte Kulturkämpfe" aus: Eine Debatte darüber, wer welche Toilette nutzen dürfe, lenke von wahren Problemen ab.
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Angela Merkel ist die mächtigste Frau der Welt
Die Liste der einflussreichsten Personen unter den 7,4 Milliarden Erdenbewohnern wird angeführt vom russischen Autokraten Wladimir Putin. Erst an zweiter Stelle kommt der designierte US-Präsident Donald Trump. Die beste – und einzige – deutsche Platzierung schaffte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Rang drei. Sie ist damit nach Ansicht von "Forbes" die mächtigste Frau der Welt. In die Top 50 schafften es neben Merkel nur drei weitere Frauen: US-Notenbankchefin Janet Yellen wurde Sechste, die britische Premierministerin Theresa May Zwölfte und IWF-Chefin Christine Lagarde landete auf Rang 25.
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— Forbes (@Forbes) December 14, 2016
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"Forbes" erklärte, man habe bei der Erstellung der Liste Hunderte Kandidaten berücksichtigt und dabei etwa in Betracht gezogen, ob eine Person viele Menschen beeinflusst. Daher habe man etwa Papst Franziskus auf Rang fünf gesetzt. Auch die finanziellen Ressourcen von Machtmenschen flossen in die Rangliste ein – so schaffte es der steinreiche Bill Gates auf Rang sieben. Zudem sei es um die Frage gegangen, in wie vielen Bereichen eine Person das Weltgeschehen beeinflusse. Deshalb konnte Elon Musk den 21. Platz erringen, da er mit seiner Firma Tesla Einfluss auf die Automobilindustrie habe, aber gleichzeitig mit SpaceX in die Raumfahrt eingestiegen sei. Außerdem sei berücksichtigt worden, wie sehr eine Person Macht ausübt. Deshalb schaffte es der brutale nordkoreanische Diktator Kim Jung-un, der uneingeschränkt über sein 25-Millionen-Volk bestimmen kann, auf Rang 43 – er liegt damit noch fünf Plätze vor dem scheidenden US-Präsidenten Barack Obama. (dk)
Links zum Thema:
» forbes.com: The World's Most Powerful People















