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Kommentare zu:
Türkei: Schwuler Designer nach Regime-Kritik von Mob angegriffen


#1 AlbrechtAnonym
  • 04.01.2017, 14:51h
  • "Ersticke an Deiner Scheiße, Türkei."

    Dem kann ich mich nur in vollem Umfang anschließen.

    Alleine schon aus Solidarität und um freie Rede gegen Nationalismus, Faschismus und religiösen Fanatismus zu verteidigen.

    Aber auch, da die Türkei immer mehr in eine Diktatur und einen totalitären Gottesstaat abgleitet, was auch nicht nur Sache des Sultans Erdogan ist, sondern da die Mehrheit diese Politik wählt und hinter ihr steht. Sogar so sehr, dass sie sogar auf Kritiker losgehen und der wütende Mob Kritiker lynchen will.
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#2 Diego BAnonym
#3 seb1983
  • 04.01.2017, 18:27h
  • Zum Glück ist Homosexualität anders als im Land des Rosa Winkels in der Türkei schon seit Hundert Jahren legal...
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#4 TheDadProfil
#5 seb1983
#6 Homonklin44Profil
  • 04.01.2017, 22:23hTauroa Point
  • Da überlegt man es sich gründlich, ob man dort noch mal Bekannte besuchen will, wenn man mitkriegt was da abläuft. Bei dem eitel größenwahnsinnigen Staatschef und den Verhältnissen, die kritischen Stimmen zugemutet werden, frage ich mich auch, wie es da noch EU-Beitritts-Ideen geben kann.

    Der Mut von Herr Sansal und anderen LGBT-AktivisInnen, nach einem solchem Umgang standhaft zu bleiben, ist zu bewundern.
    Wer würde hier nicht schon bei kleineren Konfrontationen den Schwanz einziehen?

    Meinungsfreiheit scheint in der Türkei Geschichte zu sein, LGBTIQ-Personen stellen eine von vielen Gruppen dar, denen der Mund zusehends verboten, und wenn sie nicht schweigen wollen, blutig geschlagen wird.

    :o(
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#7 SebiAnonym
  • 05.01.2017, 10:56h
  • Antwort auf #3 von seb1983
  • Ich finde es reichlich zynisch, wenn gerade ein Schwuler vom Mob gelyncht wurde, zu schreiben, dass Homosexualität "zum Glück in der Türkei seit 100 Jahren legal" ist und das sogar noch als besser als Deutschland zu loben.

    Was auf dem Papier steht, ist egal - die Realität ist es, was zählt.

    Auf dem Papier ist auch in Russland Homosexualität egal und die Verantwortlichen würden bestreiten, dass LGBT verfolgt werden. Dennoch ist das die Realität.
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#8 RaffaelAnonym
  • 05.01.2017, 11:21h
  • Antwort auf #6 von Homonklin44
  • "frage ich mich auch, wie es da noch EU-Beitritts-Ideen geben kann."

    Das frage ich mich eh.

    Diese EU-Beitrittsverhandlungen hätte es niemals geben dürfen. Denn die Türkei war immer schon politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell und vom Justizsystem her nicht mit der EU kompatibel.

    Das mag für andere Staaten (Rumänien, Bulgarien, u.ä.) auch gelten, aber deswegen hat die EU ja jetzt so rieisige Probleme und laviert nur noch von Krise zu Krise. Da muss man die Probleme nicht noch größer machen, als sie eh schon sind.

    Im übrigen:
    die Türkei gehört auch geographisch nicht zur EU, denn weniger als 3% der Staatsfläche liegen auf europäischem Boden, während über 97% in Asien liegen.
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#9 JustusAnonym
#10 seb1983
  • 05.01.2017, 14:02h
  • Antwort auf #7 von Sebi
  • Erstmal lesen!
    Niemand wurde gelyncht, er wurde angegriffen.

    Dann sollte man Ironie auch erkennen können.
    Ich habe schon mehrfach betont dass hier einige den Deutschen Michel raushängen lassen und stur auf Gesetze blicken.

    Das in der Türkei Homosexualität schon lange legal ist hilft Schwulen in der Realität wenig.
    Ebenso ist eine Eheöffnung in Brasilien erfreulich, gleichzeitig finden aber massenhaft gezielte Morde auf Schwule statt.

    Beide Länder stehen damit auf dem Papier besser da als Deutschland, aber leider auch nur da.
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#11 Diego BAnonym
  • 05.01.2017, 14:09h
  • Die Türkei driftet immer mehr in den Faschimsus ab.

    Und das schlimmste ist, dass das türkische Volk das auch noch bejubelt und bereitwillig unterstützt.
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#12 TheDadProfil
  • 05.01.2017, 14:30hHannover
  • Antwort auf #8 von Raffael
  • Wunderbarer Blödsinn der hier schon zig mal richtig gestellt wurde..

    Zunächst die Wirtschaft :
    Die Türkei wickelt fast 80 % ihres Außenhandels mit der EU ab..
    Davon wiederum fast 60 % allein mit der BRD..
    Überwiegend Maschinenbau und Autoteile..
    Deutsche und europäische Autobauer sind auf den Export der Türkei als Zulieferer angewiesen..

    ""Das mag für andere Staaten (Rumänien, Bulgarien, u.ä.) auch gelten""..

    Die "Beitrittsverhandlungen" mit der Türkei laufen schon längere Zeit..
    Sie begannen schon vor dem Anträgen von Bulgarien und Rumänien..
    Trotzdem sind diese Länder an der Türkei "vorbeigezogen", denn diese Länder dienen als "Billig-Lohn-Länder" der EU, und haben Spanien und Portugal in dieser Rolle abgelöst..

    ""Im übrigen:
    die Türkei gehört auch geographisch nicht zur EU, denn weniger als 3% der Staatsfläche liegen auf europäischem Boden, während über 97% in Asien liegen.""..

    Der wirklich blödeste Grund..
    Das Anrecht Mitglied der EU zu werden liegt nicht in der territorialen Lage des Landes begründet..
    Mitglied der EU können alle Länder werden die Mitglied im Europarat sind..
    Dazu gehören neben der Türkei auch Weißrussland, Kanada, Israel und Mexiko..
    Möglich wären zudem noch Japan und die USA als Staaten mit Beobachterstatus im Ministerkomitee..

    Die Türkei gehört dem Europarat seit 1949 an..
    Die BRD erst seit 1950..
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#13 hugo1970Ehemaliges Profil
#14 hugo1970Ehemaliges Profil
#15 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 05.01.2017, 14:36h
  • die türkei ist längst auf dem weg zur diktatur. unglaublich, dass die helfershelfer von erdogan ungestraft auch auch prügelnder mob auftreten dürfen. das wird so lange gut gehen, wie erdogan die wirtschaft am laufen hält. die deutsche automobilindustrie sollte z.b. so schnell als möglich deren LKW ind BUS sparte in andere EU länder verlagern.
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#16 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 05.01.2017, 14:43h
  • Antwort auf #2 von Diego B
  • 2) Diego B: "Und dieser Staat ist also für Union und SPD ein "sicheres Herkunftsland"..." ... hier in Deutschland leben bestimmt 10mal- so viele Erdogan-Befürworter, die selbst in Deutschland ihre anders denkenden Landsleute unterdrücken, als Schutzbedürftige aus der Türkei. moscheen und "kulturclubs" sind von der AKP infiltriert und wenn man diese türkischen erdogan-anhänger wieder dorthin ziehen liesse, wo sie sich wohler fühlen, dann hätten wir auch ein besseres klima für schutzbedürftige.
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#17 goddamn liberalAnonym
#18 seb1983
#19 Patroklos
#20 TheDadProfil
  • 05.01.2017, 17:02hHannover
  • Antwort auf #16 von schwarzerkater
  • ""und wenn man diese türkischen erdogan-anhänger wieder dorthin ziehen liesse, wo sie sich wohler fühlen, dann hätten wir auch ein besseres klima für schutzbedürftige.""..

    Was hier nun implizieren soll, die Schutzbedürftigen hätten unter den "anderen Ausländern" zu leiden ?

    Diejenigen die sich nicht wohl fühlen, gehen auch..
    Im Mittel pro Jahr verlassen mehr als 60.000 türkisch-stämmige Menschen die BRD um in die Türkei überzusiedeln..
    Was zumeist mit wirtschaftlichen Gründen, oder einfach mit Heimweh begründet wird..

    Denen zu unterstellen, sie würden das Klima vergiften ist bestenfalls perfider Unsinn..

    Btw..
    Wer interessiert sich dafür daß Caritas und RKK vom Vatikan infiltriert und gesteuert sind ?
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#21 goddamn liberalAnonym
#22 seb1983
#23 goddamn liberalAnonym

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