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Kommentare zu:
David und Khaled gegen die Traditionen


#41 OrthogonalfrontAnonym
#42 OrthogonalfrontAnonym
  • 26.12.2016, 21:38h
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Natürlich möchte ich nicht zu einem politisch radikalen Club wie dem euren dazugehören. Das macht mich aber nicht weniger queer. Kapiert einfach mal, dass Queersein nicht an politische Bedingungen geknüpft ist. Wenn ihr das doch meint, seid ihr die Diskriminierer.
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#43 Miguel53deProfil
  • 26.12.2016, 22:13hOttawa
  • Antwort auf #41 von Orthogonalfront
  • Ich bewerte ganz einfach Ihre Reaktionen auf die Argumentation von TheDad und insbesondere auf stromboli. Der bietet ja allerhand an Ansaetzen, seinen Standpunkt zu ueberdenken oder doch zumindest Nachdenklichkeit anzudeuten.

    Und Beide agieren gegenüber Beitraegen, die einfach aus der Huefte geschossene Allgemeinplätze und uebliche, typische Denkmuster ala "gut, dass wir mal darueber geredet haben".

    Da muss ich in der Tat nicht noch Weiteres hinzufügen, weil, wenn wir schon von "billig" reden, diese vorgelegten Worthuelsen genau das sind. Ebenso, wie die bekannte Abgrenzung gegenueber "den" Muslimen. Ausnahmslos. Und was ist denn der Satz vom "linken Regisseur", wenn nicht billig?

    Koennen Sie tatsächlich so viele Filme nennen, die dieses Thema zum Inhalt haben? Da bin ich gespannt auf die Liste. Oder schreiben "wir" da nicht einfach postfaktisch nach Gefuehl?

    Ich kenne einen, den ich vor Jahren gesehen habe. Ein israelischer Film, dessen Titel ich leider vergessen habe. Er spielt unmittelbar vor der Gründung des Staates Israel.

    Dass die Liebesbeziehung, von der man erst fast ganz am Schluss erfährt, in dieser Zeit natuerlich auch eine politische Dimension hat, ist doch selbstverstaendlich. Da passt Ihre typische Phrase vom linken Kino schon gar nicht.

    Ebensowenig bei dem bekannten, ebenso israelischen Film "Du sollst nicht lieben.", in dem kein Palaestinenser involviert ist. Aber dennoch Religion und Politik eine Rolle spielen. Wie nicht in einem Staat, wie Israel?

    Nein, es macht fuer mich keinen Sinn mit Ihnen Argumente auszutauschen, weil solche Phrasen vom linken Kino keine Argumente sind. Und Rassismus ebensowenig. Das machen Andere hier dafuer um so besser.

    Aber deutlich machen, was ich von Ihren Ansichten so halte, das lasse ich mir nicht nehmen.
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#44 TheDadProfil
  • 26.12.2016, 22:37hHannover
  • Antwort auf #42 von Orthogonalfront
  • ""Das macht mich aber nicht weniger queer.""..

    Wie schon oben erwähnt, hat Dir das niemand abgesprochen !
    Es wird daher auch durch Wiederholung nicht anders..

    ""Natürlich möchte ich nicht zu einem politisch radikalen Club wie dem euren dazugehören.""..

    Nach Sätzen wie

    ""Digger, dein Problem ist nach wie vor, dass du glaubst man könne/dürfe nur dann Teil der LGBTTIQ Community sein, wenn wenn exakt so politisch eingestellt ist wie du.""

    und

    ""Wer nicht zu 100% deine radikale Ideologie teilt ist dein Feind und dürfe daher nicht dazu gehören.""

    und

    ""Ein Glück, dass weder du noch deine Genossen das zu entscheiden haben, Daddy. :-)""

    ein wenig glaubhaftes Statement..

    ""Kapiert einfach mal, dass Queersein nicht an politische Bedingungen geknüpft ist.""..

    Vielleicht vergegenwärtigst Du dir zunächst, daß unterdrückt und diskriminiert sein durch eine politische Funktion im Staat entsteht, die sich nicht dadurch auflösen läßt, seinerseits andere Gruppen im Staat quasi an die eigene Stelle setzen zu wollen, um gleichsam abzulenken..

    Mithin ist es der politische Gegner dem Du dich hier andienst, denn die bestehende Unterdrückung und Diskriminierung entsteht nicht durch "links-grün-versiffte" Gruppierungen, von denen Du dich allseits abzugrenzen suchst..
    Im Gegenteil sind es genau diese Gruppierungen die Dir ein Maß an Gleichstellung verschafft, indem sie Deine bevorzugten Gruppierungen bekämpft und im Zaum gehalten haben..

    Sich nun in einem Anflug von selbstunterdrückerischer Idiotie an genau diejenigen anzuschmeicheln die Deine Entrechtung fordern und auch immer noch beibehalten soweit sie besteht, ist nicht im Ansatz erklärlich..

    Grundsätzlich ist Deine politische Haltung kaum von der eines Alexander Tassis als Mitglied das "AFD" unterscheidbar..

    Nun könnte man einwenden wollen
    "aber der betreibt ja seine eigene entrechtung"..
    Ja, genau..
    Ebenso wie Du..

    Denn die eigene Freiheit ist immer mit der Freiheit des Anderen verbunden..
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#45 Miguel53deProfil
#46 OrthogonalfrontAnonym
  • 27.12.2016, 01:32h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • "Denn die eigene Freiheit ist immer mit der Freiheit des Anderen verbunden.."

    Ich frage mich wie du auf die Idee kommen konntest, ich könnte damit ein Problem haben?!?

    Aber OK, du will "Gleiche Rechte für alle". Doch was bedeutet das konkret? Rechte haben immer etwas mit anderen Menschen zu tun und die haben nun mal unterschiedliche Vorstellungen. Die Frage sollte daher viel eher lauten, WELCHE gleichen Rechte du für alle fordern möchtest. Das Recht auf totale Religionsfreiheit kann es schon mal nicht sein, da die meisten Religionen übergriffig sind und in selbst intimste Lebensbereiche anderer Menschen eingreifen wollen, ob die das nun möchten oder nicht. Doch wo ist der Unterschied zu dem was du forderst? Wenn du alle Welt mit deinem säkularen Humanismus "beglücken" willst, ist das ebenso übergriffig wie die Religionen. Jetzt wirst du sagen, dass Humanismus ja total toll und gut für alle Menschen sei, doch genau das sagen die Religionen ja auch. Also Daddy, wer hat Recht, bzw. mit welchem Recht fordest du DEINE gleichen Rechte für alle? Schon mal daran gedacht, dass manche deine Rechte gar nicht wollen sondern vielleicht ganz andere? Oder meinst du die dann zwingen zu dürfen, weil du natürlich erkannt hättest, was die angeblich einzig wahren gleichen Rechte für alle Menschen seien?
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#47 RobinAnonym
#48 TheDadProfil
  • 27.12.2016, 13:37hHannover
  • Antwort auf #46 von Orthogonalfront
  • ""Ich frage mich wie du auf die Idee kommen konntest, ich könnte damit ein Problem haben?!?""..

    Dazu solltest Du dir deine eigenen Kommentare durchlesen in denen Du den Zuwanderern und Flüchtlingen neben der Ehre die Du ihnen generell abschneidest, die Grundrechte eingeschränkt wissen willst, denn es könne ja nicht sein das so ein Mensch die gleichen Rechte hätte, wie Madam Rechtwinkel-Front, die sich hier permanent anmaßt andere Menschen in Minderheiten einzupressen, aus der sie selbst mühsam hervorgekrochen kommt..

    Als Lesbe frisch in einem Land wie den USA geheiratet, weil das dort möglich ist, kommst Du weiland eines Tages back to Roots in die BRD um Dir anhören zu müssen :
    "ja, aber bei uns sind sie nicht verheiratet, da sind sie nur verpartnert"..

    Analog dazu verweigerst Du die grundsätzliche Diskussion über im Ausland geschlossene Ehen mit dem Verweis "das sind ja alles kinder-ehen", ohne mit der Wimper zu zucken und die mannigfaltigen Begleitumstände des Einzelfalls überhaupt in Augenschein nehmen zu wollen..

    Natürlich gibt es in anderen Staaten "Kinder-Ehen" und ebenso häufig auch Arrangiertes..
    Ebenso gleichzeitig werden mit solchen Sätzen aber auch Jugendliche die in diesen Herkunftsgesellschaften mit der Heirat als selbständige Erwachsene gelten, einfach mal so zu "Kindern" degradiert..

    Löste man diese Ehen auf, müßte man wahrscheinlich einen Gutteil der hier in den 50'er und 60'er Jahren noch geschlossenen Ehen als "arrangiert" anprangern, und nachträglich auflösen..
    Von den Ehen "unserer Vorväter" am Ende des 19.Jahrhunderts ganz zu schweigen, denn dort war die Ehe vom Gusto des jeweiligen Junkers abhängig, und wenn es dem nicht gefiel wurde die Ehe-Erlaubnis des Großgrundbesitzers einfach mal verweigert..

    Und so kann man nicht "einfach mal" ablehnen was nicht so einfach ist..

    Deine Art der Darstellung von "Problemen" ist die Vereinfachung..
    Da gibt es kein reflektieren von Gründen und Ursachen, kein umfangreiches Nachdenken über Entwicklungen und welche "Auswirkungen" die tatsächlich auf die BRD-Gesellschaft hätten, und vor allem immer wieder dieses einfache "will ich nicht", ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, ob es Dich persönlich überhaupt irgendwohin bringt..

    Ebenso wie bei Frau Kelle ist dort kein
    WOZU ?
    Kein
    Wer profitiert davon ?
    Und welchen Profit schlage ich persönlich aus einem Verbot das andere Menschen betrifft, die nichts weiter tun, als zu leben und vorhanden zu sein ?

    ""Die Frage sollte daher viel eher lauten, WELCHE gleichen Rechte du für alle fordern möchtest.""..

    Absurd..
    Denn im Wörtchen "welche" liegt schon die erneute Diskriminierung und Unterdrückung..

    Rechte sind kein Konstrukt, das man je nach Gusto einem Menschen "zuteilt", und er erhält dann wenn er Weiß ist das Wahlrecht, und wenn er Schwul ist, dann nicht..

    Denn genau daß ist das Ergebnis Deiner Frage nach dem "welche Rechte" !

    Genau das ist der Grund warum LGBTTIQ* diskriminiert und unterdrückt sind..
    Weil es Menschen wie Dich gibt, die diskriminieren und unterdrücken wollen, weil sie Fragen nach der Vergabe von "unterschiedlichen Rechten" stellen, ohne auch nur einen einzigen Moment darüber nachzudenken, das genau sie selbst nicht alle Rechte besitzen, weil es solche Menschen gibt, die solche Fragen gestellt UND beantwortet haben !

    ""Das Recht auf totale Religionsfreiheit""..

    Das macht Dir Spaß, oder ?
    Was soll das sein ?
    Ein ""totales"" Recht auf "Religionsfreiheit" ?

    Das Recht für den muslimischen Mitbürger weiterhin an einem Freitag in die Moschee zu laufen ?

    Das Recht für den jüdischen Mitbürger an einem Sonntag zu arbeiten, weil nach seinem Kalender der Shabat am Samstag liegt, und er daher Sonntags Zeit dazu hat ?
    Was ihm die vorherrschende "christliche Religion" aber irgendwie verbietet wenn er ein Kaufmann ist, und er seinen Laden am Sonntag geöffnet wissen will..

    ""Wenn du alle Welt mit deinem säkularen Humanismus "beglücken" willst, ist das ebenso übergriffig wie die Religionen.""..

    Wie hübsch Du doch polemisierst ohne einen Funken Wissen über Humanismus..

    Stringente Säkularisation als "herauslösen religiöser Strukturen aus dem Staatswesen" ist keine Übergriffigkeit von der anderen Seite der Medaille !

    Deine verdummbibelte Indoktrination spielt Dir hier den Streich, mit dem all die Kelles und Kubys Veranstaltungen durchziehen :
    Das vermeintliche brechen des Vorrechtes einen "Christlichen Gottesstaat" zu errichten wird als "diskriminierend" deklariert um Aufmerksamkeit in der Gesamtbevölkerung zu erheischen, und vom eigenem Streben nach der Herrschaft abzulenken !

    Der Irrglaube wenn nicht das "Christentum" die Vorherrschaft über die Bevölkerung aufrecht erhält, dann würden die "Muslime" sie erringen, und das sei ja der Untergang des "christlich-jüdischen Abendlandes" kommt direkt aus der "Denk-Zentrale" der "AFD"-Vordenkrin von Storch, und hat sich in Dir schon festgesetzt..

    Es gibt nach wie vor überhaupt keinen Grund irgendeiner "Religion" zur Vorherrschaft zu verhelfen, oder ihr diese zu erhalten..
    Aber schon hier scheitert Dein "differenziertes Denken und diskutieren" an der Sache, denn Du bist nicht in der Lage Thematiken aus verschiedenen Blickwinkeln heraus zu betrachten, und spielst daher das Spiel
    "wes Brot ich ess', des Lied ich pfeiff"..

    Analog dazu versuchst Du hier Menschen die nicht Teil dieser "Religion" sind ganz in der Tradition verschiedener anderer Demagogen zu "Helfern des Bösen" zu stilisieren, und konstatierst ganz platt :
    Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns..

    ""Schon mal daran gedacht, dass manche deine Rechte gar nicht wollen sondern vielleicht ganz andere?""..

    Ach, wie langweilig..
    Schon mal daran gedacht das Gleiche Rechte für Alle nichts anderes heißt als
    ALLE Rechte für ALLE Menschen ?

    Nun kommt sicher wieder so ein Unsinn über die "Gleichstellung" von Verbrechern, oder ähnlicher Schwachsinn, der sich als Derailing immer dann breit macht, wenn man am Ende seiner eh schon sehr dünnen Faktenlage angekommen ist..

    Es wird immer noch niemand gezwungen alle seine vorhandenen Rechte wahrzunehmen !
    Sonst befändest Du dich sicher schon in einer unglücklichen Ehe mit einem Dich vielleicht sogar liebenden Mann, der dabei vielleicht sogar irgendwie glücklich ist, weil er über das Zwangs-Konstrukt Deiner verschrobenen Gedankenwelt doch noch eine abgekriegt hat..

    Denk nach..
    Es lehnt sich..
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#49 TheDadProfil
  • 27.12.2016, 14:16hHannover
  • Antwort auf #47 von Robin
  • ""Aber immerhin:
    in Israel können solche Filme wenigstens entstehen.""..

    Das weiß ich jetzt gar nicht genau..
    Ich meine es gab da schon mal Zusammenarbeiten zwischen Israel und Libanon, und auch einen Libanesischen Film..
    Müßte man erst recherchieren..

    ""Anderswo in der Region würde es keine Filme über Homosexualität geben und nicht mal über (heterosexuelle) Liebe zu einem Israeli.""..

    Dort ebenso..
    Müßte ich erst recherchieren..
    Ich meine mich aber an solche Filme erinnern zu können..
    Vielleicht findet sich hier etwas :

    www.sissymag.de/

    ""Im übrigen ist dies ja ein deutscher Film""..

    Das stimmt..
    Der Einwand meinerseits war der generellen Haltung von Madam RechtWinkelFront geschuldet..
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#50 stromboliProfil

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