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  • 12. Mai 2005 34 1 Min.

Madrid Der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hat am Mittwoch ein Gesetzesvorhaben zur Einführung der Homo-Ehe verteidigt. In einer Rede zur Lage der Nation anlässlich dem Abschluss des ersten Amtsjahres griff Zapatero die Kirche an. "Ich werde nie verstehen, wie die, die die Liebe als Fundament des Lebens bezeichnen, so radikal Schutz, Verständnis und Zuneigung zu unseren Nachbarn, Freunden und Verwandten ablehnen können", so Zapatero. "Was für eine Liebe soll das sein, die nicht für die gilt, die ihre Sexualität in einer anderen Weise ausleben?" Die spanische Regierung steht seit Monaten unter Dauerbeschuss des Vatikans, weshalb Zapatero bereits einmal den Botschafter (Nuntius) einbestellte und Zurückhaltung forderte. Wenige Stunden vor Zapateros Ansprache hatte die Bischofskonferenz König Juan Carlos aufgefordert, das Gesetz zur Homo-Ehe nicht zu unterzeichnen. (nb)

-w-

#1 denwebsAnonym
  • 12.05.2005, 15:37h
  • Bravo!
    Solche Politiker braucht Europa und die Welt! Jeder Spanier kann stolz auf sein Land sein, wenn es solche Menschen an die Macht gebracht hat! Nur der demokratische Sozialismus kann diese Welt besser machen!

    mfg
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#2 DizAnonym
  • 12.05.2005, 15:53h
  • ich bin sprachlos.
    niemals hätte ich erwartet, von einem Politiker solche Worte zu hören.
    großartig!
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#3 DavidAnonym
  • 12.05.2005, 16:11h
  • Also Herr Zapatero spricht wohl vielen aus der Seele. Der müsste eigentlich jeden "Homoorden", den es gibt bekommen! Man kann nur hoffen, dass er vielleicht auch auf europäischer Ebene einiges bewegt, aber seit der zu frühen Osterweiterung wird das wohl schwer sein, jetzt noch auf europäischer Ebene viel in diese Richtung zu unternehmen. Ich sag ja immer: erst hätten diese Fragen geklärt werden sollen und erst dann hätte die Erweiterung stattfinden dürfen.
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