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Video-Fahnung

Mögliches Hass­verbrechen an Transfrau: Berliner Polizei fahndet nach zwei Männern

Mitte Dezember wurde in Kreuzberg ein Kiosk überfallen, dabei wurde eine dort arbeitende Transfrau schwer verletzt. Jetzt sucht die Polizei die beiden Tatverdächtigen.


Die Polizei fahndete mit Bildern einer Überwachungskamera nach zwei Männern, die inzwischen bekannt sind (s. Update am Ende des Artikels). Das hier veröffentlichte Foto wurde nachträglich durch ein verpixeltes ausgetauscht. (Bild: Polizei Berlin)

  • 3. Januar 2017, 20:37h 16 2 Min.

Die Berliner Polizei hat am Dienstag Bilder einer Überwachungskamera veröffentlicht, die zwei mutmaßliche Täter beim Überfall auf einen Kiosk in Kreuzberg zeigen. Nach den derzeitigen Ermittlungen könnte die Tat einen transphoben Hintergrund haben, gab die Polizei dabei erstmals bekannt.

Der brutale Überfall hatte sich bereits am 16. Dezember 2016 gegen 22.30 Uhr in der Ohlauer Straße ereignet. Die Täter verletzten die in dem Kiosk arbeitende 34-jährige Transfrau so schwer mit einem Messer, dass sie in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Das Opfer konnte inzwischen wieder aus der Klinik entlassen werden.

Die Täter werden von der Polizei als 20 bis 25 Jahre alt, dunkel gekleidet und "südländisch aussehend" beschrieben.

Fragen der Ermittler

Aufgrund des möglichen transphoben Tathintergrunds hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die Ermittler fragen: Wer kann Angaben zur Identität und/oder zu den Aufenthaltsorten der Täter geben? Wer hat die Täter vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern geben und hat sich bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 953 128, per Fax unter der Nummer (030) 4664 953 199 oder per E-Mail unter lka531@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

In der ersten Meldung zur Tat im Polizeibericht vom 17. Dezember hatte die Berliner Polizei noch von einem verletzten Kioskmitarbeiter gesprochen und war nicht auf einen möglichen transphoben Hintergrund der Tat eingegangen. Die Polizei der Hauptstadt vermeldet in der Regel in ihren Berichten, wenn eine homo- oder transfeindlich motivierte Tat vorliegen könnte. (nb/pm)

 Update  5.1., 12.30: Tatverdächtiger stellte sich
Mehr in diesem Artikel: Kiosk-Überfall in Kreuzberg: Verdächtiger stellt sich (05.01.2017)

#1 PatroklosEhemaliges Profil
  • 03.01.2017, 22:11h
  • Hoffentlich werden die beiden Täter bald gefaßt!
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#2 rika reuterAnonym
#3 RobinAnonym
  • 03.01.2017, 23:12h
  • Hoffentlich werden diese beiden Arschlöcher schnell geschnappt und bekommen eine harte Strafe.

    Das Opfer könnte jetzt genauso gut tot sein. Eine Not-OP ist schon was schlimmes...
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