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- 09. Mai 2005 1 Min.
Los Angeles Der Microsoft-Konzern will sich in Zukunft nicht mehr homofreundlicher Gesetzgebung verschließen. Konzernchef Steve Ballmer schrieb am Freitag in einer eMail an alle Mitarbeiter: "Diversity am Arbeitsplatz ist eine solch wichtige Angelegenheit für unser Business, dass sie auf unserer legislativen Agenda nicht fehlen sollte". Der Konzern war im letzten Monat in Kritik geraten, nachdem er die Unterstützung für ein Antidiskriminierungsgesetz im US-Bundesstaat Washington in letzter Sekunde zurückgezogen hatte - das Gesetzesvorhaben scheiterte danach an einer Stimme im Senat. Grund war der Besuch eines homophoben Priesters bei der Konzernspitze. Gleichzeitig war bekannt geworden, dass der Konzern die Lobby-Gruppe Century Strategies beauftragt hat. Die Firma gehört Ralph Reed, der jahrelang als Vorsitzender der Christian Coalition extrem konservative Stimmung gegen Schwule und Lesben gemacht hatte. Beide Meldungen hatten zu Protesten bei Microsoft-Angestellten und Homoorganisationen geführt. (nb)













