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- 10. Mai 2005 12 1 Min.
Stockholm Pheromone wirken auf Frauen und Schwule offenbar anders als auf heterosexuelle Männer. Das ergab eine Studie aus Schweden, die am Dienstag in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht wurde. Die Forscher um Ivanka Savic vom Karolinska-Institute in Stockholm hatten die Reaktionen der 36 Probanden auf das männliche Hormon Testosteron untersucht, auf das nur Frauen und Schwule mit Empfindungen in der für den Geruchssinn ausgemachten Hirnregion reagierten. Auf eine Östrogen-Substanz regaierte der Hypothalamus der Schwulen hingegen gar nicht. Es sei jedoch unklar, ob dieses Verhalten eine Ursache oder die Folge von Homosexualität sei, sagte Savic der "New York Times". (nb)
Links zum Thema:
» Zusammenfassung der Studie (engl.)
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- 10.05.2005, 17:00h
- @ SSJ3 Vegotenks
soweit ja erstmal nicht schlecht argumentiert...
bis auf den eklatanten fehler beim fazit...
bleiben wir meinetwegen bei dem terminus "mutation", da gen-defekt mir schon zu kaputt klingt...
ich gebe dir recht, dass dies in der natur dazu führt, dass homosexuelle akte nicht zu fortpflanzung führten...
aber was ist mit homosexuellen vogelpaare, die eier stiebitzten und sie ausbrüteten...?
und noch interessanter ist die frage, warum diese mutation, die an sich nicht zu fortpflanzung führt und deshalb nach klassischer denkweise ein evolutionärer fehler sein müsste, doch in jeder neuen generation auch im tierreich wieder reproduziert wird...
was hat die natur davon...?
wahrscheinlich fehlt selbst uns die kraft, neutral genug zu denken und hinzuschauen...
darwinistisch betrachtet, dürfte es derartige norm-abweichungen (und bitte: diesen begriff nicht negativ besetzt ansehen, sondern ganz neutral!!) nicht geben, wenn sie keinen zweck oder sinn machen...
ich persönlich denke, es ist gut, dass es uns gibt, und sei es nur dazu, dieser heterogesellschaft den spiegel vorzuhalten, und ihr ihre stellenweise grenzenlose absurdität, die aus ihrer fixierung aus geschlechterrollen heraus resultiert immer wieder zu verdeutlichen...
habt spaß!! - Direktlink »
- 10.05.2005, 18:05h
- Aaaalso, diese Argumentation steht auf wackligem Fundament:
»Diese ganzen Anlagen in uns, die für instinktive Handlungen und instinktive Reizaufnahme vorhanden sind, sind ›fest einprogrammiert‹, werden also genetisch festgelegt.« – Irrtum. Die Gene geben nur ein undeutliches Schema vor, das später auf die tatsächlichen Reize eingeschliffen werden muß.
Und: Die Entwicklung des Gehirns (von der Embryonalentwicklung bis zum lernenden Erwachsenen) wird stark von vorhandenen Hormonen beeinflußt (zunächst von denen der Schwangeren, bald schon von den selbstgebildeten Hormonen aus Hinanhangdrüse und Keimdrüsen, die sich wiederum gegenseitig stark beeinflussen).
Ebenso steuert die momentane Hormonmischung die aktuelle Funktion des Gehirns: Es gibt ältere Untersuchungen, nach denen Frauen auf männliche Pheromone nur dann reagieren, wenn sie gerade in der empfängnisbereiten Phase ihrer Periode sind.
Es wäre zu einfach gefolgert, wenn man sagt: »Da steht etwas fix in den Genen und genauso wird dann der Mensch.« Kann sein, daß bei (wenigstens einem Teil der) Heten die selben Geninformationen vorhanden sind und bloß nicht angewandt werden.
Schwulsein ist kein »Gen-Defekt«, sondern eine Ausprägung, die zur Vielfalt beiträgt und damit die Anpassungsfähigkeit einer Art erweitert – im Gegensatz zur genetischen Monokultur.
Nur wenn eine Art so unter Druck steht, daß sie jede Gelegenheit zur Vermehrung nutzen muß, ist Homosexualität schädlicher Luxus. Aber das kann man angesichts der Bevölkerungsexplosion vom Menschen wirklich nicht behaupten (außer man ist Politiker – Plakatreihe »Kinder Kriegen« – oder Kleriker).
...und dann natürlich immer wieder die gleichen Fehler in solchen Studien:
Sie nehmen »Frau«, »Mann« und »Schwuler«. Lesbische Frauen und bisexuelle Männer kommen in der Betrachtung nicht vor. Wie soll man mit solchen Vergröberungen zu tragfähigen Schlußfolgerungen kommen? - Direktlink »
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1) man kann willentlich gerüche feststellen und zu gerüchen auch namen und bedeutung lernen. das is die eine seite. die andere seite sind geruchsstoffe, die wir unterbewusst wahrnehmen und wonach wir dann instinktiv handeln. dies sind ältere teile im gehirn, zuständig für das fortpflanzungsverhalten. hormone sind unter anderem solche geruchsstoffe, die unser instinkt verhalten beeinflussen können. (auch stress äussert sich in ausschüttung bestimmter hormone, man sagt nicht umsonst "angstschweiß", den dann zum beispiel hunde wahrnehmen können).
2) diese ganzen anlagen in uns, die für instinktive handlungen und instinktive reizaufnahme vorhanden sind, sind "fest einprogrammiert", werden also genetisch festgelegt. dazu gehören beispielsweise auch bestimmte teile des geruchsinnes. da kann man nix erlernen oder verlernen (!)
3) wenn man jetzt 2) zu grunde legt und dann sich 1) noch einmal durchliest, so sollte man im endeffekt zu dem ergebnis kommen, dass bei schwulen in diesem fall nicht alle männlichen gene des y-chromosoms dominant waren, sondern teile des x-chromsoms bestimmend wurden. nicht umsonst reagiert dann der schwule statt wie eigentlich "geplant" auf das weibliche östrogen, sondern "fälschlicherweise" auf das männliche tosteron.
4) selbst wenn alle anderen informationen aus dem x und y-chromosom sonst "normal zusammengebaut" werden, ist diese stelle sehr entscheidend, sobald dort das x-chromosom dominat wird. weil hierin einen wichtigen teil des fortpflanzungszyklus (geschlechtsreif werden, partner finden, fortpflanzen, nachkommen eventuell großziehen) "eingegriffen" wird: nämlich bei der partnersuche. mann reagiert normalerweise auf die sex-hormone der frau, sobald sie diese ausschüttet (um damit anzuzeigen, dass sie paarungsbereit ist). reagiert mann jetzt aber auf die sex-hormone von einem mann, so wird sein ganzes "paarungsverhalten" wie gehabt ausgeführt, nur dass es sich hier halt auf den mann und nicht die frau konzentriert.
5) sind natürlich noch n paar andre faktoren mitentscheidend, aber dieser faktor ist einer der sehr wichtigen. somit kann man pauschal sagen: ja, schwulsein ist genetisch bedingt, und anscheinend im endeffekt ein "gen-defekt", also eine mutation. gibts im tierreich auch, nur dort sterben sie halt aus, weil sie sich ja net fortpflanzen können.
bin ma auf meinungen dazu gespannt :>
cya v3g0