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Durchbruch im Vatikan
Heterolike keusche Klemmschwestern mit Homo-Phase dürfen Priester werden

Wer bei diesen Lippen auf schmutzige Gedanken kommt, wird in der römisch-katholischen Kirche nicht zur Priesterweihe zugelassen (Bild: Christiane Birr / flickr)
- 18. Dezember 2016, 15:07h 2 Min.
Schwule Männer sind doch nicht grundsätzlich von der Priesterweihe ausgeschlossen, schreibt die Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano".
Der Vatikan hat überraschend dementiert, dass schwule Männer in der katholischen Kirche grundsätzlich vom Priesteramt ausgeschlossen werden. Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" veröffentlichte am Sonntag einen Gastbeitrag, der die naheliegende Interpretation der neuen Richtlinien für die Priesterausbildung zurückweist. Gefordert sei vielmehr eine differenzierte "Einzelfallprüfung", schreibt der amerikanische Theologe Louis Cameli aus dem Erzbistum Chicago. Artikel zu brisanten Themen erscheinen im "Osservatore Romano" im Allgemeinen nur mit Billigung oder im Auftrag des vatikanischen Staatssekretariats.
Die neuen Richtlinien mit dem Titel "Das Geschenk der Berufung zum Priestertum" (PDF) war von der vatikanischen Zentralbehörde "Kongregation für den Klerus" in der vergangenen Woche veröffentlicht worden. Im Kapitel "Kriterien und Normen" wird ein Papier zu homosexuellen Priestern aus dem Jahr 2005 zitiert, nach dem diejenigen nicht für das Priesteramt zugelassen werden könnten, "die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte 'homosexuelle Kultur' unterstützen". Die Begründung: Diese Menschen könnten "keine korrekte[n] Beziehungen zu Männern und Frauen" aufbauen (queer.de berichtete).
Was sind "tiefsitzende homosexuelle Tendenzen"?
Die Nichtzulassung von Schwulen, die ihre Sexualität ausleben, oder gar Unterstützern der Homosexuellenbewegung vom Priesteramt bedürfe keiner weiteren Erläuterung, stellte nun Cameli klar. Interpretationsbedürftig sei allerdings, was unter "tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen" zu verstehen sei. Nach Auffassung des amerikanischen Theologen ist dies der Fall, wenn das Schwulsein zentrale Bedeutung für Identität und Verhalten eines Mannes habe. Gleiches gelte, wenn seine Beziehungsfähigkeit vermindert, ein normales Verhalten gegenüber Frauen unmöglich und das Verhältnis zu anderen Männern stets erotisch aufgeladen sei.
Als Priester zugelassen könnten dagegen Männer, in deren Leben Homosexualität nur ein "vorübergehendes Phänomen in der Phase des Erwachsenwerdens" gewesen sei, erläuterte Cameli in der Vatikanzeitung. "Diese Unterscheidung erlaubt es den Leitern des Seminars wie dem Kandidaten selbst, herauszufinden, was für ihn wie für die Kirche gut und richtig ist." (mize)















Nur völlig verblödete Religioten können auf solchen Mist kommen!
Weg mit dem ganzen verlogenen, weltfremden Verein!